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Hoody von Fruit of the Loom
Das kommt neu bei Fruit of the Loom

Neue Farben, neue Namen, ein neues Produkt und noch mehr Größenvielfalt – der Bekleidungshersteller Fruit of the Loom präsentiert für die kommende Saison gleich mehrere Neuheiten. Die Traditionsmarke erweitert ihr Sortiment um die vier neuen, pastelligen Farben Sage, Minearl Blue, Powder Rose und Soft Lavender. Neue Namen erhalten die Ringspun Premium T-Shirts. Außerdem gehören die 195 g/m² schweren Textilartikel Iconic 195 Ringspun Premium T und Ladies Iconic 195 Ringspun Premium T ab 2023 zur Iconic Collection. An Qualität und Ausstattung der T-Shirts soll sich nichts ändern. Die Iconic Collection wächst zudem noch um das Iconic 195 Ringspun Premium Long Sleeve T. Dieses T-Shirt besteht aus 100 Prozent gekämmter, ringgesponnener Baumwolle und ist bei 60° waschbar. Es ist in sechs klassischen Farben und in einem Größenlauf von XS bis 5XL erhältlich. Zu guter Letzt bietet Fruit of the Loom mit ausgewählten Styles der Premium Sweats in 3XL und 4XL noch mehr Größenvielfalt.

Die Farberweiterung

Neues Jahr, neue Farbvielfalt: Fruit of the Loom hat 2023 vier neue Trendfarben im Gepäck. Die vier Pastell-Nuancen kommen bei ausgewählten T-Shirt-Styles der Iconic Collection und beim Classic Set-In Sweat sowie dem Classic Raglan Sweat zum Einsatz. Neu ist die Farbe Sage (Salbei) als eine sanfte Grün-Variante, Mineral Blue als ein weiches Hellblau, das frische und moderne Powder Rose sowie den modischen Violett-Ton Soft Lavender.

Darüber hinaus präsentiert Fruit of the Loom 2023 ausgewählte Styles der Iconic Collection und Classic Sweats in weiteren Farben der bestehenden Farbpalette. So wird beispielsweise die Farbe Azurblau künftig auch beim (Ladies) Iconic 150 T und dem (Ladies) Iconic 195 Ringspun Premium T erhältlich sein. Das Classic Set-In Sweat gibt es ab 2023 nicht nur in den zwei neuen Farben Powder Rose und Mineral Blue, sondern auch in Olive, Natur und Graphit.

Der Zuwachs für die Iconic Collection

Die Iconic Collection von Fruit of the Loom steht für 100 Prozent gekämmte, ringgesponnene Baumwolle. Die Schnitte sind klassisch und modern. Für 2023 wird die Kollektion um das T-Shirt Ringspun Premium T in Styles für Männer und Frauen ergänzt. Beide Artikel bestehen aus 195 g/m² gekämmter ringgesponnener Baumwolle. Während der Herrenstyle in klassischer Passform und in den Größen S bis 5XL erhältlich ist, bietet das Ladies-Shirt Seitennähte für einen femininen Look. Es ist in den Größen XS bis 2XL verfügbar. Beide Premium-T-Shirt-Styles gibt es in zahlreichen Farben. Die Iconic 195 Ringspun Premium T‘s sind sehr langlebig und für wiederholtes Waschen bei 60 °C ausgelegt. Ein neues Produkt der Iconic Collection ist außerdem das Langarm-T-Shirt aus 100 % gekämmter, ringgesponnener Baumwolle. Es verfügt über ein praktisches Tear-Away Label.

Noch mehr Größenvielfalt

Fruit of the Loom bietet ab Januar 2023 ausgewählte Styles der hochwertigen Premium Sweats in 3XL und 4XL an. Die Premium Set-In Sweat und die Elasticated Cuff Jog Pants soll es im neuen Größenlauf von S bis 3XL geben. Das Hooded Sweat, das Zip-Neck Sweat und die Hooded Sweat Jacket ist in den Größen S bis 4XL verfügbar.


