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Messe Frankfurt verstärkt Engagement mit ostafrikanischen Textilmessen

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, (im BIld rechts) hat bei der Eröffnung der Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) angekündigt, dass der Messeveranstalter ab 2027 seine drei international führenden Marken Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess erstmalig am Standort Nairobi, Kenia lizensiert. Sie sollen künftig jährlich im Rahmen der Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) Nairobi stattfinden.

Ostafrika – und insbesondere Kenia – haben sich zu einer aufstrebenden, stark wachsenden Region für die Textilwirtschaft entwickelt. Politische Unterstützung, nachhaltige Energieversorgung, innovative Designkompetenz sowie vergleichsweise kurze Transportwege machen den Standort zunehmend attraktiv für internationale Textilunternehmen.

Die ASFW hat sich zu einer zentralen Plattform für internationale Beschaffung, Branchenvernetzung und Investitionen im afrikanischen Textilsektor entwickelt. Mit der Erweiterung der Partnerschaft in Nairobi unterstreicht die Messe Frankfurt die wachsende Bedeutung des ostafrikanischen Marktes. Mit den international etablierten Messemarken Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess bringt die Messe Frankfurt ihre Formate als Lizenzveranstaltungen gezielt in die bestehende Struktur der ASFW ein und entwickelt diese konsequent weiter.

ASFW als zentrale Drehscheibe

Die Plattform bildet bereits heute die gesamte textile Wertschöpfungskette ab. Durch die Integration der drei Marken wird dieses Angebot international stärker gebündelt und sichtbarer gemacht. Damit stärkt die ASFW ihre Rolle als zentrale Drehscheibe, die globale Nachfrage mit afrikanischen Hersteller*innen verbindet und effiziente Beschaffungsprozesse an einem Ort ermöglicht.

Für die ASFW Nairobi 2026 werden rund 150 ausstellende Unternehmen sowie mehr als 5.000 Fachbesucher*innen aus über 50 Ländern erwartet. Mit Texworld, Apparel Sourcing und Texprocess kommen drei etablierte Messeformate zusammen und machen die Veranstaltung zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Region.

„Afrika entwickelt sich zu einem der wichtigsten strategischen Wachstumsmärkte für die globale Textilindustrie – und wir investieren gezielt in diese Zukunft“, betont Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Mit der Erweiterung unseres Texpertise Networks um Nairobi setzen wir konsequent unsere globale Strategie fort: Wir bauen unser internationales Netzwerk aus und ermöglichen unseren Kund*innen den Zugang zu zentralen Wachstumsmärkten. Unser Ziel sind langfristige, nachhaltige Geschäftsbeziehungen, die sowohl lokale Produzent*innen als auch internationale Partner*innen stärken.“

ASFW-Teilnahme als konsequenter und logischer Schritt

„Als Weltmarktführer bei Textilveranstaltungen stärken wir unser Texpertise Network gezielt durch die Teilnahme an der ASFW in Nairobi. Mit der Übertragung unseres erfolgreichen Addis-Abeba-Konzepts, das auf mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit basiert, auf einen der dynamischsten Märkte Ostafrikas, treiben wir die globale Vernetzung gezielt voran“, erklärt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „So verknüpfen wir internationale Nachfrage direkt mit regionalem Angebot und leisten einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung dieses zukunftsweisenden Marktes.“
Dazu Skander Negasi, CEO der Trade and Fairs Group (im Bild links): „Kenias Textil- und Bekleidungssektor wächst kontinuierlich und bietet hervorragende Voraussetzungen für die internationale Modeindustrie, die zunehmend auf kürzere Transportwege und zeitkritische Produktionszyklen achtet. Er entwickelt sich damit zu einem strategischen Hub für die Textil- und Lederproduktion, der jährlich Apparel-Produkte im Wert von 500 Mio. US-Dollar exportiert.“

Über das Texpertise Network und die ASFW

Das Texpertise Network der Messe Frankfurt vernetzt über 500.000 Branchenteilnehmende weltweit. Es bündelt Messen, Netzwerke sowie digitale Angebote rund um das textile Business. Mit mehr als 60 internationalen Textilfachmessen in 15 Ländern deckt es die gesamte textile Wertschöpfungskette ab. Das Netzwerk festigt damit seine Position als wichtigste Geschäfts- und Informationsplattform für die globale Textilindustrie.
Die Africa Sourcing and Fashion Week (ASFW) ist Afrikas größte Handelsplattform für die Mode-, Leder- und Schuhindustrie. Mit Standorten in Addis Abeba (Äthiopien), Nairobi (Kenia) und Dakar (Senegal) bietet sie internationalen Unternehmen Zugang zu den wichtigsten Beschaffungsmärkten Ost- und Westafrikas.


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Techtextil und Texprocess küren Lösungen für globale Herausforderungen mit Innovation Awards 2026

Der Garnhersteller Amann & Söhne erhielt im Rahmen der Fachmessen Techtextil und Texprocess (21. bis 24. April 2026) für den biologisch abbaubaren Näh- und Stickfaden AeoniQ Fil (Foto) den Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Ökologische Qualität (Klimaschutz, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Recycling, Circularity)“. Und das portugiesische Technologiezentrum CITEVE räumte gleich zweimal ab. So gab es einen Techtextil Innovation Award 2026 in der Kategorie „New Chemicals & Dyes“ für Textildruckpasten aus Abfall statt Erdöl sowie einen Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Digitalisierung + KI“ für eine KI-unterstützte automatisierte T-Shirt-Produktion. Insgesamt kürten die Jurys von Techtextil und Texprocess 17 internationale Preisträger für wegweisende Forschung, innovative Produkte und Materialien sowie neue Verfahren und Technologien.

