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Vantage Apparel erwirbt Mehrheit des polnischen Textilveredlers Lynka

27.07.2021: Durch die strategische Partnerschaft des polnischen Textilveredlungsspezialisten Lynka Sp. z o.o. mit dem amerikanischen Großhandels- und Veredlungsunternehmen Vantage Apparel entsteht weltweit eines der größten Unternehmen für Werbetextilien, Unternehmenskleidung und Textilveredlung.

Die Vereinbarung der beiden Unternehmen vom 21. Juli sieht eine Übernahme einer Mehrheit von Lynka, einem der größten europäischen Full-Service-Anbieter im Markt für textile Werbung und Veredlung, durch Vantage Apparel vor. Gleichzeitig hat sich die Hamburger Berendsohn AG als bisheriger Miteigentümer von Lynka aus dem Geschäft zurückgezogen. Berendsohn soll nach Angaben von Lynka jedoch weiterhin ein Schlüsselkunde bleiben.
Während Vantage Apparel sein Geschäft nun auf Europa ausdehnen wird, erweitert Lynka zugleich sein bestehendes Portfolio um neue Marken aus dem Handelsprogramm des amerikanischen Shareholders. John Lynch, Gründer, Aktionär und Geschäftsführer von Lynka, wird das polnische Unternehmen mit Sitz in Krakau und das über 250-köpfige Team weiterhin leiten. Lynka beliefert eigenen Angaben zufolge Kunden in 25 europäischen Ländern mit dekorierter Bekleidung.

John Lynch: „Ich kann mir keinen besseren Partner als Vantage für die Zukunft vorstellen.“

„Ich kenne Vantage persönlich seit weit über einem Jahrzehnt“, sagt Lynch. „Wann immer wir im Laufe der Jahre unsere Geschichten geteilt haben, waren Ira Neaman, Geschäftsführer von Vantage Apparel, und ich uns immer einig, dass Vantage und Lynka bemerkenswert ähnliche Unternehmen sind – unsere einzigartige One-Stop-Shop-Lösung, unsere erstklassige Dekoration und insbesondere unser Geschäftsansatz einschließlich unserer Kernwerte. Ich kann mir keinen besseren Partner als Vantage für die Zukunft vorstellen.“

Seit der Gründung im Jahr 1992 hat Lynka eigenen Angaben zufolge mehr als 85 Millionen Kleidungsstücke dekoriert, mehr als jedes andere EU-Unternehmen. Nach dem kürzlichen Umzug in eine moderne 10.000 Quadratmeter große Veredlungs- und Logistikhalle außerhalb von Krakau bietet Lynka seinen Kunden eine breite Palette von Veredlungstechniken, darunter Siebdruck, Stickerei, Transferdruck, Sublimation und Direct-to-Garment-Digitaldruck mit der neuesten Kornit-Technologie. Die Veredlung von Einzelteilen und der Full-Service rund um Print on Demand-Lösungen sind nach Einschätzung von Lynch schnell wachsende Dienstleistungen und wichtige Bestandteile beider Unternehmensstrategien.

www.vantageapparel.com

www.lynka.eu

Ira Neaman (links) und John Lynch

 

Der Produktionsstandort von Lynka in Polen
Der Produktionsstandort von Lynka in Polen

 


 

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Transferdruck mit einem Brother-Drucker
Brother: DTF mit der GTX-Serie

19.07.2021: Das noch junge Textildruckverfahren DTF – Direct to Film – revolutioniert soeben den Textilveredlermarkt. Langfristige Erfahrungen hinsichtlich der Echtheiten und Beständigkeiten fehlen zwar noch, dennoch ist der Markt geradezu euphorisiert. So verspricht das Verfahren die einfache Herstellung von Transferfilmen, die sich einfach auf Textilien übertragen lassen. Nun optimierte Brother seine GTX-Druckerserie, um mit den DTG-Systemen (Direct to Garment) direkt auf Folie drucken zu können.

