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Stickerei mit Garn von Madeira
Madeira Garnfabrik setzt auf nachhaltige Stickgarne

12.10.2021: Das Freiburger Familienunternehmen Madeira Garnfabrik führt zwei nachhaltige Garne in den Stickereimarkt ein. Die beiden Produkte Polyneon Green und Sensa Green sollen den Unternehmen weltweit helfen, die Stickerei-Wertschöpfungskette nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten.

Polyneon Green und Sensa Green sind seit Sommer 2021 erhältlich und eignen sich für den Einsatz in Projekten mit der Standardgarnstärke 40. Die beiden Garne sind die ersten einer Reihe weiterer umweltfreundlicher Produkte, die nach Angaben von Madeira derzeit noch in der Entwicklung sind. „Wir bei Madeira sind davon überzeugt, dass mehr Nachhaltigkeit in der Textilherstellung der beste Schritt in Richtung Zukunft ist“, sagt Sebastian Schade, Head of Global Marketing bei Madeira. „Sowohl Polyneon Green als auch Sensa Green, jedes auf seine Weise innovativ, verkörpern diesen Beitrag, indem sie Abfall recyceln oder Naturfasern integrieren, ohne die Leistung und Qualität zu verlieren, für die Madeira steht.“

100 Prozent recyceltes Polyester: Polyneon Green

Als starkes, glänzendes Garn aus 100 Prozent recyceltem Polyester ist Polyneon Green bereits in 100 Farben verfügbar. Weitere Farben sollen hinzukommen. Das aus Post-Consumer-Abfällen gewonnene Garn in Stärke 40 kann für Arbeitskleidung, Sportbekleidung, Jeans, Schuhe und viele weitere Einsatzbereiche verwendet werden. Polyneon Green erfüllt den Standard 100 by OEKO-TEX Klasse I, Anhang 6 und reduziert Abfall durch die Wiederverwendung von Plastikflaschen, die eingeschmolzen und zu einem starken, trilobalen Faden gesponnen werden, der der ursprünglichen Polyneon-Qualität entspricht.

100 Prozent Tencel Lyocell: Einführung von nachhaltigem Sensa Green

Das weiche Sensa Green ist eine Innovation aus der Natur. Aus 100 Prozent Tencel Lyocell-Fasern hergestellt, ist es das erste Lyocell-Stickgarn, das in 144 Farbtönen und mit besonders weicher Haptik erhältlich ist. Die Tencel Lyocell-Fasern werden aus nachhaltigem Holz und Zellstoff aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt. Sie stammen von Bäumen, die auf nichtlandwirtschaftlichen Flächen mit einem signifikativ geringeren Wasserverbrauch als Baumwolle angebaut werden. Die umweltfreundliche Produktion findet in einem geschlossenen Kreislaufsystem statt. Die im Prozess verwendeten organischen Lösungsmittel und Wasser werden zu 99 Prozent wiederverwertet. Wie Madeira mitteilt, wird Sensa Green ausschließlich in Deutschland gesponnen und gefärbt. Zudem ist das Garn durch kürzere Transportweg CO2 sparend und gehört damit zu den nachhaltigsten Garnen auf dem Markt. Das 40er Garn eignet sich für den Einsatz in Mode, Sportswear, Dessous und vielen anderen Kleidungsstücken. Tencel ist eine Marke der Lenzing AG.

www.madeira.com


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Die Eröffnung der Puncher Convention
Endlich!

23.09.2021: Dreimal musste die Puncher Convention im Laufe der Coronazeit verschoben werden. Umso größer war die Freude der Teilnehmenden, der Workshopleiter, der Aussteller und Medienpartner sowie des Gastgebers HAKRO, endlich am 22. September 2021 live und persönlich zur Puncher Convention N°2 zusammenzukommen.

70 Menschen erlebten im neuen Schauraum des Bekleidungsherstellers HAKRO in Schrozberg endlich wieder persönliche Kontakte und erhielten in vier Workshops jede Menge Fachwissen rund um das Gestalten und Digitalisieren von Stickvorlagen. So thematisierte Dennis Ermert (embcon) den Zweck der gestickten Unterlagen. Massimo Baezzato (ConStitch Stickdesign) vermittelte das Punchen von Applikationen und 3D-Volumenstickerei. Die Frage nach den Vor- und Nachteilen des Autopunchens gegenüber des manuellen Punchens wurde im Workshop von Barbara Stümer erläutert. Detlef Schimmel (Stickwelt Schimmel) zeigte, wie Schriften manuell gepuncht werden und eine Stickdatei effizient aufgebaut wird.

