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Heinen Digital und Folienwelt sind nun offizielle Siser Partner

Anfang 2026 haben sich die 4GM GmbH aus Trier und die Heinen Digital GmbH aus Pulheim zusammengeschlossen. Wir berichteten darüber in unserem Blog. Die Marke folienwelt.de, die zur 4GM GmbH gehört, sowie Heinen Digital bieten ihren Kunden ab sofort auch die hochwertigen Flex, Flock und Spezialfolien des italienischen Herstellers Siser an.

Offizielle Siser Handelspartner

Mit der Aufnahme des Siser Sortiments erweitern beide Unternehmen ihr Angebot im Bereich Textilveredelung und Transfermedien und treten nun als offizielle Siser Handelspartner auf.

Siser steht seit über 40 Jahren für hochwertige Transferfolien. Ob Flex, Flock, Sublimations- oder Spezialfolien, so überzeugen die Produkte durch brillante Farben, einfache Verarbeitung und hohe Waschbeständigkeit.
Im Sortiment von Heinen Digital und Folienwelt.de sind Flexfolien und bedruckbare Folien erhältlich. Zu den Flexfolien zählen der dünne Allrounder EasyWeed für feine Motive, die Folie HI-5 für eine blitzschnelle Übertragung auf Sportkleidung, die extrem dehnbare Folie EcoStretch für Sportbekleidung, Lycra und Leggings, das robuste und deckstarke Material Videoflex für Vereins- und Arbeitskleidung, die Folien Brick 600 und Brick 1000 für eine erhabene 3D-Optik sowie das reflektierende Produkt EasyReflective für Sicherheits- und Warnkleidung. Speziell für sublimierte Textilien bieten die Lieferanten zudem noch P.S. Subli LT an, eine Blockout-Folie gegen Farbmigration.

Im Segment der digital bedruckbaren Folien umfasst das Sortiment das Material Easy Subli für Baumwollstoffe, die deckende Flexfolie Colorprint für farbige Motive, die mit Solvent-Tinten bedruckbare Folie Sublithin Matt LT sowie T.T.D Easy, ein Application Tape für sichere, exakte Transfers.

„Und das ist erst der Anfang“, sagt Marc Heinen von Heinen Digital: „Wir bauen unser Siser-Sortiment laufend weiter aus.“

Farbkarten

Für interessierte Textilveredlungsbetriebe stellen Heinen Digital und Folienwelt.de Siser-Farbkarten kostenfrei zur Verfügung.


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Vom Fußball-Profi zum DTF-Druckspezialist

Tom Bertram verbrachte einige Zeit seiner Fußballer-Karriere in der Kabine der Stadien dieser Republik. Seine Rückennummer als Profi bei FC Rot-Weiß Erfurt (2005 bis 2007 und 2010 bis 2013), bei der SpVgg Greuther Fürth (2007 bis 2009) und beim SC Paderborn (2009 bis 2010) war die 38. Da überrascht sein heutiger Firmenname wenig: Kabine38. Mit einer eigenen Veredelungsabteilung und drei Mitarbeitenden versorgt der Teamsporthändler aus Erfurt Vereine, Firmen und Laufkundschaft mit individueller Kleidung. Zum Sportartikelhersteller JAKO, der zu Bertrams Spielerzeit der Teamausstatter des FC Rot-Weiß Erfurt war, pflegt Bertram heute noch eine tiefe Handelsbeziehung. Tom Bertram: „In Ostdeutschland sind wir einer der größte JAKO-Fachhändler.“

Bei Kabine 38 werden nahezu alle Textilien und Kleidungsstücke mit mindestens einer Position veredelt. Der DTF-Druck nimmt dabei immer mehr Raum ein. Der Geschäftsgründer Tom Bertram gründete Kabine38 im Jahr 2017. Nach seiner aktiven Fußballerkarriere war er noch einige Zeit beim FC Rot-Weiß Erfurt unter anderem für die Ausrüstung der Profis mit Teamkleidung zuständig. Mit seinem eigenen Unternehmen setzte er von Anfang an auf veredelte Sportkleidung. Die Veredlungsart der Stunde war der Transferdruck mit Folien, Plotter und Transferpresse. Die erste Erweiterung folgte vor sechs Jahren, als der Digitaldruck Einzug erhielt. Neben Sportvereinen vergrößerte sich auch der Kundenkreis, so kamen nach und nach Firmenkunden hinzu, für die Unternehmenskleidung veredelt wird.

Parallel entwickelte sich die Technologie des DTF-Transferdrucks, die Tom Bertram genau beobachtete: „Durch die Entwicklung auf dem Markt haben wir uns intensiv mit dem DTF-Druck beschäftigt.“ Vor rund drei Jahren versprach die Technologie seiner Meinung nach gute Qualitäten auch auf Polyester, so dass Bertram auf die Suche nach einem Lieferanten für hochwertige DTF-Transfers ging.