„Das bedeutet, dass von nun an neben dem DTG-Druck auf Polyester und Leder auch der DTF-Druck mit unseren Druckern der GTX-Serie möglich ist. Die DTF-Technologie eignet sich gut für spezielle Anwendungen wie kleine Logos, Drucke auf schwierigen Materialien wie Synthetik und schwierige Bereiche wie Ärmel, Kappen und Neck-Tags“, teilt die Brother Internationale Industriemaschinen GmbH mit. Ein neuer Treiber mit der Bezeichnung Reversal, den die Anwender kostenlos bei Brother oder den zertifizierten Händlern beziehen können, ermöglicht den Druck auf Transferfilme. Darüber hinaus bietet die Firma CADLink eine spezielle DTF-Software für die Brother GTX Series Drucker an. Die Entwicklung eigener DTF-Folie sowie Klebepulver sind aktuell bei Brother nicht geplant, „da es bereits bewährte Folien und anderes Zubehör auf dem Markt gibt.“

Interessierte Textilveredler erhalten weitere Informationen bei den Fachhändlern: https://www.brother-ism.com/where-to-buy/industrial-garment-printers.html


Brother optimiert seine GTX-Druckerserie für den DTF-Druck auf Folie – weitere News lesen im Newsletter der Aka-Tex: https://aka-tex.de/newsletter

Ein Transferdruck auf einer Softshelljacke
Zusammenarbeit zwischen Bremer Transferdruck und B&C für bessere Druckergebnisse

29.06.2021: Softshelljacken und andere Funktionstextilien treiben jedem Textildrucker den Schweiß auf die Stirn. Selbst mit Sperrschichten – den so genannten Blockout-Transfers – findet bei dunkel gefärbten Polyestertextilien oftmals eine Migration der Pigmentfarben des Textils in das Druckbild des Transfers statt. Bremer Transferdruck, ein Hersteller von Siebdrucktransfers aus Bremen, hat mit Unterstützung der Textilmarke B&C ein Transferprodukt entwickelt, das auf den Softshelljacken von B&C das Migrieren der Farbe verhindert.

Wenn die Farbe einer Softshelljacke in das Druckmotiv wandert, erscheint der Druck auf der Jacke als fleckig. Textilveredler sprechen hier auch häufig vom Durchbluten des Drucks. Besonders auffallend ist der unschöne Effekt etwa bei weißen Schriften oder hellen Flächen des Druckmotivs. Dabei leuchtet die Grundfarbe des Funktionstextils durch, so dass Weiß nicht mehr Weiß ist. Im schlimmsten Fall taucht der Makel sogar erst nach mehreren Wochen auf – eine Reklamation ist vorprogrammiert.

Spezielles Klebegranulat und schwarze Sperrschicht

Bremer Transferdruck hat lange Zeit getestet und entwickelt, um speziell für Softshelljacken von B&C einen Siebdrucktransfer zu entwickeln, der die größtmögliche Sicherheit bietet – also eine veredelte Softshelljacke ohne Farbmigration. „Im Wesentlichen sind es zwei Punkte, die für eine perfekte Veredlung auf Softshelljacken wichtig sind zu beachten“, sagt Norman Kanter, Mitarbeiter vom Unternehmen Bremer Transferdruck. Er erklärt: „Zum einen verwenden wir ein spezielles Klebegranulat und eine schwarze Sperrschicht, die zusätzlich hinter das Motiv gedruckt wird. Beides ist für die Verwendung auf Softshellmaterial optimiert und verhindert das Wandern der Farbe vom Textil in den Druck. Zum anderen ist die Hitze der Übertragung auf das Textil entscheidend. Der Kleber des als „Softshell Transfer“ bezeichneten Produkts erzielt seine optimale Wirkung bei einer Temperatur von 120 Grad bei etwa 10 bis 15 Sekunden Übertragungszeit.“ Der Vorteil der niedrigen Temperatur: „Die Farbstoffe aus der Softshelljacke werden nicht herausgelöst, so dass die Wanderung der Farbpigmente minimiert oder sogar ausgeschlossen wird“, so Kanter.

