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Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften ist gelebte Praxis

Der 3. Gemeinwohl Ökonomie Rheinland Summit in der gemeinwohl-bilanzierenden Location DEINspeisesalon in Köln hat eindrucksvoll gezeigt: Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften ist keine Utopie – es ist bereits jetzt in 1.400 Unternehmen und Organisationen gelebte Praxis. Die Veranstaltung am 23. und 24. Juni 2026 stand unter dem Motto „Jetzt erst recht – gemeinsam Haltung zeigen!“ Die Akademie für Textilveredlung ist Teil der Gemeinwohl Ökonomie (GWÖ).

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Der Initiator und Begründer der GWÖ, Christian Felber aus Wien, beleuchtete in seiner Keynote zu Beginn des zweitägigen Netzwerktreffens die Polykrisen, mit denen sich Wirtschaft und Menschen aktuell auseinandersetzen müssen. Und eine Aussage brachte es auf den Punkt: „Keine andere Spezies rottet jährlich 5.000 andere Spezies aus.” In vielen weiteren Vorträgen und Gesprächsrunden wurde deutlich, dass es die Menschen sind, die das ändern können.

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Christian Felber, der Initiator und Begründer der GWÖ

Christian Felber erinnerte daran, dass die Polykrise kein Zufall ist, sondern das Ergebnis eines Wirtschaftssystems, das Gewinnmaximierung über Menschenwürde stellt. Die Marktwirtschaft hilft den Menschen, sich mit allem für das Leben erforderlichen zu versorgen. Und am besten gelingt das nach Meinung der GWÖ mit einer kooperativen Marktwirtschaft, die dem Wohl der Menschen und der Erde dient.

Wie ein Unternehmen Künstliche Intelligenz nicht gegen seine Werte einsetzt, sondern mit den Unternehmenswerten in Einklang bringt, machte Henning Rook deutlich. Er ist Vorstandsvorsitzender der memo AG und schilderte, wie der Onlinehändler für Bürobedarf und Werbemittel KI als werteorientiertes Werkzeug mit den Menschen im Blick einsetzt. In der Diskussion zum werteorientierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz wurde deutlich, dass sich Innovationsoffenheit und Gemeinwohl-Werte einander brauchen.

Stadionwurst und Merchandise beim FC St. Pauli

Franziska Altenrath vom FC St. Pauli von 1910 e.V. zeigte in ihrem Beitrag, dass Gemeinwohl buchstäblich in jeder Stadionwurst stecken kann. Merchandise, Lieferketten, Fankultur – alles kann Ausdruck von Werten sein. Ihr Appell: Auch kleine Entscheidungen im Alltag sind politische Entscheidungen. Kaufe bewusst und konsumiere mit Haltung.

Lisa Kolde vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH hat uns mit Daten bestärkt: Unternehmen, die nach GWÖ-Prinzipien wirtschaften, sind resilienter in Krisen. Die Frage ist nicht, ob sich Unternehmen die Gemeinwohl Ökonomie leisten können, sondern ob wir es uns leisten können, das Wirtschaftskonzept der GWÖ zu ignorieren. Daher der Rat an alle KMU: Startet mit der Gemeinwohl-Bilanz. So haben Unternehmen und Organisationen einen zuverlässigen Kompass in herausfordernden Zeiten und behalten dabei immer das Gemeinwohl im Blick.

In Workshops unter anderem mit Dr. Richard Schieferdecker, Renata Sommer, Jutta Landkotsch und Dorothee Conraths, beide von DEINspeisesalon, Jörg Marquardt von der Diakonie Michaelshoven und Katharina Rauh von prosa | Architektur + Stadtplanung BDA erhielten die über 70 Teilnehmenden des Summits Impulse für die praktische Umsetzung einzelner Handlungsfelder aus der so genannten „GWÖ Matrix“. Dieses Werkzeug hilft Unternehmen beispielsweise dabei, ihre Betriebe und Institutionen zu werteorientierten Einrichtungen umzuwandeln. Dabei wurde auch über die Kompatibilität der Gemeinwohlbilanz mit dem Berichtsstandard VSME (oder neuerdings nur noch als VS Standard bezeichnet) und der EmpCo (der so genannten Greenwashing-Richtlinie der EU) berichtet und diskutiert.

VSME steht für Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed small and medium-sized enterprises. Es handelt sich um einen freiwilligen Nachhaltigkeitsberichtsstandard der EU, der speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt wurde, um ESG-Anfragen (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) von Banken oder Großkonzernen mit einem standardisierten, schlanken Bericht effizient zu bedienen.
EmpCo-Richtlinie (EU-Richtlinie 2024/825, auch Empowering Consumers Directive) zielt darauf ab, Verbraucher besser vor irreführender Umweltwerbung („Greenwashing“) zu schützen.

Das war der dritte Gemeinwohl Ökonomie Rheinland Summit Köln 2026
Das war der dritte Gemeinwohl Ökonomie Rheinland Summit Köln 2026

Politik und Wirtschaftsförderung

In einer Podiumsdiskussion zu einer gemeinwohl-orientierten Wirtschaftsförderung und die Unterstützung der Politik machte Dr. Gregor Kaiser, Landtagsabgeordneter NRW (Bündnis 90/Die Grünen), deutlich: „Die politischen Rahmenbedingungen müssen Gemeinwohl belohnen, nicht behindern. Der Wandel braucht Verbündete in der Politik – und wir als Zivilgesellschaft und Unternehmen müssen sie einfordern.“

Max Thien (KölnBusiness Wirtschaftsförderung Köln), Christopher Paul Franz (Wirtschaftsförderung Bonn) und Paul Corrales Braun (Wirtschaftsförderung Bornheim) zeigten, dass auch regionale Wirtschaftspolitik das Gemeinwohl als Leitbild verankern kann. Das Rheinland hat das Potenzial, eine Modellregion zu werden. Die Wirtschaftsförderung Bornheim ist selbst GWÖ-bilanziert.