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Der SV Blau-Weiß Büßleben 04 e.V. vertraut auf die Druckqualität von Kabine38

Eigene Inhouse-Produktion seit 2025

Die Einführung der neuen Transfers, die gute Farbwiedergabe und Konsistenz, die einfache Verarbeitung und die vielen Möglichkeiten bei den Motiven überzeugten Tom Bertram. Die Nachfrage seiner Kunden nahmen sukzessive zu, so dass im Jahr 2025 die Entscheidung fiel, die Transfers nicht mehr zuzukaufen, sondern in eine eigene Drucklösung zu investieren. „Wir drucken mittlerweile etwa 150 Meter DTF-Folie in der Breite von 60 cm pro Woche. Mit der eigenen Produktion sind wir extrem flexibel und unabhängig“, so Tom Bertram.

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Das DTF-Transfer kommt mit der Presse auf das Trikot

Das Geschäft läuft – mit den üblichen Herausforderungen. Tom Bertram: „Wir haben von Anfang an gute Ergebnisse erzielt, dennoch war es immer wieder eine Herausforderung, den richtigen Mix des Zusammenspiels von Drucker, Folie, Tinte, Kleber, Trocknung und anderes mehr zu finden.“ So sorgte das neu gekaufte Drucksystem immer wieder für Ausfallzeiten. „Die Firma Lynx Deutschland hat uns super geholfen, das bestehende DTF-System eines anderen Lieferanten, welches uns viel Sorgen bereitete, so umzurüsten, dass es heute richtig rund läuft. Entscheidend war eine Umrüstung auf passende Farben und Folien sowie die temporären Einstellungen im System. Seither haben wir keinerlei Probleme mehr.“ Seit einiger Zeit kommen zudem nur noch die neuen Antisublimationskleber von Lynx zum Einsatz, so dass die Farben der Polyestertextilien nicht mehr in die DTF-Transfers migrieren oder resublimieren. Erst vor kurzem fragte Tom Bertram bei Lynx Deutschland eine zweite Maschine an. „Wir drucken mittlerweile für immer mehr Teamsportfachhändler und Vereine, so dass wir mit unserer Maschine an die Grenzen stoßen.“

Die Zusammenarbeit mit Lynx Deutschland läuft dabei reibungslos. Tom Bertram: „Wir sind mit dem Support sehr zufrieden und haben Lynx Deutschland mit absoluter Überzeugung bereits an einen weiteren Teamsport-Händler weiterempfohlen.“

Die Herausforderung des Colormanagements und der Datenaufbereitung

Der DTF-Druck bietet gerade im Hinblick auf die Farbvielfalt und die Wiedergabe komplexer Motive auf hellen und dunklen Textilien – egal ob Baumwolle oder Polyester – große Möglichkeiten. Doch genau hier liegt auch die Herausforderung, sagt Tom Bertram: „Das Farbmanagement und die Bearbeitung der Druckdaten erfordern eine hohe Aufmerksamkeit und viel Know-how, zumal jedes Druckmotiv anders ist. Das Colormanagement ist ein Thema, dem wir uns durch weitere Digitalisierung in Zukunft noch mehr stellen wollen.

JAKO als Hauptlieferant

„Seit meiner aktiven Fußballzeit bin ich eng verbunden mit JAKO“, sagt Tom Bertram und ergänzt: „Die Textilmarke bietet neben den Sporttrikots für die Vereine eine umfangreiche Corporate Teamwear Kollektion, die wir unseren Firmenkunden als Unternehmenskleidung anbieten. Damit sind wir sehr erfolgreich.“

Apropos aktive Fußballzeit: An den Spieltagen von FC Rot-Weiß Erfurt tritt Tom Bertram nicht mehr gegen den Ball. Heute greift er als Stadionsprecher viel lieber zum Mikrofon. Die Liebe zum Fußball ist ungebrochen.


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Transmatic TS-5P
DP Solutions ist neuer Vertriebspartner von Transmatic

Die Transferpressen und Kalander-Systeme des italienischen Herstellers Transmatic S.r.l. sind im deutschen Markt seit Anfang August 2026 exklusiv über den Vertriebspartner DP Solutions GmbH & Co. KG erhältlich. Wie beide Unternehmen bekanntgeben, ist das Ziel der Zusammenarbeit, die Geschäftsentwicklung zu stärken, den Kundenservice zu optimieren und den Anwendern hochwertige Lösungen sowie kompetente Unterstützung vor Ort zu bieten.