„Der Wunsch nach persönlichen Begegnungen ist groß“

„Es war schön zu sehen, wie alle Beteiligten der Puncher Convention sichtlich Freude hatten, wieder zu einer solchen Veranstaltung rauszugehen. Der Wunsch nach persönlichen Begegnungen ist groß, und die Puncher Convention zeigte eindrücklich, dass solche Veranstaltungen wieder möglich sind. Großartig war dabei der unermüdliche Einsatz des gesamten HAKRO-Teams, die zum Erfolg der Puncher Convention beigetragen haben“, sagte Akademieleiter Roller-Aßfalg nach dem Event. Jürgen Pruy, Vertriebsleiter bei Hakro, freute sich ebenfalls über die gelungene Veranstaltung: „Für uns war es eine Premiere, eine solche Veranstaltung mit Workshops und Begleitausstellung in unserem neuen Schauraum durchzuführen. Dabei war es toll zu sehen, wieviel Wissenstransfer an diesem Tag stattgefunden hat. Wir freuen uns schon auf weitere Veranstaltungen mit der Akademie für Textilveredlung in unseren Räumlichkeiten.“
Auch die Resonanz der Beteiligten war sehr positiv. So sagte etwa Mirjam Heimpel vom Stickstoff Magazin aus Friedrichshafen: „Wir haben unglaublich viel gelernt, hatten tolle Begegnungen und es hat einfach richtig viel Spaß gemacht.“ Auch Pieter Sündermann von bentextil aus Langenhagen zeigte sich zufrieden: „Es war auf jeden Fall wieder eine gelungene Veranstaltung und das lange Warten hat sich gelohnt“. Und Arthur Pluta von PlutaTEX aus Köln schrieb nach dem Event: „Vielen Dank für die tolle Organisation der Veranstaltung!“

Die Puncher Convention wurde durch eine informative Ausstellung von HAKRO, Stickstoff-Magazin, Gunold, TexDesign, Mountek, Barudan Stickmaschinen, Borchert + Moller, Melco International, Thomas Wiesenthal sowie dem Medienpartner TVP begleitet.

Barbara Stümer im Worksop
Barbara Stümer im Worksop
Detlef Schimmel im Workshop
Detlef Schimmel im Workshop
Dennis Ermert im Workshop
Dennis Ermert im Workshop
Massimo Baezzato im Workshop
Massimo Baezzato im Workshop

Über weitere Puncher-Veranstaltungen informiert die Akademie für Textilveredlung im monatlichen Newsletter: https://aka-tex.de/newsletter

Michael (links) und Angelika Eberle mit Anton Fink
„einfach anziehend“ übernimmt Stickfink in Stuttgart

28.07.2021: Als sich vor nunmehr 12 Jahren Michael Eberle und seine Frau Angelika mit Ihrem Unternehmen „einfach anziehend“ aus Dietingen selbstständig machten, ahnten sie wohl noch nicht, welche Entwicklung das Unternehmen im Jahr 2021 machen würde. Auch ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand, dass die Corona-Krise im Jahr 2020 die Unternehmerwelt durcheinanderrütteln würde. Mit der Übernahme der Stuttgarter Stickerei Stickfink positionieren sich Michael und Angelika Eberle nochmals vollkommen neu.

Auch bei „einfach anziehend“ gingen während der Coronakrise die Umsätze zurück. Aber den Kopf in den Sand stecken kam für die beiden Unternehmer aus Dietingen nicht in Frage. Durch die gemeinsamen Steuerberater Michael Kiener und Rainer Ege erfuhren die beiden von einer Stickerei in Stuttgart, deren Inhaber Anton Fink seit einiger Zeit altershalber einen Nachfolger suchte.