Biologisch abbaubares Stickgarn AeoniQ Fil von Amann – ein Monomaterial-Design dank Faden aus Zellulose

Selbst wenn Textilprodukte aus biologisch abbaubaren Materialien bestehen, gibt es für ihre Kreislauffähigkeit eine Achillesferse: Ihre Nähte sind oft aus synthetischen Fasern wie Polyester oder Polyamid und verhindern so die Sortenreinheit. Neue Ökodesign- Vorgaben, der Digitale Produktpass und die erweiterte Herstellerverantwortung erhöhen zusätzlich den Druck, Textilien voll kreislauffähig zu gestalten. Um diese Lücke zu schließen, hat der Garnhersteller Amann einen biologisch abbaubaren Näh- und Stickfaden entwickelt. Dafür wurde das Unternehmen aus Bönnigheim mit dem Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Ökologische Qualität (Klimaschutz, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Recycling, Circularity)“ ausgezeichnet.

Das neue Garn mit dem Namen „AeoniQ Fil“ ist der weltweit erste Näh- und Stickfaden aus dem Holzzellstoff „AeoniQ“. Dabei handelt es sich um ein mikroplastikfreies und biologisch abbaubares Material auf Basis von Zellulose, das sich in puncto Reißfestigkeit und Elastizität synthetischen Fasern annähert. Mit dem neuartigen Garn will Amann Monomaterial-Designs für Bekleidung und Heimtextilien praktikabel machen. „Homogene Materialien bis in die Naht sind ein entscheidender Schritt hin zu echter Kreislauffähigkeit“, sagt Lea Fischer, Produktmanagerin bei Amann. „Das vereinfacht Recyclingprozesse und End-of-Life-Optionen.“ Laut Amann ist der neue Näh- und Stickfaden etwa doppelt so dehnbar wie herkömmliche zellulosebasierte Fäden. Das ermöglicht stabilere Nähte. Zur Texprocess feierte AeoniQ Fil seine offizielle Marktpremiere.

Textildruckpasten aus Abfall statt Erdöl

Wie sich lokale Abfälle aus der Industrie, Lebensmittel- und Agrarwirtschaft in hochwertige, nachhaltige Textildruckpasten für Mode- und Heimtextilien verwandeln lassen, zeigt CITEVE. Das portugiesische Technologiezentrum hat zu über 94 Prozent bio- und wasserbasierte Druckpasten als Alternative zu erdölbasierten Formulierungen entwickelt. Dafür erhielt CITEVE einen Techtextil Innovation Award 2026 in der Kategorie „New Chemicals & Dyes“. Die zum Patent angemeldeten Pasten sollen die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen im Textildruck reduzieren. Statt herkömmlicher Chemikalien nutzen die Formulierungen Binde- und Verdickungsmittel aus Biopolymeren wie Kollagen und Chitosan, gewonnen aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie. Die verwendeten Farbpigmente entstehen durch das feine mechanische Vermahlen (Mikronisierung) von Reststoffen wie Rebschnitt, Kiefernrinde und Asche aus Biomassekesseln. Die daraus resultierenden Partikel sind kleiner als 45 Mikrometer und damit kompatibel mit dem Rotationssiebdruck, einem der weltweit meistgenutzten Textildruckverfahren.

„Unsere Pasten sind revolutionär, denn sie ermöglichen nachhaltigen Textildruck, der umweltfreundliche Rezepturen mit industrieller Anwendbarkeit vereint“, sagt Augusta Silva, Innovation Manager für Textildruck und Beschichtung bei CITEVE. „Der Techtextil Innovation Award bestätigt die Exzellenz unserer Forschung.“ CITEVE entwickelte die Innovation gemeinsam mit dem Forschungszentrum CeNTI und der Firma Lameirinho Indústria Têxtil. Welche Druckqualität die neuen Textildruckpasten erreichen, sah man auf der Techtextil. Dort präsentierte CITEVE die biobasierten Pasten erstmals einem internationalen Fachpublikum auch am Beispiel bedruckter Textilprodukte.

Mit KI zur automatisierten T-Shirt-Produktion

Das T-Shirt gehört mit geschätzt zwei Milliarden Stück pro Jahr zu den meistproduzierten Kleidungsstücken der Welt. Und es wird bis heute fast ausschließlich manuell gefertigt. Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel, Anforderungen an die digitale Rückverfolgbarkeit und dem Trend zur Rückverlagerung der Produktion nach Europa stellt sich die Textilbranche zunehmend die Frage: Lässt sich das T-Shirt künftig automatisiert herstellen? Eine Antwort liefert das portugiesische Technologiezentrum CITEVE mit seiner robotergesteuerten T-Shirt-Produktionszelle. Sie kombiniert KI-basiertes Greifen und automatisiertes Nähen. Dafür erhielt das Institut einen Texprocess Innovation Award 2026 in der Kategorie „Digitalisierung + KI“. Laut CITEVE ist die zentrale Innovation eine KI-gestützte Greifpunkterkennung (Computer-Vision-Pipeline). Sie erkennt in Echtzeit die Stoffteile direkt auf dem Schneidetisch und berechnet die optimalen Greifpunkte anhand von Form, Größe und Material.

„Das zuverlässige Greifen flexibler Stoffteile ist eines der schwierigsten ungelösten Probleme der Textilrobotik“, erklärt Nelson Rodrigues, Teamleiter Robotik bei CITEVE. „Unser System geht dieses Problem direkt an: Wenn man hier an dem von der KI berechneten Punkt greift, verliert das Stoffteil seine Form nicht.“ Um die Integration in bestehende Produktionsprozesse zu erleichtern, setzt CITEVE auf konventionelle, technologisch aufgerüstete Nähmaschinen. Erste Pilotzellen in Entwicklungsumgebung erreichen eine Zykluszeit von knapp 35 Sekunden pro T-Shirt. Eine Validierungsphase mit Strickwarenherstellern ist geplant. Das von CITEVE koordinierte Projekt wird gemeinsam mit den Forschungseinrichtungen CeNTI, CCG/ZGDV und INESC TEC sowie den Technologieunternehmen ESI Robotics und Mind umgesetzt. Auf der Texprocess demonstrierten sie die Lösung am Beispiel des KI-gestützten Nähens von Tragetaschen.