GOTS-zertifizierter Textildruck

 


 

Epson erhält erneut den EcoVadis Platin-Status

Der japanische Technologiekonzern Epson hat von EcoVadis zum dritten Mal in Folge das Platin-Rating für Nachhaltigkeit erhalten. Der Druckmaschinenhersteller gehört damit laut dem Rating zu den nachhaltigsten Unternehmen. EcoVadis stellt Unternehmen mittels einer globalen cloud-basierten SaaS-Plattform ganzheitliche Ratings im Bereich Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) bereit.

Als neutrale Plattform für Nachhaltigkeits-Bewertungen untersucht EcoVadis die Leistungen von Unternehmen in den zentralen Bereichen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility. Konkret untersucht EcoVadis anhand eines festgelegten Fragenkatalogs von aktuell 21 Nachhaltigkeitskriterien, wie verantwortungsbewusst Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung handeln. Die Methode basiert auf internationalen Nachhaltigkeitsstandards. Sie bündelt unter anderem die Anforderungen der Global Reporting Initiative, des Global Compact der Vereinten Nationen und der ISO 26000. Letzteres ist ein Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung. Weltweit kooperieren mehr als 90.000 Unternehmen aus 200 Branchen in 160 Länder mit EcoVadis.

Yasunori Ogawa, Global President bei Epson, sagt: „Der dritte Platin-Status in Folge unterstreicht die hervorragende Arbeit, die jeder bei Epson weltweit im vergangenen Jahr geleistet hat, sowie unser unerschütterliches Engagement und unsere Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft. Das Rating zeigt, dass wir nicht nur in Bezug auf Produktqualität und Innovation führend in unserer Branche sind, sondern auch bei der Förderung von Veränderungen und der Verbesserung der Nachhaltigkeit in unserer Branche eine Vorreiterrolle spielen. In unserer Umweltvision haben wir festgelegt, ab 2050 CO2-negativ zu wirtschaften. In diesem Sinne werden wir uns weiterhin der Herausforderung stellen, die höchsten Standards für nachhaltige Praktiken zu erfüllen – als Unternehmen genauso wie als Mitglied der globalen Gemeinschaft.“

Verpflichtung zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs)

Epson hat sich verpflichtet, ab 2050 CO2-negativ zu wirtschaften und auf den Einsatz von nicht-erneuerbaren Ressourcen (z.B. Öl, Metall) zu verzichten. In seiner Umweltvision 2050 definiert Epson vier Kernbereiche, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie fokussiert werden. Dazu gehören eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Weitere Ziele sind die Entwicklung von Umwelttechnologien sowie die Reduktion von Umweltauswirkungen beim Kunden selbst. Dies soll durch die Nutzung von nachhaltigen Produkten (z.B. energieeffiziente Heat-Free Technologie in Druckern) erreicht werden. Das Unternehmen setzt seine Technologien ein, um Innovationen in Bereichen wie dem Tintenstrahldruck zu entwickeln, die die Umweltbelastung minimieren und die Produktivität steigern. Epson verpflichtet sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).

„Ratings wie EcoVadis bieten Orientierung für die Kunden, die damit Absichtserklärungen von tatsächlichem Handeln unterscheiden können. Das erneute bestmögliche Rating bestätigt uns in unseren Aktivitäten und unserer Kontinuität in Sachen Nachhaltigkeit. Wir sind damit Vorreiter unserer Branche und möchten diese Rolle nutzen, um zu zeigen, dass es auch anders geht“, sagt Henning Ohlsson. Er ist der Direktor für Nachhaltigkeit bei Epson Europa.

Aktuelle Zahlen und einen Fortschrittsbericht zu Zielen und Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Epson speziell für den europäischen Raum finden sich im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. Epson ist Partner der Akademie für Textilveredlung und unterstützt das Weiterbildungsprogramm.


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Forever entwickelt das B-Paper für den Transferdruck weiter

Einen intensiven Weißauftrag, eine höhere Waschbeständigkeit und eine optimale Dehnbarkeit sind die drei verbesserten Eigenschaften des neuen Transfermaterials B-Paper Pro des Herstellers Forever.

