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Marco Terriuolo ist neuer Geschäftsführer bei der New Wave GmbH

Seit dem 15. April 2026 ist Marco Terriuolo neuer Geschäftsführer des Textilspezialists New Wave. Das Unternehmen gewinnt damit eine dynamische und zugleich erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgeprägter Vertriebsstärke und langjähriger Expertise aus unterschiedlichen Branchen.

Der gebürtige Düsseldorfer, Jahrgang 1977, lebt mit seiner Familie in Meerbusch. Neben seiner umfangreichen Erfahrung in der Modebranche verfügt er über einen Masterabschluss der Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Change Management.

Die New Wave GmbH sowie die internationale New Wave Group befinden sich eigenen Angaben zufolge derzeit in einer sehr positiven und dynamischen Entwicklungsphase. Vor diesem Hintergrund wird die organisatorische Struktur gezielt weiterentwickelt, um nachhaltiges Wachstum und eine starke Marktposition langfristig sicherzustellen.

Führungsquartett

Im Zuge dieser Neuausrichtung übernehmen auch Felix Lechner und Markus Müller erweiterte Verantwortungsbereiche. Felix Lechner wird sich in seiner Funktion als COO künftig wieder verstärkt auf die ganzheitliche Leitung und Weiterentwicklung des operativen Geschäfts fokussieren. Markus Müller steuert als Director of Marketing & Sales die Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Beide bleiben dem Unternehmen in führender Rolle erhalten und werden gemeinsam mit Marco Terriuolo und Henriette Pfeiffer (CFO) die strategische Weiterentwicklung aktiv gestalten.

Mit der neuen Führungsstruktur sieht sich die New Wave GmbH hervorragend aufgestellt, um den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortzuführen. Gemeinsam mit Partnern und Kunden sollen so die nächsten Entwicklungsschritte gestaltet werden.

Embossing-Seminar bei New Wave Köln

Das Thema Embossing steht bei einem Praxislehrgang beim Kölner Team von New Wave am 16. Juni 2026 im Mittelpunkt. So öffnet der Textilhändler seinen Showroom im Kölner Leskan-Park für das Seminar „Embossing – so geht´s“. Die Experten Dirk Glaser von KIT Kroschewski Industrie Technik GmbH, Christian Fuchs von der Fuchs GmbH sowie Mike Bude und Manfred „Manni“ Palm, beide von New Wave, zeigen, wie man mit Embossing bleibende Eindrücke auf Textilien schaffen kann.


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Fruit of the Loom lanciert Jubiläumskampagne „Grown Together“

Die Textilmarke Fruit of the Loom begeht in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum lanciert die Marke die Kampagne „Grown Together“. Mit dieser Bildwelt bringt der Textilhersteller zum Ausdruck, dass Wachstum nicht als Zeitspanne, sondern als gemeinsames Entwickeln mit Partnern, Kunden und Händlern zu verstehen ist. Produziert wurde die Kampagne mit einem neu entwickelten KI-Hybrid-Verfahren, das reale Produktfotografie mit digital gesteuerter Bildwelt verbindet.

Qualität mit einer Geschicht von 175 Jahre

Das Sortiment 2026 umfasst T-Shirts, Sweatshirts, Poloshirts und Kinderbekleidung in über 50 Farbtönen. Alle Farben entstehen in der eigenen Färberei in Marokko und werden rigoros auf Konsistenz geprüft. Für Veredler und Druckdienstleister ist dabei entscheidend, dass alle Baumwoll-T-Shirts gezielt auf Dekoration ausgelegt sind. Ob Siebdruck, DTG oder Transferdruck – die feinstrickigen Oberflächen liefern konstant saubere, reproduzierbare Ergebnisse. Der Größenspiegel reicht von XS bis 5XL, Kindergrößen starten ab 1–2 Jahre. Grammaturen von 140 bis 400 g/m² decken den gesamten Bedarf ab: Vom leichten Basic-T bis zum schweren Supercotton™ Hooded Sweat.

Farbe als Konzept: Produkte und Bildwelt im Einklang

Seit 1851 beliefert Fruit of the Loom die Textil- und Druckbranche mit Basics, die Veredler, Druckdienstleister und Fachhändler täglich einsetzen. Das Jubiläum nimmt die Marke zum Anlass, diese Partnerschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Die Leitidee „Grown Together“, zu Deutsch „gemeinsam gewachsen“, beschreibt, was 175 Jahre Marktpräsenz bedeuten: nicht nur Bestand, sondern gemeinsames Reifen mit der Branche.
Die Früchte des Markenlogos werden in der Kampagne zur Bühne. Überdimensionale Weintrauben, Äpfel und weiße Johannisbeeren rahmen die Kampagnenmotive und ziehen sich als visueller roter Faden durch alle Kanäle. Vier Key Visuals für Digital und Social Media bis hin zu Bewegtbild und klassischer Markenkommunikation begleiten das gesamte Jubiläumsjahr.

Kampagne setzt Produkte in Szene

175Jahre-Fruit_Kampagne-1Jedes der vier Key Visuals setzt ein konkretes Produkt in Szene. Das ICONIC 195 Ringspun Premium T in Soft Lavender, der Supercotton Hooded Sweat in College Green, die Kids Classic Hooded Sweat Jacket und das Kids Original T in Red sowie das Premium Polo in Sunflower und der Classic Hooded Sweat in Natural bilden die Produktbasis der Kampagne. Die Farbwahl der Motive korrespondiert dabei direkt mit den jeweiligen Produktfarben und schafft so eine visuelle Einheit aus Bildwelt und Sortiment.

KI-Hybrid statt klassischem Studio-Shooting

175Jahre-Fruit_Kampagne-2Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur HCP GRAUWILD Kaiserslautern, die eigens für dieses Projekt einen KI-Hybrid-Prozess entwickelt hat. Das Verfahren kombiniert reale Produktfotografie mit digital gesteuerter Bildgestaltung. Farbe, Material, Struktur und Details der Textilien werden real fotografiert und bleiben exakt erhalten. Modelle, Umgebungen, Licht und Stil werden anschließend digital gesteuert.