Preisverleihung

In zehn Kategorien wurden 17 internationale Preisträger für wegweisende Forschung, innovative Produkte und Materialien sowie neue Verfahren und Technologien mit den Techtextil und Texprocess Innovation Awards 2026 ausgezeichnet. Die Innovationen liefern Lösungen weit über die Textilindustrie hinaus – unter anderem für Automobil, Luftfahrt, Medizin, Architektur und Bau sowie Robotik.

Alle zwei Jahre zeichnen Techtextil und Texprocess mit den Innovation Awards wegweisende Entwicklungen entlang des gesamten textilen Produktionsprozesses aus. Zwei Fachjurys renommierter Expert*innen aus Wissenschaft und Forschung wählen dafür herausragende Forschungsergebnisse, Produkte, Materialien, Lösungen und Technologien aus. Die Innovation Awards werden 2026 zum 18. Mal verliehen. Sie sind verlässlicher Frühindikator für Entwicklungen, die die globale Textilindustrie – und darüber hinaus – prägen werden. Sie fördern den branchenübergreifenden Austausch zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und unterstützen zukunftsweisende Kooperationen. Dabei machen sie textile Innovationen als Treiber für zahlreiche Branchen sichtbar.


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The Hapticologist sind erneut auf Europas größter Digitalmesse OMR

14 Profis aus dem Merch-Business zeigen auf dem OMR-Festival in Hamburg am 5. und 6. Mai 2026 zum zweiten Mal mit ihrem Gemeinschaftsstand, wie haptisches Marketing als multisensorisches Erlebnis an Relevanz gewinnt. Dabei steht Markenkommunikation zum Anfassen im Mittelpunkt.

Im vergangenen Jahr trat die Sonderschau „The Hapticologist – The Center of Seven Senses“ erstmals bei der OMR auf. Die „coolste Bar der Welt“ mit DJ-Sound, Signature Drinks, eine prämierte Masterclass und viele Merch-Ideen sprachen die Sinne der Festivalgäste an. Nun kehrt „The Hapticologist“ auf das OMR-Festival (Halle A4, Stand E01) zurück. Das soll die Aktion mit 14 Partnern aus der Werbeartikelbranche noch größer und erlebnisorientierter werden. Der Gemeinschaftsstand versteht sich als Plattform, die die Wirkung haptischer Werbung und multisensorischer Markenführung live erlebbar macht.
Markenkommunikation zum Anfassen

Im Zentrum steht ein Ansatz, der in Zeiten zunehmender Digitalisierung an Bedeutung gewinnt: physische Markenerlebnisse als Ergänzung und Verstärker digitaler Kommunikation. „The Hapticologist“ übersetzt diesen Gedanken in ein aktivierendes Messekonzept und verbindet Erlebnis, Austausch und Inspiration. Merch-Lösungen werden in cooler Bar-Umgebung inszeniert und erlebbar gemacht.

Ziel ist es, der Marketing-Community auf der OMR aufzuzeigen, wie haptische Werbung emotionale Bindung schafft, Aufmerksamkeit generiert und Marken langfristig im Gedächtnis verankert. Damit adressiert die Initiative ein zentrales Bedürfnis moderner Kommunikation: echte, physische Berührungspunkte in einer zunehmend digitalen Welt.

14 Partner – gebündelte Branchenkompetenz

Hinter dem Konzept steht ein Zusammenschluss von 14 führenden Unternehmen aus dem Werbeartikelmarkt – Hersteller, Händler und Branchendienstleister. Dazu zählen die Partner Cybergroup International, FARE – Guenther Fassbender GmbH, Halfar System GmbH, HAPTICA, Kalfany Süße Werbung, KOLIBRI Werbeartikel & Merch, mbw Vertriebsges. mbH, POLYCLEAN International GmbH, Prodir, PSI – Promotional Product Service Institute, RHEINWALT GmbH, RICHARTZ GmbH, SIGG Switzerland Bottles AG sowie uma Schreibgeräte Ullmann GmbH. Gemeinsam zeigen die Unternehmen, wie sich Merch und haptische Werbung strategisch in moderne Kampagnen integrieren und sinnvoll mit digitalen Touchpoints verknüpfen lässt.

„Werbung erzeugt nur 20 bis 25 Prozent der Markenwirkung – die stärksten Eindrücke erzeugen andere Kontaktpunkte“, greift Petra Lassahn eine Kernbotschaft der Masterclass auf. Lassahn ist beim Messeveranstalter RX als Director für die Werbeartikelleitmesse PSI verantwortlich: „Wir zeigen auf der OMR als Branche, dass multisensorische Touchpoints, die Menschen körperlich erleben, die Markenwahrnehmung sehr stark prägen und die Wirkung digitaler Kontaktpunkte deutlich erhöhen.“

„Merch is Magic“, bringt es Steven Baumgaertner, CEO von cyber-Wear und Mitinitiator des Projekts auf den Punkt. „Wir machen die Relevanz haptischer Werbung für modernes Marketing erlebbar. Unsere Bar zeigt die Kreativität von Werbeartikeln, unsere Masterclass untermauert die Wirkung wissenschaftlich – das ist die perfekte Mischung, mit der wir die Digital-Community auch dieses Jahr wieder begeistern werden.“

Content, Community und konkrete Anwendung

Neben der Erlebnisfläche bietet „The Hapticologist“ auch 2026 ein inhaltliches Rahmenprogramm mit klarem Praxisbezug. So gibt es die Masterclass „Why Advertising Fails and Brand Experience Wins“ mit Olaf G. Hartmann (Multisense Institute), Martin Drust (Leitung Marke FC St. Pauli), Alexander Timm (Head of Merchandising FC St. Pauli) und Jennifer Treiber-Ruckenbrod, Global Head of Brand & Communications MINI. Eine Guided Tour führt Interessierte zu ausgewählten Merch-Konzepten auf dem Festival. In der Hapticologist-Bar warten Networking-Formate auf die Besucher*innen.

