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6-stellige Auflagen im DTF-Druck

Die Metal-Szene trägt schwarz! Die T-Shirts der Metal-Fans tragen Totenköpfe, Schlangen und andere Motive, die in höchster Druckqualität, Farbvielfalt und Brillanz erscheinen. Ein klarer Fall für den Siebdruck. Bisher! Der Druckspezialist und Fanausstatter ROCKFALLmerchandise geht andere Wege und setzt immer mehr auf DTF-Drucke. „Wir machen auch mal Auflagen im 6-stelligen Bereich im DTF-Druck“, erklärt Arda Taner, Geschäftsführer von ROCKFALLmerchandise, der bisher selbst vor allem auf den Siebdruck setzte. Und er ergänzt: „Die Akzeptanz von DTF-Prints ist in der Musikbranche mittlerweile sehr hoch“.

Rockfall-Arda-Taner_7Arda Taner ist Grafiker und erarbeitet Druckvorlagen bevorzugt mit Photoshop oder Illustrator. In diesen Programmen legt er auch die Farbseparationen fest. Dabei spielt es keine Rolle, ob für den Siebdruck, wo theoretisch acht, zehn oder zwölf Farben zur Verfügung stehen, oder für den DTF-Druck. Durch speziell emulierte Raster gelingt Arda Taner, ein besonderes „Handmade Siebdruck Feeling“ für die Musikbranche zu entwickeln. Die DTF-Prints sehen dabei tatsächlich aus wie im Siebdruck gedruckt.

„Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch.

Die beiden DTF-Anlagen, die Arda Taner und sein Druckteam bei ROCKFALLmerchandise in Diebach in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber einsetzen, verfügen über den Farbsatz CMYK und Weiß. Arda Taner: „Als Grafiker, der seine Projekte bislang immer im Siebdruck realisiert hat, sind meine Ansprüche sehr hoch. Die Farben müssen stimmen und brillant sein. Wir machen daher auch bei jedem Druckjob immer Probedrucke, was im DTF-Verfahren einfach zu realisieren ist.“

Rockfall-Arda-Taner_5Doch es ist vor allem ein Grund, weshalb Arda Taner vom DTF-Druck überzeugt ist. „Die Haptik des Drucks auf dem T-Shirt muss stimmen. Der DTF-Druck schafft das prima, dass das Textil angenehm zu tragen ist. Und die Farben stimmen, wir haben das Farbmanagement im Griff“, so Arda Taner.

Und das überzeugt am Ende beispielsweise auch die Veranstalter des jährlichen Metal-Festivals Summer Breeze, das Arda Taner mit Merch versorgt. „Wir arbeiten ausschließlich direkt mit unseren Kunden, da stehen also keine Agenturen oder Händler dazwischen. So können wir immer direkt mit den Bands und den Festivals kommunizieren. Das ist uns sehr wichtig, um gemeinsam die besten Ergebnisse zu erzielen.“

Farbmanagement im Griff

Gemeinsam mit seinem Lieferanten Lynx Deutschland hat Arda Taner das Farbmanagement mit den Profilen für die beiden DTF-Maschinen vom Typ „DTF Kompakt 75“ erarbeitet. Mit der RIP-Software „Digital Factory“ (früher bekannt unter dem Namen CADlink) werden die Druckdaten aufbereitet. „So erzielen wir die Qualität, die unsere Kunden und die Metal-Szene auf den zumeist schwarzen T-Shirts sehen wollen“, freut sich Arda Taner. An seine Grenzen kommt der DTF-Druck noch bei vollflächigen Motiven, wie Taner beschreibt. Und auch bei Rastermotiven erreicht der Grafiker noch nicht immer die gewünschten Ergebnisse. Doch da kann er dann weiterhin auf den Siebdruck zurückgreifen, so dass sich beide Druckverfahren bestens ergänzen.

Rockfall-Arda-Taner_6„Unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit“

Der Anspruch an die hohe Qualität besteht nicht nur bei den Drucken, sondern auch bei den Textilien selbst. „Den größten Teil der Textilien produzieren wir selbst in Bioqualität mit Partnern in der Türkei und in Ägypten. Egal ob bei den T-Shirts oder bei Sweatern, unsere Kunden sind sehr bedacht auf Nachhaltigkeit. Wir lassen die Textilien testen und zertifizieren. Und durch die eigene Herstellung haben wir den besten Einfluss auf die glatten Druckoberflächen, was sich am Ende positiv auf die Druckqualität auswirkt“, erklärt Arda Taner.