Damit löst der Ansatz ein zentrales Problem rein KI-basierter Produktionen. Denn die Produkte werden nicht interpretiert, sondern präzise abgebildet. Gleichzeitig entstehen Bildwelten, die mit klassischen Studio-Shootings kaum realisierbar wären. Also weder in dieser kreativen Freiheit noch in diesem Budgetrahmen.

„Der Ansatz hat uns die Möglichkeit gegeben, Content neu und zeitgemäß zu denken. Mehr Flexibilität, mehr Geschwindigkeit und eine verlässliche Produktdarstellung kommen hier erstmals sinnvoll zusammen“, erklärt Christian Lanvermann, Senior Marketing Manager bei Fruit of the Loom Europe.

FOL International GmbH ist die europäische Tochtergesellschaft von Fruit of the Loom, Inc. mit Hauptsitz in Kaiserslautern. Seit 1851 steht die Marke für hochwertige Basics für den B2B-Textilmarkt. Die Produktion erfolgt in eigenen Werken in Marokko mit über 4.300 Mitarbeitenden. Das Sortiment ist OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert. Am 24. September 2026 ist Fruit of the Loom bereits zum dritten Mal Gastgeber der DTF Convention, das Event der Akademie für Textilveredlung für das Thema DTF.


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Daiber erweitert digitale Corporate-Fashion-Plattform mit neuem Editor

Mit der Einführung des neuen Editors erweitert die Gustav Daiber GmbH ihren bestehenden Online-Konfigurator für Druck- und Stickaufträge. Mit dem Gestaltungstool stärkt der Anbieter die digitale Kundenschnittstelle. Damit geht der Corporate-Fashion-Hersteller den nächsten Schritt in Richtung einer ganzheitlichen Full-Service-Plattform. Diese reicht von der Preisermittlung bis hin zur visuellen Gestaltung und KI-gestützten Visualisierung von Druck- und Stickveredelungen direkt im Webshop.

Mit dem 2025 etablierten 24/7-Konfigurator bietet Daiber seinen Kunden eine einfache und transparente Möglichkeit zur Preisermittlung für Druck- und Stickaufträge entsprechend der kundenindividuellen Konditionen. Nun treibt das Textilunternehmen die Transformation zur digitalen Corporate-Fashion-Plattform weiter voran. Der Textilspezialist erweitert den Service um zusätzliche Funktionen für noch mehr Nutzerkomfort und die Unterstützung seiner Händler. Neu ist die Kombination aus Kalkulation und Gestaltung. Während der Konfigurator weiterhin für die schnelle Preisübersicht sorgt, ermöglicht der integrierte Editor ab sofort eine intuitive und parallele Gestaltung von Druck- und Stickaufträgen direkt im Webshop. KI-generierte Inspirationsbilder ergänzen das System. Zur Orientierung steht Kunden zudem die neue Artikelkategorie „Gestaltbar“ zur Verfügung, über die alle editorfähigen Artikel gebündelt auffindbar sind.

„Mit dem neuen Editor erweitern wir unseren Konfigurator um die visuelle Artikelgestaltung und weiten so unser vertriebsunterstützendes, digitales Angebot mit 24/7-Verfügbarkeit im Bereich Veredelung aus. Damit bieten wir unseren Kunden in der Angebotsphase, der Beratung des Endkunden und auch bei der Beauftragung entscheidende funktionale Mehrwerte für ihre Veredelungsprojekte – und erreichen einen weiteren Meilenstein in unserer Digitalstrategie“, erklärt Steffen Frank, Leiter Digitalisierung/Geschäftsentwicklung bei Daiber.

Gestaltung und Preisermittlung in einem Tool vereint

Über die jeweilige Artikeldetailseite im Webshop können Nutzer:innen mit einem Klick auf den Button „Konfigurieren“ die Gestaltung des gewünschten Artikels vornehmen. Dazu wählen sie Veredlungsbereiche und -arten flexibel aus, laden individuelle Motive hoch und erhalten anhand dessen unmittelbar eine Einschätzung zur Umsetzbarkeit sowie der Druck- oder Stickqualität. Gleichzeitig erkennt das Tool automatisch die im Motiv enthaltenen Farben und schlägt passende Farbwerte vor, ohne die manuelle Farbauswahl einzuschränken.

Das Highlight: KI-generierte Inspirationsbilder für realitätsnahe Einsatzszenarien

Ein zentrales, innovatives Highlight des neuen Editors ist die Integration von KI-generierten Inspirationsbildern. Auf Basis des hochgeladenen Motivs erstellt das Tool automatisch realitätsnahe Anwendungsszenarien. Dabei zeigt es das mit Stick oder Druck veredelte Produkt im Einsatz. Dabei erkennt die KI den Kontext eines Logos und generiert passende Bildwelten – etwa im Handwerk, im Service oder anderen branchenspezifischen Umgebungen. Auch alternative Perspektiven werden berücksichtigt: So kann beispielsweise eine Rückenansicht visualisiert werden, selbst wenn initial nur die Vorderseite konfiguriert wurde. Für unterschiedliche Stilrichtungen stehen mehrere KI-Modelle zur Auswahl, über die sich verschiedene Bildwelten generieren lassen. Für noch mehr Bildmaterial zur Inspiration können mehrfach hintereinander neue Varianten erstellt werden. Das optimal in Szene gesetzte Ergebnis kann anschließend direkt beauftragt werden.

Zusätzlich zur Integration des neuen Editors wurde der bestehende Konfigurator zur Preisermittlung weiterentwickelt. Mit der Mehrartikelfähigkeit können Nutzer:innen im Webshop nun einen Auftrag mit mehreren Artikeln gleichzeitig kalkulieren und beauftragen. Ein besonderer Mehrwert liegt dabei in der Möglichkeit, einmal erstellte Konfigurationen flexibel auf andere Artikel oder Bereiche übertragen zu können. Die damit verbundenen Preisvorteile werden für den Kunden nun konsequent berücksichtigt.