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Organisiert wurde der 3. GWÖ Rheinland Summit von Oliver Kirchhof, Martina Dietrich und Stefan Roller-Aßfalg (v.l.n.r.)

Der GWÖ Summit fand nach 2024 und 2025 bereits zum dritten Mal in Köln statt. Organisiert wird das Netzwerktreffen von Martina Dietrich und Oliver Kirchhof vom Gemeinwohl Ökonomie Rheinland e.V. sowie von Stefan Roller-Aßfalg, dem Leiter der Akademie für Textilveredlung.

Die Veranstaltung soll auch 2027 wieder in gewohnter Form und Qualität im Juni stattfinden. Das genaue Datum folgt in Kürze.

Im Rahmen des GWÖ Rheinland Summits wurde Martina Dietrich als langjährige Vorsitzende des Gemeinwohl Ökonomie Rheinland e.V. verabschiedet. Martina Dietrich hatte bereits zuvor angekündigt, bei der Mitgliederversammlung am 27. Juli 2026 ihr Amt als Vorsitzende nach sieben Jahren niederzulegen.

Bilder: Simon Veith

 

 


 

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Print Digital Convention 2026 begeistert mit Besucherrekord

Mit über 1.700 Fachbesuchenden hat die Print Digital Convention (PDC) 2026 am 16. und 17. Juni 2026 auf dem Messegelände Düsseldorf einen neuen Besucherrekord erzielt. Damit unterstrich die Messe eindrucksvoll ihre Rolle als wichtiger Treffpunkt der Printing-, Brand- und Packaging-Community zwischen den drupa-Zyklen. Mit dabei war erstmals Fruit of the Loom, und zwar mit einem Auftritt, der weit über klassische Messestandards hinausgeht. In Kooperation mit dem Fachverband Medienproduktion e. V. und der Gattungsmarketinginitiative WE.LOVE.PRINT brachte der Textilhersteller seine T-Shirt-Presse direkt auf die Messe und bedruckte dort live rund 400 Shirts. Die Messegäste standen Schlange, um ein T-Shirt mit einer integrierten Augmented-Reality-Aktion zu ergattern und im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben.

Die PDC mit über 50 Ausstellern in diesem Jahr ist eine Plattform für die grafische Industrie und die Druckbranche. Sie brachte unterschiedliche Perspektiven aus Marke, Technologie, Kommunikation und Produktion zusammen. Dabei machte sie aktuelle Entwicklungen der Branche auf lebendige und praxisnahe Weise erfahrbar.

Großer Andrang bei der Live-Veredelung von Fruit of the Loom.
Großer Andrang bei der Live-Veredelung von Fruit of the Loom.

Fruit of the Loom: Live bedruckt, digital erlebt

Der Textilhersteller Fruit of the Loom teilte sich den Messestand mit WE.LOVE.PRINT, der Initiative, die 2024 auf Basis des Fachverbands Medienproduktion e. V. gegründet wurde und sich dem Gattungsmarketing für Print in all seinen Facetten widmet.

Auf dem gemeinsamen Stand veredelte das Team von Fruit of the Loom mit den beiden Sales Account Managern Dennis Meyer und Jannik Meyer sowie der Marketingspezialistin Anita Cengiz ausgewählte Print-Motive von WE.LOVE.PRINT auf Fruit of the Loom T-Shirts und Hoodies. Die Projektpartner demonstrierten damit nicht nur die Leistungsfähigkeit moderner Textilveredelung, sondern zeigten auch, wie hochwertige Basics als Kommunikationsträger funktionieren.

Augmented Reality erweckt Prints zum Leben

Ein besonderes Highlight: eine Augmented-Reality-Aktion erweckte die aufgedruckten Motive zusätzlich zum Leben. Besucher konnten die Shirts mit ihrem Smartphone scannen. Dabei erlebten sie, wie Print und digitale Technologie nahtlos ineinandergreifen – ganz ohne App, direkt im Browser. Ein starkes Statement für die Zukunftsfähigkeit von Print und ein konkretes Anwendungsbeispiel für Textilveredler, Druckdienstleister und Markenkommunikatoren. Ermöglicht wird diese digitale Dimension durch die Technologie des Startups Holosplash (www.holosplash.com). Das junge Unternehmen verbindet Textilproduktion mit Augmented Reality. Auf der PDC 2026 zeigte Flavio Laus von Holosplash gemeinsam mit Fruit of the Loom und WE.LOVE.PRINT, wie Print weit über das Sichtbare hinausgehen kann.

Holosplash wird seine Technologie auch bei der DTF Convention N°3 am 24. September 2026 bei Gastgeber Fruit of the Loom in Kaiserslautern vorstellen.

Neue Location, neue Partner und neue Dynamik bei der PDC 2026

Der Besucherrekord der diesjährigen PDC mit über 1.700 Gästen unterstreicht den Erfolg der konsequenten Weiterentwicklung der Veranstaltung. Die Kombination aus neuer Location, erweitertem Partnernetzwerk, praxisnaher Erlebnismesse und hochkarätigem Kongressprogramm traf auf großes Interesse. Themen wie E-Commerce, Customer Experience, datengetriebene Kommunikation, Packaging und Künstliche Intelligenz wurden nicht isoliert betrachtet, sondern konsequent im Zusammenspiel gedacht – als Teil einer Kommunikationswelt, in der Print, Digital und Technologie immer enger zusammenrücken.

Die starke Resonanz ist ein Erfolg für die PRINT DIGITAL CONVENTION selbst. Sie ist zugleich aber auch ein positives Signal für die gesamte Branche. Sie unterstreicht den Bedarf an Austausch, Vernetzung und konkreten Anwendungen. Zudem bestätigt sie die Relevanz von Plattformen, die unterschiedliche Disziplinen und Perspektiven zusammenbringen. Getreu dem Leitgedanken der Veranstaltung, die Zukunft von Print gemeinsam zu gestalten.