Der Stand „The Hapticologist“ befindet sich in Halle A4, Stand E01.


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Gemeinwohl Ökonomie Rheinland Summit 2026 in Köln

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Cotton Classics Roadshow wurde zur Rekordtour

Die diesjährige Cotton Classics Roadshow war die bislang größte Tour ihrer Geschichte. Von Januar bis März 2026 machte die mobile Branchenveranstaltung in acht Ländern und 19 Städten Halt. Nach Angaben des Veranstalters und Textilgroßhändlers Cotton Classics zog die Roadshow erneut mehr als 4.000 Fachbesucher aus Werbemittelhandel, Textildruck, Stickerei, Arbeitsbekleidung, Merchandising und E-Commerce an. Über 50 Marken präsentierten mehr als 400 Produktneuheiten und sorgten für intensive Gespräche sowie neue Impulse zum Jahresauftakt für die Branche.

Neue Marken, bewährtes Konzept

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die große Vielfalt an Produkten und Kollektionen. Fachhändler nutzten die Gelegenheit, Neuheiten direkt vor ihrer Haustüre zu erleben, Materialien zu vergleichen und sich mit Markenvertretern sowie dem Cotton Classics Team auszutauschen. Erstmals führte die Roadshow auch nach Italien. Die Station in Mailand wurde von Fachhändlern und Markenpartnern gut aufgenommen. Sie ergänzte das erfolgreiche Tourprogramm in Deutschland, Österreich, Tschechien, Kroatien, Slowakei, Slowenien und der Schweiz.

Besonderes Interesse galt in diesem Jahr den neu in das Cotton Classics Portfolio aufgenommenen Marken aus der New Wave Gruppe. Der schwedische New Wave Konzern hat den österreichischen Großhändler Cotton Classics im Sommer 2025 übernommen. Die Marken Craft, Clique, Cutter & Buck, James Harvest, J.Harvest & Frost, Printer und Projob erweitern seither das Sortiment im Bereich Corporate Fashion, Workwear und Promotiontextilien.

Besuchermagnet: die neue Marke „Untagged Movement“

Großen Zuspruch erhielt auch die neue nachhaltige Merch- und Lifestyle-Marke Untagged Movement von New Wave. Hunderte Händler nahmen die Kollektion im Detail unter die Lupe. Die Besucherinnen und Besucher informierten sich intensiv über Material, Farbvielfalt und Einsatzmöglichkeiten für modernes Merchandising.

„Die Roadshow ist für uns jedes Jahr der perfekte Auftakt und war für mich persönlich ein beeindruckender Start“, sagt Kathrin Zlousic, die seit Beginn dieses Jahres neue CEO von Cotton Classics ist. „Dass wir erneut so viele Besucher begrüßen durften, bestätigt uns in unserem Konzept. Der persönliche Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten ist mir dabei besonders wichtig und unterstreicht unsere Philosophie: We care. You sell.“

Auch Tobias Seidel, verantwortlich für Vertrieb und Marketing, zieht ein positives Fazit: „Es ist jedes Jahr faszinierend zu sehen, wie unsere Kunden die Neuheiten erleben und Inspiration für ihr Geschäft mit nach Hause nehmen. Genau das macht die Roadshow so einzigartig.“

Die Planungen für die Roadshow 2027 sind bereits in vollem Gange. Cotton Classics bleibt seinem Anspruch treu, der Branche Jahr für Jahr ein unvergleichliches Event zu bieten.


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Print Equipment lädt erneut zur PRINTCON nach Wien ein

Was 2024 als neue Fachmesse für Druckvielfalt startete, entwickelt sich weiter: Die PRINTCON geht 2026 in ihre zweite Runde und positioniert sich zunehmend als feste Branchenplattform für Textil, Druck und Veredelung. Am 23. und 24. April 2026 lädt Print Equipment erneut nach Wien – diesmal ins Austria Center Vienna.

Mit dem Wechsel in das Austria Center Vienna trägt der Veranstalter dem gewachsenen Interesse Rechnung. Die neue Location bietet mit rund 2.300 Quadratmetern inklusive Vortragsbereich deutlich mehr Raum für Aussteller, Live-Demonstrationen und Fachvorträge als bei der Premiere 2024, die auf rund 800 Quadratmetern stattfand. Gleichzeitig sorgt die zentrale Lage für eine bessere Erreichbarkeit, insbesondere für Besucher aus Wien und dem Umland.

„Die Premiere der PRINTCON 2024 hat gezeigt, dass das Interesse an einem solchen Veranstaltungsformat in der Branche eindeutig vorhanden ist. Das Feedback von Ausstellern und Besuchern war sehr positiv. Darauf bauen wir 2026 auf und entwickeln die PRINTCON gezielt weiter – mit mehr Fläche, mehr Ausstellern und einem noch intensiveren Messe- und Austauscherlebnis“, erklärt Natascha Panter, die bei Print Equipment für die Organisation der PRINTCON verantwortlich ist.

Messe, Fachvorträge und viel Praxis

Inhaltlich bleibt das Messeformat seiner Ausrichtung treu und setzt weiterhin auf Live-Demonstrationen moderner Druck- und Veredelungstechnologien. Das Spektrum reicht von klassischem Textildruck über Stick- und Transferlösungen bis hin zu Laseranwendungen und Automatisierungskonzepten. Ergänzt wird das Messegeschehen durch Fachvorträge, die aktuelle Themen, Trends und Herausforderungen der Branche aufgreifen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Weiterverarbeitung und Automatisierung in der Textilveredlung.

Der Veranstalter erwartet mehr als 20 Aussteller aus den Bereichen Textil, Druck und Veredlung. Zu den bereits angekündigten Partnern und Zulieferern von Print Equipment zählen unter anderem L-SHOP-TEAM, Mutoh, Spandex, Epson und Secabo. Print Equipment präsentiert sein gesamtes Liefersortiment.

