Der Eingangsbereich zur PSI
PSI veröffentlicht Rahmenprogramm für 2023

Die europäische Fachmesse PSI setzt vom 10. bis 12. Januar in Düsseldorf auf ein umfangreiches Rahmenprogramm. Damit sollen Besucherinnen und Besucher praktisch anwendbares Know-how erhalten, das sich an den aktuellen Marktgegebenheiten orientiert und die Grundlage für unternehmerischen Erfolg in der Werbeartikelwirtschaft schafft. Gegliedert in die Themenblöcke „Nachhaltigkeit“, „Mehrwert“ und „Praxiswissen“ zeigen Experten Strategien, um den neuen Entwicklungen und gegenwärtigen Herausforderungen fokussiert zu begegnen.

Nach zwei Jahren Pause öffnet die PSI am 10. Januar 2023 für drei Tage ihre Tore auf dem Düsseldorfer Messegelände. Wie groß die Wiedersehensfreude ist, zeigen die aktuellen Besucheranmeldungen für die erste Präsenz-PSI seit 2020. „Wir freuen uns sehr über den Zuspruch aus dem In- und Ausland“, berichtet PSI Director Petra Lassahn. Sie erklärt weiter: „Die Nachfrage hat merklich angezogen und besonders qualitativ geben uns die bisherigen Besucherregistrierungen einen enormen Motivationsschub.“

Rahmenprogramm rückt persönlichen Austausch in den Fokus

Zum Auftakt in das neue Geschäftsjahr liefert Europas Leitmesse für die Werbeartikelwirtschaft ihrem internationalen Fachpublikum jede Menge Trends und Inspirationen rund um haptische Werbung. Vor allem aber zelebriert sie den persönlichen Austausch von Wissen und Erfahrung. Mit dabei sind rund 400 Aussteller, über 30 Gastredner im PSI Forum und Vertreter der internationalen Branchenverbände.

Im PSI Forum in Halle 10 geben renommierte Experten wichtige Impulse. So wird es unter dem Oberthema „Praxiswissen“ u.a. „Step by Step Digital“-Vorträge geben. Hier zeigt Dennis Arntjen von der KMU Digital in seiner Keynote „Hybrider Vertrieb in Zeiten des digitalen Wandels“, wie Digitalisierung für den eigenen Vertriebserfolg genutzt werden kann, während Michael Bromberger von der GERNET Printpack GmbH in seinem Beitrag „Digitalisierung als Business-Garant. So läuft das Geschäft in Zeiten von Industrie 4.0“, welchen Beitrag standardisierte Workflows bei der Gewährleistung einer sicheren Auftragsabwicklung, verlässlicher Produktionsabläufe und verbindlicher Lieferzeiten leisten. Ebenfalls spannend ist der Vortrag „Vom Bildschirm zum Geschenk. So klappt die moderne Werbemittel Aktivierung in der Online-Kundenkommunikation über Webseiten“ von Peter Beichel, ipm Werbemittel GmbH, oder der Online-Marketing-Vortrag „Verkaufsmotor Website im Jahr 2023“. Hier erklärt Thorsten Bastian von der Internet- und Marketingagentur next2brain, wie aus Website-Besuchern Kunden werden.

Work- und Promowear: ein Plädoyer für Nachhaltigkeit

Die Textilindustrie im Bereich Workwear und Promotionsbekleidung zu mehr Nachhaltigkeit motivieren – darum dreht sich der Thementag Textil am 11. Januar. Um 12.30 Uhr hält die internationale Fachexpertin für Nachhaltigkeit, Sustainable Textile & Fashion, Bianca Seidel, ein Plädoyer für die Transformation der Branche und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. Es folgt die Podiumsdiskussion der Akademie für Textilveredlung. Hier diskutiert Stefan Roller-Aßfalg, Leiter der Aka-Tex, mit Aiko Wichmann von der Stadt Dortmund und Maike Ewuntomah von der GIZ. Das Thema sind die öffentliche Beschaffung und Nachhaltigkeitsvorgaben in öffentlichen Ausschreibungen. Dabei geht es um die Kernfrage, ob und wie ökologische Kriterien die Textilausschreibungen und die Auftragsvergabe verändern.