Die neue Location im offenen Foyer der Halle 1 verlieh der Veranstaltung eine besondere Dynamik. Zwischen Ausstellung, Kongress und Highlight-Projekten entstand eine Atmosphäre, die von Austausch, Vernetzung und konkreten Anwendungen geprägt war. Die PDC präsentierte sich stärker denn je als Erlebnismesse. Sie brachte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Kommunikations- und Medienwelt zusammen.
>„Die Energie und Offenheit, die in diesem Jahr auf der PDC spürbar war, hat gezeigt, wie groß das Bedürfnis nach Austausch, Orientierung und neuen Perspektiven in der Branche aktuell ist“, erklärt Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverbandes Medienproduktion e.V. (FMP). „Besonders beeindruckend war, wie selbstverständlich hier Marken, Agenturen, Technologieanbieter und Produzenten zusammengekommen sind. Der Besucherrekord bestätigt, dass die Branche genau diesen Austausch sucht und aktiv mitgestalten möchte.“


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X-Tec-Bert Rademacher Dieter Rath_1200x800
L-SHOP-TEAM und blueprints global laden zum X-tec Tag nach Bochum ein

Mit einem exklusiven Messepreis-Angebot für die Defiant Transferpresse, aktuellen DTF Technologien und neuen Textilkollektionen richtet sich der X-tec-Tag am 7. Juli 2026 in Bochum an Textilveredler, Werbetechniker und textile Fachhändler. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der blueprints global GmbH, den DTF-Spezialisten von X-tec Systems um Dieter Rath und Bert Rademacher (Foto) sowie dem L-SHOP-TEAM ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Demonstrationen, Fachgespräche und der direkte Austausch mit Branchenexperten.

Ein besonderes Highlight ist die Präsentation der Defiant Transferpresse. Die Besucher können die Maschine im Rahmen der Veranstaltung zu einem attraktiven Messepreis erwerben. Die 40 kg schwere Transferpresse öffnet automatisch, verfügt über eine Klapp- bzw. ausziehbare Schublade. Die Heizplatte hat die Größe von 40 x 50 cm, die Bedienung geht über ein Touchscreen-LCD-Panel.

Darüber hinaus erhalten Besucher Einblicke in die bewährte Piccolo 2.0 DTF-Lösung, die vor Ort live vorgestellt wird. Ergänzt wird das Programm durch die Präsentation aktueller Produktneuheiten der Premium-Marken TriDri und Asquith & Fox. Zudem zeigt das L-SHOP-TEAM weitere textile Highlights aus dem Sortiment für das Sommergeschäft.

Besonderen Praxisbezug bietet eine technische Challenge für die Teilnehmenden: Die Gäste sind eingeladen, eigene, besonders anspruchsvolle Druckdateien mitzubringen. Die erfahrenen DTF Experten Dieter Rath und Berthold Rademacher von X-tec-Systems demonstrieren live, wie selbst komplexe Motive mithilfe moderner Software-, Druck- und Transfertechnologien umgesetzt werden können.

Neben den technischen Vorführungen stehen Fachberater von blueprints global und dem L-SHOP-TEAM für Fragen rund um Textilien, Veredelungsverfahren und aktuelle Marktanforderungen zur Verfügung.

Veranstaltungsdaten X-tec-Tag 2026

Datum: 7. Juli 2026
Uhrzeit: 10:00 bis 15:00 Uhr
Ort: blueprints global GmbH, Borgmannstraße 2, 44894 Bochum

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter:
www.l-shop-team.de/tradefairs


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Print Digital Convention mit Fruit of the Loom
Live bedrucken und digital erleben auf der Print Digital Convention

Fruit of the Loom ist in diesem Jahr erstmals als Aussteller auf der PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) am 16. und 17. Juni 2026 in Düsseldorf vertreten. In Kooperation mit dem Fachverband Medienproduktion e. V. (FMP) und der Initiative WE.LOVE.PRINT bringt der Textilhersteller seine T-Shirt-Presse direkt auf die Messe. Gemeinsam mit dem Digitalpartner Holosplash soll die Aktion hochwertige Merchandising-Produkte mit einem interaktiven Live-Erlebnis verbinden. Die Gäste erleben den Druckprozess am Messestand R21 in Echtzeit und erhalten ihr frisch produziertes T-Shirt direkt vor Ort.

Vom Messestand zur Bühne: Live-Veredelung vor Fachpublikum

Die PRINT DIGITAL CONVENTION, die am 16. und 17. Juni 2026 in Kooperation mit der Messe Düsseldorf stattfindet, ist eine Plattform für die grafische Industrie und die Druckbranche. Fruit of the Loom teilt sich den Messestand mit WE.LOVE.PRINT, der Initiative, die 2024 gegründet wurde und sich dem Gattungsmarketing für Print in all seinen Facetten widmet.

Auf dem gemeinsamen Stand werden ausgewählte Print-Motive von WE.LOVE.PRINT auf Fruit of the Loom T-Shirts und Hoodies veredelt – live, direkt und für alle Messebesucher erlebbar. Die Partner demonstrieren damit nicht nur die Leistungsfähigkeit moderner Textilveredelung, sondern zeigen auch, wie hochwertige Basics als Kommunikationsträger funktionieren.

Augmented Reality macht Print interaktiv

Ein besonderes Highlight ist eine Augmented-Reality-Aktion des Partners Holosplash, die die aufgedruckten Motive zum Leben erwecken. Besucher können die Shirts mit ihrem Smartphone scannen und erleben, wie Print und digitale Technologie nahtlos ineinandergreifen. Ein starkes Statement für die Zukunftsfähigkeit von Print und ein konkretes Anwendungsbeispiel für Textilveredler, Druckdienstleister und Markenkommunikatoren.