Rockfall-Arda-Taner_2Investition in Automatisierung und Weiterbildung

Die großen Druckauflagen im DTF-Verfahren realisiert ROCKFALLmerchandise mit Transferdruck-Karussellen, die automatisiert die bedruckten DTF-Folien auf das T-Shirt auflegen, pressen und wieder abnehmen. „Ein Karussell schafft in der Stunde bis zu 240 Artikel“, sagt Arda Taner. In Zukunft soll jedoch gerade in der Weiterverarbeitung noch mehr in automatisierte Prozesse investiert werden. So entsteht gemeinsam mit Lynx Deutschland ein Showroom, der ab Herbst 2026 den vollautomatisierten, industriellen DTF-Druck zeigen soll. „Wir wollen uns für die Branche öffnen, um gemeinsam weiterzukommen und die zukünftigen Herausforderungen zu meistern“, so Arda Taner. Die großzügigen Räumlichkeiten sollen dann auch Branchentreffpunkt für die Weiterbildung im Textildruck sein.

DTF Convention am 24. September in Kaiserslautern

Wenn sich die DTF-Community am 24. September 2026 wieder zum Branchentreffen bei Gastgeber Fruit of the Loom in Kaiserslautern trifft, werden die Themen Farbmanagement, Automatisierung und viele andere einmal mehr auf der Agenda stehen. Mit dabei ist dann auch die erwähnte Firma Lynx Deutschland, die ihre Services und Angebote vorstellt.


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Mutoh erweitert sein Portfolio um neuen DTF-Drucker

Mit dem Drucksystem STS XPD-924D 24″ bringt Mutoh Europe, die EMEA-Geschäftseinheit von Mutoh Industries Co. Ltd. aus Japan, ein neues DTF-Drucksystem auf den Markt. Die Druckmaschine XPD-924D ist für Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz konzipiert. Nach Angaben des Herstellers vereint der Drucker Geschwindigkeit, Präzision und Konsistenz, um eine hohe und reproduzierbare Transferqualität für ein breites Anwendungsspektrum zu gewährleisten.

Ausgestattet mit versetzt angeordneten AccuFine HD-Doppeldruckköpfen sorgt der Drucker für sanfte Farbübergänge und feine Details. Ein wichtiges Merkmal der Maschine ist sein integriertes Weißtinten-Zirkulationssystem, das in definierten Intervallen automatisch einen stabilen Tintenfluss gewährleistet. Diese Funktion trägt laut Hersteller zur Reduzierung des Wartungsaufwands bei und unterstützt eine gleichbleibende Ausgabequalität.

Der Drucker wird mit der Digital Factory RIP 12 Software geliefert. Dank vorinstallierter Farbprofile, die auf Mutoh Tinten und Folien abgestimmt sind, können Anwender schnell und zuverlässig mit minimalem Einrichtungsaufwand in die Produktion starten.

Vielseitige Anwendungen in verschiedenen Branchen

Der XPD-924D unterstützt das Bedrucken einer Vielzahl von Materialien, darunter Baumwolle, Polyester, Seide, Denim, Fleece und Mischgewebe. Für Anwendungen auf Kunst- oder Naturleder kann ein angepasster TPU-Schmelzklebstoffpulver erforderlich sein.

Ausgestattet mit einem robusten Aluminium-Schienensystem gewährleistet der XPD-924D stabiles und präzises Drucken über alle Betriebsgeschwindigkeiten hinweg. Zusätzliche Funktionen wie ein integrierter Fronttrockner, automatische Ausrichtungssensoren, interne LED-Beleuchtung und ein optimierter Medieneinzug tragen zu einem stabilen Betrieb und benutzerfreundlicher Bedienung bei.

Der mitgelieferte Mutoh Status Monitor (MSM) steigert die Produktivität zusätzlich durch die Möglichkeit, den Druckverlauf zu verfolgen, die Auftragskosten zu analysieren und die Fernüberwachung durchzuführen.
Mit einer Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 12,9 m²/h im Dual-Layer-Verfahren sowie mit CMYK und Weiß sowie einer maximalen Auflösung von 1200 x 1200 dpi bietet der XPD-924D hohe Produktivität bei gleichbleibend hoher Druckqualität. Der Drucker liefert nach Angaben des Herstellers langlebige Transfers, die flexibel bleiben und sich dehnen lassen. Sie sind beständig gegen Risse, Ausbleichen und Ablösen.
Das DTF-Drucksystem ist bereits lieferbar und über das autorisierte Händlernetz von Mutoh erhältlich.

Optionaler Pulverschüttler

Der optionale automatische TPU-Klebstoffpulverschüttler STS Inks S-20 ist für die Produktion großer Mengen konzipiert. Er übernimmt den gesamten Pulverprozess vom Auftragen über das Verteilen des Klebers bis hin zum Schmelzen in einem kontinuierlichen, automatisierten Prozess. Übriger Kleber wird am Ende wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Dies ermöglicht einen kontrollierten Prozess, eine höhere Workflow-Effizienz und weniger Materialabfall. Die Folie bleibt während der gesamten Produktion durch ein Vakuumsystem stabil.

Weitere Informationen zum XPD-924D DTF und zum Pulverschüttler finden Sie unter: https://mutoh.eu/en/products/waterbased-textile


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Brother präsentiert das Drucksystem DTRX für den DTF Druck

Im Rahmen einer Open House Veranstaltung in der Brother Microfactory in Mönchengladbach zeigte Brother erstmals die Druckmaschine DTRX. Nachdem im letzten Jahren bereits Prototypen vorgestellt wurden, ist die neue All-in-One-Lösung für den DTF-Druck nach den Worten von Folker Stachetzki, dem Marketingleiter bei Brother, nun über das zertifizierte Händlernetz von Brother erhältlich.