Vorbilder, die zeigen, was möglich ist

Auf dem Textile Campus der PSI in Halle 10 wird das Potential von Nachhaltigkeit praxisnah und segmentspezifisch durchleuchtet. Hier geben Experten wertvolle Impulse zu einer nachhaltigen Textilproduktion, ökologischen Lieferketten, Ecodesign, Kreislaufwirtschaft, Recycling und Upcycling, Siegel, Standards und Zertifizierungen. Vor Ort sein werden Berater, Hochschulen Initiativen, Unternehmen und Upcycler. Darunter u.a. die Ecosign Akademie für Gestaltung Köln, das Circular Sweater Project, Pure Waste, Planet Upcycling, die HTW Berlin und die Hochschule Niederrhein. Ein weiteres Highlight in Puncto Nachhaltigkeit ist die Wanderausstellung ökoRAUSCH Wissenswelt in Halle 10.

Do it yourself: Wissen praktisch anwenden

Unterstützend zu der geballten Theorie können die Fachbesucher beim PSI Fan Corner Veredlung und Personalisierung live erleben. Die Ausstellungspartner New Wave, Roland DG, Stahls‘ Europe, Walz Solutions, Brother, Photofabrics, Terminal A0 und Print Tattoo vermitteln praktische Erfahrungen zu Beschriftungs- und Veredlungstechniken. In Halle 10 laden Spezialisten ein, die Personalisierung unterschiedlicher Produkte vom Bleistift bis zum T-Shirt zu erleben.

www.psi-messe.com

Das vollständige PSI Rahmenprogramm: https://www.psi-messe.com/de-de/fuer-besucher/programm.html#/sessions

Die PSI Ausstellerliste: https://www.psi-messe.com/de-de/fuer-besucher/Ausstellerliste.html#/

Kostenfreie Tickets für legitimierte Fachbesucher: https://aka-tex.de/veranstaltungen/111


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Neues Langarm T-Shirt von Russell Europe

Für das kommende Jahr 2023 bringt die Textilmarke Russell Europe ein neues Langarm T-Shirt aus ringgesponnener Baumwolle für Teambekleidung auf den Markt. Der Textilhersteller erweitert zudem das Sortiment der Kurzarm-Version Classic T 180M ab Januar um einige Farben.

Die Bekleidungskollektion von Russell Europe steht für hochwertige Team Wear mit zeitlosen Schnitten. Im Januar 2023 launcht das Label das neue Langarm-T-Shirt Classic Long Sleeve T 180L. Das Shirt besteht aus reiner, ringgesponnener Baumwolle. Der Neuzugang ist in den vier klassischen Farben White, Black, French Navy und Convoy Grey sowie im Größenlauf von XS bis 4XL erhältlich.

Sechs neue Trendfarben für das Classic T 180M

Dem Klassiker unter den Shirts von Russell Europe, dem Classic T 180M, verpasst die Textilmarke im neuen Jahr ein modernes Farb-Update mit sechs neuen Trendfarben. Die bereits 16 Farben werden erweitert um das zarte Powder Rose, das kaffeefarbene Mocha, das gedämpfte Mineral Blue, das modische Indigo, das leicht gedeckte Olive und Natural – ein Farbton, der sich für einen stilvollen Eindruck gut kombinieren lässt mit Dunkelblau oder Anthrazit. Das Classic T 180M ist – mit Ausnahme von Powder Rose – in den Größen XS bis 4XL erhältlich. In Powder Rose ist der Klassiker bis Größe 2XL verfügbar.

Langarm T-Shirt von Russell
Das neue Langarm-T-Shirt Classic Long Sleeve T 180L von Russell Europe

 

 


 

 

 

 


 

Die Geschäftsleitung von AMANN
Der Garnhersteller AMANN stellt die Geschäftsleitung neu auf

Bodo Bölzle war 25 Jahre lang CEO der AMANN Group in Bönnigheim. Nun geht er Ende des Jahres in den Ruhestand und verabschiedet sich nach Angaben des Unternehmens mit einem Umsatzrekord. Die Geschäftsführung von AMANN wird zukünftig von Wolfgang Findeis (CFO) und Peter Morgalla (COO) sowie Ivo Herzog als neuem Chief Sustainability & Innovation Officer (CSIO) und Arved Westerkamp als Chief Sales Officer (CSO) geleitet. Neben der Herstellung von industriellen Nähfäden und Smart Yarns ist AMANN auch Produzent von Stickgarnen.