Mit der zweiten Ausgabe festigt die PRINTCON ihren Anspruch, sich als österreichischer Branchentreffpunkt für Druck- und Textilveredlung zu etablieren – kompakt im Format, praxisnah in den Inhalten und mit einem klaren Fokus auf Austausch und Vernetzung.

Tickets für die PRINTCON 2026 sind bereits erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, die Verpflegung vor Ort ist inklusive.


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Texprocess will einen Marktüberblick für strategische Zukunftsinvestitionen bieten

Auf der Frankfurter Textilmesse Texprocess zeigen 200 Aussteller aus 28 Ländern in einem herausfordernden Marktumfeld ihre Neuheiten und Lösungen für die textile Verarbeitung. Themenschwerpunkte sind dabei Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Zudem präsentieren internationale Start-ups ihre Ideen und treffen auf Partner aus Industrie und Forschung. Parallel findet die Techtextil mit dem Schwerpunkt Technischer Textilien statt.

Wer heute in neue Verarbeitungstechnologien investiert, baut damit die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens aus. Neue Technologien bieten Lösungen für viele Anforderungen – von Effizienz- über Qualitätssteigerung bis zu optimiertem Ressourceneinsatz. Vom 21. bis 24. April 2026 erhält das Fachpublikum auf der Texprocess einen Marktüberblick für diese Investitionsentscheidungen. Die internationale Leitmesse versammelt 200 Aussteller aus 28 Ländern auf dem Messegelände in Frankfurt. Die häufigsten Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, Taiwan, die Türkei und Großbritannien. Neu vertreten sind Unternehmen aus Australien, Finnland, der Slowakei und Ungarn.

Zu den Ausstellern gehören unter anderem Amann & Söhne, Brother Industrial, Epson, Gunold, Happy Japan, Melco, Madeira, Tajima, Wilcom und ZSK Stickmaschinen.

In 15 Produktgruppen finden Besucher*innen neue Perspektiven für ihr Business. Sie vergleichen Lösungen entlang der gesamten Prozesskette – von CAD/CAM über Cutting, Nähen, Sticken oder Finishing.

„Auf der Texprocess sehen wir, welche Chancen in den neuen Technologien für viele Unternehmen steckt. Investitionen in schnelle, vernetzte und wirtschaftliche Systeme ermöglichen es, die Produktion zukunftsfähig aufzustellen. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen mit volatiler Zollpolitik, Fachkräftemangel und anhaltend hohen Energiekosten, sind leistungsoptimierte Maschinen und Abläufe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, sagt Sabine Scharrer, Director Brand Management Technical Textiles & Textile Processing, Messe Frankfurt.

Prämierte Innovationen

Die Texprocess ist eine Plattform der Industrie, um Innovationen aus erster Hand kennenzulernen. Der Texprocess Innovation Award präsentiert besonders herausragende Ideen – ausgewählt von einer renommierten Expertenjury. Im Fokus stehen Lösungen zur Qualitätssteigerung, Digitalisierung und KI sowie ökologische und ökonomische Optimierungen. Die Anzahl an Einreichungen ist gestiegen, die Gewinner werden auf der Messe bekannt gegeben.

Der gesamte textile Produktionsprozess an einem Ort

Parallel zur Texprocess findet die Techtextil, die Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe in direkter Nähe statt. Zusammen decken die beiden Veranstaltungen den gesamten textilen Produktionsprozess ab. Sie bringen gemeinsam mehr als 1.700 Aussteller auf das Frankfurter Messegelände. So finden Besucher*innen der Texprocess auf der Techtextil die passenden Hightech-Materialien für ihre Anwendung.


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Haptica Messe in Bonn
Merch und haptische Werbung bei der HAPTICA live ’26

Am 18. März 2026 entführt die HAPTICA live ’26 im World Conference Center Bonn das Publikum wieder in die „Erlebniswelt Haptische Werbung“. Ein Schwerpunkt liegt dabei wieder auf dem Themenbereich Merchandising. Mit mehr als 100 Ausstellern, einem spannenden Vortragsprogramm und der Best Practice Show bietet die 14. Ausgabe der Fachmesse erneut ein vielfältiges Programm.

Ein Umdenken findet statt im Marketing. „Mehr und mehr Marketer erkennen das Potenzial von Merch und haptischer Werbung und integrieren sie strategisch in Kampagnen und Kommunikation“, schreibt dazu Till Barth, Projektleiter der HAPTICA live. Mit den richtigen Produkten – und der richtigen konzeptionellen Einbettung – soll Merch eine echte Superpower entfalten.

Diese Superpower können Besucher:innen aus Marketing, Kommunikation, HR und Einkauf, aus Werbeagenturen und dem Werbeartikelhandel auf der HAPTICA live erleben. Auf der 14. Ausgabe der „Erlebniswelt Haptische Werbung“ am 18. März 2026 im World Conference Center Bonn finden alle, die sich professionell für Merch & Co. interessieren, genau die Produkte und Konzepte, die sie und ihre Zielgruppen begeistern.
Mehr als 100 Spezialisten, Importeure und Hersteller zeigen Tausende hochwertiger und nachhaltiger Produktideen aus sämtlichen Produktbereichen, die begutachtet, angefasst und ausprobiert werden können.

Darüber hinaus widmet sich die Newcomer Area erneut Start-ups und jungen, unbekannten Unternehmen, deren Angebot von gebrandeten Handschuhen über Produkte aus ausrangierten Teppichen und Gadgets „made in Finland“ bis hin zu upgecycelten Taschen und Trinkgefäßen reicht.