Soziales Engagement: Kooperation mit der Bundesstiftung Kinderhospiz

Zu den handwerklichen und technologischen Showcases wollen die Messepartner mit einer Spendenaktion in Kooperation mit der Bundesstiftung Kinderhospiz auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt rücken. Im Rahmen einer Partnerschaft mit einem Verlag wurde der Kinder-Vorleseroman „Jonas und das Schlangobustel“ (www.schlangobustel.de) in die Aktion eingebunden. Die entsprechenden Illustrationen finden sich als Druckmotive auf den Shirts und sollen durch die AR-Funktion zusätzlich interaktiv erlebbar werden.

Wie es dazu kam: Eine Begegnung auf der HAPTICA

Der Grundstein für diese Kooperation wurde auf der HAPTICA gelegt, wo Fruit of the Loom und der Fachverband Medienproduktion e. V. als Standnachbarn aufeinandertrafen. Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverbands, war vom Auftritt von Fruit of the Loom begeistert und nahm Kontakt auf. Die Idee: Fruit of the Loom bringt seine T-Shirt-Presse mit, stellt Textilien zur Verfügung und erhält im Gegenzug eine Präsenz auf dem WE.LOVE.PRINT-Stand. Eine Partnerschaft, die zeigt, wie Branchennetzwerke funktionieren: unkompliziert, praxisnah und mit echtem Mehrwert für alle Beteiligten.

Die PRINT DIGITAL CONVENTION (PDC) ist eine Kongress-Messe für die grafische Industrie. Organisator ist der Fachverband Medienproduktion e. V. in Kooperation mit der Messe Düsseldorf. Sie findet am 16. und 17. Juni 2026 in Düsseldorf statt. Mehr Informationen: www.printdigitalconvention.de


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Messe Frankfurt verstärkt Engagement mit ostafrikanischen Textilmessen

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, (im BIld rechts) hat bei der Eröffnung der Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) angekündigt, dass der Messeveranstalter ab 2027 seine drei international führenden Marken Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess erstmalig am Standort Nairobi, Kenia lizensiert. Sie sollen künftig jährlich im Rahmen der Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) Nairobi stattfinden.

Ostafrika – und insbesondere Kenia – haben sich zu einer aufstrebenden, stark wachsenden Region für die Textilwirtschaft entwickelt. Politische Unterstützung, nachhaltige Energieversorgung, innovative Designkompetenz sowie vergleichsweise kurze Transportwege machen den Standort zunehmend attraktiv für internationale Textilunternehmen.

Die ASFW hat sich zu einer zentralen Plattform für internationale Beschaffung, Branchenvernetzung und Investitionen im afrikanischen Textilsektor entwickelt. Mit der Erweiterung der Partnerschaft in Nairobi unterstreicht die Messe Frankfurt die wachsende Bedeutung des ostafrikanischen Marktes. Mit den international etablierten Messemarken Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess bringt die Messe Frankfurt ihre Formate als Lizenzveranstaltungen gezielt in die bestehende Struktur der ASFW ein und entwickelt diese konsequent weiter.

ASFW als zentrale Drehscheibe

Die Plattform bildet bereits heute die gesamte textile Wertschöpfungskette ab. Durch die Integration der drei Marken wird dieses Angebot international stärker gebündelt und sichtbarer gemacht. Damit stärkt die ASFW ihre Rolle als zentrale Drehscheibe, die globale Nachfrage mit afrikanischen Hersteller*innen verbindet und effiziente Beschaffungsprozesse an einem Ort ermöglicht.

Für die ASFW Nairobi 2026 werden rund 150 ausstellende Unternehmen sowie mehr als 5.000 Fachbesucher*innen aus über 50 Ländern erwartet. Mit Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess kommen drei etablierte Messeformate zusammen und machen die Veranstaltung zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Region.

„Afrika entwickelt sich zu einem der wichtigsten strategischen Wachstumsmärkte für die globale Textilindustrie – und wir investieren gezielt in diese Zukunft“, betont Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Mit der Erweiterung unseres Texpertise Networks um Nairobi setzen wir konsequent unsere globale Strategie fort: Wir bauen unser internationales Netzwerk aus und ermöglichen unseren Kund*innen den Zugang zu zentralen Wachstumsmärkten. Unser Ziel sind langfristige, nachhaltige Geschäftsbeziehungen, die sowohl lokale Produzent*innen als auch internationale Partner*innen stärken.“

ASFW-Teilnahme als konsequenter und logischer Schritt

„Als Weltmarktführer bei Textilveranstaltungen stärken wir unser Texpertise Network gezielt durch die Teilnahme an der ASFW in Nairobi. Mit der Übertragung unseres erfolgreichen Addis-Abeba-Konzepts, das auf mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit basiert, auf einen der dynamischsten Märkte Ostafrikas, treiben wir die globale Vernetzung gezielt voran“, erklärt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „So verknüpfen wir internationale Nachfrage direkt mit regionalem Angebot und leisten einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung dieses zukunftsweisenden Marktes.“
Dazu Skander Negasi, CEO der Trade and Fairs Group (im Bild links): „Kenias Textil- und Bekleidungssektor wächst kontinuierlich und bietet hervorragende Voraussetzungen für die internationale Modeindustrie, die zunehmend auf kürzere Transportwege und zeitkritische Produktionszyklen achtet. Er entwickelt sich damit zu einem strategischen Hub für die Textil- und Lederproduktion, der jährlich Apparel-Produkte im Wert von 500 Mio. US-Dollar exportiert.“

Über das Texpertise Network und die ASFW

Das Texpertise Network der Messe Frankfurt vernetzt über 500.000 Branchenteilnehmende weltweit. Es bündelt Messen, Netzwerke sowie digitale Angebote rund um das textile Business. Mit mehr als 60 internationalen Textilfachmessen in 15 Ländern deckt es die gesamte textile Wertschöpfungskette ab. Das Netzwerk festigt damit seine Position als wichtigste Geschäfts- und Informationsplattform für die globale Textilindustrie.
Die Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) ist Afrikas größte Handelsplattform für die Mode-, Leder- und Schuhindustrie. Mit Standorten in Addis Abeba (Äthiopien), Nairobi (Kenia) und Dakar (Senegal) bietet sie internationalen Unternehmen Zugang zu den wichtigsten Beschaffungsmärkten Ost- und Westafrikas.