Begleitende Kampagne zur Einführung des Editors

Zur Einführung des Editors startet Daiber eine begleitende Kampagne von Mitte April bis Mitte Mai. Im Fokus steht die Full-Service-Ausrichtung des Unternehmens, kombiniert mit attraktiven Vorteilen für Kunden. Dazu zählen 20 Prozent Rabatt auf Veredelungskosten für Druck und Stick sowie zehn kostenlose, veredelte Shirts zur Fußball-WM 2026 je Auftrag über 1.000 Euro netto.


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5,5 Millionen Kilowattstunden für SETEX-Textil

Der Textilproduzent SETEX-Textil stellt gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern den Solarpark Dingden vor. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 6.577,2 kWp (6,5 MWp) und 9.396 Modulen ist im Januar 2026 planmäßig in Betrieb gegangen. Zukünftig soll sie jährlich etwa 5,5 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom liefern. Davon werden nach aktueller Planung rund 65 Prozent des erzeugten Solarstroms direkt am Standort SETEX-Textil in Dingden verbraucht. Der übrige Anteil wird in das Netz eingespeist. Die rechnerische Klimawirkung liegt – je nach zugrunde gelegtem Emissionsfaktor – bei rund 3.711 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Der Solarpark ist als Gemeinschaftsprojekt umgesetzt worden. Bauherr und Betreiber ist die SBS Sonnen GmbH & Co. KG, die das Projekt als Auftraggeberin für die SETEX-Textil GmbH realisiert. Die Realisierung der Anlage verantwortete B&W Energy GmbH & Co. KG. Für die elektrische Infrastruktur und Netzanbindung inklusive Schutz- und Regeltechnik zeichnete Omexom Elektrobau GmbH verantwortlich. Westnetz GmbH begleitete als Netzbetreiber die Abnahmen und die Inbetriebnahme der Netzanbindung.

Technische Eckdaten und Anlagenkonzept

Der Solarpark Dingden setzt auf eine aufgeständerte Konstruktion mit 15 Grad Neigungswinkel und eine Ost-West-Ausrichtung, um die Stromproduktion gleichmäßiger über den Tagesverlauf zu verteilen. Das Konzept ist darauf ausgelegt, erneuerbare Erzeugung am Standort dauerhaft nutzbar zu machen und zugleich die Anforderungen an Netzstabilität, Schutzkonzept und Betriebsführung zu erfüllen.

Flächennutzung und Mehrwert vor Ort

Das Projektgebiet umfasst insgesamt 5,2 Hektar. Davon entfallen rund 3 Hektar auf die belegte Fläche, die sich mit 29.187 m² beziffern lässt. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit ist die Fläche für eine klassische landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet. Durch die Nutzung als PV-Standort bleibt sie unversiegelt und kann weiterhin als Weidefläche genutzt werden. Zusätzlich darf das Areal für die Kommune nun als Überschwemmungsfläche genutzt werden.

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Der Weg zur Inbetriebnahme folgte einem klaren Ablauf. Nach Rammplan und Standsicherheitsnachweis sowie der Bestellung und Prüfung der Unterkonstruktion wurden Fläche und Zaunbau vorbereitet. Es schlossen sich Baustelleneinrichtung, Anlieferung, Rammarbeiten und Montage von Unterkonstruktion und Modulen an. Danach erfolgten die Integration der Wechselrichter und die DC-Verschaltung, bevor die Mittelspannungsstation geliefert und aufgebaut wurde. Den Abschluss bildeten Abnahme und Inbetriebnahme – im Januar 2026 ging die Anlage planmäßig ans Netz.

Energieinfrastruktur von Trafostation bis Fernwirktechnik

Omexom realisierte die elektrotechnische Anbindung und die erforderliche Energieinfrastruktur so, dass die Erzeugung aus der neuen Freiflächenanlage und die Bestandsanlagen am Standort gemeinsam zuverlässig geführt werden können. Dazu gehörten die Lieferung einer neuen 10-kV-Übergabestation nach Kundenwunsch sowie die Trassenplanung für die Anbindung zwischen Übergabestation und Firmengelände. Zwischen PV-Park und Betriebsgelände wurden die Mittelspannungsverkabelung und die LWL-Verkabelung umgesetzt. Parallel installierte Omexom die Fernwirktechnik und die PV-Regelung für Bestandsanlage und neue Freiflächenanlage und baute eine separate IT-Netzwerkstruktur auf, die Bestandsanlagen, Übergabe und PV-Freifläche sauber voneinander abgrenzt und gleichzeitig verlässlich verbindet. Außerdem wurden alle Bestands-Trafostationen auf dem SETEX-Werksgelände auf 10 kV ausgebunden und an der neuen Übergabestation angeschlossen. Schutzprüfungen des 10-kV-Übergabeschutzes sowie des über- und untergeordneten Netzschutzes ergänzten das Leistungspaket; sämtliche Abnahmen und Inbetriebnahmen erfolgten gemeinsam mit Westnetz und B&W.

„Mit dem Solarpark Dingden erhöhen wir den Anteil erneuerbarer Energie am Standort spürbar und schaffen eine belastbare Basis für die nächsten Schritte unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Entscheidend war dabei nicht nur die Anlagenleistung, sondern die saubere Integration ins Werksnetz inklusive Regelung, Schutzkonzept und Betriebsführung. Das Projekt zeigt, dass industrielle Anforderungen und Energiewende in der Praxis zusammengehen – wenn Planung, Umsetzung und Netzkoordination stimmen“, sagt Matthias Bußhaus, Assistent der Geschäftsleitung, SETEX-Textil GmbH

Grünstromstrategie am Standort

SETEX ergänzt die Eigenerzeugung aus Photovoltaik durch weitere Grünstrombausteine. Seit Anfang 2024 setzt das Unternehmen zusätzlich auf ein Power Purchase Agreement (PPA) mit dem Berliner Grünstrom-Start-up trawa und nutzt damit Strom aus deutschen Wind- und Solarparks. Der Solarpark Dingden ist ein weiterer Schritt, um erneuerbare Erzeugung am Standort langfristig zu verankern und die Versorgung strukturell nachhaltiger auszurichten.