Wissenswertes rund um Merch und haptische Werbung im Vortragsforum

Im Vortragsforum vermitteln Marketingprofis Wissenswertes rund um Merch und haptische Werbung und geben Einblicke in ihre eigene Praxis. Mit Sabine van den Boom (Underberg), Nina Krannich (Toi Toi & Dixi), Manuel Abraas (Sea Shepherd) und Michael Kleinjohann (Professor für Marketing und Werbung an der ISM in Köln sowie Consultant und Fachbuchautor) ist das Programm auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt.
Viele der auf der Bühne beispielhaft erwähnten Produkte können in der Best Practice Show in Augenschein – und in die Hand – genommen werden. Die multimedial inszenierten Produkte und Kollektionen, die als Herzstück oder Teil einer Kampagne auf besonders gelungene Weise Kommunikationsziele auf den Punkt gebracht haben, belegen, wie kreativ und wirkungsvoll sich Merch und haptische Werbung einsetzen lassen.

Welche Vorteile es hat, Merch und haptische Werbung im Marketing-Mix einzusetzen, hat die HAPTICA-Redaktion unter dem Titel Werbung in ECHT in einer Broschüre zusammengetragen. Die zweite, erweiterte Auflage der Publikation wird zur HAPTICA live am 18. März veröffentlicht und kann auf der Messe mitgenommen oder ab dem Erscheinungstag gratis als E-Book downgeloadet werden.

Kostenfrei ist auch der Besuch der HAPTICA live selbst. Um sich ein Ticket zu sichern, genügt es, sich im Vorfeld über die Website anzumelden.


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RemaDays versammeln die Werbe- und Druckbranche in Warschau

Die polnische Fachmesse RemaDays ist eine internationale Veranstaltung, die die gesamte Werbebranche an einem Ort vereint. Zu sehen gibt es die Vielfalt von Werbegeschenken und Textilien über visuelle Werbung bis hin zu den neuesten Drucktechnologien. Dabei integrieren die RemaDays alle Bereiche der Werbebranche. Die RemaDays finden vom 27. bis 29. Januar 2026 in Warschauer Messezentrum Ptak Warsaw Expo statt.

Der Ausstellungsbereich „Geschenke und Textilien” bietet Werbegeschenke, Werbetextilien und Werbeverpackungen. Die Aussteller präsentieren die neuesten Trends und kreativen Ideen für den Aufbau von Kundenbeziehungen durch personalisierte und funktionale Produkte.

Visuelle Werbung und Werbemedien sind die Themen des Messebereichs „Schilder und Visuelle Werbung”. Hier finden die Messegäste unter anderem Leuchtreklamen, Systeme für den Innen- und Außenbereich, POS-Medien, Fahnen, Zelte sowie aufblasbare Werbeflächen. Dieser Ausstellungsbereich ist der Ort für alle, die nach neuen Formen der Markenpräsenz suchen.

„Technik und Druck” – dieser Bereich widmet sich der Drucktechnologien und Werbemittelproduktion. Hier finden die Messebesucherinnen und -besucher moderne Maschinen, Druckmaterialien und Drucklösungen. Dieser Bereich richtet sich an Unternehmen, die in der Druckindustrie tätig sind oder Werkzeuge für die Werbemittelproduktion benötigen.

„Keine andere Veranstaltung in Europa vereint ein so breites Spektrum an Ausstellern der Werbebranche an einem Ort und zu einer Zeit”, heißt es seitens des Messeveranstalters GJC International. Die RemaDays-Messe ist eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Inspiration und Wissen. Dank der Branchenvielfalt findet jedes Unternehmen hier wertvolle Geschäftskontakte.


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PSI setzt positive Signale zum Jahresauftakt

Produktinnovationen, Weltrekord, Künstliche Intelligenz, Köln und das Wetter – diese Schlagworte fassen die PSI 2026 in Düsseldorf treffend zusammen. Vom 7. bis 9. Januar 2026 wurde die Rheinmetropole drei Tage lang, erneut zur Bühne für die europäische Werbeartikelwirtschaft. Rund 600 Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten den 9.735 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 68 Ländern eine beeindruckende Vielfalt an Neuheiten und Produktinnovationen. Organisiert von RX Deutschland, unterstrich die PSI damit einmal mehr ihre Rolle als Leitmesse der Branche.

Besonders in der Newcomer-Area in Halle 11 zeigte sich, wie viel Innovationskraft in der Werbeartikelwirtschaft steckt: Vom Waffeleisen für Logo-Waffeln über personalisierte Schuhe bis hin zu handgefertigten Glasblumen und Porzellan mit Purpose – die Liste der kreativen Lösungen ließe sich beliebig fortsetzen. Auch die etablierten Unternehmen überzeugten mit Innovationen wie leichteren Regenschirmen, raffinierten Tassen und technischen Gadgets, die für Gesprächsstoff sorgten.

PSI ist wieder zentraler Marktplatz für Textilien

Durch die beiden Sonderbereiche des „Textile Village“ und der Veredlungsfläche ist es der PSI eindrucksvoll gelungen, die europäische Leitmesse für Werbeartikel, Incentives und Merchandising auch wieder zu einem Hotspot für textile Werbung und Veredlung zu machen. So kehrten viele namhafte Textilmarken wie Stanley/Stella, TeeJays, Daiber, Gildan, Fruit of the Loom, Promodoro Fashion, Mantis, Neutral.com, Skarpeta, TB International, TH Clothes und viele weitere zur PSI zurück. Technologiefirmen wie Epson, Roland, Melco, Mountek, Print Equipment, Mutoh oder Maegis zeigten, wie sich Produkte beschriften und veredeln lassen. Beide Sonderschaubereiche wird es auch bei der PSI 2027, die dann erstmals in Köln stattfinden wird, wieder geben.

Trends in der Werbeartikelwirtschaft

Die PSI 2026 bot einen klaren Einblick in die aktuellen Branchentrends. Besonders gefragt waren Werbeartikel, die Naturerlebnis mit Komfort und technischen Gadgets verbinden für das Mikroabenteuer im urbanen sowie ländlichen Raum. Stichwort: Glamping, Garten und Outdoor. Nachhaltigkeit zeigte sich zudem als fest verankerter Grundsatz: Die Branche setzt gezielt auf langlebige Werbeartikel mit hohem Gebrauchswert, transparente Lieferketten und stetig verbesserte Standards. „Nachhaltigkeit ist in der Werbeartikelbranche fester Bestandteil und kein USP mehr”, bestätigt Alexander Ullmann, Geschäftsführer uma Schreibgeräte. Im Fokus standen zudem Service-Innovationen wie 24-Stunden-PrintServices, digitale Lösungen und der Einsatz von 3D-Druck, die neue Maßstäbe für Flexibilität und Individualisierung setzten.