DP Solutions übernimmt den Vertrieb, die Projektberatung, Schulungen und Wartung vor Ort in Deutschland. Dabei will das Fachhandelsunternehmen eine „erstklassige Kundenbetreuung und technische Unterstützung in Deutschland“ sicherstellen, wie DP Solutions mitteilt. Den bisherigen Kunden von Transmatic-Systemen verspricht DP Solutions eine nahtlose Verfügbarkeit von Transmatic-Maschinen, Serviceleistungen und After-Sales Unterstützung. Die umfasst den Zugang zum breiten Transmatic-Portfolio, bestehend aus Transferpressen, Kalandersystemen und zugehörigen Dienstleistungen.

„Fokussierte, kundennahe Umsetzung unserer Vertriebs- und Serviceziele“

Leonardo David Antonio, Geschäftsführer von Transmatic, sagt: „Mit der DP Solutions GmbH & Co. KG haben wir einen erfahrenen Partner gewählt, der unser Produktportfolio in Deutschland neben den Kalandersystemen nun auch im Segment der Transferpressen kompetent positioniert und unseren Kunden einen erstklassigen Support bietet. Die exklusive Partnerschaft sichert eine fokussierte, kundennahe Umsetzung unserer Vertriebs- und Serviceziele.“

Wolfgang Panter, Geschäftsführer der DP Solutions GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns, Transmatic exklusiv in Deutschland nach den Kalandern jetzt auch mit den Transferpressen vertreten zu dürfen. Unsere Stärke liegt in der individuellen Beratung, Schulung und dem After-Sales-Service. Gemeinsam mit Transmatic schaffen wir solide, nachhaltige Lösungen für die Textil- und Veredelungsindustrie – vor Ort, schnell und zuverlässig.“
Die Transferpressen von Transmatic waren bisher über den Fachhändler IVM SignTEX erhältlich. Nach der Insolvenz von IVM SignTEX schließt das Unternehmen zum 30. September 2026.

Über Transmatic und DP Solutions

Transmatic S.r.l. ist ein führender Hersteller von Transferpressen und Kalander-Systemen und bietet hochwertige Lösungen für die Textilveredlung, Oberflächenveredelung und Fixierung. Das Unternehmen fokussiert sich eigenen Angaben zufolge auf innovative Technik, Zuverlässigkeit und nachhaltige Kundenbetreuung.

Die DP Solutions GmbH & Co. KG ist ein deutschlandweiter Anbieter von Prozesslösungen rund um den Digitaldruck, Transfertechnologien, Automatisierung, Beratung, Schulung und After-Sales-Service. Mit dem Fokus auf Kundenzufriedenheit bietet DP Solutions maßgeschneiderte Lösungen für Industrie- und Gewerbekunden.


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Veranstaltungskalender

 


 

Die Crème de la Crème der Textiltransferfolien

Wenn Erfahrung auf Teamgeist trifft, entsteht mehr als nur eine neue Vertriebsstruktur. Mit insgesamt 74 Jahren Branchenerfahrung bündelt POLI-TAPE aus Remagen seine Kompetenzen im Bereich Textiltransferfolien und setzt auf ein starkes Vertriebsteam, das den Markt aktiv mitgestalten will.

POLI-TAPE stellt den Vertrieb im Bereich Textiltransferfolien neu auf

An der Spitze steht Francesca Zonin, die seit über 20 Jahren in der Textiltransferfolien-Branche tätig ist. Von 2006 bis 2025 war sie für den italienischen Hersteller Siser tätig. Sie übernimmt die Vertriebsleitung bei POLI-TAPE. Unterstützt wird sie von Holger Beck, der auf 29 Jahre Erfahrung im Bereich Druck- und Transferfolien zurückblickt. Holger Beck ist seit Februar 2026 im Team von POLI-TAPE, nachdem er zuvor 15 Jahre beim französischen Unternehmen SEF im Vertrieb für Textiltransferfolien beschäftigt war. Der Dritte im Bunde ist Michael Hildebrandt, in der Branche durch seine Fachbeiträge in der Fachzeitschrift TVP auch als Flexman bekannt. Er feierte erst kürzlich sein 25-jähriges Jubiläum bei POLI-TAPE und verfügt über umfassendes Know-how im Bereich Textiltransferfolien. Alle drei Expertinnen und Experten waren auch bereits als Schulungsleiter der Akademie für Textilveredlung tätig.

Das Besondere an dieser Konstellation: Alle drei kennen sich bereits seit rund 15 Jahren. Über die Jahre begegneten sie sich regelmäßig auf Fachmessen und Branchentreffen. Obwohl sie die Entwicklung des Marktes über viele Jahre hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven begleitet haben, arbeiten sie nun erstmals gemeinsam für dasselbe Unternehmen.

Mit dieser personellen Verstärkung unterstreicht POLI-TAPE seine Ambitionen, den Bereich Textiltransferfolien konsequent weiterzuentwickeln. Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im HTV-Segment. Mit der erfolgreichen POLI-FLEX TURBO Serie hat der Hersteller einen festen Platz im Markt etabliert.

„Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke“

„Wir vereinen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke. Genau daraus entsteht die Dynamik, die wir brauchen, um unsere Kunden noch besser zu unterstützen und neue Impulse im Markt zu setzen“, sagt Francesca Zonin.

Für POLI-TAPE ist die Neuausrichtung ein klares Signal: Die Weichen für eine positive Entwicklung sind gestellt. Mit geballter Expertise, hoher Marktkenntnis und einer gemeinsamen Vision möchte das Team neue Chancen erschließen. Gemeinsam wollen sie die Erfolgsgeschichte der POLI-TAPE Textiltransferfolien fortschreiben.

POLI-TAPE ist Teil der FEDRIGONI Gruppe und marktführender Hersteller von hochwertigen Textiltransferfolien, Digitaldruckfolien, Plotter- und Laminierfolien sowie Klebefolien für die Beschriftungs- und Werbetechnik. Die Produkte finden weltweit Einsatz bei der Beschriftung von Sport- und Freizeitbekleidungen sowie zur Werbung auf Schaufenstern, Fahrzeugen und einer Vielzahl weiterer Werbeflächen.

Neben dem Hauptproduktionsstandort in Remagen gehören drei weitere Gesellschaften in Deutschland, Italien und USA zur POLI-TAPE Gruppe. Mit knapp 400 Mitarbeitern weltweit liefert das Unternehmen seine Produkte in über 90 Länder der Welt.

Foto: POLI-TAPE; v.l.n.r.:  Michael Hildebrandt, Francesca Zonin und Holger Beck


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DTF live erleben: Erfolgreicher X-Tec-Tag bei blueprints in Bochum

Praxisnah, kollegial und mit viel Raum für Austausch fand bei der blueprints GmbH in Bochum ein erfolgreicher DTF-Praxistag statt. Die Unternehmen X-Tec Systems, L-SHOP-TEAM und blueprints GmbH organisierten die Veranstaltung gemeinsam. Einen Tag lang nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die bewährte Piccolo 2.0 DTF-Lösung live kennenzulernen, konkrete Fragen aus dem Arbeitsalltag zu diskutieren und sich mit Branchenkolleginnen und Branchenkollegen auszutauschen.

X-Tec_L-Shop-blueprints_20260707_600pxIm Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Live Präsentation des DTF-Druckers. Gemeinsam mit den DTF Profis von X-Tec Systems wurde gezeigt, wie sich auch anspruchsvolle Motive zuverlässig und hochwertig auf Textilien bringen lassen. Für besonderen Praxisbezug sorgte eine kleine Challenge: Die Teilnehmenden waren eingeladen, ihre kompliziertesten Dateien mitzubringen, also genau jene Motive, die in der Vergangenheit bei der Textilveredelung für Kopfzerbrechen gesorgt hatten.

Erfahrung, technische Expertise und passende Softwarelösung

Dieter Rath und Berthold Rademacher von X-Tex Systems stellten sich dieser Herausforderung mit viel Erfahrung, technischer Expertise und der passenden Softwarelösung. Vor Ort demonstrierten sie, wie sich selbst komplexe Dateien professionell aufbereiten und erfolgreich aufs Shirt übertragen lassen. So wurde die Veranstaltung nicht nur zur Produktpräsentation, sondern zu einem echten Praxistest mit direktem Mehrwert für die Teilnehmenden.

X-Tec_L-Shop-blueprints_20260707_095209_600pxNeben der Technik kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. In Gesprächen diskutierten die Gäste Fragestellungen rund um Textilveredelung, Produktionsprozesse, Materialauswahl und Anwendungsmöglichkeiten. Gerade dieser offene Dialog machte den Tag für viele Besucherinnen und Besucher besonders wertvoll. So wurden Erfahrungen geteilt, Lösungsansätze besprochen und neue Kontakte geknüpft.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine gemeinsame Mittagspause auf der Dachterrasse der blueprints GmbH. Bei Sonnenschein, entspannter Atmosphäre und Blick über Bochum blieb genügend Zeit für Networking und interessante Gespräche.

Die positive Resonanz zeigt: Praxisnahe Formate, bei denen Technik live erlebt und konkrete Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag besprochen werden können, treffen den Bedarf der Branche.

DTF Convention am 24. September 2026 in Kaiserslautern

Die X-Tec Systems GmbH zeigt seine Lösungen das nächste Mal im Rahmen der DTF Convention N°3 am 24. September 2026. Das Event findet bei Gastgeber Fruit of the Loom in Kaiserslautern statt. Das Netzwerktreffen der DTF-Community bietet eine Ausstellung und Vorträge zu Effizienz, Kalkulation, Datenmanagement, Produktionsprozesse und vieles mehr im DTF-Druck.