Nach gründlicher Planung entschieden sich Eberles, den nächsten Schritt in der Erfolgsgeschichte von „einfach anziehend“ zu gehen und traten am 1. Juli 2021 die Nachfolge von Anton Fink an. Die Firma Stickfink in Stuttgart wurde durch den Schwiegervater von Anton Fink bereits im Jahr 1946 im Stuttgarter Osten gegründet. Fünf Mitarbeiter produzieren dort mit 22 Stickköpfen der Marke Tajima Stickereien für Industrieunternehmen, die Polizei, den Landtag sowie zahlreiche Firmen aus Handwerk und Dienstleistung. „Wir unterstützen mit Stickfink zukünftig auch Textilveredlungsbetriebe und Wiederverkäufer mit Dienstlistungen rund um Stickerei“, betont Michael Eberle. Die Mitarbeiter sollen dazu auch mit Hilfe der Angebote der Akademie für Textilveredlung weitergebildet werden.

Melco Stickmaschinen in der Produktion
Automatisieren mit innovativen Stickerei-Lösungen

21.05.2021: Mass Customization ist der Megatrend in der Textilveredelung. Es bietet Stickern, Herstellern von Arbeitskleidung und Online-Händlern eine große Chance, bringt jedoch auch verschiedene Herausforderungen mit sich. So werden die Lieferzeiten kürzer, die Auftragsgrößen kleiner, das Fehlerpotential höher und auch die Kosten steigen. Der Stickmaschinenhersteller Melco entwickelt und produziert nicht nur Stickmaschinen im eigenen Haus, sondern auch Punchsoftware und Webservices. Damit kann Melco Antworten auf all diese Herausforderungen bieten und unterstützt die Anwender hinsichtlich Automatisierung, Flexibilität und Effizienz.

Eine intelligente und flexible Stickmaschine

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz konnte Melco im Jahr 2003 die Fadenspannung mit seinem patentierten Acti-FeedTM-Fadenmanagementsystem automatisieren. Seitdem ist die Fadenspannung vollautomatisch und die Stickgeschwindigkeiten sind aufgrund einer fast nicht vorhandenen Oberfadenspannung viel höher. Die Hersteller beziffert das Sticktempo auf bis zu 1.500 Stiche pro Minute. Gleichzeitig revolutionierte Melco die Branche mit seinen modularen Mehrkopfmaschinen und kombinierte die Vorteile von Einkopf- und Mehrkopf-Stickmaschinen in einem intelligenten Netzwerk, was nach Angaben von Melco zu einer bis zu 100 Prozent höheren Produktivität im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen führte. “Da alle Maschinen im Netzwerk unabhängig voneinander arbeiten, können Melco-Kunden immer die richtige Anzahl von Köpfen für jeden Auftrag verwenden. Dies bedeutet, dass sie einzelne Namen genauso effizient produzieren können wie Großaufträge, was bisher mit herkömmlichen Maschinen nicht möglich war”, erklärt Augustin Daehler, bei Melco für Marketing und Sales zuständig. Die neueste Melco-Maschine, die Melco EMT16X, soll noch intelligenter sein und ihre KI nutzen, um die Stichqualität zu verbessern und Fadenprobleme auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Ein intelligentes Dateiformat

Melcos proprietäres und intelligentes Stickdateiformat OFM wurde entwickelt, um die Produktion so weit wie möglich zu automatisieren. Abgesehen von Stich-, Farbwechsel- und Schneideinformationen enthält es auch Farbinformationen (nicht nur die Nadelzuweisung), wodurch die manuelle Farbzuweisung überflüssig wird, und es können alle Maschineneinstellungen (Geschwindigkeits-, Reifeninformationen usw.) gespeichert werden, wodurch die Rüstzeiten auf Null reduziert werden.

Einzelnamen und personalisierte Artikel

Die Webservices von Melco sind der Schlüssel zu einer modernen Stickereiproduktion und automatisieren die Erstellung von Stickmustern. Mit Melco Fusion können Melco-Kunden ihren Kunden personalisierte Artikel in ihrem Webshop oder POS-Terminal anbieten, einschließlich einer Produktvorschau, und produktionsfertige Dateien aus den Eingaben des Kunden erstellen. Melco EFS hingegen ist eine Lösung für die Herstellung von personalisierten Kleidungsstücken, Abzeichen und Namensschildern. Es werden automatisch produktionsbereite Stickdateien aus CSV-, XLS- und XML-Dateien erstellt.