Die AMANN Group hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten unter der Leitung von Bodo Bölzle von einem europäischen Unternehmen zu einem Global Player mit Werken in Deutschland, Großbritannien, der Tschechischen Republik, Rumänien, China, Bangladesch, Vietnam und demnächst in Indien gewandelt. Zudem war Bölzle auch ehrenamtlich unter anderem als Präsident des Verbandes Südwesttextil e.V. engagiert und mit dem Bau des Texoversums an der Hochschule Reutlingen für die textile Ausbildung befasst. Bodo Bölzle wird nach seinem Ausscheiden zum Ende des Jahres in den Beirat der AMANN Group eintreten und das Unternehmen weiterhin unterstützen.

Wie AMANN mitteilt, befindet sich der Garnproduzent mit dem Bau einer Fabrik in Indien weiter auf Wachstumskurs. Bis zum Sommer 2023 sollen alle Baumaßnahmen beendet sein. Und die Entwicklung geht unvermindert weiter. Für die kommenden Jahre sind umfangreiche Investitionen in zusätzliche neue Standorte in Vietnam und Bangladesch geplant. Die Grundstücke hierfür wurden bereits erworben, so dass die Produktionslandschaft der AMANN Group bis 2026 dann insgesamt vier europäische und sieben asiatische Fabriken umfassen wird. Die AMANN Group gilt als einer von drei global operierenden Hersteller für industrielle Nähfaden.

„Lebenswerte Umwelt für künftige Generationen“

Die Aufgaben der Zukunft sieht die neue Geschäftsleitung insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sustainability, CO2 Reduzierung und Klimaneutralität. Der Strombedarf am neuen Standort in Indien soll beispielsweise durch Photovoltaik gedeckt werden. „Wir sind überzeugt, dass wir unsere Spitzenposition im Markt nur mit einem nachhaltigen Wertekanon weiter ausbauen und zukunftsfähig machen können“, sagt Ivo Herzog. „Der Prüfstand unseres Handelns muss sein, ob wir damit ökologisch und sozial auf eine lebenswerte Umwelt für künftige Generationen einzahlen.“

Im Artikelsortiment von AMANN befinden sich unter anderem bereits die zertifizierten, kreislauffähigen Lifecycle Produktlinien. Aber diese Transformation der Textilwirtschaft hat erst begonnen und Arved Westerkamp, verantwortlich als neuer Geschäftsführer für den Vertrieb macht klar: „Es geht nun um die Ausgestaltung eines zukunftsfesten Geschäftsmodells, in dem Unternehmensinteressen und Nachhaltigkeitskriterien Hand in Hand gehen und so einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der globalen Herausforderungen in der Textilindustrie leisten werden.“


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Marcel Helbig ist seit August 2022 Head of Marketing bei der Gustav Daiber GmbH. (Quelle: Daiber)
Marcel Helbig übernimmt die Marketingleitung bei Daiber

Der Textilproduzent Daiber, Spezialist für Workwear, Sportbekleidung und Werbetextilien, hat seine Marketingleitung mit Marcel Helbig als Head of Marketing neu besetzt. Helbig soll die beiden Marken JAMES & NICHOLSON und myrtle beach mit Impulsen stärken und weiterentwickeln.

Helbigs Vision für Daiber ist es eigenen Angaben zufolge, die Darstellung des Unternehmens und seiner Eigenmarken auf ein neues Level zu bringen. Dabei sollen auch Themen wie Employer Branding gestärkt werden. „Wir möchten zukünftig visuell und sprachlich noch moderner, frischer – einfach einzigartig auftreten“, sagt Helbig, „ohne dabei unsere Wurzeln und Tradition aus den Augen zu verlieren.“ Die Expertise nimmt der 40-Jährige aus seiner Vorgeschichte – bereits für einige Unternehmen schuf Helbig in der Vergangenheit erfolgreiche Markenwelten. Zuletzt leitete er die Marketingabteilung eines schwäbischen Unterwäsche-Herstellers.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marcel Helbig einen erfahrenen und kreativen Marketingexperten für uns gewinnen konnten“, sagt Kai Gminder, Geschäftsführer der Gustav Daiber GmbH in vierter Generation. „In dieser Konstellation können wir gemeinsam neuen Herausforderungen des Markts Stand halten und unsere ambitionierten Ziele erreichen.“

Marcel Helbig übernimmt die Marketingleitung bei Daiber – alle News der Aka-Tex monatlich gebündelt!