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6-stellige Auflagen im DTF-Druck

Die Metal-Szene trägt schwarz! Die T-Shirts der Metal-Fans tragen Totenköpfe, Schlangen und andere Motive, die in höchster Druckqualität, Farbvielfalt und Brillanz erscheinen. Ein klarer Fall für den Siebdruck. Bisher! Der Druckspezialist und Fanausstatter ROCKFALLmerchandise geht andere Wege und setzt immer mehr auf DTF-Drucke. „Wir machen auch mal Auflagen im 6-stelligen Bereich im DTF-Druck“, erklärt Arda Taner, Geschäftsführer von ROCKFALLmerchandise, der bisher selbst vor allem auf den Siebdruck setzte. Und er ergänzt: „Die Akzeptanz von DTF-Prints ist in der Musikbranche mittlerweile sehr hoch“.

Rockfall-Arda-Taner_7Arda Taner ist Grafiker und erarbeitet Druckvorlagen bevorzugt mit Photoshop oder Illustrator. In diesen Programmen legt er auch die Farbseparationen fest. Dabei spielt es keine Rolle, ob für den Siebdruck, wo theoretisch acht, zehn oder zwölf Farben zur Verfügung stehen, oder für den DTF-Druck. Durch speziell emulierte Raster gelingt Arda Taner, ein besonderes „Handmade Siebdruck Feeling“ für die Musikbranche zu entwickeln. Die DTF-Prints sehen dabei tatsächlich aus wie im Siebdruck gedruckt.

„Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch.

Die beiden DTF-Anlagen, die Arda Taner und sein Druckteam bei ROCKFALLmerchandise in Diebach in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber einsetzen, verfügen über den Farbsatz CMYK und Weiß. Arda Taner: „Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch. Die Farben müssen stimmen und brillant sein. Wir machen daher auch bei jedem Druckjob immer Probedrucke, was im DTF-Verfahren einfach zu realisieren ist.“

Rockfall-Arda-Taner_5Doch es ist vor allem ein Grund, weshalb Arda Taner vom DTF-Druck überzeugt ist. „Die Haptik des Drucks auf dem T-Shirt muss stimmen. Der DTF-Druck schafft das prima, dass das Textil angenehm zu tragen ist. Und die Farben stimmen, wir haben das Farbmanagement im Griff“, so Arda Taner.

Und das überzeugt am Ende beispielsweise auch die Veranstalter des jährlichen Metal-Festivals Summer Breeze, das Arda Taner mit Merch versorgt. „Wir arbeiten ausschließlich direkt mit unseren Kunden, da stehen also keine Agenturen oder Händler dazwischen. So können wir immer direkt mit den Bands und den Festivals kommunizieren. Das ist uns sehr wichtig, um gemeinsam die besten Ergebnisse zu erzielen.“

Farbmanagement im Griff

Gemeinsam mit seinem Lieferanten Lynx Deutschland hat Arda Taner das Farbmanagement mit den Profilen für die beiden DTF-Maschinen vom Typ „DTF Kompakt 75“ erarbeitet. Mit der RIP-Software „Digital Factory“ (früher bekannt unter dem Namen CADlink) werden die Druckdaten aufbereitet. „So erzielen wir die Qualität, die unsere Kunden und die Metal-Szene auf den zumeist schwarzen T-Shirts sehen wollen“, freut sich Arda Taner. An seine Grenzen kommt der DTF-Druck noch bei vollflächigen Motiven, wie Taner beschreibt. Und auch bei Rastermotiven erreicht der Grafiker noch nicht immer die gewünschten Ergebnisse. Doch da kann er dann weiterhin auf den Siebdruck zurückgreifen, so dass sich beide Druckverfahren bestens ergänzen.

Rockfall-Arda-Taner_6„Unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit“

Der Anspruch an die hohe Qualität besteht nicht nur bei den Drucken, sondern auch bei den Textilien selbst. „Den größten Teil der Textilien produzieren wir selbst in Bioqualität mit Partnern in der Türkei und in Ägypten. Egal ob bei den T-Shirts oder bei Sweatern, unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit. Wir lassen die Textilien testen und zertifizieren. Und durch die eigene Herstellung haben wir den besten Einfluss auf die glatten Druckoberflächen, was sich am Ende positiv auf die Druckqualität auswirkt“, erklärt Arda Taner.

Rockfall-Arda-Taner_2Investition in Automatisierung und Weiterbildung

Die großen Druckauflagen im DTF-Verfahren realisiert ROCKFALLmerchandise mit Transferdruck-Karussellen, die automatisiert die bedruckten DTF-Folien auf das T-Shirt auflegen, pressen und wieder abnehmen. „Ein Karussell schafft in der Stunde bis zu 240 Artikel“, sagt Arda Taner. In Zukunft soll jedoch gerade in der Weiterverarbeitung noch mehr in automatisierte Prozesse investiert werden. So entsteht gemeinsam mit Lynx Deutschland ein Showroom, der ab Herbst 2026 den vollautomatisierten, industriellen DTF-Druck zeigen soll. „Wir wollen uns für die Branche öffnen, um gemeinsam weiterzukommen und die zukünftigen Herausforderungen zu meistern“, so Arda Taner. Die großzügigen Räumlichkeiten sollen dann auch Branchentreffpunkt für die Weiterbildung im Textildruck sein.

