Dreidimensionale Prägedrucke auf Sweatshirts und Jacken hinterlassen einen prägenden Eindruck. Was bisher vor allem im Einzelhandel zu finden war, erhält auch zunehmend Einzug in die Werbemittel- und Textilveredlungsbranche. Der Druckdienstleister Rogac aus Slowenien bietet das als Embossing bezeichnete Verfahren jetzt auch dem Werbemittelhandel und Wiederverkäufern europaweit an.
Embossing – auf Deutsch so viel wie Einprägen – ist wie eine Art Stempeldruck und hinterlässt auf Textilien eine dreidimensionale Struktur. Möglich ist beispielsweise das Einprägen einer Schrift oder eines einfachen Logos, das Ton in Ton auf dem Textil erscheint. Einzige Voraussetzung für einen langlebigen Eindruck ist eine Textilie mit einer schwereren Grammatur wie Sweater oder Softshelljacken. Je dicker ein Stoff ist, umso deutlicher erscheint der Prägedruck. 
Bei dem Embossing-Verfahren wird ein erhitzter Stempel oder eine Druckplatte auf den Stoff gepresst. Das negative Design des Stempels bildet sich somit positiv auf dem Stoff ab. Mithilfe von Silikon, das bei der Prägung in die Textilstruktur eingebracht wird, ist die Prägung stabil. Das Textil ist anschließend waschfest.
Der slowenische Veredlungsbetrieb Rogac bietet mit seinen 60 Mitarbeitenden bereits seit 1993 Textildruck und Stickerei an und ist Partner des europäischen Werbemittelhandels. Mit der neuen Technologie des Prägedrucks will Geschäftsführer Boris Bauman nun seine Kunden im wahrsten Sinne des Wortes beeindrucken.
Für das Verfahren benötigt das Unternehmen vektorisierte Daten zum Beispiel als PDF- oder EPS-Dateien. Aus diesen Daten erstellt das Team von Rogac ein Klischee. Dieses besteht aus einer positiven und einer negativen Seite.
Das Werkzeug des Prägens auf das Textil ist eine speziell eingerichtete Transferpresse mit einer Halterung für die Druckklischees. „Aufgrund dieser aufwändigen Vorbereitung des Prägestempels lohnt sich das Verfahren ab einer Stückzahl von 20 Kleidungsstücken. Der Werbemittelhandel kann damit seine Kunden bereits mit kleinen Auftragsmengen überzeugen“, erklärt Boris Bauman.
Anzeige







Pioniere der Textilsicherheit

Der Drucker verfügt über eine Druckbreite von 78 cm, die durch eine Rollenbreite von 80 cm unterstützt wird. Die Maschine eignet sich somit besonders für großformatige Designs und eine konsistente Ausgabe in großen Stückzahlen.




Dies eröffnet Marken, Agenturen, Designern und Druckereien neue Möglichkeiten. MAGIC INK wird wie herkömmliche, wasserbasierte Siebdruckfarbe aufgetragen – ohne spezielle Vorbehandlung oder Spezialausrüstung. Temporäre Kampagnen- oder Eventbotschaften lassen sich mit permanentem Branding kombinieren. Wenn die Botschaften nicht mehr aktuell sind, werden sie herausgewaschen. Die gereinigten Kleidungsstücke können privat oder für mehrere Events wiederverwendet werden. Die verlängerte Nutzungsdauer von Textilien reduziert den Wasserverbrauch und die CO₂-Emissionen im Vergleich zu einmal getragener Kleidung um bis zu 95 % und senkt gleichzeitig die Kosten.