Da jede Melco EMT16X über ein Barcode-Feature verfügt, werden die Produktionsdateien automatisch an die Maschine gesendet. Der Bediener muss nur das Textil einspannen und Start drücken – Stickereiproduktion so automatisiert und effizient wie möglich.

Melco am 22. September bei der Puncher Convention N°2

Insgesamt zehn Partner werden am 22. September die Puncher Convention N°2, eine Veranstaltung der Akademie für Textilveredlung im Logistikzentrum des Textilherstellers Hakro, als Aussteller begleiten. Bei der Veranstaltung erklären Punch-Profis und Experten für Stickerei das professionelle Erstellen von Stickdaten als Basis für eine gute Stickerei. Melco will den Workshop-Tag nutzen, um seine neuesten Entwicklungen vorzustellen.

www.melco-stickmaschine.com

Titelseite der Fachzeitschrift stickstoff
Jetzt erhältlich – das neue stickstoff-Magazin

30.04.2021: Druckfrische 100 Seiten Inspiration! Geschichten über Menschen und Orte, bei denen sich alles um die Maschinenstickerei dreht – sei es als geliebte Freizeitbeschäftigung oder leidenschaftliche Profession. Das neue stickstoff-Fachmagazin für die Stickereibranche bietet Fachwissen pur, Interviews, Wissenswertes über Maschinen und Zubehör, viele kreative Ideen und bunte Projekte zum Mit- und Selbermachen, zum Beispiel von Kasia Hanack und Gaby Seeberg-Wilhelm.

Viele Inhalte richten sich an die kreative DIY-Szene und leidenschaftliche Stickerinnen und Sticker. Mit Fachbeiträgen von Gastautoren wie Massimo Baezzato und Reiner Knochel, beide auch Referenten der Akademie für Textilveredlung, oder von dem Experten Thomas Wiesenthal adressiert das Magazin aber auch professionelle Betriebe aus der Stickindustrie. Die Experten lassen die Leserschaft an ihrem Wissensschatz teilhaben.

Im Netz geht es weiter

Das neue Online-Portal „Stickeria“ ergänzt den Service der stickstoff-Magazins. Hier können sich Gewerbetreibende rund um die Stickerei kostenlos in verschiedenen Kategorien präsentieren. Einfach registrieren, Logo, Fotos und Beschreibung hochladen unter www.stickstoff-magazin.de/stickeria-add/

Das stickstoff-Magazin Sequenz 1/2021 ist erhältlich an Kiosken, im ausgewählten Fachhandel, in jeder Buchhandlung oder direkt auf www.stickstoff-magazin.de bestellbar. Das Heft kostet 12,80 Euro (inkl. MwSt).
ISBN: 978-3-944549-33-0

Weitere Informationen: www.stickstoff-magazin.de

 

Tajima-Stickmaschine im Vertrieb von Mountek
Erste Stickmaschine mit künstlicher Intelligenz

13.04.2021: Erste Stickmaschine mit künstlicher Intelligenz von Tajima: i-TM steht für ein intelligentes Fadenmanagement, das erstmals bei der Stickmaschinen-Serie TMEZ-KC des Herstellers Tajima zum Einsatz kommt. Das Unternehmen hat die durch langjährige Erfahrung perfektionierte Stickereiverzierung erfolgreich algorithmisiert, um i-TM zu entwickeln. Der Einzug künstlicher Intelligenz in die Stickerei ist nach Angaben der Mountek GmbH „ein Quantensprung in Richtung Automatisierung“.

i-TM steht für Intelligent Thread Management. Bei der Maschinenstickerei können Muster in alle Richtungen gestickt werden, und die Stichlänge kann innerhalb eines Musters variieren. Dies macht die Maschinenstickerei zu einer der schwierigsten Arten des Nähens. Tajima hat die Stickrichtungen, Stichlängen und andere Parameter der Stickerei algorithmisiert und perfektioniert dadurch mit der i-TM-Lösung die Stickereiverzierung. Diese auf künstlicher Intelligenz basierte Technologie analysiert die Stichrichtung und die Stoffdicke von Stich zu Stich, um die geeignete Menge an Oberfadenvorschub für den nächsten Stich zu berechnen. Dabei nimmt i-TM die richtigen Anpassungen an den Stichen vor, damit ein schönes und gleichmäßiges Stickbild erzielt werden kann.