Winterwetter und Weltrekord

Dass der Januar ein echter Wintermonat ist, zeigte sich dieses Jahr in Düsseldorf deutlich. Schnee und Kälte legten den Verkehr teilweise lahm, zahlreiche Flüge und Bahnverbindungen fielen aus – besonders Gäste aus den Niederlanden, Belgien, dem Vereinigten Königreich und Skandinavien mussten improvisieren. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die Hallen waren voll, das Treiben an den Ständen lebhaft und die Branche setzte ein Ausrufezeichen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem offiziellen Rekord für die größte Markenvielfalt in einem Werbeartikel-Display schrieb die PSI 2026 Geschichte. 511 Marken und ihre Werbeartikel wurden in Halle 11 präsentiert – weit mehr als die geforderten 250.

Michael Köhler, Geschäftsführer RX Deutschland, betonte: “Die Werbeartikelwirtschaft ist ein wichtiger Indikator für wirtschaftliche Trends und die PSI ist ihr Seismograf. Als strategischer Jahresauftakt setzt die PSI die Leitplanken für das Jahr und bietet Orientierung für die Kampagnen- und Sortimentsplanung.”

Game Changer Künstliche Intelligenz

Neben den Produktneuheiten stand in diesem Jahr die Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Prof. Dr. Stephan Jansen, Experte für urbane Innovationen und digitale Transformation, eröffnete die Messe mit einem Impulsvortrag zu aktuellen Entwicklungen im Bereich KI, insbesondere im Kundenkontakt und Marketing. Das anschließende Workshop- und Beratungsprogramm bot den Fachbesucherinnen und Fachbesuchern zahlreiche Gelegenheiten, das Potenzial von KI in der Werbeartikelwirtschaft auszuloten, sich praxisnah weiterzubilden und schließlich im Arbeitsalltag zu implementieren.

Abschied von Düsseldorf, Aufbruch nach Köln

Ein zentrales Gesprächsthema war der bevorstehende Standortwechsel: Nach 60 erfolgreichen Jahren in Düsseldorf findet die PSI ab 2027 vom 12. bis 14. Januar auf dem Messegelände in Köln statt. Petra Lassahn, Director PSI, brachte es auf den Punkt: „Wir als PSI und die Werbeartikelwirtschaft waren 60 Jahre glücklich in Düsseldorf. Daher sehen wir den Umzug der PSI nach Köln mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge. Köln bietet Raum zur Weiterentwicklung, ist ein Hotspot für Medien und Kreative und überzeugt mit bester Verkehrsanbindung. Zudem ermöglicht der günstigere Termin am Jahresanfang, der die Feiertage und Schulferien umgeht, eine einfachere Teilnahme für Ausstellerinnen und Aussteller sowie Fachbesucherinnen und Fachbesucher.”

Die PSI 2026 hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Werbeartikelwirtschaft auch unter widrigen Bedingungen leistungsfähig, innovativ und zukunftsorientiert bleibt. Die Stimmung war ausgezeichnet, die Branche blickt optimistisch nach vorn.


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Europas Leitmesse PSI bringt die Textiler wieder nach Düsseldorf

Die PSI 2026, Europas führende Messe für Werbeartikel, Incentives und Merchandising, öffnet vom 7. bis 9. Januar 2026 auf dem Düsseldorfer Messegelände ihre Tore. Als unverzichtbarer Branchentreffpunkt bündelt die PSI erneut internationale Innovationskraft, eine beispiellose Ausstellervielfalt sowie praxisnahes Fachwissen. Mit vielen Ausstellern aus den Bereichen der Textilwerbung und Textilveredlung setzt die PSI damit Maßstäbe für die Zukunft der Werbeartikelwirtschaft in Europa.

Der Messeveranstalter RX erwartet zur kommenden Fachmesse zu Beginn des neuen Jahres über 600 Aussteller und mehr als 11.000 Fachbesucher aus ganz Europa. Viele Textilspezialisten aus der Community der Akademie für Textilveredlung und Mitglieder des Verbands der Textildrucker und Textilstickereien Deutschland e.V. (VTTD) haben ihren Besuch angekündigt.

Europa trifft sich auf der PSI

Die PSI wird ihrem Führungsanspruch auch 2026 gerecht: In der International Lounge (Halle 11) und an Einzelständen sind prominente Verbände wie AIMFAP (Spanien), ASI (USA), Assoprom (Italien), BAPP (Belgien), BPMA (Großbritannien), FYVAR (Spanien), IFEMA (Spanien), IPPAG (Schweiz), PIAP (Polen), PPP (Niederlande), PROMOSWISS (Schweiz) und SOURCING CITY (Großbritannien) vertreten. Ergänzt wird das starke Netzwerk durch Organisationen wie PROM Z, Hetportaal (Niederlande) und Promoturk (Türkei).

Angesehene Medienpartner wie das PSI Journal, die Online-Nachrichten für Textilveredlung sowie die Fachzeitschriften TVP, Dedica, Werbeartikel Nachrichten, SIP und Werbe!Punkt berichten mit internationaler Reichweite über das Messegeschehen.

„Die PSI ist seit jeher eine international ausgerichtete Messe. Über die Hälfte der Fachbesucher reist nicht aus Deutschland, sondern aus dem europäischen Ausland an. Von daher freut es mich besonders, dass die PSI auch für die internationalen Verbände ein wichtiger Treffpunkt ist und diese zahlreich auf der PSI vertreten sind!“, so Petra Lassahn, Director PSI.