DTF Convention am 24. September in Kaiserslautern

Wenn sich die DTF-Community am 24. September 2026 wieder zum Branchentreffen bei Gastgeber Fruit of the Loom in Kaiserslautern trifft, werden die Themen Farbmanagement, Automatisierung und viele andere einmal mehr auf der Agenda stehen. Mit dabei ist dann auch die erwähnte Firma Lynx Deutschland, die ihre Services und Angebote vorstellt.


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Mutoh erweitert sein Portfolio um neuen DTF-Drucker

Mit dem Drucksystem STS XPD-924D 24″ bringt Mutoh Europe, die EMEA-Geschäftseinheit von Mutoh Industries Co. Ltd. aus Japan, ein neues DTF-Drucksystem auf den Markt. Die Druckmaschine XPD-924D ist für Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz konzipiert. Nach Angaben des Herstellers vereint der Drucker Geschwindigkeit, Präzision und Konsistenz, um eine hohe und reproduzierbare Transferqualität für ein breites Anwendungsspektrum zu gewährleisten.

Ausgestattet mit versetzt angeordneten AccuFine HD-Doppeldruckköpfen sorgt der Drucker für sanfte Farbübergänge und feine Details. Ein wichtiges Merkmal der Maschine ist sein integriertes Weißtinten-Zirkulationssystem, das in definierten Intervallen automatisch einen stabilen Tintenfluss gewährleistet. Diese Funktion trägt laut Hersteller zur Reduzierung des Wartungsaufwands bei und unterstützt eine gleichbleibende Ausgabequalität.

Der Drucker wird mit der Digital Factory RIP 12 Software geliefert. Dank vorinstallierter Farbprofile, die auf Mutoh Tinten und Folien abgestimmt sind, können Anwender schnell und zuverlässig mit minimalem Einrichtungsaufwand in die Produktion starten.

Vielseitige Anwendungen in verschiedenen Branchen

Der XPD-924D unterstützt das Bedrucken einer Vielzahl von Materialien, darunter Baumwolle, Polyester, Seide, Denim, Fleece und Mischgewebe. Für Anwendungen auf Kunst- oder Naturleder kann ein angepasster TPU-Schmelzklebstoffpulver erforderlich sein.

Ausgestattet mit einem robusten Aluminium-Schienensystem gewährleistet der XPD-924D stabiles und präzises Drucken über alle Betriebsgeschwindigkeiten hinweg. Zusätzliche Funktionen wie ein integrierter Fronttrockner, automatische Ausrichtungssensoren, interne LED-Beleuchtung und ein optimierter Medieneinzug tragen zu einem stabilen Betrieb und benutzerfreundlicher Bedienung bei.

Der mitgelieferte Mutoh Status Monitor (MSM) steigert die Produktivität zusätzlich durch die Möglichkeit, den Druckverlauf zu verfolgen, die Auftragskosten zu analysieren und die Fernüberwachung durchzuführen.
Mit einer Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 12,9 m²/h im Dual-Layer-Verfahren sowie mit CMYK und Weiß sowie einer maximalen Auflösung von 1200 x 1200 dpi bietet der XPD-924D hohe Produktivität bei gleichbleibend hoher Druckqualität. Der Drucker liefert nach Angaben des Herstellers langlebige Transfers, die flexibel bleiben und sich dehnen lassen. Sie sind beständig gegen Risse, Ausbleichen und Ablösen.
Das DTF-Drucksystem ist bereits lieferbar und über das autorisierte Händlernetz von Mutoh erhältlich.

Optionaler Pulverschüttler

Der optionale automatische TPU-Klebstoffpulverschüttler STS Inks S-20 ist für die Produktion großer Mengen konzipiert. Er übernimmt den gesamten Pulverprozess vom Auftragen über das Verteilen des Klebers bis hin zum Schmelzen in einem kontinuierlichen, automatisierten Prozess. Übriger Kleber wird am Ende wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Dies ermöglicht einen kontrollierten Prozess, eine höhere Workflow-Effizienz und weniger Materialabfall. Die Folie bleibt während der gesamten Produktion durch ein Vakuumsystem stabil.

Weitere Informationen zum XPD-924D DTF und zum Pulverschüttler finden Sie unter: https://mutoh.eu/en/products/waterbased-textile


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Brother präsentiert das Drucksystem DTRX für den DTF Druck

Im Rahmen einer Open House Veranstaltung in der Brother Microfactory in Mönchengladbach zeigte Brother erstmals die Druckmaschine DTRX. Nachdem im letzten Jahren bereits Prototypen vorgestellt wurden, ist die neue All-in-One-Lösung für den DTF-Druck nach den Worten von Folker Stachetzki, dem Marketingleiter bei Brother, nun über das zertifizierte Händlernetz von Brother erhältlich.