Die SETEX-Textil GmbH mit Hauptsitz in Hamminkeln-Dingden zählt zu den deutschen Textilherstellern mit einer weitgehend integrierten Wertschöpfung am Standort. Das Unternehmen entwickelt und produziert Textilien für unterschiedliche Anwendungen und setzt dabei auf moderne, ressourcenschonende Prozesse. Mit Investitionen in Effizienz, Digitalisierung und nachhaltige Energieversorgung verfolgt SETEX das Ziel, die eigene Produktion langfristig zukunftsfähig aufzustellen. In der Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie setzt SETEX auf die Kombination aus eigenerzeugtem Solarstrom, hoher Eigenverbrauchsquote und ergänzender Beschaffung von Grünstrom, um Emissionen dauerhaft zu senken und die Versorgung am Standort resilienter zu machen. Der Solarpark Dingden ist dabei ein zentraler Baustein, um erneuerbare Erzeugung lokal zu verankern und planbar in den Betrieb zu integrieren.


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Textilien von Pure Waste
Pure Waste übernimmt Re-Shirt

Der finnische Textilhersteller Pure Waste hat das deutsche Start-up Re-Shirt übernommen. Das Unternehmen hat eine innovative Siebdruckfarbe entwickelt und patentiert, die sich bei 40 °C auswaschen lässt. Die Übernahme trägt einer der größten Herausforderungen im Bereich Werbe- und Eventbekleidung Rechnung: Textilien, die schnell entsorgt werden müssen, weil die aufgedruckten Botschaften veralten. Pure Waste hat sich zum Ziel gesetzt, Textilien mit maximaler Lebensdauer und minimaler Umweltbelastung herzustellen. Das Unternehmen setzt auf strapazierfähige Materialien, hochwertige Verarbeitung, 100 % recycelte Fasern und eine möglichst lange Nutzungsdauer der Textilien. Die auswaschbare Drucktechnologie MAGIC INK von Re-Shirt unterstützt diesen Ansatz, indem sie es ermöglicht, die aufgedruckten Botschaften nach dem kurzzeitigen Gebrauch auszuwaschen, ohne das Kleidungsstück zu beschädigen.

Bedruckt für den Moment – ​​ein unbedrucktes Kleidungsstück für den dauerhaften Einsatz

Werbe- und Eventkleidung wird oft nur einmal verwendet, da aufgedruckte Botschaften schnell an Relevanz verlieren. Die patentierte, waschbare Siebdruckfarbe von Re-Shirt ändert dies. Temporäre Kampagnen- oder Eventdrucke lassen sich bei 40 °C in der Waschmaschine entfernen. So sind die Textilien wieder unbedruckt und für die Wiederverwendung oder die erneute Bedruckung geeignet.

Pure-Waste_RE-SHIRTDies eröffnet Marken, Agenturen, Designern und Druckereien neue Möglichkeiten. MAGIC INK wird wie herkömmliche, wasserbasierte Siebdruckfarbe aufgetragen – ohne spezielle Vorbehandlung oder Spezialausrüstung. Temporäre Kampagnen- oder Eventbotschaften lassen sich mit permanentem Branding kombinieren. Wenn die Botschaften nicht mehr aktuell sind, werden sie herausgewaschen. Die gereinigten Kleidungsstücke können privat oder für mehrere Events wiederverwendet werden. Die verlängerte Nutzungsdauer von Textilien reduziert den Wasserverbrauch und die CO₂-Emissionen im Vergleich zu einmal getragener Kleidung um bis zu 95 % und senkt gleichzeitig die Kosten.

Jeder soll MAGIC INK nutzen können

Nach der Übernahme wird Pure Waste die preisgekrönte Technologie von Re-Shirt den Kunden und ausgewählten Partnern zur Verfügung stellen. Lizenzmodelle werden derzeit vorbereitet, um Siebdruckereien in Europa, den USA und Japan die Integration von MAGIC INK in ihr Produktportfolio zu ermöglichen.

Ein einfacher Schritt hin zu längeren Textillebenszyklen

Durch die Integration von temporären Drucken in sein Produktangebot unterstreicht Pure Waste sein Engagement für eine möglichst lange Wiederverwendung von Textilien. Das Ergebnis: weniger produzierte Kleidungsstücke, weniger Abfall und eine verantwortungsvollere Art der Kommunikation durch Bekleidung.


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Kollektion 2026 von Fruit of the Loom
Sweat-Kompetenz mit zwei neuen Linien für 2026

Fruit of the Loom startet 2026 mit zwei neuen Sweat-Linien Iconic Premium und Iconic 250 Sweats. In beiden Kollektionen setzt der Textilhersteller auf die neue CiCLO-Technologie. Damit soll nach Angaben von Fruit of the Loom der langfristige Partikelrückstand synthetischer Mikrofasern in der Umwelt verringert werden. Die CiCLO-Technologie soll dazu beitragen, dass Rückstände von Kunstfasern nicht für immer in der Umwelt verbleiben.

Mit 300 g/m² bieten die Iconic Premium Sweats eine angenehm weiche Haptik mit viel Substanz, eine ebenmäßige Oberfläche und höchste Stabilität im täglichen Einsatz. Die Qualität und Performance dieser Kollektion kommen zu einem höchst wettbewerbsfähigen Preis, der neue Benchmarks setzt.

Die Linie Iconic 250 mit 230/240 g/m² liefert eine Leichtigkeit für das ganze Jahr mit sanft angerautem Innen-Fleece für perfekten Tragekomfort. Zusätzlich punktet Iconic 250 laut Hersteller mit einem Best in Class Preis-Leistungsverhältnis im Lightweight Segment.