Die Vorführung des neuen Systems DTRX stieß bei der Präsentation im Januar 2026 auf ein großes Interesse der Fachbesucher. Die Maschine eignet sich für Produktionsumgebungen mit hohem Volumen. Der DTRX wurde gemäß den strengen Industriestandards von Brother entwickelt und vereint außergewöhnliche Druckqualität, Produktionszuverlässigkeit und effiziente Leistung, sodass Druckereien sicher skalieren können. Das System ist für den Dauereinsatz und anspruchsvolle Produktionsabläufe konzipiert. Es bietet nach Angaben des Herstellers eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 15 m² pro Stunde im Produktionsmodus, wodurch ein zuverlässiger Durchsatz für den täglichen Bedarf gewährleistet ist.

Brother DTRX_oblique_3 - 800pxDer Drucker verfügt über eine Druckbreite von 78 cm, die durch eine Rollenbreite von 80 cm unterstützt wird. Die Maschine eignet sich somit besonders für großformatige Designs und eine konsistente Ausgabe in großen Stückzahlen.

Die industrielle Druckkopftechnologie von Brother soll scharfe Details und lebendige, wiederholbare Farbergebnisse liefern. Die eigens entwickelte Tinten sorgt für Haltbarkeit, Helligkeit und eine geringere Umweltbelastung, wie Brother mitteilt.

Industrielle Wartungsstation mit automatischer Tintenzirkulation

Um die Betriebszeit zu maximieren, verfügt der DTRX über eine industrielle Wartungsstation mit automatischer Tintenzirkulation. Zudem reduziert ein „wet wiper cleaner“ den manuellen Wartungsaufwand und minimiert die Ausfallzeiten. Durch die nahtlose Integration in den Arbeitsablauf können Unternehmen ihre Produktion steigern, ohne bestehende Produktionsprozesse überarbeiten zu müssen.

„Der Brother DTRX ist für die reale Produktion konzipiert“, so Brother. „Er ist darauf ausgelegt, Tag für Tag zuverlässig in der Produktion zu arbeiten. Mit dem DTRX profitieren Kunden von der bewährten Technik, dem globalen Support-Netzwerk und der produktionsreifen Technologie von Brother, auf die sie sich verlassen können.“

Im Rahmen der Open House stellte sich erstmals Kai Löffler als neuer Vertriebsmitarbeiter von Brother vor. Löffler war zuvor bei Walz Solutions beschäftigt.

Fachseminar mit André Albrecht im Rahmen der INHOUSE²

Next-Level Textilveredlung“ – so lautet das zweieinhalbstündige Fachseminar, das André Albrecht von Myze/Brother im Rahmen der INHOUSE²-Messe vom L-SHOP-TEAM anbietet. Im Mittelpunkt der Weiterbildung am Freitag, 13. März 2026, in der Bochumer Jahrhunderthalle steht die Frage, wie digitale Workflows und smarte Automation die Branche verändern – und die Branche uns. Alle Informationen zum Seminar stehen auf der Webseite der Akademie für Textilveredlung unter https://aka-tex.de/veranstaltungen


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Veranstaltungskalender

 

 


 

Inèdit Software gehört jetzt zu Fiery

Das Softwareunternehmen Fiery aus den USA ist Entwickler und Anbieter von digitalen Frontends (DFEs) und Workflow-Software für die Druckindustrie. Im Textildruckbereich ist Fiery bekannt durch die Software „Digital Factory“ (vormals Cadlink). Nun gab das Unternehmen den Abschluss der Übernahme des spanischen Drucktechnologieunternehmens Inèdit Software bekannt.

Druckdienstleister können weiterhin die RIP-Lösungen für digitale Druckanwendungen von Inèdit-Produkten wie neoStampa, neoTextil, neoCatalog und neoMatch nutzen. Diese ergänzen die bestehenden Fiery-Lösungen für Akzidenz-, Industrie-, Großformat-, Direct-to-Film- (DTF) und Direct-to-Garment-Druck (DTG) und bieten Druckdienstleistern eine Komplettlösung für ein breites Spektrum an Druckanwendungen. Die Softwarelösungen stehen für Drucker der branchenweit größten Auswahl an Herstellern zu verwenden.

Wie Fiery mitteilt können sich Druckdienstleister zukünftig auf noch leistungsstärkere Lösungen für den digitalen Textildruck freuen. Fiery erweitert das Produktportfolio von Inèdit um branchenführende Expertise in den Bereichen Farbe und Bildverarbeitung, Auftragsmanagement, RIP-Performance und Geräteintegration.