Mit einer neuen Rezeptur konnte Forever die Dehnbarkeit des B-Paper Pro maximieren. T-Shirt Designs können nach Angaben des Unternehmens nun ohne sichtbare Risse im Motiv gedehnt werden. Das Motiv zieht sich durch die Elastizität wieder zurück.

Höchste Waschbeständigkeit und lebendigere Motive

Ein bestmögliche Waschbeständigkeit erreicht Forever aufgrund der verfeinerten Verbindung zwischen Toner und der patentierten Beschichtung. Somit kann das Textil noch öfters gewaschen werden. Hochwertige Drucke sollen sich zudem ebenso durch die spezielle Beschichtung des Papiers mit einem stark deckenden Weiß realisieren lassen. „Das Erstellen von fotorealistischen Transfers wird dadurch noch einfacher macht. T-Shirt Designs sehen bunter und lebendiger aus“, teilt das Unternehmen mit.

Forever entwickelt das B-Paper für den Transferdruck weiter: https://www.forever-ots.com/


GOTS-zertifizierter Textildruck

 


 

Lotus vertreibt als erster Siser-Händler den Juliet-Plotter

Erstmals hat der italienische Folienhersteller Siser einen Schneideplotter auf den Markt gebracht. Das Tischgerät mit der Bezeichnung Juliet kann Materialien in einer Breite von bis zu 30 cm schneiden. Das Handelsunternehmen Lotus Transfer Press Solutions hat das System als erster Vertriebspartner in sein Handelsportfolio aufgenommen.

Juliet ist ein Schneideplotter in kompakter Größe und mit einer hohen Schneidegenauigkeit. Wie der Fachhändler Lotus mitteilt, kann Juliet alle Arten von Projekten von feinsten Details bis zu ausgedehnter Länge realisieren. Das elegante Touchscreen beinhaltet unter anderem Siser-spezifische Voreinstellungen, um in Kombination mit der am Werkzeugkopf integrierten Registermarken-Kamera präzise und genaue Print & Cut Jobs auszuführen. Es können aber auch eigene Daten gespeichert werden.

Leise und detailgenau

Juliet ist ein High-Definition-Schneideplotter und eignet sich für das Schneiden unterschiedlichster Materialien. Dank der sehr hohen Genauigkeit schneidet das System die kompliziertesten Details mit einer Präzision von unter 0,01mm. Neben Transferfolien lassen sich mit Juliet auch andere Materialien wie zum Beispiel Karton, Sticker, Bastelschaum und vieles mehr schneiden. Die enthaltene Schneidematte ist für Materialien bis zu 30 cm Breite geeignet, ohne Matte lassen sich auch längere Rollen schneiden, wenn die – bald erhältliche – Rollenhalterung benutzt wird. Anstelle von Schneidemessern können im Stifthalter auch Marker zum Zeichnen einsetzen werden. Juliet läuft leise und ruhig. So kann er auch in stillen Umgebungen eingesetzt werden. Zudem lässt sich der neue Plotter per WLan ansteuern und wird mit der Software Leonardo Design Studio ausgeliefert. Der neue Plotter ist bei Lotus ab 419 Euro netto plus Versand und Ust erhältlich.


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Gruppenbild mit KTK
KTK wird exklusiver Partner der SIMON GmbH für Textildruckmaschinen

Das süddeutsche Fachhandelsunternehmen SIMON GmbH hat mit dem portugiesischen Maschinenhersteller KTK eine neue Partnerschaft gegründet. Der Maschinenproduzent bietet Sieb- und Digitaldrucksysteme sowie Trocknungsanlagen für den Textildruck. In Deutschland sollen die Maschinen ab sofort exklusiv durch Simon vertrieben werden.