Zu viel Hitze: „Genau das ist der Fehler“

Aus Erfahrung weiß Kanter, dass Kunden beim Aufpressen auf Jacken oftmals mit viel Hitze arbeiten wollen in dem Glauben, damit den Transfer bestmöglich auf die Softshelljacke zu bekommen. Doch genau das ist der Fehler, wie er beschreibt. Kanter: „Zum einen wollen wir von unseren Kunden immer ganz genau wissen, wofür die Transfers verwendet werden sollen. Nur dann können wir den perfekten Transfer liefern. Zum anderen erhalten die Kunden eine genaue Verarbeitungsanleitung, in der wir die Transferparameter beschreiben.“

Bremer Transferdruck beliefert Sportfachgeschäfte, Vereine, Fachhändler für Berufsbekleidung, Copyshops, Werbetechniker und andere Veredler, die auch Kernzielgruppen für die Textilmarke B&C sind. Jörn Kromer ist bei B&C für das Reseller Management verantwortlich und berichtet: „Für uns ist die Zusammenarbeit mit Bremer Transferdruck sehr spannend, weil hier das Know-how der Veredlung vorhanden ist. Gemeinsam können wir mit den Transferprodukten und unseren Textilprodukten den Wiederverkäufern eine optimale Beratung bieten.“ Durch diese Kooperation versprechen beide Partner eine gemeinsame Lösung, die für sehr gute Druckqualitäten auf Softshelljacken sorgen sollen.

www.bremertransferdruck.de

www.bc-collection.eu/de


Bremer Transferdruck entwickelt mit B&C neuen Transfer – weitere News lesen im Newsletter der Aka-Tex: https://aka-tex.de/newsletter

Workwear der Marke James & Nicholson
Daibers erste Jeans aus Biobaumwolle

16.06.2021: Mit der neuen Workwear Kollektion der Marke James & Nicholson präsentiert der Hersteller Daiber erstmals eine Jeans, die für Arbeit und Freizeit entwickelt wurde. „Eine Entwicklung zur Kombination von Arbeits- und Freizeitkleidung ist bereits seit Jahren zu beobachten – auch vor Pandemiezeiten“, sagt Kai Gminder, Geschäftsführer der Gustav Daiber GmbH. „Und wir sind uns sicher, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren national und international fortsetzen wird.“ Die Unisex-Jeans mit gerader Schnittführung besteht aus 85 Prozent Biobaumwolle, 13 Prozent recyceltem Polyester und zwei Prozent Elasthan.

Die Baumwolle wurde nach Angaben von Daiber durch die Control Union nach dem Organic Blended Content Standard zertifiziert. „Die moderne Waschung gepaart mit Funktionalität und Stretch macht die Jeans zum idealen Begleiter für Arbeit und Freizeit“, teilt Daiber dazu mit. Die Jeans besteht aus robuster Denim-Qualität mit dreifachen Nähten, die Kniepolstertaschen sind mit Cordura verstärkt. Verschiedene Taschen bieten viel Stauraum für Werkzeug, Handy, Stifte und anderes.

Zu den weiteren Neuheiten der Workwear Kollektion gehören die Stretch Pants in schmaler Ausführung, die in alle Richtungen dehnbare Four-Way Stretch Pants, eine Arbeitshose mit engerer Schnittführung (JN1832) sowie eine Workwear-Latzhose mit individueller Anpassbarkeit im Bauchbereich. Neue Polos und T-Shirts ergänzen die Kollektion, teilweise ebenfalls unter Einsatz von Biobaumwolle.

www.daiber.de


Informationen über neue Kollektionen – jetzt Newsletter abonnieren!

Melco Stickmaschinen in der Produktion
Automatisieren mit innovativen Stickerei-Lösungen

21.05.2021: Mass Customization ist der Megatrend in der Textilveredelung. Es bietet Stickern, Herstellern von Arbeitskleidung und Online-Händlern eine große Chance, bringt jedoch auch verschiedene Herausforderungen mit sich. So werden die Lieferzeiten kürzer, die Auftragsgrößen kleiner, das Fehlerpotential höher und auch die Kosten steigen. Der Stickmaschinenhersteller Melco entwickelt und produziert nicht nur Stickmaschinen im eigenen Haus, sondern auch Punchsoftware und Webservices. Damit kann Melco Antworten auf all diese Herausforderungen bieten und unterstützt die Anwender hinsichtlich Automatisierung, Flexibilität und Effizienz.