Fachseminar „DTF-Druck richtig vorbereiten“ am Freitag, 13. März 2026, in Bochum

Im Rahmen der Messe INHOUSE² des Textilgroßhändlers L-SHOP-TEAM in der Bochumer Jahrhunderthalle findet am Freitag, 13. März 2026, das zweieinhalbstündige Fachseminar „DTF-Druck richtig vorbereiten“ in Kooperation mit Fiery statt. Seminarleiter sind die beiden Experten Ralph Müller und Ralf Hüring von Fiery. Das Seminar stellt die Vorbereitung von Druckvorlagen für den DTF-Druck sowie den digitalen Workflow in den Mittelpunkt. Dabei liegt ein Fokus auf dem Bereich des Farbmanagements im Textildruck.


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Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel | Die Gewinnung nachhaltiger textiler Rohstoffe aus bakterieller Cellulose ist Bestandteil des internationalen Verbundprojekts „DyeAnotherWay“. Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel
Textilien färben mit Bakterien

DyeAnotherWay“ – Färbe auf andere, neue Weise – diesen griffigen Titel mit Anspielung auf den James-Bond-Film „Die Another Day“ trägt ein neues, internationales Projekt, an dem der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt ist.

„Der Titel ist sehr zutreffend“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts „FTB“ Textilveredelung und Ökologie an der HSNR, „denn es geht darum, alternative, nachhaltige Färbemöglichkeiten für Textilien zu erforschen“. Ein wichtiger Aspekt vor dem Hintergrund, dass die Textilindustrie heute als ressourcenintensiv und umweltbelastend gilt. Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien werden die Wissenschaftler in Mönchengladbach untersuchen, inwieweit von Bakterien produzierte Farbstoffe für das Färben von Fasern genutzt werden können. „Das ist auch für uns Neuland. Wir haben bereits mit nachhaltigen Farbstoffen aus Pflanzenresten oder an dem Entfärben von Alttextilien geforscht, aber nicht mit bakteriellen Farbstoffen“, so Rabe.

Europäische Union fördert die Karriere von Wissenschaftler:innen

„DyeAnotherWay“ ist aber nicht nur inhaltlich etwas Besonderes für die Textilingenieur:innen der Hochschule Niederrhein. Denn das europäische Projekt gehört zu den renommierten Marie Skłodowska Curie Actions (MSCA). Mit diesen will die Europäische Union die internationale und sektorübergreifende Karriere von Wissenschaftler:innen fördern. Die Maßnahmen sind Teil des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe. Benannt wurden sie nach der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Skłodowska Curie. Das Förderprogramm wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet, um wissenschaftliche Laufbahnen attraktiver und den Forschungsstandort Europa interessanter zu gestalten und einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen.

International vernetztes Forschungsprojekt

„DyeAnotherWay“ ist ein weltweit vernetztes Forschungsprojekt mit Partner aus Europa, Nord- und Süd-Amerika, das innovative, umweltfreundliche Farbstoffe auf Basis von Bakterien entwickelt. Ziel ist es, petrochemische Farbstoffe in der Textil- und Lebensmittelindustrie durch nachhaltige biogene Alternativen zu ersetzen. Gemeinsam mit 16 Industriepartnern und Universitäten werden dabei neuartige Technologien erforscht, um den ökologischen Fußabdruck der Farbstoffproduktion deutlich zu reduzieren und gleichzeitig neue Märkte für grüne Innovationen zu erschließen. Das Projekt umfasst dabei den gesamten Prozess von der Identifizierung farbstoffproduzierender Bakterien über die Charakterisierung ihrer Pigmente, die Optimierung von Produktion und Anwendung bis hin zur ökologischen und ökonomischen Bewertung der entwickelten Lösungen.

„Wir werden daher zwei Promotionsstellen an internationale Nachwuchs-Wissenschaftler:innen vergeben können und die Hochschule Niederrhein so europaweit sichtbarerer machen und ihre Internationalisierung vorantreiben“, sagt Maike Rabe. Innerhalb des Projekts werden die beiden Doktorand:innen zeitweise auch an den Partner-Hochschulen forschen. Denn die MSCAs zielen darauf ab, einen starken Pool von europäischen Forschenden zu schaffen und den Forschungsstandort Europa für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktiver zu machen, so die MSCA.

Geforscht wird innerhalb des Projekts übrigens nicht nur an bakteriellen Farbstoffen, sondern auch an bakterieller Nano-Zellulose. Dabei geht es darum, aus Zuckermolekülen faserförmige Strukturen aufzubauen – auch das ein nachhaltiger Ansatz, um die Textilindustrie in Zukunft ressourcenschonender aufzustellen.

Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel. Die Gewinnung nachhaltiger textiler Rohstoffe aus bakterieller Cellulose ist Bestandteil des internationalen Verbundprojekts „DyeAnotherWay“. Foto: Jenny Bürger, Hendrik van Amstel


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Foto HSNR: Prof. Dr. Mathias Muth und Dipl.-Ing. Joachim Rees vor dem neuen Epson Digitaldrucker.
Innovative Drucktechnik für HSNR-Studierende

Ob auf Shirts oder Hoodies, Blusen oder Hosen: Drucke machen Textilien oft zu besonderen Hinguckern. Die Hochschule Niederrhein freut sich jetzt über eine bedeutende Erweiterung ihrer technischen Ausstattung im Bereich textile Drucktechnologien. Die Firmen Multiplot und Epson haben der Hochschule gemeinsam einen Textildrucker sowie einen EasySteam Dämpfer des italienischen Unternehmens Cibitex als Spende übergeben.