Die Suche nach einem Partner von hochqualitativen Maschinen für den Bereich Textilsiebdruck und Digitaldruck stand für Michael König und Verena Göhler aus der SIMON-Geschäftsführung in diesem Jahr im Mittelpunkt. Der erste Kontakt mit KTK entstand auf der Fachmesse FESPA 2022 in Berlin. Von der Zuverlässigkeit und Qualität des umfangreichen Lieferprogramms und der Fertigungstiefe konnten sich Michael König und Verena Göhler im August 2022 bei einer Reise durch Portugal überzeugen. Bei der Besichtigung der Produktionsstätte von KTK am Standort in Barcelos zeigte sich die Fertigungstiefe des Unternehmens. Beim Besuch zahlreicher Siebdruckereien konnten Michael König und Verena Göhler viele Installationen von Siebdruckanlagen und Digitaldruckmaschinen im Produktionsbetrieb unter die Lupe nehmen. Verena Göhler: „Diese Besichtigungen und die Aussagen der Druckereiinhaber imponierten uns sehr und wir freuen uns, ab sofort einen gemeinsamen Weg in der Textilbranche zu gehen.“

Vertrieb und Service

Zum Lieferumfang von SIMON zählen ab sofort die automatischen Siebdruck- und Trocknungsanlagen von KTK. Ergänzt wird das Programm durch Digitaldruckeinheiten, die mit dem Siebdruck kombiniert werden können. Hinzukommt die technische Servicebetreuung der KTK-Anlagen.

KTK entwickelt und produziert seit 2014 Maschinen für die Textilveredlung. Michael König berichtet: „Der Geschäftsführer Joaquim Matos Ferreira hat mit seiner zweiten Produktionsfirma, der Kristaltek, über 30 Jahre Erfahrung in der Herstellung hochwertiger technischer Teile, was sich deutlich in der Qualität der KTK Maschinen widerspiegelt. Bis heute wurde das Maschinenprogramm um die Textildruckmaschinen und Trockner sowie die Kombination mit den Digitaldruckeinheiten stetig weiterentwickelt. Den Mentoren von KTK ist es ein wichtiges Anliegen, dass ihre Anlagen die besten, einfachsten und sichersten Produktionsanlagen für den täglichen Arbeitsablauf eines Textildruckers sind.“

Gebäudekomplex mit über 24.000 Quadratmeter

Bei den beiden Maschinenherstellern KTK und Kristaltek sind über 70 Mitarbeitende auf verschiedene Produktionssektoren wie Engineering, Design und Produktenwicklung verteilt. Für spezielle technische Lösungen im Einsatzbereich der Textildruckmaschinen hält KTK drei Patente.

Die Textildruckmaschinen werden vollständig in den Räumlichkeiten von KTK in Barcelos hergestellt. „Nicht nur die Montage der Anlagen spielt eine große Rolle in der Produktion, sondern auch die hochpräzise Bearbeitung aller Bauteile mit modernsten Fertigungsmaschinen für die mechanische Bearbeitung wie Laserschneiden, Fräsen, Drehen, Schweißen und auch Lackieren. Durch die räumliche Nähe dieser Prozessabläufe können die passenden Teile schnell und flexibel hergestellt werden“, beschreibt Verena Göhler.

Durch die hohe Nachfrage der Produkte von KTK hat sich die Geschäftsleitung in diesem Jahr für eine Erweiterung der Produktions- und Montagefläche entschieden. Nach Fertigstellung dieses Anbaus werden die Produkte von KTK in den Produktionsräumen von Kristaltek eine kombinierte Produktionsfläche von über 24.000 Quadratmeter einnehmen.

www.simon-drucktechnik.de

Michael König (li.) und Verena Göhler
Michael König (li.) und Verena Göhler

 

 


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Munic Fabric Start München
Hochschule Niederrhein mit „Print to go“ auf der Munich Fabric Start

Hochschule Niederrhein auf der Munich Fabric Start: Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein demonstriert auf der Messe „Munich Fabric Start“ vom 30. August bis 1. September 2022 in einem Work Space von 130m², wie der digitale Druck die Textil- und Bekleidungsbranche revolutioniert.