Eine intelligente und flexible Stickmaschine

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz konnte Melco im Jahr 2003 die Fadenspannung mit seinem patentierten Acti-FeedTM-Fadenmanagementsystem automatisieren. Seitdem ist die Fadenspannung vollautomatisch und die Stickgeschwindigkeiten sind aufgrund einer fast nicht vorhandenen Oberfadenspannung viel höher. Die Hersteller beziffert das Sticktempo auf bis zu 1.500 Stiche pro Minute. Gleichzeitig revolutionierte Melco die Branche mit seinen modularen Mehrkopfmaschinen und kombinierte die Vorteile von Einkopf- und Mehrkopf-Stickmaschinen in einem intelligenten Netzwerk, was nach Angaben von Melco zu einer bis zu 100 Prozent höheren Produktivität im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen führte. “Da alle Maschinen im Netzwerk unabhängig voneinander arbeiten, können Melco-Kunden immer die richtige Anzahl von Köpfen für jeden Auftrag verwenden. Dies bedeutet, dass sie einzelne Namen genauso effizient produzieren können wie Großaufträge, was bisher mit herkömmlichen Maschinen nicht möglich war”, erklärt Augustin Daehler, bei Melco für Marketing und Sales zuständig. Die neueste Melco-Maschine, die Melco EMT16X, soll noch intelligenter sein und ihre KI nutzen, um die Stichqualität zu verbessern und Fadenprobleme auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Ein intelligentes Dateiformat

Melcos proprietäres und intelligentes Stickdateiformat OFM wurde entwickelt, um die Produktion so weit wie möglich zu automatisieren. Abgesehen von Stich-, Farbwechsel- und Schneideinformationen enthält es auch Farbinformationen (nicht nur die Nadelzuweisung), wodurch die manuelle Farbzuweisung überflüssig wird, und es können alle Maschineneinstellungen (Geschwindigkeits-, Reifeninformationen usw.) gespeichert werden, wodurch die Rüstzeiten auf Null reduziert werden.

Einzelnamen und personalisierte Artikel

Die Webservices von Melco sind der Schlüssel zu einer modernen Stickereiproduktion und automatisieren die Erstellung von Stickmustern. Mit Melco Fusion können Melco-Kunden ihren Kunden personalisierte Artikel in ihrem Webshop oder POS-Terminal anbieten, einschließlich einer Produktvorschau, und produktionsfertige Dateien aus den Eingaben des Kunden erstellen. Melco EFS hingegen ist eine Lösung für die Herstellung von personalisierten Kleidungsstücken, Abzeichen und Namensschildern. Es werden automatisch produktionsbereite Stickdateien aus CSV-, XLS- und XML-Dateien erstellt.

Da jede Melco EMT16X über ein Barcode-Feature verfügt, werden die Produktionsdateien automatisch an die Maschine gesendet. Der Bediener muss nur das Textil einspannen und Start drücken – Stickereiproduktion so automatisiert und effizient wie möglich.

Melco am 22. September bei der Puncher Convention N°2

Insgesamt zehn Partner werden am 22. September die Puncher Convention N°2, eine Veranstaltung der Akademie für Textilveredlung im Logistikzentrum des Textilherstellers Hakro, als Aussteller begleiten. Bei der Veranstaltung erklären Punch-Profis und Experten für Stickerei das professionelle Erstellen von Stickdaten als Basis für eine gute Stickerei. Melco will den Workshop-Tag nutzen, um seine neuesten Entwicklungen vorzustellen.

www.melco-stickmaschine.com

Portrait von Jörn Kromer
Jörn Kromer von B&C: Entscheidend ist die Kundenbeziehung

07.05.2021: Mit einer ganzen Reihe an nachhaltigen Textilprodukten der Werbetextilmarke B&C will der belgische Textilhersteller The Cotton Group der Werbeartikelbranche und den Textilveredlern neue Angebote machen, um der steigenden Nachfrage nach verantwortungsvollen Produkten gerecht zu werden. Jörn Kromer ist seit Anfang des Jahres bei B&C für das Reseller Management verantwortlich. Sein Ziel ist es, im Austausch mit den Kunden das Thema Nachhaltigkeit in der textilen Werbung voranzutreiben.