Outfits für Abschlussarbeiten und Modeschauen im Designbereich

Damit können die Studierenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik ab sofort praktische Erfahrungen mit modernster Druck- und Veredelungstechnologie sammeln. Neben der Realisierung von Outfits für Abschlussarbeiten und Modeschauen im Designbereich können damit zukünftig auch technische Textilien veredelt werden. „Wir möchten mit dieser Spende einen aktiven Beitrag zur praxisnahen Ausbildung an einer der führenden textiltechnischen Hochschulen Deutschlands leisten“, erklärte Joachim Rees, Gründer und Geschäftsführer der Firma Multi-Plot Europe GmbH, bei der Übergabe der Geräte.

„Die neuen Maschinen eröffnen uns neue didaktische und technologische Möglichkeiten. Wir werden die Geräte nicht nur in der Lehre, sondern auch für Forschungsprojekte im Bereich nachhaltiger Textilproduktion und digitaler Druckprozesse einsetzen“, sagt Dr. Mathias Muth, Professor für Textile Drucktechnologien an der Hochschule Niederrhein. Die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie Multiplot und Epson stärke die Rolle der HSNR als moderne und anwendungsorientierte Hochschule.

Die Studierenden und Wissenschaftler:innen können mit dem neuen Epson-Drucker durch dessen hohe Druckgeschwindigkeit und Farbbrillanz professionelle Sublimationsdrucke – auch mit fluoreszierenden Farben – realisieren. „Dies ist ein Druckverfahren, bei dem Farben mittels Hitze und Druck in die Fasern übertragen werden“, so Mathias Muth. Dabei wird die spezielle Sublimationstinte durch Hitze in einen gasförmigen Zustand versetzt. So dringt sie in die Faser ein, anstatt nur auf der Oberfläche zu haften.

Der Dämpfer Cibitex EasySteam kommt bei dem bereits vorhandenen reaktiven Digitaldrucksystem für Baumwolle zum Einsatz: „Er sorgt für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Veredelung der bedruckten Stoffe durch Dampfbehandlung“, erklärt Mathias Muth. Es zeichnet sich durch einfache Bedienung aus. Die Maschine ermöglicht das Dämpfen von kleinen Mengen ohne Vorlauf – ideal für Arbeiten von Studierenden.

Foto HSNR: Prof. Dr. Mathias Muth und Dipl.-Ing. Joachim Rees vor dem neuen Epson Digitaldrucker.


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Open House von RICOH zeigt den DTF-Druck ohne Kleberpuder

Zwei Tage voller Einblicke, Innovationen und Inspirationen – das verspricht die Open-House-Veranstaltung von RICOH am 16. und 17. September 2025 im RICOH Textile Competence Center (TCC) in Neu-Isenburg. Im Mittelpunkt stehen die RICOH-Lösungen für DTF-Druck und sowie DTG-Systeme, Tinten, Filmmaterial, die nachhaltige Produktion, Workflows, Softwarelösungen und Technologien der nächsten Generation.

Ein Highlight-Thema des Events ist „Powderless-DTF“ – also die Herstellung von DTF-Transfers ohne den Einsatz eines Heißkleber-Pulvers – eine der jüngsten DTF-Innovationen. Beim Powderless-DTF-Druck muss der Klebstoff nach dem Druckvorgang nicht mehr mit einem Powdershaker aufgestreut werden, sondern dieser ist bereits Bestandteil der Tinte. Das bedeutet weniger Verbrauchsmaterialien, weniger Komplexität und gleichzeitig mehr Effizienz. Gezeigt werden während der Veranstaltung an beiden Tagen Druckmuster, Video-Live-Printing sowie vertiefende Vorträge zu der neuen Technologie.

DTF im Würfel-Design

Ricoh XTF-D430
„DTF Cube“ XTF D430 von RICOH

Bei den Live-Präsentationen der neuesten Drucksysteme führt RICOH den neuen würfelförmigen „DTF Cube“ XTF D430 vor. Diese Druckmaschine ist nach Angaben von RICOH das erste Direct-To-Film-System, das von Grund auf für den DTF-Prozess entwickelt wurde. „Der DTF Cube ist nicht an den DTF-Druck angepasst worden, sondern wurde von uns von Grund auf vollständig für den DTF-Prozess entwickelt“, erklärt Axel Stuhlreiter. Das kompakte „Würfeldesign” benötigt weniger als 2 m² Stellfläche und kombiniert hochwertige Drucktechnologie mit einem durchdachten Workflow.