Besucher der Messe sind eingeladen, vor Ort kreativ zu werden. Beim freien Zeichnen, digitaler Bildbearbeitung, Farbanpassung und Rapportierung werden die Besucher von Anna Koch (Lehrkraft für besondere Aufgaben für Gestaltungslehre und Textildesign) und Christine Steinem (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Textildruck und Mitglied des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung) unterstützt. Die Artworks werden eingescannt und anschließend unmittelbar auf Textilien realisiert.

Microfactories mit Brother und Multiplot

Hierfür stehen gleich zwei Microfactories zur Verfügung: Auf Anlagen der Firmen Brother Internationale Industriemaschinen GmbH und Multiplot Europe GmbH werden Jutebeutel in Serie im Direktdruck und rapportierte Designs auf Meterware mittels Sublimationsdruck erzeugt.

Inspirationen erhalten die Messebesucher in der zugehörigen Ausstellung von Semesterausarbeitungen und Abschlussarbeiten zu hoch aktuellen Themen. Vertreten sind dabei die Bereiche Smart Textiles, Allover Laser Technik oder Kombination aus verschiedenen Flächenerzeugungstechniken mit digitalem Druck oder Stickerei. Die angehenden Designerinnen und Designer Lisa-Marie Brodka, Michele Lemper und Gia Trinh stehen vor Ort zu Gesprächen und bei Podiumsdiskussionen bereit.

Kreativität geht auf diesem Stand Hand in Hand mit Qualität und Nachhaltigkeit. Vor Ort kann mit den Fachleuten diskutiert werden, wie der Gehalt an Mikroplastik in einem zu bedruckenden T-Shirt minimiert wird.

Foto: Christine Steinem, Anna Koch, Ayman Omar (Firma Brother), Joachim Rees (multiplot), Lisa-Marie Brodka, Gia Phuc Trinh (Studierende) und Michèle Lemper (v.l.n.r.)


Digitaldruck bei der Akademie für Textilveredlung

Kleber für DTF von Lynx Deutschland
Neuartiges Klebepulver verhindert Farbmigration bei DTF-Drucken

Das Klebepuder ist ein wesentlicher Faktor für gute DTF-Druckergebnisse. Der Fachhändler Lynx Deutschland als Anbieter verschiedener DTF-Systemlösungen hat einen neuen Klebstoff entwickelt, der die Durchblutung oder Migration von Farbstoffen im Textildruck verringert.

Der Transferdruck auf Textilien mittels der innovativen DTF-Technologie ermöglicht schnelle und einfache Druckergebnisse. Dabei kann es je nach Farbstellung, Übertragungstemperatur und Textilqualität jedoch zu einer Migration der Farbstoffe kommen. Lynx Deutschland hat nun ein spezielles Klebepuder entwickelt, das bereits bei sehr niedriger Temperatur von nur 110 bis 115 Grad Celsius verarbeitet werden kann. Trotz der niedrigen Temperatur ist die Klebekraft nach Angaben des Unternehmens sehr gut und auch für stark beanspruchte Textilien wie Arbeitskleidung oder Sportkleidung geeignet. Insbesondere bei Polyesterstoffen verringert der Kleber die Eigenschaft der Farbstoffmigration oder auch Resublimierung genannt.

Neben dem niedrigen Schmelzpunkt verspricht der Kleber auch eine sehr gute Dehnfähigkeit und Waschbeständigkeit. Letzteres ist insbesondere bei Arbeitskleidung wichtig. Der Klebstoff ist CE zertifiziert und wird von Lynx vakuumverpackt in 5 kg Beuteln angeboten.

DTF-Systeme Speed, Kompakt, Transfer-Jet und TX-6000

Der Fachhändler Lynx Deutschland führt verschiedene DTF-Systeme der Linien Speed und Kompakt für 30 und 60 Zentimeter breite Druckmedien sowie die Systeme Transfer-Jet und TX-6000 im Liefersortiment. Letzteres basiert auf einem EPSON LFP-Photodrucker.