„Wir ändern die Regeln für biologische Produkte und erhöhen gleichzeitig unseren positiven Einfluss auf unseren Planeten“, sagt Jörn Kromer und ergänzt: „Früher hatten die Kunden die Wahl zwischen sehr teuren, fair produzierten Produkten, oder den preisgünstigen ‚normalen‘ Textilien. In unserer B&C-Kollektion bieten wir heute 22 zertifizierte, fair produzierte Kleidungsstile aus den drei Produktgattungen T-Shirts, Polo-Shirts und Sweatshirts, und dabei sind auch die Preise fair.
Doch entscheidend sind für Kromer nicht die Produkte und Preise, sondern die Kundenbeziehung und der Austausch mit den Werbetreibenden und Textilveredlern. „Mir ist der persönliche Austausch mit den Kunden wichtig, um zu erfahren, was deren Bedürfnisse sind. Nur in der Kooperation lassen sich Geschäfte positiv und nachhaltig entwickeln, neue Marktsegmente entdecken und Strategien definieren“, sagt Kromer.

Aufbau von Markenidentität und Marketingkampagnen

Sein Schwerpunkt liegt dabei im Aufbau enger Beziehungen zu Wiederverkäufern auf dem DACH-Markt. Seine Ziele sind die Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Suche nach möglichen Zielsegmenten und die Schaffung neuer Kooperationen. Dabei soll sein Blick nie am Tellerrand enden, denn erst dahinter wird es nach Kromers Einschätzung spannend. Zugute kommt ihm dabei seine Berufserfahrung in der Immobilien-, IT- und Maschinenbauindustrie in Australien, Deutschland, England und den USA, wo er die Bedeutung von Kommunikation mit allen Beteiligten erfahren hat und dabei lernte, auf kleinste Details, Ausdauer und Teamwork zu achten. Diese Erfahrung will Kromer einsetzen, um den Wiederverkäufern in der Werbemittelbranche beim Aufbau von Markenidentität und Marketingkampagnen zu unterstützen.

Die B&C Kollektion umfasst Produkte aus Biobaumwolle und recycelten Polyestermaterialien, die zum Teil vegan sind und auch mit entsprechenden Zertifikaten ausgezeichnet sind.


Jörn Kromer von B&C: Entscheidend ist die Kundenbeziehung. Alle weiteren News lesen Sie regelmäßig im Aka-Tex-Newsletter – am besten gleich abonnieren: https://aka-tex.de/newsletter/

Titelseite der Fachzeitschrift stickstoff
Jetzt erhältlich – das neue stickstoff-Magazin

30.04.2021: Druckfrische 100 Seiten Inspiration! Geschichten über Menschen und Orte, bei denen sich alles um die Maschinenstickerei dreht – sei es als geliebte Freizeitbeschäftigung oder leidenschaftliche Profession. Das neue stickstoff-Fachmagazin für die Stickereibranche bietet Fachwissen pur, Interviews, Wissenswertes über Maschinen und Zubehör, viele kreative Ideen und bunte Projekte zum Mit- und Selbermachen, zum Beispiel von Kasia Hanack und Gaby Seeberg-Wilhelm.

Viele Inhalte richten sich an die kreative DIY-Szene und leidenschaftliche Stickerinnen und Sticker. Mit Fachbeiträgen von Gastautoren wie Massimo Baezzato und Reiner Knochel, beide auch Referenten der Akademie für Textilveredlung, oder von dem Experten Thomas Wiesenthal adressiert das Magazin aber auch professionelle Betriebe aus der Stickindustrie. Die Experten lassen die Leserschaft an ihrem Wissensschatz teilhaben.

Im Netz geht es weiter

Das neue Online-Portal „Stickeria“ ergänzt den Service der stickstoff-Magazins. Hier können sich Gewerbetreibende rund um die Stickerei kostenlos in verschiedenen Kategorien präsentieren. Einfach registrieren, Logo, Fotos und Beschreibung hochladen unter www.stickstoff-magazin.de/stickeria-add/

Das stickstoff-Magazin Sequenz 1/2021 ist erhältlich an Kiosken, im ausgewählten Fachhandel, in jeder Buchhandlung oder direkt auf www.stickstoff-magazin.de bestellbar. Das Heft kostet 12,80 Euro (inkl. MwSt).
ISBN: 978-3-944549-33-0

Weitere Informationen: www.stickstoff-magazin.de

 

Der DTF Drucker „Busy Bill“
Print Equipment führt innovative DTF-Technologie für Transferdruck ein