Maschinen mit i-TM benötigen viel weniger Zeit für das Teststicken

Während die meisten Sticker, die herkömmliche Stickmaschinen verwenden, Stickereitests durchführen, um vor der eigentlichen Produktion die Fadenspannung anzupassen, benötigen Maschinen mit i-TM viel weniger Zeit für das Teststicken zur Vorbereitung. Die Sticker können somit die für Produktionsaktivitäten eingesparte Zeit anderweitig nutzen. Die i-TM-Modelle eignen sich besonders zum Besticken von Fertigprodukten mit gemischter Stoffstärke und Elastizität, also beispielsweise Mützen, T-Shirts, Aufnäher, Schuhe und Socken.

Die am häufigsten beobachteten Fehler beim Maschinensticken sind Produkte, die bei der Qualitätsprüfung aufgrund eines qualitativ unzureichenden Stickbildes durchfallen. Die i-TM-Modelle passen die Stickereien automatisch an, um auf stabile Weise gute Ergebnisse zu erzielen, und tragen so zur Reduzierung der Herstellungsverluste bei.

Arbeitskräfte mit viel Erfahrung spielen eine entscheidende Rolle bei der herkömmlichen Einstellung der Oberfadenspannung für unterschiedliche Garntypen. Die i-TM-Technologie hingegen erleichtert die Aufgaben der Arbeitskräfte deutlich, da sich die Fadenspannung automatisch anpasst. Dadurch spart das Unternehmen Zeit für die Schulung der Arbeitskräfte ein.

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Mountek GmbH mit Sitz in Winterlingen. Das Unternehmen ist exklusiver Vertriebspartner für Tajima Stickmaschinen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Polen, Ungarn und Rumänien.

Tajima Stickmaschine


 

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CorelDRAW Graphics Suite 2021
CorelDRAW Graphics Suite 2021: „Einfach schneller fertig!“

11.03.2021: Das Motto der neuen CorelDRAW Graphics Suite 2021 lautet „Einfach schneller fertig!“ und soll den Anforderungen des mobilen Arbeitens Rechnung tragen. Zudem sollen AnwenderInnen schneller optimale Resultate erzielen und – auch räumlich getrennt – effizienter zusammenarbeiten können. Die neue CorelDRAW 2021-Produktlinie mit der professionellen Grafikdesign-Lösung CorelDRAW Graphics Suite 2021 besticht durch ihre erweiterten Funktionen für die Zusammenarbeit. Sie enthält innovative Tools zur Optimierung des Gestaltungs- und Abstimmungsprozesses. Die neue Suite von Corel ist für Windows und macOS verfügbar. Sie soll die volle Kontrolle über Projekte und Grafikelemente sowie ein produktiveres Arbeiten mit erweiterten Funktionen für Illustration und Bildbearbeitung ermöglichen. CorelDRAW.app, das jetzt Touch-optimiert und auch als iPad-App verfügbar ist, ermöglicht es, an jedem beliebigen Ort und praktisch auf jedem Gerät zu arbeiten.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen das Dashboard als zentrale Stelle zur Verwaltung der Designdateien, die Möglichkeit der Live-Kommentare und Freigabeprozesse aller Projektbeteiligten in Echtzeit sowie die Integration in Microsoft Teams. So können Unternehmenskunden Grafikdateien mithilfe von CorelDRAW.app für Microsoft Teams anzeigen und bearbeiten. Die MitarbeiterInnen melden sich mit ihren Microsoft 365 Firmenbenutzerkonten an und überprüfen die Entwürfe in Echtzeit innerhalb ihrer Teams-Kanäle und Chats.

Weitere Features

In der neuen „Mehrseitenansicht“ lassen sich alle digitalen Objekte in einer Ansicht anzeigen, verwalten und bearbeiten. Im neuen Andockfenster oder Informationsfenster „Seiten“ erscheinen alle Seiten eines Designs in einer neuen Gitterdarstellung als Miniaturen, in der sie sich einfacher verwalten und sortieren lassen. Der flexible Designbereich bietet bessere Kontrolle über Projekte und Grafikelemente und ermöglicht ein noch effizienteres Arbeiten.