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Zahnloser Tiger
„EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung droht ein zahnloser Tiger zu werden“

Die Kommission der Europäischen Union hat sich im Rahmen des Green Deals auf neue Regeln bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung geeinigt. Geplant ist, dass Unternehmen ab 250 Mitarbeitende, mit mehr als 40 Millionen Euro Umsatz oder börsennotierte Unternehmen verpflichtet werden offenzulegen, wie sich ihr Wirtschaften auf Mensch und Natur auswirkt. Das Ziel dabei ist es, die Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit von Unternehmen anhand gesetzlicher Standards zu überprüfen und zum Maßstab ihres Markterfolges zu machen. Bis Mitte 2024 müssen die Vorgaben der EU in nationales Recht umgesetzt werden.

„Diese Richtlinie droht jedoch in weiten Teilen ein zahnloser Tiger zu werden“, erklärt Christian Felber, Sprecher der mittlerweile in 35 Ländern aktiven Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich bei der Umsetzung der CSR-Richtlinie in deutsches Recht an der Methodik der Gemeinwohl-Bilanz der Gemeinwohl-Ökonomie zu orientieren. Denn um eine Nachhaltigkeitsbilanz zu einem wirklich effektiven Instrument der Transformation zu machen, bedarf es aus unserer Sicht unbedingt der Möglichkeit der quantitativen Bewertung, der Vergleichbarkeit und Sichtbarkeit der Ergebnisse sowie einer Verknüpfung mit Anreizen für nachhaltiges Wirtschaften. Sonst wird dieses potenziell sehr effektive Instrument der sozialökologischen Transformation nicht die nötige Wirkung für Gesellschaft, Klima und Biodiversität entwickeln.“

Die Forderungen im Detail

1. Quantitative Bewertung: Die Inhalte der Nachhaltigkeitsberichte – einschließlich der Indikatoren – müssen im externen Audit mittels eines objektiven und verständlichen Punktesystems bewertet werden, damit die Öffentlichkeit die Berichtsinhalte einordnen kann. Ohne einheitliche Bewertung wird Greenwashing Tür und Tor geöffnet.

2. Vergleichbarkeit und Sichtbarkeit: Die quantifizierten Ergebnisse der Nachhaltigkeitsberichte müssen den Vergleich von Unternehmen ermöglichen, damit Konsument*innen und Investor*innen eine verlässliche Informationsgrundlage für ihre Kauf- oder Investitionsentscheidungen vorfinden. Das Ergebnis des Nachhaltigkeitsberichts soll über ein Label öffentlich gut sichtbar sein.

3. Verknüpfung mit Anreizen: Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsberichte müssen konkrete Konsequenzen zur Folge haben. Nachhaltiges Wirtschaften muss – zum Beispiel durch Steuererleichterungen – belohnt werden. Wirtschaften, das Umwelt und/oder Gesellschaft belastet, muss mit Negativanreizen relativ verteuert werden. Erst wenn externalisierte Kosten auf diese Weise internalisiert werden und die Preise die Wahrheit sagen, wird das Wirtschaftssystem nachhaltig sein.