Die Vorführung des neuen Systems DTRX stieß bei der Präsentation im Januar 2026 auf ein großes Interesse der Fachbesucher. Die Maschine eignet sich für Produktionsumgebungen mit hohem Volumen. Der DTRX wurde gemäß den strengen Industriestandards von Brother entwickelt und vereint außergewöhnliche Druckqualität, Produktionszuverlässigkeit und effiziente Leistung, sodass Druckereien sicher skalieren können. Das System ist für den Dauereinsatz und anspruchsvolle Produktionsabläufe konzipiert. Es bietet nach Angaben des Herstellers eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 15 m² pro Stunde im Produktionsmodus, wodurch ein zuverlässiger Durchsatz für den täglichen Bedarf gewährleistet ist.

Brother DTRX_oblique_3 - 800pxDer Drucker verfügt über eine Druckbreite von 78 cm, die durch eine Rollenbreite von 80 cm unterstützt wird. Die Maschine eignet sich somit besonders für großformatige Designs und eine konsistente Ausgabe in großen Stückzahlen.

Die industrielle Druckkopftechnologie von Brother soll scharfe Details und lebendige, wiederholbare Farbergebnisse liefern. Die eigens entwickelte Tinten sorgt für Haltbarkeit, Helligkeit und eine geringere Umweltbelastung, wie Brother mitteilt.

Industrielle Wartungsstation mit automatischer Tintenzirkulation

Um die Betriebszeit zu maximieren, verfügt der DTRX über eine industrielle Wartungsstation mit automatischer Tintenzirkulation. Zudem reduziert ein „wet wiper cleaner“ den manuellen Wartungsaufwand und minimiert die Ausfallzeiten. Durch die nahtlose Integration in den Arbeitsablauf können Unternehmen ihre Produktion steigern, ohne bestehende Produktionsprozesse überarbeiten zu müssen.

„Der Brother DTRX ist für die reale Produktion konzipiert“, so Brother. „Er ist darauf ausgelegt, Tag für Tag zuverlässig in der Produktion zu arbeiten. Mit dem DTRX profitieren Kunden von der bewährten Technik, dem globalen Support-Netzwerk und der produktionsreifen Technologie von Brother, auf die sie sich verlassen können.“

Im Rahmen der Open House stellte sich erstmals Kai Löffler als neuer Vertriebsmitarbeiter von Brother vor. Löffler war zuvor bei Walz Solutions beschäftigt.

Fachseminar mit André Albrecht im Rahmen der INHOUSE²

Next-Level Textilveredlung“ – so lautet das zweieinhalbstündige Fachseminar, das André Albrecht von Myze/Brother im Rahmen der INHOUSE²-Messe vom L-SHOP-TEAM anbietet. Im Mittelpunkt der Weiterbildung am Freitag, 13. März 2026, in der Bochumer Jahrhunderthalle steht die Frage, wie digitale Workflows und smarte Automation die Branche verändern – und die Branche uns. Alle Informationen zum Seminar stehen auf der Webseite der Akademie für Textilveredlung unter https://aka-tex.de/veranstaltungen


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Veranstaltungskalender

 

 


 

Inèdit Software gehört jetzt zu Fiery

Das Softwareunternehmen Fiery aus den USA ist Entwickler und Anbieter von digitalen Frontends (DFEs) und Workflow-Software für die Druckindustrie. Im Textildruckbereich ist Fiery bekannt durch die Software „Digital Factory“ (vormals Cadlink). Nun gab das Unternehmen den Abschluss der Übernahme des spanischen Drucktechnologieunternehmens Inèdit Software bekannt.

Druckdienstleister können weiterhin die RIP-Lösungen für digitale Druckanwendungen von Inèdit-Produkten wie neoStampa, neoTextil, neoCatalog und neoMatch nutzen. Diese ergänzen die bestehenden Fiery-Lösungen für Akzidenz-, Industrie-, Großformat-, Direct-to-Film- (DTF) und Direct-to-Garment-Druck (DTG) und bieten Druckdienstleistern eine Komplettlösung für ein breites Spektrum an Druckanwendungen. Die Softwarelösungen stehen für Drucker der branchenweit größten Auswahl an Herstellern zu verwenden.

Wie Fiery mitteilt können sich Druckdienstleister zukünftig auf noch leistungsstärkere Lösungen für den digitalen Textildruck freuen. Fiery erweitert das Produktportfolio von Inèdit um branchenführende Expertise in den Bereichen Farbe und Bildverarbeitung, Auftragsmanagement, RIP-Performance und Geräteintegration.