Export mehrerer Inhalte

Zeitsparend sind die Optionen für die Ausgabe von Seiten und Objekten sowie zur Erstellung einer benutzerdefinierten und exportierbaren Elementeliste. AnwenderInnen können ein einzelnes Designelement ebenso wie mehrere Elemente mit den gleichen Einstellungen wie auch Seiten oder Objekte in verschiedenen Größen und Dateiformaten exportieren und mit einem Klick in branchenübliche Formate (inklusive PDF) übertragen.

AnwenderInnen können beim Erstellen von Objekten oder illustrierte Szenen zwischen einer 1-, 2- oder 3-Punkt-Perspektive wählen, in einem Perspektivenbereich zeichnen, einem Perspektivenbereich eine Gruppe von Objekten hinzufügen sowie Objekte ohne Verlust der Perspektive frei verschieben.

Die integrierte Lösung Corel PHOTO-PAINT 2021 enthält zudem entscheidende Neuerungen. So können beispielsweise Fotos, die mit einem iPhone gemacht wurde, direkt bearbeitet werden. Mit CorelDRAW Essentials 2021 und CorelDRAW Standard 2021 enthält die Produktlinie noch zwei weitere Lösungen für die Bedürfnisse kreativer AnwenderInnen und Gewerbetreibender.

Verfügbarkeit und Preisgestaltung

Die CorelDRAW Graphics Suite 2021 ist für Windows und Mac in den folgenden Sprachversionen verfügbar: Deutsch, Englisch, Brasilianisches Portugiesisch, Traditionelles Chinesisch, Vereinfachtes Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch und Türkisch. Zudem wird die Sprachunterstützung der Suite um eine neue schwedische Version erweitert. Der Preis für das Abonnement beläuft sich auf 349 € pro Jahr. Die unverbindliche Preisempfehlung für eine unbefristete Lizenz lautet 719 €. CorelDRAW Essentials kostet 130 €, CorelDRAW Standard 352 €, der Preis für Bildungseinrichtungen liegt bei 77 € Die. Euro-Preise verstehen sich inklusive MwSt.

Weitere Informationen und eine kostenlose Testversion zum Herunterladen gibt es unter www.coreldraw.com

Am Donnerstag, 18. März 2021, 10:00 Uhr bietet Art Director Peter Lütke-Wissing in einem kostenfreien Webinar umfassende Informationen zum neuen Programm.
Interessierte können sich hier anmelden: https://www.coreldraw.com/de/learn/webinars/new-perspectives/?source=social&partner=xing&camp=webinar

 

Motto der CorelDRAW Graphics Suite 2021 lautet „Einfach schneller fertig!“ Mit dem monatlichen Aka-Tex-Newsletter verpassen Sie weiterhin keine News mehr: https://aka-tex.de/newsletter/

Wiener Akademiewoche abgesagt
Corona durchkreuzt alle Pläne: Wiener Seminare abgesagt

09.02.2021: Corona durchkreuzt alle Pläne – Wiener Seminare abgesagt: Die eingeschränkten Reisemöglichkeiten, die aktuellen Bestimmungen in Österreich und die allgemeine Unsicherheit rund um die Pandemie lassen eine sinnvolle Durchführung der Wiener Akademiewoche vom 16. bis 19. März 2021 leider nicht zu. In Absprache mit den Partnern New Wave Austria sowie den Referenten hat die Akademie für Textilveredlung daher entschieden, die Seminare abzusagen. Akademieleiter Stefan Roller-Aßfalg: „Wir bedauern diese Entwicklung zutiefst, aber natürlich steht die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle.“

Geplant waren in Wien insgesamt vier Seminare. So standen auf dem Programm die „Textile Warenkunde“, das Seminar „Darf ich das?“ zu Fragen rund um Markenschutz und Copyright sowie Lehrgänge zur Stickerei. „Sobald eine zuverlässige Planung wieder möglich ist, werden wir mit neuen Events in Österreich wieder durchstarten“, sagt Karin Ganster, Geschäftsführerin von New Wave Austria.