Beide Linien überzeugen mit einer glatten Außenseite aus 100 Prozent gekämmter, ringgesponnener Baumwolle, die eine hochwertige und unkomplizierte Bedruckbarkeit ermöglicht. Ein breiter Größenverlauf und erprobte Fits runden das Angebot ab. Die Inhouse Fertigung in Marokko steigert Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit durch kurze Wege und gleichbleibende Qualität in der Produktion. In den Sweatshirtlinien Iconic Premium und Iconic 250 von Fruit of the Loom wird die CiCLO-Technologie gezielt eingesetzt, um hohe Produktqualität mit Nachhaltigkeit zu verbinden.

Ciclo-Logo
Logo CiCLO®-Technology

CiCLO-Fasern als neue naturbasierte Technologie

Textilien, die mit der CiCLO-Technologie hergestellt werden, unterstützen nach Angaben des Herstellers Fruit of the Loom den natürlichen, biologischen Abbau und entlasten die Umwelt. Die naturbasierte CiCLO-Technologie verringert die Belastung durch freigesetzte synthetische Mikrofasern der Kleidungsstücke. Gelangen Polyester oder Nylonfasern mit CiCLO-Technologie in die Umwelt, verhalten sie sich unter geeigneten Bedingungen eher wie natürliche Fasern – etwa Wolle – und können biologisch abgebaut werden. So wird verhindert, dass sie für immer in der Umwelt bleiben. CiCLO-Polyester zeigt in verschiedenen Umweltszenarien eine signifikant höhere Abbaubarkeit als konventionelle Polyesterfasern: In Meerwasser erreichen CiCLO-Polyester innerhalb von rund 3,7 Jahren eine Biodegradation von etwa 94 Prozent, während herkömmliches Polyester nur im niedrigen einstelligen Bereich liegt. Ähnliche Ergebnisse zeigten sich auch bei Tests verschiedener Boden- und Deponiebedingungen.

Iconic Premium mit klarem Look und starken Farben

Die Iconic Premium Linie kombiniert mit einer Grammatur von 300 g/m² und dem Materialmix aus 70 Prozent Baumwolle und 30 Prozent Polyester inklusive der CiCLO-Technologie im Polyesteranteil eine hohe Strapazierfähigkeit und einen angenehm weichen Griff. Innen sorgt angerautes Fleece für Komfort. Die Baumwoll-Außenseite bildet eine glatte, perfekte Veredelungsoberfläche, die sich ideal für Transfer, Siebdruck, DTG, DTF und Stick eignet. 1×1-Ripp mit Lycra unterstützt die Formstabilität. Abreißetiketten erleichtern das Umlabeling. Verdeckte Reißverschlüsse bei Zip-Styles schaffen glatte Druckzonen. Das Colour-Line-up umfasst Basic- und Akzenttöne wie Black, White, Athletic Heather, Light Graphite, Deep Navy sowie – je nach Style – Royal Blue, Classic Olive, Desert Sand, Burgundy und Red. Zu Kollektion gehören Crew-Styles, Hoodies, Zip Hoodies, Zip Neck, Sweat Jackets sowie Jog Pants mit Bündchen.

Iconic 250 ist leicht und vielseitig für jede Jahreszeit

Iconic 250 bietet eine Leichtigkeit für ganzjährige Einsätze. Die Grammatur beträgt 230 g/m² bei White/Heathers und 240 g/m² bei allen anderen Farben. Die 80/20-Mischung – Baumwolle und Polyester mit CiCLO®-Technologie – kombiniert Pflegeleichtigkeit und Alltagstauglichkeit. Außen sorgt gekämmte, ringgesponnene Baumwolle für eine klare Fläche, innen liefert angerautes Fleece angenehmen Tragekomfort. Mit Classic Fit und Größen S bis 3XL ist die Kollektion ideal für umfassende Team- und Corporatewear.

Made in Marokko – Produktion, Zertifizierung und Veredelung

Beide Linien werden in den eigenen Produktionsstätten im Sinne des „The Fruit Way“ unter ethischen Gesichtspunkten in Marokko gefertigt. Die Marke gewährleistet so nicht nur eine zuverlässig hohe Qualität und Farbkonsistenz der Textilien, sondern stellt auch sicher, dass sie mit Respekt für den Menschen und den Planeten gefertigt werden. Alle Modelle der Kollektionnen sind Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert und werden in plastikfreien Verpackungen geliefert mit Zero-Waste-Produktion ohne Deponiemüll.


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Nachhaltigkeitstag bei Antholzer
Workwear-Branche zeigt Wege in Kreislaufwirtschaft und CO₂-Transparenz

Hersteller von Workwear präsentierten beim Nachhaltigkeitstag mit dem Titel GREEN.WORK.WEAR. am 9. Oktober bei Gastgeber Antholzer in München konkrete Lösungen für faire Lieferketten, langlebige Arbeitskleidung und gesetzeskonforme Beschaffung. Antholzer ist ein Großhandelsunternehmen für Arbeits- und Teamkleidung. Beim Branchentreffen waren die Marken und Textilhersteller Hakro, Blåkläder, Haix, Weitblick, Kübler Workwear, Eterna und Turns.

Wie gelingt nachhaltige Berufsbekleidung im Spannungsfeld von Lieferkettengesetz, EU-Textilstrategie und Kreislaufwirtschaft? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Nachhaltigkeitstags von Antholzer. Das Unternehmen hatte Entscheider aus Einkauf, Nachhaltigkeit und Facility Management im historischen Eisernen Haus des Schlosses Nymphenburg zusammenbrachte.

Geschäftsführer Stefan Antholzer eröffnete den Tag mit einem klaren Appell: „Heute ist Nachhaltigkeit noch Kür – bald wird sie Pflicht. Wir verstehen uns als Mittler zwischen Produzenten und Kunden, um das Thema frühzeitig in die Praxis zu bringen.