Ohne den richtigen Kleber kein perfekter Transfer: Verschiedene Schmelzklebstoffe, ihre Eigenschaften und die entsprechenden Anwendungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentationen ist der Einsatz des richtigen Pulvers, um auf dem Textil eine beständige Haftung zu erzielen. RICOH will hierbei zeigen, wie sich verschiedene Pulverarten hinsichtlich Haftung, Waschbeständigkeit, Haptik und Verarbeitbarkeit unterscheiden und welche Rolle die richtige Kombination aus Material, Temperatur und Timing spielt.

Beim Blick auf die DTF-Transfermedien wirft RICOH einen Blick in die Zukunft und präsentiert die nächsten Generationen der Verbrauchsmaterialien. RICOH bietet eigenen Angaben zufolge ausschließlich zertifizierte DTF-Materialien an. Diese wirken hinsichtlich der tatsächlichen Anwendungen und des Endprodukts optimal mit den Systemen und Tinten von RICOH zusammen. Die Materialentwicklung ist sehr dynamisch. Welche Innovationen derzeit in Planung sind, das erfahren die Gäste bei der Open House.

Der DTG-Drucker für die Hybridproduktion von DTG und DTF

Um das Beste aus den beiden Welten DTG und DTF zu erleben, zeigt RICOH eine Hybrid-Drucklösung, welche die Stärken von DTG und DTF in einem Gerät vereint. Von Baumwolle bis Polyester, direkt auf das Kleidungsstück oder als Transfer – das Konzept bietet maximale Flexibilität für die On-Demand-Produktion mit dem Ri 1000X und Ri 4000.

Moderner Workflow für Druck und Stick

In Zeiten von Fachkräftemangel und Kostendruck bieten Digitalisierung und Automatisierung neue Chancen. Ein Thema dabei ist beispielsweise die Verarbeitung von Druckaufträgen direkt aus dem Internet bis hin zur Maschine. Wie ein moderner Workflow für Druck und Stick aussehen kann, dass präsentiert RICOH mit Ideen und Konzepten rund um Designinhalte, RIP-Systeme und Arbeitsabläufe in Druck und Stick. Für eine digitale Produktionskette können alle Schritte nahtlos miteinander verbunden werden. Die Gäste sollen erleben, wie sie Hotfolder, automatisierte RIP-Optimierung und Maschinensteuerung effizient miteinander verknüpfen können.

Alleinstellungsmerkmal RICOH-Druckköpfe

Ein Druckkopf von RICOH
Ein Druckkopf von RICOH

Die proprietäre Druckkopftechnologie von RICOH steht für Präzision, Langlebigkeit und vollständige Kontrolle über den Druckprozess und die Druckqualität. Der Maschinenhersteller verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Druckköpfen. Er thematisiert die Vorteile einer ganzheitlichen Kontrolle über die Drucktechnologie bei der Open House Veranstaltung. Axel Stuhlreiter: „DTG- und DTF-Anwender mit Drucksystemen von RICOH profitieren von jahrzehntelanger Entwicklungserfahrung und vollständiger Systemkontrolle.“

Gemeinsam mit Partnern und Spezialisten für textile Innovationen

Wenn RICOH für zwei Tage die Türen öffnet, dann sind auch sechs Industrie- und Handelspartner als Aussteller mit dabei. Die Unternehmen RGF, Serilith / Soral und Walz Solutions laden mit zu der Veranstaltung ein. Zudem sind mit Bleher, ColorGATE und Stahls drei Partner aus der Zulieferindustrie mit dabei und präsentieren ihre Neuheiten, Lösungen und Serviceangebote.

Interessierte Gäste werden um kostenfreie Anmeldung über die Seite https://ricoh-textile.eu/de/events/ gebeten.

RICOH Open House

Wann: 16. und 17. September 2025
Täglich von 9 bis 18 Uhr
Vorträge zwischen 10 und 16 Uhr
Wo: RICOH Textile Competence Center, Gutenbergstraße 10, 63263 Neu-Isenburg


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Transferdruckfolie PureHT von Siser
Siser entwickelt kompostierbare Thermotransferfolie

In einer fünf Jahre langen Zusammenarbeit mit der italienischen Universität für Biotechnologie in Padova entwickelte Siser die nach eigenen Angabe weltweit erste kompostierbare Thermotransferfolie für die Textilveredlung. Das italienische Unternehmen Siser ist Hersteller und Anbieter von Transfermaterialien für den Textildruck. Das neue Produkt PureHT stellt einen Paradigmenwechsel in der Industrie der Thermotransferfolien dar.