Begleitende Petition

Um mehr Öffentlichkeit für ihre Forderung zu schaffen, hat die Gemeinwohl-Ökonomie auf nogreenwashing.ecogood.org eine Petition gestartet. Unter dem Claim „Zähne für den zahnlosen Tiger“ adressiert sie die Bundesregierung und im Speziellen das für die nationale Umsetzung zuständige Bundesministerium für Justiz unter Dr. Marco Buschmann (FDP). Christian Felber: „Wir sehen aktuell am Beispiel der CSR-Richtlinie, wie konsequent oder verwässert der Gesetzgeber die brennenden Probleme Klimawandel, Artenvielfaltsverlust, sozialer Zusammenhalt oder Verteilungsgerechtigkeit angehen kann. Gerade in diesen Zeiten hängt die Akzeptanz verpflichtender Nachhaltigkeitsberichte von ihrer Effektivität und Praktikabilität ab. Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein seit mehr als zehn Jahren ständig weiterentwickelter Nachhaltigkeitsbericht für Unternehmen, der seine Praxistauglichkeit im wirtschaftlichen Alltag und seine Effektivität in Bezug auf Nachhaltigkeitsziele hundertfach bewiesen hat. Wir fordern die Bundesregierung auf, dieses partizipativ entwickelte und von unterschiedlichen Playern akzeptierte Instrument nicht ungenutzt zu lassen.“

Die Akademie für Textilveredlung, ein Unternehmen der Aka Merch & Textil GmbH, ist Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie und legte 2021 erstmals eine eigene Gemeinwohlbilanz vor. Bei der Fachmesse PSI (10. bis 12. Januar 2023) präsentiert sich die Gemeinwohlökonomie auf dem so genannten „Textile Campus“ und stellt das Tool der GWÖ-Bilanzierung vor.


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Baumwolltaschen
GOTS-Baumwolltaschen mit Fairtrade-Zertifikat auch in kleinen Auflagen direkt ab Lager Deutschland

Auch in der Werbeartikel-Branche nimmt das Thema Nachhaltigkeit und nachhaltige Produktion von Streuartikeln zunehmend Fahrt auf. Baumwolltaschen sind ein langlebiger und damit besonders umweltfreundlicher Werbeträger und können in nahezu jeder Branche verwendet werden. Unternehmen können sie als einen grünen Werbeartikel nutzen und damit Ihre Nachhaltigkeits-Strategie auch nach außen unterstreichen.

Seit mehr als 20 Jahren ist das Hamburger Unternehmen more presents erfolgreich als Importeur und Großhändler von Baumwolltaschen mit Werbeaufdruck. Der Schwerpunkt von more presents sind Taschen und Beutel aus Bio-Baumwolle. Seit 2018 ist der Großhändler GOTS-zertifiziert und handelt u.a. auch mit Fairtrade-Produkten. Bereits heute macht more presents rund die Hälfte des Umsatzes mit GOTS-Baumwolltaschen aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.

„Langfristig möchten wir nur noch nachhaltig produzierte und fair gehandelte Baumwolltaschen verkaufen“, sagt Bettina Timmermann, Gründerin und Inhaberin von more presents. „In den vergangenen Jahren haben wir viele unserer Bestandskunden davon überzeugt, auf Taschen aus Bio-Baumwolle zu setzen. Neukunden fragen mittlerweile fast ausschließlich nach Produkten mit GOTS- und Fairtrade-Zertifikat.“

Seit 2021 unterhält Timmermann auch in Deutschland ein eigenes Lager mit einem speziellen Taschen-Sortiment, und kann so auch kurzfristig kleine Auflagen bereits ab 250 Stück anbieten, inklusive Werbeaufdruck durch eine zertifizierte GOTS-Druckerei. Größere Auflagen ab 2000 Stück lässt more presents individuell in Indien und Pakistan produzieren. Dort arbeitet der Importeur seit vielen Jahren mit eigens ausgewählten Produzenten zusammen, die wiederum GOTS- und Fairtrade-zertifiziert sind. Sie werden regelmäßig auf die Einhaltung der hohen Produktions-Standards hin überprüft.

Weitere Informationen finden Sie unter https://nachhaltige-baumwolltaschen.de.

Baumwolltasche Shopper
Baumwolltasche Shopper
Brotbeutel
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Der Winter kann kommen: Stedman stellt neue Jacken und Westen vor

Die Werbetextilmarke Stedman mit Sitz in Aachen präsentiert für die bevorstehenden kalten Monate neue Jacken und Westen. Das Lux Padded Jacket, die Lux Padded Weste und die Lux Softshell Jacke sind ab sofort verfügbar, jeweils als Herren- und Damenmodell. Die neuen Jacken sind nicht nur praktisch für die kälteren Jahreszeiten, sondern erleichtern auch Textilveredlern ihr tägliches Geschäft.