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Techtextil und Texprocess küren Lösungen für globale Herausforderungen mit Innovation Awards 2026

Der Garnhersteller Amann & Söhne erhielt im Rahmen der Fachmessen Techtextil und Texprocess (21. bis 24. April 2026) für den biologisch abbaubaren Näh- und Stickfaden AeoniQ Fil (Foto) den Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Ökologische Qualität (Klimaschutz, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Recycling, Circularity)“. Und das portugiesische Technologiezentrum CITEVE räumte gleich zweimal ab. So gab es einen Techtextil Innovation Award 2026 in der Kategorie „New Chemicals & Dyes“ für Textildruckpasten aus Abfall statt Erdöl sowie einen Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Digitalisierung + KI“ für eine KI-unterstützte automatisierte T-Shirt-Produktion. Insgesamt kürten die Jurys von Techtextil und Texprocess 17 internationale Preisträger für wegweisende Forschung, innovative Produkte und Materialien sowie neue Verfahren und Technologien.

Biologisch abbaubares Stickgarn AeoniQ Fil von Amann – ein Monomaterial-Design dank Faden aus Zellulose

Selbst wenn Textilprodukte aus biologisch abbaubaren Materialien bestehen, gibt es für ihre Kreislauffähigkeit eine Achillesferse: Ihre Nähte sind oft aus synthetischen Fasern wie Polyester oder Polyamid und verhindern so die Sortenreinheit. Neue Ökodesign- Vorgaben, der Digitale Produktpass und die erweiterte Herstellerverantwortung erhöhen zusätzlich den Druck, Textilien voll kreislauffähig zu gestalten. Um diese Lücke zu schließen, hat der Garnhersteller Amann einen biologisch abbaubaren Näh- und Stickfaden entwickelt. Dafür wurde das Unternehmen aus Bönnigheim mit dem Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Ökologische Qualität (Klimaschutz, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Recycling, Circularity)“ ausgezeichnet.

Das neue Garn mit dem Namen „AeoniQ Fil“ ist der weltweit erste Näh- und Stickfaden aus dem Holzzellstoff „AeoniQ“. Dabei handelt es sich um ein mikroplastikfreies und biologisch abbaubares Material auf Basis von Zellulose, das sich in puncto Reißfestigkeit und Elastizität synthetischen Fasern annähert. Mit dem neuartigen Garn will Amann Monomaterial-Designs für Bekleidung und Heimtextilien praktikabel machen. „Homogene Materialien bis in die Naht sind ein entscheidender Schritt hin zu echter Kreislauffähigkeit“, sagt Lea Fischer, Produktmanagerin bei Amann. „Das vereinfacht Recyclingprozesse und End-of-Life-Optionen.“ Laut Amann ist der neue Näh- und Stickfaden etwa doppelt so dehnbar wie herkömmliche zellulosebasierte Fäden. Das ermöglicht stabilere Nähte. Zur Texprocess feierte AeoniQ Fil seine offizielle Marktpremiere.

Textildruckpasten aus Abfall statt Erdöl

Wie sich lokale Abfälle aus der Industrie, Lebensmittel- und Agrarwirtschaft in hochwertige, nachhaltige Textildruckpasten für Mode- und Heimtextilien verwandeln lassen, zeigt CITEVE. Das portugiesische Technologiezentrum hat zu über 94 Prozent bio- und wasserbasierte Druckpasten als Alternative zu erdölbasierten Formulierungen entwickelt. Dafür erhielt CITEVE einen Techtextil Innovation Award 2026 in der Kategorie „New Chemicals & Dyes“. Die zum Patent angemeldeten Pasten sollen die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen im Textildruck reduzieren. Statt herkömmlicher Chemikalien nutzen die Formulierungen Binde- und Verdickungsmittel aus Biopolymeren wie Kollagen und Chitosan, gewonnen aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie. Die verwendeten Farbpigmente entstehen durch das feine mechanische Vermahlen (Mikronisierung) von Reststoffen wie Rebschnitt, Kiefernrinde und Asche aus Biomassekesseln. Die daraus resultierenden Partikel sind kleiner als 45 Mikrometer und damit kompatibel mit dem Rotationssiebdruck, einem der weltweit meistgenutzten Textildruckverfahren.

„Unsere Pasten sind revolutionär, denn sie ermöglichen nachhaltigen Textildruck, der umweltfreundliche Rezepturen mit industrieller Anwendbarkeit vereint“, sagt Augusta Silva, Innovation Manager für Textildruck und Beschichtung bei CITEVE. „Der Techtextil Innovation Award bestätigt die Exzellenz unserer Forschung.“ CITEVE entwickelte die Innovation gemeinsam mit dem Forschungszentrum CeNTI und der Firma Lameirinho Indústria Têxtil. Welche Druckqualität die neuen Textildruckpasten erreichen, sah man auf der Techtextil. Dort präsentierte CITEVE die biobasierten Pasten erstmals einem internationalen Fachpublikum auch am Beispiel bedruckter Textilprodukte.