PSI bringt Textiler wieder nach Düsseldorf

Neben international renommierten Ausstellern präsentieren sich auch wieder mehr Textil- und Technikaussteller als die Jahre zuvor. So sind unter anderem diese Textilmarken und Hersteller im Textile Village und auf eigenen Ständen mit dabei: Aulenbacher GmbH, blueprints global GmbH, Dyckhoff GmbH, Gildan Activewear, Kingly Ltd., Mr. Socks, Promodoro Fashion, SETEX Textil GmbH, Atlantis Headwear – Master Italia, AS Colour, Herka Frottier, Imbretex GmbH, Lynka, Malfini, Neutral.com, Skarpeta, Stanley/Stella, TB International, TeeJays, Daiber, FARE, Halfar und TH Clothes.

Im Bereich Technik, Maschinen und Veredlung stellen unter anderem diese Aussteller ihre Drucktechnologien und Verfahren zur Veredelung von Werbeartikeln und Werbetextilien vor: Gröner-Schulze, Maegis, Melco International, Walz Solutions, X-Tec Systems, ZSK Stickmaschinen, Mountek, Epson Deutschland, IVM SignTex, Digitran, Inkcups Europe, Mimaki Deutschland, modico, Mutoh Deutschland, Print Equipment, Roland DG Deutschland, Stahls‘ Europe und einige mehr.

Vielfalt der Themen und Sonderflächen

Spezielle Ausstellerbereiche wie das Textile Village (Halle 9) und die Veredelungssonderfläche (Halle 11) wurden wieder mit Unterstützung der Akademie für Textilveredlung entwickelt. Des Weiteren erwartet die Gäste die PSI Academy Expo (Halle 11), die PSI Gusto Lounge (Halle 9), einen Bereich für Newcomer (Halle 11) und die PSI Trendschau (Halle 11) mit den Schwerpunkten „Made in Europe“ und „Made for Football“ bieten einzigartige Einblicke in Trendthemen, innovative Lösungen sowie Produkte der Branche.

Gemeinsam Geschichte schreiben: Weltrekordversuch auf der PSI 2026

Ein emotionales und verbindendes Highlight ist der ambitionierte Weltrekordversuch: Unter dem Titel „Most varieties of brands in a promotional merchandise display“ sollen in einer zentralen Ausstellung mindestens 250 verschiedene Marken zusammengebracht werden.

Aussteller und Besucher bringen einen Werbeartikel mit Markenlogo zum Weltrekord bei. Dies soll ein offenes Signal für die Vielfalt, die globale Zusammenarbeit und den Innovationsgeist der Branche darstellen. Alle Aussteller und Fachbesucher der PSI sind eingeladen, sich am Rekordversuch zu beteiligen! Einfach ein Produkt mit sichtbarem Markenlogo zur PSI 2026 mitbringen. Dabei ist es ganz gleich, ob direkt aus dem Arbeitsalltag, als Schatz aus dem Archiv, aus dem Musterkoffer, von einer Reise oder aus der privaten Sammlung.

„Der Weltrekordversuch ist eine beeindruckende Initiative aus der Branche heraus, die eindrucksvoll zeigt, wie viel Kreativität, Zusammenhalt und Innovationskraft in unserem Netzwerk stecken. Für uns als PSI ist es selbstverständlich, dieses außergewöhnliche Projekt zu unterstützen, denn es sendet ein starkes Signal – nicht nur an die Werbeartikelwirtschaft, sondern weit über die Branchengrenzen hinaus“, fiebert Petra Lassahn dem anstehenden Weltrekordversuch auf der PSI 2026 entgegen.

Fachprogramm: Innovationsmotor für die Branche

Die neue Workshop & Conference Area (Halle 10) ist an den ersten beiden Messetagen zentrale Plattform für Fachwissen. Die PSI 2026 setzt Impulse mit Workshops und One-to-One-Beratungen zu den aktuellen Top-Themen Künstliche Intelligenz, Human Resources und Vertrieb. Das hochwertige Programm macht neueste globale Trends für die Branche unmittelbar anwendbar. Besonders hervorzuheben ist, dass die Teilnahme an sämtlichen Workshops und persönlichen Beratungen für alle Fachbesucher kostenfrei ist – ein absoluter Mehrwert. Aufgrund begrenzter Plätze wird eine frühzeitige kostenfreie Registrierung über den PSI-Ticketshop empfohlen.


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Als Highlight im Rahmenprogramm eröffnet Prof. Dr. Stephan A. Jansen am 7. Januar 2026 die Messe mit einer Keynote zum Thema „Künstliche Intelligenz: Jenseits Hype und Hysterie“. Direkt im Anschluss können Fachbesucher beim Format „Let’s Talk! KI: Jenseits Hype und Hysterie“ in den offenen Dialog gehen. Über alle Messetage bieten das KI Café, Live-Demos, praxisorientierte Workshops sowie spezialisierte Beratungsformate konkrete Anreize für die Innovationspraxis der Branche.

Wichtige Informationen für Fachbesucher

Der Zutritt zur PSI 2026 ist ausschließlich Fachbesuchenden vorbehalten. Zum berechtigten Personenkreis zählen, neben PSI-Mitgliedern, auch Händler, Importeure, Hersteller, Agenturen, Marketingberatungen sowie branchenspezifische Dienstleister. Eine Legitimation ist im PSI Ticketshop entsprechend nachzuweisen. Industriekunden erhalten exklusiv am 9. Januar auf Einladung und in Begleitung eines PSI Händlers Zutritt zur PSI 2026.

Gutscheincode der Aka-Tex für die PSI 2026 in Düsseldorf

PSI-Mitglieder können ihre Tickets über MYPSI erwerben. Nicht-Mitglieder aus der Aka-Tex-Community können sich mit dem Ticketcode PSI26_AKATEX einfach unter https://shop.psi-messe.com/reed_shop/PSIDE26/Register registrieren, einen Legitimationsnachweis als Fachbesucher:in erbringen und eine kostenfreie Dauerkarte für die PSI 2026 erhalten.


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Veranstaltungskalender