Die neuen Lux Padded Jackets und Lux Padded Vests, erhältlich von S bis 5XL (Herren) und XS bis 3XL (Damen), werden nach Angaben des Herstellers Stedman aus hochwertigem Nylon gefertigt. Sie bieten einen Veredlungszugang zum Besticken der linken Vorderseite, eine Innentasche und eine praktische Verstau-Funktion. Die Jacke lässt sich in die eigene Innentasche zusammenfalten. Ein Halbmond in der Rückenmitte der Jacken bietet Platz für eine Veredlung. Das abreißbare „tear-away“-Label in der Seitennaht ermöglicht den Einsatz der Jacken für eigene Labels. Die Lux Padded Jacke und die Weste sind in Black Opal und Blue Midnight erhältlich.

Mit ihrem funktionalen 3-Lagen-Gewebe sind die Lux Softshell Jacken gleichzeitig wasserabweisend und atmungsaktiv. Die innerste, weiche Fleece-Schicht sorgt für angenehme Wärme. Die Jacke ist mit einer abnehmbaren Kapuze sowie mit SBS-Reißverschlüssen ausgestattet. Zudem finden sich auch bei der Softshell Jacke der individualisierbare Halbmond in der Rückenmitte und das abreißbare Label in der Seitennaht. Die Lux Softshell Jacke ist für Herren (S-5XL) und Damen (XS-3XL) in den Farben Black Opal und Blue Midnight erhältlich.

Detaillierte Informationen zum Stedman Herbst-Launch 2022 gibt es unter stedman.eu/autumn2022/de


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Textilabfälle
Das Ziel lautet Zero Waste

Eine Welt ohne Müll ist die Vision, die sich der Textilhersteller Fruit of the Loom eigenen Angaben zufolge auf die Fahnen schreibt. Seit 2018 verfolgt das Unternehmen das Ziel, dass 95 Prozent aller Abfälle, die in den Prozessschritten der Textilherstellung anfallen, nicht auf Deponien landen. Zur Messung des Müllaufkommens setzt der Produzent das Programm der „Zero Waste International Alliance“ ein. Dieses verlangt, dass 90 Prozent oder mehr aller entsorgten Ressourcen nicht auf Deponien landen dürfen.

Wie Fruit of the Loom kürzlich mitteilte, konnte der Hersteller sein eigenes Ziel von 95 Prozent bereits das vierte Jahr in Folge übertreffen und damit auch die Zero-Waste-Vorgaben klar erfüllen. Müll zu reduzieren gelingt dem Textilhersteller nach eigenen Angaben durch den Einsatz moderner Technologien. So führt ein effizientes Schneiden von Mustern zu weniger Ausschuss. Eine 3D-Modellierungssoftware macht überdies die Erstellung von Produktmustern oftmals ganz überflüssig.

Nachhaltigere und recycelte Materialien

„Die von uns erzeugten Textilabfälle werden zu neuen Garnfasern recycelt oder einer Wiederverwendung zugeführt – zum Beispiel zur Herstellung von Füllungen für Autositze oder Matratzen. Wir haben auch unsere Verpackungen grundlegend überarbeitet und Polybeutel und Kartoneinlagen eliminiert. Wo wir auf Verpackungen absolut nicht verzichten können, arbeiten wir daran, nachhaltigere und recycelte Materialien einzubeziehen. Wir investieren weiterhin in Initiativen und Technologien, die uns helfen, Abfallprodukte zu minimieren“, teilt Fruit of the Loom mit.

Seit 2008 produziert Fruit of the Loom in der eigenen Produktionsstätte in Marokko. Der Standort dient in erster Linie der Textilherstellung für den europäischen Markt. Dort ist es dem Hersteller möglich, die vertikal integrierte Produktion vollständig selbst im Hinblick auf Fairness, Respekt, Nachhaltigkeit und Ökologie zu kontrollieren.