Mit KI zur automatisierten T-Shirt-Produktion

Das T-Shirt gehört mit geschätzt zwei Milliarden Stück pro Jahr zu den meistproduzierten Kleidungsstücken der Welt. Und es wird bis heute fast ausschließlich manuell gefertigt. Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel, Anforderungen an die digitale Rückverfolgbarkeit und dem Trend zur Rückverlagerung der Produktion nach Europa stellt sich die Textilbranche zunehmend die Frage: Lässt sich das T-Shirt künftig automatisiert herstellen? Eine Antwort liefert das portugiesische Technologiezentrum CITEVE mit seiner robotergesteuerten T-Shirt-Produktionszelle. Sie kombiniert KI-basiertes Greifen und automatisiertes Nähen. Dafür erhielt das Institut einen Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Digitalisierung + KI“. Laut CITEVE ist die zentrale Innovation eine KI-gestützte Greifpunkterkennung (Computer-Vision-Pipeline). Sie erkennt in Echtzeit die Stoffteile direkt auf dem Schneidetisch und berechnet die optimalen Greifpunkte anhand von Form, Größe und Material.

„Das zuverlässige Greifen flexibler Stoffteile ist eines der schwierigsten ungelösten Probleme der Textilrobotik“, erklärt Nelson Rodrigues, Teamleiter Robotik bei CITEVE. „Unser System geht dieses Problem direkt an: Wenn man hier an dem von der KI berechneten Punkt greift, verliert das Stoffteil seine Form nicht.“ Um die Integration in bestehende Produktionsprozesse zu erleichtern, setzt CITEVE auf konventionelle, technologisch aufgerüstete Nähmaschinen. Erste Pilotzellen in Entwicklungsumgebung erreichen eine Zykluszeit von knapp 35 Sekunden pro T-Shirt. Eine Validierungsphase mit Strickwarenherstellern ist geplant. Das von CITEVE koordinierte Projekt wird gemeinsam mit den Forschungseinrichtungen CeNTI, CCG/ZGDV und INESC TEC sowie den Technologieunternehmen ESI Robotics und Mind umgesetzt. Auf der Texprocess demonstrierten sie die Lösung am Beispiel des KI-gestützten Nähens von Tragetaschen.

Preisverleihung

In zehn Kategorien wurden 17 internationale Preisträger für wegweisende Forschung, innovative Produkte und Materialien sowie neue Verfahren und Technologien mit den Techtextil und Texprocess Innovation Awards 2026 ausgezeichnet. Die Innovationen liefern Lösungen weit über die Textilindustrie hinaus – unter anderem für Automobil, Luftfahrt, Medizin, Architektur und Bau sowie Robotik.

Alle zwei Jahre zeichnen Techtextil und Texprocess mit den Innovation Awards wegweisende Entwicklungen entlang des gesamten textilen Produktionsprozesses aus. Zwei Fachjurys renommierter Expert*innen aus Wissenschaft und Forschung wählen dafür herausragende Forschungsergebnisse, Produkte, Materialien, Lösungen und Technologien aus. Die Innovation Awards werden 2026 zum 18. Mal verliehen. Sie sind verlässlicher Frühindikator für Entwicklungen, die die globale Textilindustrie – und darüber hinaus – prägen werden. Sie fördern den branchenübergreifenden Austausch zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und unterstützen zukunftsweisende Kooperationen. Dabei machen sie textile Innovationen als Treiber für zahlreiche Branchen sichtbar.


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The Hapticologist sind erneut auf Europas größter Digitalmesse OMR

14 Profis aus dem Merch-Business zeigen auf dem OMR-Festival in Hamburg am 5. und 6. Mai 2026 zum zweiten Mal mit ihrem Gemeinschaftsstand, wie haptisches Marketing als multisensorisches Erlebnis an Relevanz gewinnt. Dabei steht Markenkommunikation zum Anfassen im Mittelpunkt.

Im vergangenen Jahr trat die Sonderschau „The Hapticologist – The Center of Seven Senses“ erstmals bei der OMR auf. Die „coolste Bar der Welt“ mit DJ-Sound, Signature Drinks, eine prämierte Masterclass und viele Merch-Ideen sprachen die Sinne der Festivalgäste an. Nun kehrt „The Hapticologist“ auf das OMR-Festival (Halle A4, Stand E01) zurück. Das soll die Aktion mit 14 Partnern aus der Werbeartikelbranche noch größer und erlebnisorientierter werden. Der Gemeinschaftsstand versteht sich als Plattform, die die Wirkung haptischer Werbung und multisensorischer Markenführung live erlebbar macht.
Markenkommunikation zum Anfassen

Im Zentrum steht ein Ansatz, der in Zeiten zunehmender Digitalisierung an Bedeutung gewinnt: physische Markenerlebnisse als Ergänzung und Verstärker digitaler Kommunikation. „The Hapticologist“ übersetzt diesen Gedanken in ein aktivierendes Messekonzept und verbindet Erlebnis, Austausch und Inspiration. Merch-Lösungen werden in cooler Bar-Umgebung inszeniert und erlebbar gemacht.

Ziel ist es, der Marketing-Community auf der OMR aufzuzeigen, wie haptische Werbung emotionale Bindung schafft, Aufmerksamkeit generiert und Marken langfristig im Gedächtnis verankert. Damit adressiert die Initiative ein zentrales Bedürfnis moderner Kommunikation: echte, physische Berührungspunkte in einer zunehmend digitalen Welt.

14 Partner – gebündelte Branchenkompetenz

Hinter dem Konzept steht ein Zusammenschluss von 14 führenden Unternehmen aus dem Werbeartikelmarkt – Hersteller, Händler und Branchendienstleister. Dazu zählen die Partner Cybergroup International, FARE – Guenther Fassbender GmbH, Halfar System GmbH, HAPTICA, Kalfany Süße Werbung, KOLIBRI Werbeartikel & Merch, mbw Vertriebsges. mbH, POLYCLEAN International GmbH, Prodir, PSI – Promotional Product Service Institute, RHEINWALT GmbH, RICHARTZ GmbH, SIGG Switzerland Bottles AG sowie uma Schreibgeräte Ullmann GmbH. Gemeinsam zeigen die Unternehmen, wie sich Merch und haptische Werbung strategisch in moderne Kampagnen integrieren und sinnvoll mit digitalen Touchpoints verknüpfen lässt.