26.04.2021: Das im badischen Ottersweier ansässige Großhandelsunternehmen für Transferdruck, Print Equipment, legt in puncto Programmangebot für den Textildruck einen weiteren Gang zu! Als Highlight steht ab Mai das DTF-Textildruckverfahren im Mittelpunkt, das gegenüber herkömmlichen Techniken einige Vorteile verspricht. Hinter den drei Buchstaben „DTF“ verbirgt sich ein Begriff aus dem Englischen: „Direct-To-Film“. Auf Deutsch am besten mit: „Direktdruck auf Folie“ zu übersetzen. Mit diesem überaus flexiblen und zugleich erstaunlich einfachen Verfahren lassen sich Motive in hoher Auflösung mit Farbverläufen und Schattierungen herstellen, die sich hervorragend für den Transferdruck auf Textilien verschiedenster Art eignen.

„Unsere DTF-Drucksysteme überzeugen durch ihre qualitativ hochwertige Bauweise, Mehrkopftechnologie und einer intuitiven RIP-Software. Zudem sind die Business Pro DTF-Tinten Öko-Tex zertifiziert“ erläutert Bernard Hofer, Textildruckspezialist bei Print Equipment. „Gleich von Beginn an bieten wir unseren Kunden unterschiedliche Systeme an, die den jeweiligen Bedürfnissen Rechnung tragen. Also vom kleinen Drucker auf A3 Formatware bis hin zur 60 cm Rollen-Maschine“, so Hofer weiter.

DTF-Textildruckwoche vom 17.-21. Mai 2021

Kurze Zeit, nachdem Print Equipment die Einführung seiner DTF-Drucksysteme über soziale Medienkanäle angekündigt hatte, waren die Reaktionen seitens Verarbeiter in der Textildruckbranche sehr positiv ausgefallen. Um Interessenten einen ersten Blick auf die DTF-Systeme zu ermöglichen, veranstaltet Print Equipment im Showroom am Firmensitz in Ottersweier vom 17.-21. Mai eine DTF-Textildruckwoche. Hier wird sich alles um die Textilveredelung drehen, wobei das DTF-Druckverfahren ganz klar im Mittelpunkt stehen wird. „Textildruckprofis aus dem deutschsprachigen Raum sind herzlich willkommen, unsere Angebote im Textildruck hautnah zu erleben“ erklärt Bernard Hofer „Wir werden drucken, was das Zeug hält!“ Auf Grund notwendiger Hygienemaßnahmen werden nur Einzeltermine angeboten, was eine persönliche Anmeldung und Terminzusage bedingt.

Anmeldung und Informationen:

Tel: +49 7223 2815 151
E-Mail: direktdruck@printequipment.de

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Das Motiv ist nach dem Transfer auf das Textil enorm strapazierfähig. Die Flexibilität übertrifft bisher bekannte Maßstäbe
Das Motiv ist nach dem Transfer auf das Textil enorm strapazierfähig. Die Flexibilität übertrifft bisher bekannte Maßstäbe
Tajima-Stickmaschine im Vertrieb von Mountek
Erste Stickmaschine mit künstlicher Intelligenz

13.04.2021: Erste Stickmaschine mit künstlicher Intelligenz von Tajima: i-TM steht für ein intelligentes Fadenmanagement, das erstmals bei der Stickmaschinen-Serie TMEZ-KC des Herstellers Tajima zum Einsatz kommt. Das Unternehmen hat die durch langjährige Erfahrung perfektionierte Stickereiverzierung erfolgreich algorithmisiert, um i-TM zu entwickeln. Der Einzug künstlicher Intelligenz in die Stickerei ist nach Angaben der Mountek GmbH „ein Quantensprung in Richtung Automatisierung“.

i-TM steht für Intelligent Thread Management. Bei der Maschinenstickerei können Muster in alle Richtungen gestickt werden, und die Stichlänge kann innerhalb eines Musters variieren. Dies macht die Maschinenstickerei zu einer der schwierigsten Arten des Nähens. Tajima hat die Stickrichtungen, Stichlängen und andere Parameter der Stickerei algorithmisiert und perfektioniert dadurch mit der i-TM-Lösung die Stickereiverzierung. Diese auf künstlicher Intelligenz basierte Technologie analysiert die Stichrichtung und die Stoffdicke von Stich zu Stich, um die geeignete Menge an Oberfadenvorschub für den nächsten Stich zu berechnen. Dabei nimmt i-TM die richtigen Anpassungen an den Stichen vor, damit ein schönes und gleichmäßiges Stickbild erzielt werden kann.