Die Kompaktreihe ist ein Angebot an Textilveredler, für die „Full-Size“-Lösungen entweder preislich nicht interessant sind oder im Produktionsbereich einfach nicht genug Platz vorhanden ist. Mit einer Abmessung von 210 mal 120 Zentimetern stellt der DTF-Kompaktdrucker eine sehr interessante Alternative zu den großen Maschinen dar. Ausgestattet mit zwei Epson i3200-Druckköpfen und einer Auflösung von wahlweise 1.440, 2.160 oder 2.880 dpi lassen sich mit dem All-In-One-System beste Druckqualitäten erzielen. Mit den 30 oder 60 Zentimeter breiten Transferfilmen können alle Arten von Textilien wie Nylon, Kunstfaser, Wolle, Leder, Badeanzüge und sogar Tauchanzüge veredelt werden.

Lynx Deutschland GmbH ist Aussteller bei der DTF Convention am 22. September 2022 in Kaiserslautern. Dort zeigt das Unternehmen verschiedene DTF-Lösungen.

SEF-GOTS T-Shirt
SEF fertigt den ersten GOTS zugelassenen Flex

Der Transferfilm FlexCut des französischen Herstellers SEF ist nach Angaben des Unternehmens der erste Hitzetransferfilm der Welt, der für den GOTS-zertifizierten Textildruck zugelassen wurde. Das französische Prüfinstitut Ecocert Greenlife hat die ökologischen Auswirkungen der Herstellung des Transfermaterials und die sozialen Parameter der Fabrik von SEF in der französischen Stadt Laval untersucht. Die Zulassung von 11 Farben der Serie durch Ecocert besagt, dass FlexCut in einem GOTS-zertifizierten Druckprozess eingesetzt werden kann. „Dank unserer harten Arbeit, einer besseren und nachhaltigeren Produktionsumgebung in unserem Werk und dank der einzigartigen, wasserbasierten Formulierung von FlexCut sind wir sehr stolz darauf, den ersten von GOTS zugelassenen Wärmetransfer anbieten zu können“, sagt Holger Beck von SEF France. GOTS sucht nicht nur nach Schadstoffen im Produkt, sondern berücksichtig auch den ökologischen und sozialen Fußabdruck in der gesamten Produktionskette.

SEF wird das Produkt auch bei der FESPA vom 31. Mai bis 3. Juni 2022 auf seinem Messestand D70 in Halle 27 vorführen.

Wer sich für das Thema des nachhaltigen Textildrucks und der GOTS-Zertifizierung interessiert, hat hierzu die Gelegenheit in den GOTS-Seminaren der Aka-Tex. Der nächste Termin ist am 20. Oktober 2022 bei den Geschützten Werkstätten – Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS). Seminarleiter ist der langjährige Siebdrucker Thomas Mosner, der als Experte für den GOTS-zertifizierten Textildruck gilt.

 

Jörg Habedank
Print Equipment: Jörg Habedank neu im Bereich Siebdruck

Der bei Print Equipment GmbH & Co. KG im Herbst 2020 neu geschaffene Druckbereich Textiler Siebdruck wird weiter ausgebaut. Das im badischen Ottersweier ansässige Großhandelsunternehmen wächst zum einen mit der konsequenten Weiterentwicklung von innovativen Lösungen bei Maschinen und Verbrauchsmaterial. Zum anderen verstärkt sich das Unternehmen personell mit dem erfahrenen Branchenkenner Jörg Habedank.

Der gelernte Siebdrucker und staatlich geprüfter Drucktechniker ist seit mehr als 30 Jahren im Vertrieb und Technik für Sieb- und Textildruckmaschinen tätig. Sein über die Jahre gewonnenes Fachwissen widmet Jörg Habedank ab sofort der Weiterentwicklung des Angebots für den Textilen Siebdruck bei Print Equipment. Gemeinsam mit Achim Zapke stehen den Siebdruck-Kunden ab sofort zwei kompetente Außendienst-Ansprechpartner bei Print Equipment, dem Systemhaus für analoge und digitale Drucktechniken, zur Verfügung.

In naher Zukunft will Print Equipment das Portfolio im Geschäftsbereich Textiler Siebdruck konsequent mit Maschinen und Verbrauchsgütern erweitern. Bereits auf der Fachmesse FESPA in Berlin (31. Mai bis 3. Juni 2022) können Neuerungen im Bereich Textildruck auf zwei Messeständen besichtigt werden – in der Halle 27 auf den Ständen der Firma Print Equipment und ihrem Partner MHM.