„Werbung erzeugt nur 20 bis 25 Prozent der Markenwirkung – die stärksten Eindrücke erzeugen andere Kontaktpunkte“, greift Petra Lassahn eine Kernbotschaft der Masterclass auf. Lassahn ist beim Messeveranstalter RX als Director für die Werbeartikelleitmesse PSI verantwortlich: „Wir zeigen auf der OMR als Branche, dass multisensorische Touchpoints, die Menschen körperlich erleben, die Markenwahrnehmung sehr stark prägen und die Wirkung digitaler Kontaktpunkte deutlich erhöhen.“

„Merch is Magic“, bringt es Steven Baumgaertner, CEO von cyber-Wear und Mitinitiator des Projekts auf den Punkt. „Wir machen die Relevanz haptischer Werbung für modernes Marketing erlebbar. Unsere Bar zeigt die Kreativität von Werbeartikeln, unsere Masterclass untermauert die Wirkung wissenschaftlich – das ist die perfekte Mischung, mit der wir die Digital-Community auch dieses Jahr wieder begeistern werden.“

Content, Community und konkrete Anwendung

Neben der Erlebnisfläche bietet „The Hapticologist“ auch 2026 ein inhaltliches Rahmenprogramm mit klarem Praxisbezug. So gibt es die Masterclass „Why Advertising Fails and Brand Experience Wins“ mit Olaf G. Hartmann (Multisense Institute), Martin Drust (Leitung Marke FC St. Pauli), Alexander Timm (Head of Merchandising FC St. Pauli) und Jennifer Treiber-Ruckenbrod, Global Head of Brand & Communications MINI. Eine Guided Tour führt Interessierte zu ausgewählten Merch-Konzepten auf dem Festival. In der Hapticologist-Bar warten Networking-Formate auf die Besucher*innen.

Der Stand „The Hapticologist“ befindet sich in Halle A4, Stand E01.


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Print Equipment lädt erneut zur PRINTCON nach Wien ein

Was 2024 als neue Fachmesse für Druckvielfalt startete, entwickelt sich weiter: Die PRINTCON geht 2026 in ihre zweite Runde und positioniert sich zunehmend als feste Branchenplattform für Textil, Druck und Veredelung. Am 23. und 24. April 2026 lädt Print Equipment erneut nach Wien – diesmal ins Austria Center Vienna.

Mit dem Wechsel in das Austria Center Vienna trägt der Veranstalter dem gewachsenen Interesse Rechnung. Die neue Location bietet mit rund 2.300 Quadratmetern inklusive Vortragsbereich deutlich mehr Raum für Aussteller, Live-Demonstrationen und Fachvorträge als bei der Premiere 2024, die auf rund 800 Quadratmetern stattfand. Gleichzeitig sorgt die zentrale Lage für eine bessere Erreichbarkeit, insbesondere für Besucher aus Wien und dem Umland.

„Die Premiere der PRINTCON 2024 hat gezeigt, dass das Interesse an einem solchen Veranstaltungsformat in der Branche eindeutig vorhanden ist. Das Feedback von Ausstellern und Besuchern war sehr positiv. Darauf bauen wir 2026 auf und entwickeln die PRINTCON gezielt weiter – mit mehr Fläche, mehr Ausstellern und einem noch intensiveren Messe- und Austauscherlebnis“, erklärt Natascha Panter, die bei Print Equipment für die Organisation der PRINTCON verantwortlich ist.

Messe, Fachvorträge und viel Praxis

Inhaltlich bleibt das Messeformat seiner Ausrichtung treu und setzt weiterhin auf Live-Demonstrationen moderner Druck- und Veredelungstechnologien. Das Spektrum reicht von klassischem Textildruck über Stick- und Transferlösungen bis hin zu Laseranwendungen und Automatisierungskonzepten. Ergänzt wird das Messegeschehen durch Fachvorträge, die aktuelle Themen, Trends und Herausforderungen der Branche aufgreifen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Weiterverarbeitung und Automatisierung in der Textilveredlung.

Der Veranstalter erwartet mehr als 20 Aussteller aus den Bereichen Textil, Druck und Veredlung. Zu den bereits angekündigten Partnern und Zulieferern von Print Equipment zählen unter anderem L-SHOP-TEAM, Mutoh, Spandex, Epson und Secabo. Print Equipment präsentiert sein gesamtes Liefersortiment.

Mit der zweiten Ausgabe festigt die PRINTCON ihren Anspruch, sich als österreichischer Branchentreffpunkt für Druck- und Textilveredlung zu etablieren – kompakt im Format, praxisnah in den Inhalten und mit einem klaren Fokus auf Austausch und Vernetzung.

Tickets für die PRINTCON 2026 sind bereits erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, die Verpflegung vor Ort ist inklusive.


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Texprocess will einen Marktüberblick für strategische Zukunftsinvestitionen bieten

Auf der Frankfurter Textilmesse Texprocess zeigen 200 Aussteller aus 28 Ländern in einem herausfordernden Marktumfeld ihre Neuheiten und Lösungen für die textile Verarbeitung. Themenschwerpunkte sind dabei Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Zudem präsentieren internationale Start-ups ihre Ideen und treffen auf Partner aus Industrie und Forschung. Parallel findet die Techtextil mit dem Schwerpunkt Technischer Textilien statt.