Fachseminar „DTF-Druck richtig vorbereiten“ am Freitag, 13. März 2026, in Bochum

Im Rahmen der Messe INHOUSE² des Textilgroßhändlers L-SHOP-TEAM in der Bochumer Jahrhunderthalle findet am Freitag, 13. März 2026, das zweieinhalbstündige Fachseminar „DTF-Druck richtig vorbereiten“ in Kooperation mit Fiery statt. Seminarleiter sind die beiden Experten Ralph Müller und Ralf Hüring von Fiery. Das Seminar stellt die Vorbereitung von Druckvorlagen für den DTF-Druck sowie den digitalen Workflow in den Mittelpunkt. Dabei liegt ein Fokus auf dem Bereich des Farbmanagements im Textildruck.


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Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel | Die Gewinnung nachhaltiger textiler Rohstoffe aus bakterieller Cellulose ist Bestandteil des internationalen Verbundprojekts „DyeAnotherWay“. Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel
Textilien färben mit Bakterien

DyeAnotherWay“ – Färbe auf andere, neue Weise – diesen griffigen Titel mit Anspielung auf den James-Bond-Film „Die Another Day“ trägt ein neues, internationales Projekt, an dem der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt ist.

„Der Titel ist sehr zutreffend“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts „FTB“ Textilveredelung und Ökologie an der HSNR, „denn es geht darum, alternative, nachhaltige Färbemöglichkeiten für Textilien zu erforschen“. Ein wichtiger Aspekt vor dem Hintergrund, dass die Textilindustrie heute als ressourcenintensiv und umweltbelastend gilt. Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien werden die Wissenschaftler in Mönchengladbach untersuchen, inwieweit von Bakterien produzierte Farbstoffe für das Färben von Fasern genutzt werden können. „Das ist auch für uns Neuland. Wir haben bereits mit nachhaltigen Farbstoffen aus Pflanzenresten oder an dem Entfärben von Alttextilien geforscht, aber nicht mit bakteriellen Farbstoffen“, so Rabe.

Europäische Union fördert die Karriere von Wissenschaftler:innen

„DyeAnotherWay“ ist aber nicht nur inhaltlich etwas Besonderes für die Textilingenieur:innen der Hochschule Niederrhein. Denn das europäische Projekt gehört zu den renommierten Marie Skłodowska Curie Actions (MSCA). Mit diesen will die Europäische Union die internationale und sektorübergreifende Karriere von Wissenschaftler:innen fördern. Die Maßnahmen sind Teil des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe. Benannt wurden sie nach der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Skłodowska Curie. Das Förderprogramm wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet, um wissenschaftliche Laufbahnen attraktiver und den Forschungsstandort Europa interessanter zu gestalten und einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen.

International vernetztes Forschungsprojekt

„DyeAnotherWay“ ist ein weltweit vernetztes Forschungsprojekt mit Partner aus Europa, Nord- und Süd-Amerika, das innovative, umweltfreundliche Farbstoffe auf Basis von Bakterien entwickelt. Ziel ist es, petrochemische Farbstoffe in der Textil- und Lebensmittelindustrie durch nachhaltige biogene Alternativen zu ersetzen. Gemeinsam mit 16 Industriepartnern und Universitäten werden dabei neuartige Technologien erforscht, um den ökologischen Fußabdruck der Farbstoffproduktion deutlich zu reduzieren und gleichzeitig neue Märkte für grüne Innovationen zu erschließen. Das Projekt umfasst dabei den gesamten Prozess von der Identifizierung farbstoffproduzierender Bakterien über die Charakterisierung ihrer Pigmente, die Optimierung von Produktion und Anwendung bis hin zur ökologischen und ökonomischen Bewertung der entwickelten Lösungen.

„Wir werden daher zwei Promotionsstellen an internationale Nachwuchs-Wissenschaftler:innen vergeben können und die Hochschule Niederrhein so europaweit sichtbarerer machen und ihre Internationalisierung vorantreiben“, sagt Maike Rabe. Innerhalb des Projekts werden die beiden Doktorand:innen zeitweise auch an den Partner-Hochschulen forschen. Denn die MSCAs zielen darauf ab, einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen und den Forschungsstandort Europa für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktiver zu machen, so die MSCA.

Geforscht wird innerhalb des Projekts übrigens nicht nur an bakteriellen Farbstoffen, sondern auch an bakterieller Nano-Zellulose. Dabei geht es darum, aus Zuckermolekülen faserförmige Strukturen aufzubauen – auch das ein nachhaltiger Ansatz, um die Textilindustrie in Zukunft ressourcenschonender aufzustellen.

Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel. Die Gewinnung nachhaltiger textiler Rohstoffe aus bakterieller Cellulose ist Bestandteil des internationalen Verbundprojekts „DyeAnotherWay“. Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel


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