Gesetzliche Pflicht wird zur Marktchance

Den inhaltlichen Auftakt machte Simona Rutenfranz vom German Fashion Verband. Sie ordnete die aktuellen Regulierungen von LkSG und CS3D über CSRD bis zur EU-Textilstrategie in ein Gesamtbild ein und forderte: „Zertifikate helfen, ersetzen aber nicht die eigene Verantwortung. Nachhaltigkeit ist kein Trendwort, sondern eine unternehmerische Haltung.“

Mit ihrem Modell des „Sustainability Tree“ zeigte Rutenfranz, wie Unternehmen über Wesentlichkeitsanalysen und OECD-konforme Sorgfaltspflichten zu belastbaren Entscheidungen kommen können.

ANTHOLZER NachhaltigkeitstagKreislaufwirtschaft und CO₂-Bilanz im Fokus

Die Dringlichkeit des Themas zeigte sich deutlich: Europaweit fallen jährlich 12,6 Mio. Tonnen Alttextilien an – weniger als ein Prozent davon wird zu neuer Kleidung verarbeitet. Mehrere Anbieter präsentierten beim Nachhaltigkeitstag Lösungsansätze, wie sich textile Wertschöpfungsketten nachhaltig schließen lassen.

Hakro setzt auf geschlossenen Produktkreislauf und digitale Nachverfolgbarkeit

Mit einem praxiserprobten Rücknahmesystem zeigte Hakro, wie Berufsbekleidung heute bereits kreislauffähig gestaltet werden kann. Das System ermöglicht Unternehmen, ausgetragene Unternehmensbekleidung kontrolliert zurückzugeben, sortenrein zu erfassen und die Materialien anschließend in definierte Verwertungs- und Recyclingpfade zu überführen.

Über eine digitale Plattform werden dabei Einspeisemengen, Recyclingquoten und Verwertungswege dokumentiert und für das Nachhaltigkeits- und CSRD-Reporting bereitgestellt. Damit erfüllt HAKRO nicht nur kommende gesetzliche Anforderungen, sondern liefert Kunden zugleich belastbare Daten für ihre Scope-3-Emissionen und ESG-Nachweise.

„Kreislaufwirtschaft ist das Gebot der Stunde“, betonte Jürgen Pruy, Bereichsleiter Vertrieb und Partnerschaften bei Hakro. „Wir übernehmen Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte, von der Faser bis zur Wiederverwertung. Unser Ziel ist, gemeinsam mit Partnern geschlossene Stoffkreisläufe zu etablieren, die ökologisch wie ökonomisch tragfähig sind.“

Blåkläder forciert Langlebigkeit statt Siegelvielfalt

Das schwedische Familienunternehmen Blåkläder machte deutlich, dass wahre Nachhaltigkeit mit der Lebensdauer der Produkte beginnt. Statt sich auf die wachsende Zahl an Zertifikaten zu verlassen, setzt Blåkläder auf eigene Fertigungen, langjährige Partnerschaften und konsequente Qualitätskontrolle in allen Produktionsstufen.

„Wir sagen Nein, damit unsere Kunden es nicht müssen“, erklärte Thomas Weber, Vertriebsleiter Deutschland. „Langlebigkeit und Fairness in der Lieferkette sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebte Praxis.“ Sein Beitrag zeigte, wie komplex nachhaltiger Einkauf im internationalen Kontext ist und dass Transparenz und Vertrauen über reine Siegelorientierung hinausgehen müssen.

Vergleichbare CO₂-Bilanzen entlang der Lieferkette von Haix

Haix legte den Fokus auf CO₂-Transparenz und die Herausforderung, Emissionen entlang der gesamten Lieferkette messbar zu machen. Nachhaltigkeitsmanager Florian Schmidt zeigte, wie schwierig die Ökobilanzierung von Materialien wie Rinderleder gegenüber veganem Leder ist. Dabei unterstrich er, dass nicht nur die Herkunft der Materialien, sondern auch deren Lebensdauer entscheidend für die Umweltbewertung ist: „Es macht einen großen Unterschied, ob ein Schuh ein Jahr oder zehn Jahre hält. Ökobilanzielle Kennzahlen sollten daher auf die konkrete Haltbarkeit des betrachteten Produktes bezogen sein, um die tatsächliche Umweltauswirkung bewerten zu können.“

Weitblick senkt mit „Design für Dauer“ die Kosten und Emissionen

Weitblick demonstrierte, wie durch „Design für Dauer“ sowohl Ressourcen geschont als auch die Total Cost of Ownership (TCO) verbessert werden können. Ein Produktvergleich nach EN ISO 15797 zeigte deutliche Qualitätsunterschiede nach realistischen Waschzyklen.

„Wer Wert auf ein gutes Erscheinungsbild legt, sollte Arbeitskleidung beschaffen, die auch nach vielen Waschzyklen noch überzeugt“, erklärte Isabelle Ilori-King. „Langlebigkeit beginnt mit Materialauswahl, Design und Pflegeanleitung – und endet mit einer verlängerten Nutzung im Arbeitsalltag.“

Faire Löhne und soziale Verantwortung bei Kübler Workwear und Eterna

Neben ökologischen Themen stand auch die soziale Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. So stellte Kübler Workwear mit „Open Costing“ eine Methode vor, um existenzsichernde Löhne (Living Wages) direkt in Preisverhandlungen abzubilden. „Transparenz über Kosten verbindet wirtschaftliche Realität mit sozialer Verantwortung“, betonte Kerstin Janßen, Leiterin Produktion, Einkauf und Nachhaltigkeit bei Kübler.

Auch Eterna zeigte, dass Nachhaltigkeit im Detail steckt: 600 Kilometer Verpackungsband wurden eingespart, Knöpfe bestehen inzwischen zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester. „Nachhaltigkeit war für uns nie ein Modethema“, sagte dazu CSR-Manager Thomas Sterl.

Start-up Turns: Zirkularität wird zur Pflicht

Besonders visionär präsentierte sich das Start-up Turns, das die Transformation von der linearen zur zirkulären Textilwirtschaft technisch und digital abbildet. Über das Turns B2B-Portal lassen sich Alttextilien anmelden, Recyclingwege lückenlos nachverfolgen und Reportingdaten für CSRD/Scope 3 generieren.