Wer heute in neue Verarbeitungstechnologien investiert, baut damit die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens aus. Neue Technologien bieten Lösungen für viele Anforderungen – von Effizienz- über Qualitätssteigerung bis zu optimiertem Ressourceneinsatz. Vom 21. bis 24. April 2026 erhält das Fachpublikum auf der Texprocess einen Marktüberblick für diese Investitionsentscheidungen. Die internationale Leitmesse versammelt 200 Aussteller aus 28 Ländern auf dem Messegelände in Frankfurt. Die häufigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, Taiwan, die Türkei und Großbritannien. Neu vertreten sind Unternehmen aus Australien, Finnland, der Slowakei und Ungarn.

Zu den Ausstellern gehören unter anderem Amann & Söhne, Brother Industrial, Epson, Gunold, Happy Japan, Melco, Madeira, Tajima, Wilcom und ZSK Stickmaschinen.

In 15 Produktgruppen finden Besucher*innen neue Perspektiven für ihr Business. Sie vergleichen Lösungen entlang der gesamten Prozesskette – von CAD/CAM über Cutting, Nähen, Sticken oder Finishing.

„Auf der Texprocess sehen wir, welche Chancen in den neuen Technologien für viele Unternehmen steckt. Investitionen in schnelle, vernetzte und wirtschaftliche Systeme ermöglichen es, die Produktion zukunftsfähig aufzustellen. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen mit volatiler Zollpolitik, Fachkräftemangel und anhaltend hohen Energiekosten, sind leistungsoptimierte Maschinen und Abläufe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, sagt Sabine Scharrer, Director Brand Management Technical Textiles & Textile Processing, Messe Frankfurt.

Prämierte Innovationen

Die Texprocess ist eine Plattform der Industrie, um Innovationen aus erster Hand kennenzulernen. Der Texprocess Innovation Award präsentiert besonders herausragende Ideen – ausgewählt von einer renommierten Expertenjury. Im Fokus stehen Lösungen zur Qualitätssteigerung, Digitalisierung und KI sowie ökologische und ökonomische Optimierungen. Die Anzahl an Einreichungen ist gestiegen, die Gewinner werden auf der Messe bekannt gegeben.

Der gesamte textile Produktionsprozess an einem Ort

Parallel zur Texprocess findet die Techtextil, die Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe in direkter Nähe statt. Zusammen decken die beiden Veranstaltungen den gesamten textilen Produktionsprozess ab. Sie bringen gemeinsam mehr als 1.700 Aussteller auf das Frankfurter Messegelände. So finden Besucher*innen der Texprocess auf der Techtextil die passenden Hightech-Materialien für ihre Anwendung.


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Haptica Messe in Bonn
Merch und haptische Werbung bei der HAPTICA live ’26

Am 18. März 2026 entführt die HAPTICA live ’26 im World Conference Center Bonn das Publikum wieder in die „Erlebniswelt Haptische Werbung“. Ein Schwerpunkt liegt dabei wieder auf dem Themenbereich Merchandising. Mit mehr als 100 Ausstellern, einem spannenden Vortragsprogramm und der Best Practice Show bietet die 14. Ausgabe der Fachmesse erneut ein vielfältiges Programm.

Ein Umdenken findet statt im Marketing. „Mehr und mehr Marketer erkennen das Potenzial von Merch und haptischer Werbung und integrieren sie strategisch in Kampagnen und Kommunikation“, schreibt dazu Till Barth, Projektleiter der HAPTICA live. Mit den richtigen Produkten – und der richtigen konzeptionellen Einbettung – soll Merch eine echte Superpower entfalten.

Diese Superpower können Besucher:innen aus Marketing, Kommunikation, HR und Einkauf, aus Werbeagenturen und dem Werbeartikelhandel auf der HAPTICA live erleben. Auf der 14. Ausgabe der „Erlebniswelt Haptische Werbung“ am 18. März 2026 im World Conference Center Bonn finden alle, die sich professionell für Merch & Co. interessieren, genau die Produkte und Konzepte, die sie und ihre Zielgruppen begeistern.
Mehr als 100 Spezialisten, Importeure und Hersteller zeigen Tausende hochwertiger und nachhaltiger Produktideen aus sämtlichen Produktbereichen, die begutachtet, angefasst und ausprobiert werden können.

Darüber hinaus widmet sich die Newcomer Area erneut Start-ups und jungen, unbekannten Unternehmen, deren Angebot von gebrandeten Handschuhen über Produkte aus ausrangierten Teppichen und Gadgets „made in Finland“ bis hin zu upgecycelten Taschen und Trinkgefäßen reicht.

Wissenswertes rund um Merch und haptische Werbung im Vortragsforum

Im Vortragsforum vermitteln Marketingprofis Wissenswertes rund um Merch und haptische Werbung und geben Einblicke in ihre eigene Praxis. Mit Sabine van den Boom (Underberg), Nina Krannich (Toi Toi & Dixi), Manuel Abraas (Sea Shepherd) und Michael Kleinjohann (Professor für Marketing und Werbung an der ISM in Köln sowie Consultant und Fachbuchautor) ist das Programm auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt.
Viele der auf der Bühne beispielhaft erwähnten Produkte können in der Best Practice Show in Augenschein – und in die Hand – genommen werden. Die multimedial inszenierten Produkte und Kollektionen, die als Herzstück oder Teil einer Kampagne auf besonders gelungene Weise Kommunikationsziele auf den Punkt gebracht haben, belegen, wie kreativ und wirkungsvoll sich Merch und haptische Werbung einsetzen lassen.

Welche Vorteile es hat, Merch und haptische Werbung im Marketing-Mix einzusetzen, hat die HAPTICA-Redaktion unter dem Titel Werbung in ECHT in einer Broschüre zusammengetragen. Die zweite, erweiterte Auflage der Publikation wird zur HAPTICA live am 18. März veröffentlicht und kann auf der Messe mitgenommen oder ab dem Erscheinungstag gratis als E-Book downgeloadet werden.

Kostenfrei ist auch der Besuch der HAPTICA live selbst. Um sich ein Ticket zu sichern, genügt es, sich im Vorfeld über die Website anzumelden.


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