Maschinen mit i-TM benötigen viel weniger Zeit für das Teststicken

Während die meisten Sticker, die herkömmliche Stickmaschinen verwenden, Stickereitests durchführen, um vor der eigentlichen Produktion die Fadenspannung anzupassen, benötigen Maschinen mit i-TM viel weniger Zeit für das Teststicken zur Vorbereitung. Die Sticker können somit die für Produktionsaktivitäten eingesparte Zeit anderweitig nutzen. Die i-TM-Modelle eignen sich besonders zum Besticken von Fertigprodukten mit gemischter Stoffstärke und Elastizität, also beispielsweise Mützen, T-Shirts, Aufnäher, Schuhe und Socken.

Die am häufigsten beobachteten Fehler beim Maschinensticken sind Produkte, die bei der Qualitätsprüfung aufgrund eines qualitativ unzureichenden Stickbildes durchfallen. Die i-TM-Modelle passen die Stickereien automatisch an, um auf stabile Weise gute Ergebnisse zu erzielen, und tragen so zur Reduzierung der Herstellungsverluste bei.

Arbeitskräfte mit viel Erfahrung spielen eine entscheidende Rolle bei der herkömmlichen Einstellung der Oberfadenspannung für unterschiedliche Garntypen. Die i-TM-Technologie hingegen erleichtert die Aufgaben der Arbeitskräfte deutlich, da sich die Fadenspannung automatisch anpasst. Dadurch spart das Unternehmen Zeit für die Schulung der Arbeitskräfte ein.

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Mountek GmbH mit Sitz in Winterlingen. Das Unternehmen ist exklusiver Vertriebspartner für Tajima Stickmaschinen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Polen, Ungarn und Rumänien.

Tajima Stickmaschine


 

Erste Stickmaschine mit künstlicher Intelligenz von Tajima – weitere News gibt es regelmäßig mit dem Newsletter der Aka-Tex: https://aka-tex.de/newsletter/

Portrait Jörg Bittorf
Jörg Bittorf wird zweiter Geschäftsführer von Promostore

19.03.2021: Die Promostore GmbH erweitert ab dem 1. April 2021 ihre Geschäftsführung mit Jörg Bittorf. Der ehemalige Geschäftsführer der L-SHOP-TEAM GmbH wird gemeinsam mit Tobias Gottwald, dem Gründer und Geschäftsführer von Promostore, das Unternehmen leiten.

Nach seiner Zeit als Geschäftsführer beim Düsseldorfer Textilhersteller Promodoro Fashion GmbH war Jörg Bittorf 11 Jahre lang als kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer des L-SHOP-TEAMS in Dortmund tätig. Bei Promostore wird sich Jörg Bittorf nach Angaben des Unternehmens um das operative Geschäft kümmern und in Zusammenarbeit mit Tobias Gottwald die weitere Entwicklungsstrategie der Unternehmensgruppe voranbringen.

„Ich freue mich mit Jörg einen überaus erfahrenen Sparringspartner für mein Unternehmen gewonnen zu haben, der aus seiner letzten Tätigkeit bereits herausragendes Wissen im nationalen, wie internationalen Wachstum mitbringt“, erläutert Tobias Gottwald. Mit einer Auswahl von über 100.000 individualisierbaren Produkten ist die in Essen ansässige Promostore GmbH einer der größten Werbeartikel-Händler für Geschäftskunden in Deutschland.


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Textilveredler-Nachrichten und vieles mehr

Die Akademie für Textilveredlung bietet Seminare, Tagungen und Fortbildungsangebote für Textildrucker, Sticker und andere Textildekorateure. Die Veranstaltungen finden in Deutschland und Österreich statt. Partner sind Hersteller von Veredlungsmaschinen, Materialien für die Veredlung, Textilien, Verbände und Institutionen. Diese mehr als 50 Partner aus Industrie und Handel unterstützen die Akademie für Textilveredlung inhaltlich, finanziell und ideell und ermöglichen so das Aus- und Weiterbildungsprogramm. Die Referenten sind ausgewiesene Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten. Alle Seminare einfach und bequem unter Veranstaltungen buchen. Profitieren Sie von den Erfahrungen der Branche!