Seit dem 1. Januar 2025 gilt die Pflicht zur getrennten Textilsammlung, die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie bereitet zudem die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) bis 2028 vor. Turns zeigt mit seinen Faser-zu-Faser-Recyclingklassen (A–D), wie sich Textilien qualitätsgestuft wiederverwerten lassen – und wie Design-for-Recycling bereits in der Produktentwicklung beginnen muss.

„Textilrecycling ist möglich – wir können uns lineares Wirtschaften nicht mehr leisten. Unsere Plattform schafft die digitale Brücke zwischen Produzent, Nutzer und Recycler, transparent, rückverfolgbar und EU-konform“, so Katja Wagner

Fazit: Nachhaltigkeit wird zur Pflichtaufgabe

Die Veranstaltung GREEN.WORK.WEAR. machte deutlich, worauf Einkäufer künftig achten müssen:

1. Rücknahme & Datenfluss: Vertraglich geregelte End-of-Life-Lösungen mit Mengen- und Recyclingdaten für CSRD/Scope-3.
2. Langlebigkeit & Normpraxis: Qualitätsstandards (z. B. EN ISO 15797) als Zuschlagskriterium zur TCO-Optimierung.
3. CO₂-Transparenz: Product Carbon Footprints und klare Lieferanten-KPIs.

„Nachhaltigkeit ist kein Wettbewerbsvorteil mehr – sie wird zur Eintrittskarte in den Markt“, fasste Stefan Antholzer zusammen.

Sie möchten erfahren, wie Ihr Unternehmen die Arbeits- und Teambekleidung nachhaltig ausrichten kann oder Sie haben Interesse am nächsten Event teilzunehmen? Dann melden Sie sich gerne bei per Mail bei nachhaltigkeit@antholzer.de.


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Bekleidung der Marke Oltex
Junge, modebewusste Marken wollen mehr als nur Stoff

Seit über einem Jahrzehnt ist Oltex ein zuverlässiger Textilpartner für einige der aufregendsten Gen-Z-Marken Spaniens. Namen wie Nude Project, Scuffers und EME Studios verließen sich bei ihren ersten Kollektionen auf Oltex, um die richtigen Stoffe, Passformen und Produktionszuverlässigkeit zu finden und sich zu erfolgreichen europäischen Namen zu entwickeln.

„Diese umfangreiche Erfahrung hat Oltex eine grundlegende Wahrheit gezeigt: Junge, modebewusste Marken wollen mehr als nur Stoff. Sie suchen einen Partner, der ihre Ideen in Kleidungsstücke umsetzen kann, die die Kunden gerne tragen“, sagt Michael Hau, der seit September 2025 neuer Sales Director Central Europe ist.

Wie Michael Hau erklärt, macht Oltex Textilien in Profiqualität für alle Kreativen zugänglich, indem die Textilmarke die Lagerbestände lokal verfügbar hält und Bestellungen schon ab einem Stück ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Brands und Marken ihr erstes Streetwear-Label gründen oder eine etablierte Marke ausbauen.

Oltex hat sich durch moderne Schnitte, bedruckbare Stoffe und flexible Mindestbestellmengen als Rückgrat der spanischen Streetwear-Szene etabliert. Der Hersteller bringt diese Qualität und diesen Service nun auch auf den europäischen Markt.

Michael Hau neu bei Oltex

Mit dem Eintritt von Michael Hau als Sales Director Central Europe schlägt Oltex ein neues Kapitel auf. Michael Hau bringt umfangreiche Führungs- und Vertriebserfahrung bei verschiedenen Marken im Werbetextilmarkt sowie wertvolle Erkenntnisse aus dem Coworking-Sektor mit. Nach einer bewussten Pause kehrt er mit großer Leidenschaft zurück. Denn Michael Hau hat das enorme Potenzial der Produktpalette und der Marke Oltex erkannt. Oltex vereint die Gemeinschaft der Druckereien, Marken und Agenturen mit einem Ziel: Textilien zu liefern, die Marken mit Stil und Zuverlässigkeit tragen.

Michael Hau von Oltex
Michael Hau von Oltex

Im Gegensatz zur gängigen Marktpraxis, bei der die Produktion größtenteils nach Asien ausgelagert wird, produziert Oltex Teile seiner Kollektion in Portugal. Das ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern auch ein besonders umweltfreundlicher Ansatz. Darüber hinaus bietet Oltex seinen Kunden die Möglichkeit, Textilien in jeder gewünschten Farbe schon bei geringen Stückzahlen zu färben.

Zum Portfolio von Oltex gehören hochwertige Textilien wie das Texel Tee (185 g/qm, Regular Fit), der Sarek Hoodie (420 g/qm, Premium Streetwear), das Levi Tee (240 g/qm, Oversized Cropped) und der Hudson Hoodie aus gebürstetem Fleece – allesamt farbkontrolliert, saisonal konsistent und optimiert für Druck und Stickerei.

Nachhaltigkeit ist bei Oltex eine praktische Verpflichtung: Die Produktion wird eng mit den Kunden geplant, um Überbestände zu vermeiden. Die Materialien sind langlebig, zudem garantieren enge Beziehungen zu den Lieferanten hohe Sozial- und Umweltstandards.

Bevorstehende Investitionen

Für 2025/26 investiert Oltex in spannende Innovationen wie 3D-Produktvisualisierung, digitale Bemusterung und datengesteuertes Bestandsmanagement, um die Entwicklung zu beschleunigen, Abfall zu reduzieren und die Verfügbarkeit zu verbessern.

Michael Hau: „Werbetextilien sind heute mehr als nur Marketinginstrumente. Sie sind tragbare Medien, die die Markenidentität jeden Tag sichtbar machen. Oltex liefert Produkte, denen Druckereien seit Jahren vertrauen, Stile, die von Marken geschätzt werden, und Praktiken, die Menschen und den Planeten respektieren.“

Oltex und Michael Hau freuen sich auf die Zusammenarbeit mit allen Interessierten in ganz Europa, um gemeinsam das nächste Kapitel der Werbetextilien zu gestalten. Michael Hau ist erreichbar unter +491622842999 oder mhau@oltextrading.com.