Wie Siser erklärt, benötigen herkömmliche Materialien bis zu 20 Jahre, um sich in persistente Mikroplastikpartikel zu zersetzen. Diese verschmutzen sowohl Wasserquellen als auch den Boden. Die neue Folie PureHT wird laut Siser dagegen „innerhalb von nur sechs Monaten auf natürliche Weise durch Mikroorganismen zersetzt und hinterlässt am Ende seiner Lebensdauer keine schädlichen Rückstände oder negativen Auswirkungen auf die Umwelt.“

„Wichtig ist, dass jede Schicht vollständig kompostierbar ist“

Die Kompostierbarkeit des Produkts entspricht nach Angaben von Siser sowohl den US-amerikanischen als auch den EU-Standards gemäß den BPI- und DIN CERTCO-Zertifizierungen. Die innovative Technologie von PureHT besteht aus mehreren geschichteten Materialien. Dabei spielt jedes Material eine entscheidende Rolle, um die optimale Produktstabilität und Produktleistung sicherzustellen. Diese Schichten tragen gemeinsam sowohl zu einer starken Haftung am Textil als auch zur Herstellung verschiedener Farbtöne bei. „Wichtig ist, dass jede Schicht vollständig kompostierbar ist. Dies ist möglich, indem die chemische Struktur der Materialien so verändert wird, dass sie für Mikroorganismen ,schmackhaft‘ sind“, wie Siser mitteilt.

„Stellen Sie sich herkömmliche Thermotransferfolien als Hochgeschwindigkeitszug vor – glatt und gerade. Mikroorganismen haben Mühe, sich daran festzuhalten. Die Architektur von PureHT ähnelt jedoch der eines Nahverkehrszugs, der aus Waggons besteht. Mikroorganismen können sich in dem ersten Waggon festbeißen und sich dann durch die gesamte Kette bewegen, ihn zerlegen, verdauen und in organische Stoffe umwandeln“, erklärt Alessandro Canacci, Leiter für Forschung und Entwicklung bei Siser.

Mechanische Festigkeit und Haltbarkeit

Das Produkt zeichnet sich auch durch seine mechanische Festigkeit und Haltbarkeit aus. Die Folie bietet eine zuverlässige Performance für eine breite Palette von Anwendungen. „Wir haben die Kompostierbarkeit erreicht, ohne jedoch die technische Haltbarkeit des Produkts zu beeinträchtigen. Die Folie ist elastisch und kann beansprucht werden, ohne ihre Form zu verlieren oder zu reißen“, fährt Alessandro Canacci fort.

„PureHT ist der aktuellste Schritt auf unserem Weg in der Entwicklung der nächsten Produktgeneration“, ergänzt Ciro Visone, CEO von Siser. „Zuvor haben wir Glitzer ohne Mikroplastik und recycelbare Polyurethane und Harze auf Wasserbasis entwickelt. In den letzten Jahren hat unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammen mit unseren Partnern und Lieferanten stark in die Neuausrichtung unserer Branche investiert, im Bewusstsein der vielen bevorstehenden Herausforderungen, welche uns außerordentlich motiviert haben.“ Im nächsten Entwicklungsschritt will Siser eigenen Angaben zufolge die Farbpalette erweitern.

Als einer der Händler in Deutschland hat Lotus Transfer Press Solutions aus Berlin die neue Folie PureHT in sein Portfolio aufgenommen und den Kunden vorgestellt. „Mit PureHT, der neuen kompostierbaren Transferfolie von Siser, setzen die Kunden ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein. Die Folie ist ideal geeignet für Fair-Trade-Textilien, Bio-Baumwoll-Shirts oder T-Shirts mit recycelten Garnen“, teilt Siser dazu mit.


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Print Equipment feiert Jubiläum mit Open House

Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahre 1997. Doch das Unternehmen nimmt die Umbenennung in „Print Equipment“ im Jahr zum Anlass, die Namensgebung 25 Jahre später mit einem großen Open House zu feiern. Am 26. und 27. September 2025 öffnet der Fachhandel seine Türen und präsentiert innovative Drucktechnologien. Dabei erhalten die Gäste einen Einblick in die Zukunft des Druckens und der Veredlung von Textilien und Werbeartikeln.

Besucher können an beiden Tagen ein breites Spektrum an modernen Drucklösungen entdecken. Ein zentrales Highlight ist das Columbia-Transferpressenkarussell, das besonders für hohe Schlagzahlen ausgelegt ist und somit eine ausgezeichnete Lösung für anspruchsvolle Produktionsumgebungen bietet.

Ebenso wird der Epson G6000 vorgestellt – der erste Rollen-DTF-Drucker von Epson. Ergänzt wird das Portfolio durch die DTF-Rollendrucksysteme der XP600-Produktreihe in 2-Kopf- und 4-Kopf-Ausführungen, sowie Cutting Solutions für eine direkte Weiterverarbeitung. Für den Bereich Tassenveredelung präsentiert Print Equipment den Workflow für Sublimationstassen.

Das Event bietet zudem spannende Fachvorträge, bei denen Referierende Themen wie die Entstehungsgeschichte, Colormanagement und Drucktechnologien vertiefen. Die Unternehmensführung stellt die Entwicklungen von Print Equipment vor, wobei ein Fokus auf Nachhaltigkeit und Automatisierungslösungen wie das AutoStore-System gelegt wird.

