Rockfall-Arda-Taner_6_1200x800 6-stellige Auflagen im DTF-Druck

Die Metal-Szene trägt schwarz! Die T-Shirts der Metal-Fans tragen Totenköpfe, Schlangen und andere Motive, die in höchster Druckqualität, Farbvielfalt und Brillanz erscheinen. Ein klarer Fall für den Siebdruck. Bisher! Der Druckspezialist und Fanausstatter ROCKFALLmerchandise geht andere Wege und setzt immer mehr auf DTF-Drucke. „Wir machen auch mal Auflagen im 6-stelligen Bereich im DTF-Druck“, erklärt Arda Taner, Geschäftsführer von ROCKFALLmerchandise, der bisher selbst vor allem auf den Siebdruck setzte. Und er ergänzt: „Die Akzeptanz von DTF-Prints ist in der Musikbranche mittlerweile sehr hoch“.

Rockfall-Arda-Taner_7Arda Taner ist Grafiker und erarbeitet Druckvorlagen bevorzugt mit Photoshop oder Illustrator. In diesen Programmen legt er auch die Farbseparationen fest. Dabei spielt es keine Rolle, ob für den Siebdruck, wo theoretisch acht, zehn oder zwölf Farben zur Verfügung stehen, oder für den DTF-Druck. Durch speziell emulierte Raster gelingt Arda Taner, ein besonderes „Handmade Siebdruck Feeling“ für die Musikbranche zu entwickeln. Die DTF-Prints sehen dabei tatsächlich aus wie im Siebdruck gedruckt.

„Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch.

Die beiden DTF-Anlagen, die Arda Taner und sein Druckteam bei ROCKFALLmerchandise in Diebach in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber einsetzen, verfügen über den Farbsatz CMYK und Weiß. Arda Taner: „Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch. Die Farben müssen stimmen und brillant sein. Wir machen daher auch bei jedem Druckjob immer Probedrucke, was im DTF-Verfahren einfach zu realisieren ist.“

Rockfall-Arda-Taner_5Doch es ist vor allem ein Grund, weshalb Arda Taner vom DTF-Druck überzeugt ist. „Die Haptik des Drucks auf dem T-Shirt muss stimmen. Der DTF-Druck schafft das prima, dass das Textil angenehm zu tragen ist. Und die Farben stimmen, wir haben das Farbmanagement im Griff“, so Arda Taner.

Und das überzeugt am Ende beispielsweise auch die Veranstalter des jährlichen Metal-Festivals Summer Breeze, das Arda Taner mit Merch versorgt. „Wir arbeiten ausschließlich direkt mit unseren Kunden, da stehen also keine Agenturen oder Händler dazwischen. So können wir immer direkt mit den Bands und den Festivals kommunizieren. Das ist uns sehr wichtig, um gemeinsam die besten Ergebnisse zu erzielen.“

Farbmanagement im Griff

Gemeinsam mit seinem Lieferanten Lynx Deutschland hat Arda Taner das Farbmanagement mit den Profilen für die beiden DTF-Maschinen vom Typ „DTF Kompakt 75“ erarbeitet. Mit der RIP-Software „Digital Factory“ (früher bekannt unter dem Namen CADlink) werden die Druckdaten aufbereitet. „So erzielen wir die Qualität, die unsere Kunden und die Metal-Szene auf den zumeist schwarzen T-Shirts sehen wollen“, freut sich Arda Taner. An seine Grenzen kommt der DTF-Druck noch bei vollflächigen Motiven, wie Taner beschreibt. Und auch bei Rastermotiven erreicht der Grafiker noch nicht immer die gewünschten Ergebnisse. Doch da kann er dann weiterhin auf den Siebdruck zurückgreifen, so dass sich beide Druckverfahren bestens ergänzen.

Rockfall-Arda-Taner_6„Unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit“

Der Anspruch an die hohe Qualität besteht nicht nur bei den Drucken, sondern auch bei den Textilien selbst. „Den größten Teil der Textilien produzieren wir selbst in Bioqualität mit Partnern in der Türkei und in Ägypten. Egal ob bei den T-Shirts oder bei Sweatern, unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit. Wir lassen die Textilien testen und zertifizieren. Und durch die eigene Herstellung haben wir den besten Einfluss auf die glatten Druckoberflächen, was sich am Ende positiv auf die Druckqualität auswirkt“, erklärt Arda Taner.

Rockfall-Arda-Taner_2Investition in Automatisierung und Weiterbildung

Die großen Druckauflagen im DTF-Verfahren realisiert ROCKFALLmerchandise mit Transferdruck-Karussellen, die automatisiert die bedruckten DTF-Folien auf das T-Shirt auflegen, pressen und wieder abnehmen. „Ein Karussell schafft in der Stunde bis zu 240 Artikel“, sagt Arda Taner. In Zukunft soll jedoch gerade in der Weiterverarbeitung noch mehr in automatisierte Prozesse investiert werden. So entsteht gemeinsam mit Lynx Deutschland ein Showroom, der ab Herbst 2026 den vollautomatisierten, industriellen DTF-Druck zeigen soll. „Wir wollen uns für die Branche öffnen, um gemeinsam weiterzukommen und die zukünftigen Herausforderungen zu meistern“, so Arda Taner. Die großzügigen Räumlichkeiten sollen dann auch Branchentreffpunkt für die Weiterbildung im Textildruck sein.

DTF Convention am 24. September in Kaiserslautern

Wenn sich die DTF-Community am 24. September 2026 wieder zum Branchentreffen bei Gastgeber Fruit of the Loom in Kaiserslautern trifft, werden die Themen Farbmanagement, Automatisierung und viele andere einmal mehr auf der Agenda stehen. Mit dabei ist dann auch die erwähnte Firma Lynx Deutschland, die ihre Services und Angebote vorstellt.


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