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Aus Russell Europe wird Russell Athletic

Die Textilmarke Russell Europe leitet eine bedeutende Markenentwicklung ein. So soll die internationale Marke ab 2026 vollständig unter dem Namen Russell Athletic mit entsprechendem Branding auftreten. Der schrittweise Übergang beginnt bereits ab dem vierten Quartal dieses Jahres und markiert die Anpassung an die weltweit einheitliche Markenidentität. Gleichzeitig kehrt die Marke damit zu ihren Wurzeln in den USA zurück. Seit 1920, gegründet von Benjamin Russell, dem Erfinder des Sweatshirts, in Alexander City, Alabama, schreibt die Marke Erfolgsgeschichte.

Das neue Logo von Russsell Athletic
Das neue Logo von Russsell Athletic

Die neue Markenführung vereint die lange Tradition und Strahlkraft von Russell Athletic mit der in Europa etablierten Produktqualität von Russell Europe. Dieser Schritt schafft ein konsequentes Markenbild über alle Märkte hinweg und stärkt die internationale Positionierung der Marke. Bereits in den kommenden Monaten werden erste Produkte mit dem neuen Russell Athletic-Label erhältlich sein. Parallel dazu befinden sich weiterhin Artikel mit dem bisherigen Label im Sortiment, bis die Umstellung abgeschlossen ist.

Der Fokus der Marke bleibt klar, wie das Russell-Team mitteilt: „Hochwertige Team- und Sportswear, die Qualität, Komfort und Langlebigkeit verbindet. Ob für Sportteams, Unternehmen oder Organisationen – das Sortiment deckt den Anspruch an funktionaler, strapazierfähiger und stilvoller Bekleidung ab, die für ein einheitliches Auftreten sorgt.“ Vom T-Shirt bis hin zu vielseitigen Sweat-Varianten wird die Kollektion durch Materialien, Passformen und Designs geprägt, die auf den Teamgedanken ausgerichtet sind.

Mit der vollständigen Integration in die globale Markenwelt von Russell Athletic entsteht ein Auftritt, der das Erbe der Russell-Marke mit der Modernität verbindet.


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JERZEES richtet den Blick auf die kalte Wintersaison

Mit der aktuellen NuBlend Sweatshirt-Kollektion richtet die Textilmarke JERZEES den Blick auf die kommende Wintersaison. Das Motto der Kollektion lautet „Colour Clash & Creative Vibes – Lust zur Farbe“. Die Kleidungsartikel stehen für moderne Lässigkeit, eine stimmige Materialauswahl und eine breite Farbpalette, die von sanften Naturtönen bis hin zu kräftigen Kontrasten reicht.

Das NuBlend pilling-resistente Zwei-Faden-Fleece, ein bewährter Materialmix aus 50 Prozent Baumwolle und 50 Prozent Polyester steht im Focus der innovativen Kollektion. Die Baumwolle stammt laut Hersteller aus nachhaltigem Anbau in den USA und wird nach hohen Umweltstandards verarbeitet. Die hohe Maschendichte sorgt nicht nur für eine angenehme Haptik, sondern auch für eine glatte, gleichmäßige Oberfläche – ideal für alle gängigen Druck- und Veredlungstechniken. Langlebigkeit, Tragekomfort und Farbbrillanz machen die Modelle zu verlässlichen Begleitern im Alltag und zu perfekten Leinwänden für kreative Statements.

NuBlend Hooded Sweatshirt: Urbaner Style mit maximalem Komfort

Ein Highlight der Kollektion ist das NuBlend Hooded Sweatshirt. Es überzeugt durch seine besondere Kombination aus Komfort und Funktion. Eine doppellagige Kapuze mit Ösen, ein farblich abgestimmter Kordelzug und eine geräumige Fronttasche geben dem Hoodie eine klassische, urbane Silhouette. Die Zweinadel-Coverstich-Nähte an Hals, Ärmelausschnitten und Bund unterstreichen die Robustheit des Designs. Angeboten wird das Modell in 22 Farben und in den Größen S bis 3XL. In den Farben Black, J. Navy, True Red und Athletic Heather ist es zusätzlich in 4XL sowie teilweise in 5XL erhältlich.

NuBlend Full-Zip Hooded Sweatshirt: Vielseitigkeit mit Reißverschluss

Die Sweatjacke NuBlend Full-Zip Hooded ist aus dem gleichen hochwertigen Fleece gefertigt und verbindet Funktionalität mit einem modernen Look. Eine einlagige Kapuze, ein Aluminium-Reißverschluss und der monochrome, geknotete Kordelzug setzen dezente Akzente. Durch die 1×1-Rippbündchen an Ärmeln und Bund bleibt der Sitz körpernah, während zwei durch einen Reißverschluss getrennte Fronttaschen das Design praktisch abrunden. Dieses Modell ist in vier klassischen Farben – Black, Athletic Heather, Black Heather und J. Navy – in den Größen S bis 3XL erhältlich.

NuBlend Sweatshirt: Der klassische Allrounder für kreative Freiheit

Auch das klassische NuBlend Sweatshirt mit Rundhalsausschnitt darf in der Kollektion nicht fehlen. Es kombiniert dezente Zurückhaltung mit bewährter Qualität. Die elastischen Rippbündchen an Ärmeln und Saum sorgen für eine angenehme Passform, während der Zweinadel-Coverstich an allen beanspruchten Stellen zusätzliche Strapazierfähigkeit garantiert. Der zeitlose Look macht das Sweatshirt sowohl für private wie auch für professionelle Einsätze interessant. Insgesamt ist es in 16 Farben in den Größen S bis 3XL verfügbar. In den Farben Black, J. Navy, True Red und White reicht das Größenspektrum sogar bis 5XL.


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