Abgerundet wird das Event durch eine entspannte Atmosphäre mit Grillangeboten, Flammkuchen kühlen Getränken und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Den ersten Tag krönt ein Abend im Stil der Jahrtausendwende, der die Gründungsjahre des Unternehmens thematisiert.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten: https://printequipment.de/open-house/

Das Bild zeigt die Brüder Wolfgang (links) und Mario Panter im Jahr 2005 vor dem damaligen Firmengebäude in der Asbachstraße in Ottersweier. Zu diesem Zeitpunkt wurde aus Print Equipment e.K die Print Equipment GmbH & Co. KG. Wolfgang Panter ist heute Geschäftsführer von DP Solutions GmbH & Co KG. Bild: Print Equipment


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Caldera bringt DTF-Software auf den Markt

Mit den beiden Software-Lösungen PrimeCenter 4.1 und Direct-to-Film V1.2.2 bringt das Unternehmen Caldera Werkzeuge für die Produktion von DTF-Transfers auf den Markt. Unterstützt werden bereits DTF-Druckmaschinen von Mimaki und Maegis.

Die Software PrimeCenter in der Version 4.1 ist eine Lösung zur Automatisierung der Druckvorstufe, der Auftragsvorbereitung und der Produktionsabläufe für Druckunternehmen jeder Größe. Schon die Vorgängerversion PrimeCenter 4.0 vereinfachte die Auftragsvorbereitung im Digitaldruck. Das Herzstück ist ein zentraler Knotenpunkt, der den Zugriff auf aktuelle Projekte vereinfacht und Anwendern die Möglichkeit bietet, dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben. Für Neueinsteiger gibt es vorkonfigurierte Vorlagen und Schritt-für-Schritt-Tutorials.

Die RIP-Software PrimeCenter unterstützt die Herstellung von vielen Druckprodukten wie Aufklebern, Bannerrollen, zweiseitigen Banner, Schildern und DTF-Bögen. Eine vertikale Navigationsleiste gliedert die Software dabei in klar definierte Abschnitte, um zwischen den einzelnen Modulen zu wechseln und Workflows effizient zu verwalten. Auch die Kompatibilität von PrimeCenter mit Summa-Flachbett-Cuttern ist möglich, so dass beispielsweise DTF-Druckbögen direkt geschnitten werden können.

Das Update PrimeCenter 4.1

Insbesondere für DTF-Druckanwendungen enthält die jüngste Version 4.1. von PrimeCenter diverse Neuerungen. So bietet Caldera nun intelligentere Prepress-Tools zur Automatisierung sowohl für den Druck als auch für das Schneiden. Die neue Version enthält Treiber zur Ansteuerung des Schneidegeräts M&R Quatro Cutter X/Y, der für Direct-to-Film (DTF)-Anwendungen entwickelt wurde.

In PrimeCenter 4.1 sind die Check- und Fix-Profile jetzt vollständig in die Benutzeroberfläche integriert. Die Profile verfügen über einen eigenen Bereich für benutzerdefinierte Profile. Das neue Profil „Grundlegende Dateiprüfungen: Farben, Schriften, Auflösung“ ersetzt die bisherigen Optionen „Grundlegende Zeichen“ und „Grundlegende Zeichen CMYK““. Anwendende haben zudem immer die Kontrolle über niedrige Auflösungen, Farben außerhalb des CMYK-Farbraums oder unsichtbare weiße Objekte. Das Programm bietet ferner CSV-Produktionsberichte für den Auftragsstatus, Fehler und anderes mehr.

Caldera Direct-to-Film (DTF) V1.2.2

Während PrimeCenter eine allgemeine Lösung für die Digitaldruckindustrie ist, bietet die Software Caldera Direct-to-Film (DTF) V1.2.2 spezielle Werkzeuge für den DTF-Druck. Diese Software wurde vor allem für eine verbesserte Druckqualität, Farbmanagement und Benutzerfreundlichkeit entwickelt. Sie unterstützt eine breite Palette von Medientypen.

Zu den neuen Funktionen von Caldera Direct-to-Film V1.2.2 gehört das Erstellen von ICC-Profilen. Damit lassen sich eine präzise Farbwiedergabe und Konsistenz über verschiedene Medientypen hinweg gewährleisten. Eine visuelle Rückmeldung des Programms zeigt den Status einer PDF-Datei an. Diese Funktion rationalisiert die Verarbeitung komplexer Entwürfe und verkürzt die Wartezeiten. Die Software enthält außerdem das Modul „Kopien“, das die Vervielfältigung von Entwürfen ermöglicht.

Weitere Funktionen sind die Bildüberlappung für eine effiziente Anordnung von Bildern insbesondere in transparenten Bereichen sowie der direkte Zugriff auf den Caldera Helpdesk. Diese Integration bietet Hilfe und Unterstützung und ermöglicht es den Benutzern, Probleme schnell zu lösen und eine unterbrechungsfreie Produktion aufrechtzuerhalten.

Die neue Version unterstützt DTF-Drucker wie den Mimaki TxF150 und TxF300, den M&R Quatro 68 und den RS Transfer Pro von Maegis. Weitere Druckertreiber und Anbindungen sollen sukzessive folgen.


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