Print Equipment: Stand 27-C61
MHM: Stand 27-D50

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GI-Plant-DTF-Textildruck
Textilveredlung bei GI-Plant jetzt auch mit neuester DTF-Technologie

„Die Anforderungen unserer Kunden nach Nachhaltigkeit, Ökotex zertifizierten Produkten, Flexibilität und kurzen Lieferzeiten steigen ständig. Deshalb hatten wir die neuen Möglichkeiten der Direct-to-Film-Technologie schon ein paar Monate im Auge und hatten mit einem EPSON DTG-Drucker im A3 Bogenformat schon begonnen, digitale Transfers herzustellen. Aber durch das begrenzte Format und den Bogenprozess waren wir zu langsam und unwirtschaftlich in der Produktion. Es musste also eine schnellere und kostengünstigere Möglichkeit her“, so Jörn Hartmann, Geschäftsführer von GI-Plant.

„Die kaufmännische und technische Präsentation war überzeugend“

Zusammen mit seinem Geschäftspartner Robert Moss schaute er sich deshalb im Markt die verschiedenen Anbieter an. Am Ende entschieden sie sich für den Transfer-Jet der Lynx Deutschland GmbH und der DIMIX BV aus den Niederlanden. „Die kaufmännische und technische Präsentation war überzeugend und man hat auch klar die Probleme dieser noch jungen Technologie aufgezeigt“, so Robert Moos, Geschäftsführer von GI-Plant.

„Besonders beindruckt haben uns die Vielzahl der durchdachten Umbauten und die Synchronisierung von Drucker und Trockeneinheit. Dies und die genaue Vorhersage von Pantone Farben durch die mitgelieferte PrintFactory RIP- und Colormanagment Software machten unsere Entscheidung klar“, ergänzt Jörn Hartmann.

Mittlerweile produziert GI-Plant schon sechs Wochen mit dem System. Hartmann: „Wir haben aufgehört, selbst einfache Schriften in Flexfolie zu schneiden und zu entgittern. Das erledigen wir jetzt viel schneller und preiswerter mit dem Transfer-Jet. Eigentlich ist das eine digitale Flexfolien-Produktion und ein auf Textiltransfers spezialisierter Siebdrucker in nur einem Gerät. Und das auf nur drei Quadratmetern!“

GI-Plant ist ein mittelständisches Unternehmen in Gießen, das sich auf die Beschriftung und Veredlung von Sport-, Work- und Schoolwear sowie Lifestyletextilien spezialisiert hat. Mit einem modernen Maschinenparkt bietet das Unternehmen nahezu alle Veredlungstechnologien für Textilien an. Zudem betreut GI-Plant viele Vereine über das eigene Online-Shopsystem, in dem jeder Verein seinen individuellen Shop hat.

Lynx ist Aussteller der DTF Convention

Lynx Deutschland GmbH bietet Lösungen in den Märkten der digitalen Druckindustrie, des großformatigen Digitaldrucks, der visuellen Kommunikation sowie Werbetechnik und Textilveredlung. Mit effizienten Lösungen für Ihre Anwendungen optimieren wir Eure Prozesse, schaffen Synergien und helfen Euch, Zeit und Kosten zu sparen.

Am 22. September 2022 beteiligt sich Lynx als Aussteller bei der DTF Convention. Die Veranstaltung der Akademie für Textilveredlung findet beim Textilhersteller Fruit of the Loom in Kaiserslautern statt.

 

GI-Plant DTF Textildruck Transferdruck
Transferdruckmaschine von Lynx Deutschland

 

GI-Plant DTF Textildruck Transferdruck
Transferdruck auf Folie mit Klebergranulat

 

GI-Plant DTF Textildruck Transferdruck
DTF Transfer auf einem T-Shirt

 

GI-Plant DTF Textildruck Transferdruck
Transfers aufgebügelt auf Baumwolltaschen