 

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„Starterkit Stickerei“ jetzt im Juni

01.02.2021: Seminar „Starterkit Stickerei“ jetzt im Juni in Krefeld: Aus den bekannten Corona-Gründen haben wir das Seminar „Starterkit Stickerei“ vom 17. Februar auf den neuen Termin am 16. Juni 2021 verschoben. Eine sinnvolle Planung und Durchführung wäre im Februar unter den aktuellen Umständen leider nicht möglich gewesen.

Der Stickereiexperte Dennis Ermert von embcon vermittelt Anfängern und Einsteigern im Seminar „Starterkit Stickerei“ sein Fachwissen. „Sticken ist einfach“ heißt es oft. Doch die Stolpersteine erkennen die Anwender meistens erst ein paar Monate nach dem Einstieg in die maschinelle Arbeit mit Faden und Nadel. Und dann ist guter Rat teuer: Maschine wieder verkaufen oder Durchbeißen?

Früher lag dem Handwerk der Maschinenstickerei eine dreijährige Berufsausbildung zugrunde. Unser Seminarleiter Dennis Ermert gehört zu den wenigen Profis seines Fachs hierzulande. Er ist Absolvent einer dreijährigen Textiltechnikerausbildung mit anschließender Meisterklasse für Maschinenstickerei. Im Seminar „Starterkit Stickerei“ hilft er, kostspielige Fehler beim Aufbau eines eigenes Stickereigeschäfts von vornherein zu vermeiden. Und er führt in die Grundlagen von Garnen, Nadeln, Vliesen, Maschine und Fadenspannung ein.

Das Seminar findet beim Stickmaschinenhersteller ZSK in Krefeld statt.

Buchungen sind unter folgendem Link möglich: https://aka-tex.de/aka/#!/veranstaltungen/81

 

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Seminar „Kreative Stickerei in der Mode“ gemeinsam mit Hohenstein Academy
„Kreative Stickerei in der Mode“ gemeinsam mit Hohenstein Academy

24.11.2020: Die Kooperation der Akademie für Textilveredlung mit der Hohenstein Academy wird im Jahr 2021 mit einem gemeinsamen Präsenzseminaren fortgesetzt. So findet das Seminar „Kreative Stickerei in der Mode“ mit dem Textil- und Stickereiexperten Reiner Knochel am 1. Juli 2021 erstmals gemeinsam in den Räumen der Hohenstein Institute in Bönnigheim statt. In dem Workshop zeigt Reiner Knochel das kreative Arbeiten mit Stickereien. Für viele Designer, Produktentwickler, Einkäufer und andere Kreative ist die Realisierung einer Stickerei eine echte Herausforderung. Es fehlt an Fachwissen und Erfahrung. Daher trauen sie sich nicht an Details heran und überlassen Entscheidungen den Produzenten. Das Resultat sind oft austauschbare und standardisierte Stickmuster, die mit der ursprünglichen Idee und dem Entwurf nicht mehr viel gemein haben.

Seminar „Kreative Stickerei in der Mode“ gemeinsam mit Hohenstein

In seinem Seminar informiert der Referent über Garne, Vliese, Maschinen, Fachbegriffe, Techniken und Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem vermittelt Reiner Knochel das Wissen durch Filmmaterial und Praxisberichte, hauptsächlich aber anhand von trendgerechten echten Mustern auf unterschiedlichsten Materialien und in verschiedensten Techniken. Neben dem Hauptthema Maschinenstickerei werden auch die Bereiche Handstickerei, Ziernähte, handgeführte Maschinen sowie smart/wearable Technologies behandelt.

Reiner Knochel hat über 25 Jahre Erfahrung in der Textil- und Stickereibranche. Seit 2016 berät und informiert der Freiberufler anschaulich und praxisnah die Kreativen bei Firmen, Verbänden und textilen Schulen und Universitäten rund um das Thema Stickerei. Abgerundet wird seine Arbeit durch Industriekooperationen, unter anderem mit dem Stickgarnhersteller Gunold, durch Fachartikel und durch intensives Branchen-Netzwerken auf Messen und Reisen. Gemeinsam mit der Hohenstein Academy produzierte er das gleichnamige Videotutorial „Kreative Stickerei in der Mode“ (in englisch).

Seminar „Kreative Stickerei in der Mode“ gemeinsam mit Hohenstein: Interessierte können sich hier zum Workshop anmelden.