Das Unternehmen beschäftigt in Marokko über 4.000 Mitarbeitende, die eigenen Angaben zufolge alle eine faire Bezahlung, sichere Arbeitsbedingungen, Schulungen, faire Arbeitszeiten und zusätzliche Leistungen wie Gesundheitsversorgung und kostenlosen Transport erhalten. Über 90 Prozent aller Kleidungsstücke werden dort hergestellt. Für andere global bezogene Kleidungsstücke arbeitet das Unternehmen mit vielen anderen Lieferanten aus der ganzen Welt zusammen. Die strengen ethischen Verhaltensregeln werden dabei durch WRAP und OEKO-TEX sowie amfori und Better Cotton überprüft.


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Gruppenbild mit KTK
KTK wird exklusiver Partner der SIMON GmbH für Textildruckmaschinen

Das süddeutsche Fachhandelsunternehmen SIMON GmbH hat mit dem portugiesischen Maschinenhersteller KTK eine neue Partnerschaft gegründet. Der Maschinenproduzent bietet Sieb- und Digitaldrucksysteme sowie Trocknungsanlagen für den Textildruck. In Deutschland sollen die Maschinen ab sofort exklusiv durch Simon vertrieben werden.

Die Suche nach einem Partner von hochqualitativen Maschinen für den Bereich Textilsiebdruck und Digitaldruck stand für Michael König und Verena Göhler aus der SIMON-Geschäftsführung in diesem Jahr im Mittelpunkt. Der erste Kontakt mit KTK entstand auf der Fachmesse FESPA 2022 in Berlin. Von der Zuverlässigkeit und Qualität des umfangreichen Lieferprogramms und der Fertigungstiefe konnten sich Michael König und Verena Göhler im August 2022 bei einer Reise durch Portugal überzeugen. Bei der Besichtigung der Produktionsstätte von KTK am Standort in Barcelos zeigte sich die Fertigungstiefe des Unternehmens. Beim Besuch zahlreicher Siebdruckereien konnten Michael König und Verena Göhler viele Installationen von Siebdruckanlagen und Digitaldruckmaschinen im Produktionsbetrieb unter die Lupe nehmen. Verena Göhler: „Diese Besichtigungen und die Aussagen der Druckereiinhaber imponierten uns sehr und wir freuen uns, ab sofort einen gemeinsamen Weg in der Textilbranche zu gehen.“

Vertrieb und Service

Zum Lieferumfang von SIMON zählen ab sofort die automatischen Siebdruck- und Trocknungsanlagen von KTK. Ergänzt wird das Programm durch Digitaldruckeinheiten, die mit dem Siebdruck kombiniert werden können. Hinzukommt die technische Servicebetreuung der KTK-Anlagen.

KTK entwickelt und produziert seit 2014 Maschinen für die Textilveredlung. Michael König berichtet: „Der Geschäftsführer Joaquim Matos Ferreira hat mit seiner zweiten Produktionsfirma, der Kristaltek, über 30 Jahre Erfahrung in der Herstellung hochwertiger technischer Teile, was sich deutlich in der Qualität der KTK Maschinen widerspiegelt. Bis heute wurde das Maschinenprogramm um die Textildruckmaschinen und Trockner sowie die Kombination mit den Digitaldruckeinheiten stetig weiterentwickelt. Den Mentoren von KTK ist es ein wichtiges Anliegen, dass ihre Anlagen die besten, einfachsten und sichersten Produktionsanlagen für den täglichen Arbeitsablauf eines Textildruckers sind.“

Gebäudekomplex mit über 24.000 Quadratmeter

Bei den beiden Maschinenherstellern KTK und Kristaltek sind über 70 Mitarbeitende auf verschiedene Produktionssektoren wie Engineering, Design und Produktenwicklung verteilt. Für spezielle technische Lösungen im Einsatzbereich der Textildruckmaschinen hält KTK drei Patente.

Die Textildruckmaschinen werden vollständig in den Räumlichkeiten von KTK in Barcelos hergestellt. „Nicht nur die Montage der Anlagen spielt eine große Rolle in der Produktion, sondern auch die hochpräzise Bearbeitung aller Bauteile mit modernsten Fertigungsmaschinen für die mechanische Bearbeitung wie Laserschneiden, Fräsen, Drehen, Schweißen und auch Lackieren. Durch die räumliche Nähe dieser Prozessabläufe können die passenden Teile schnell und flexibel hergestellt werden“, beschreibt Verena Göhler.

Durch die hohe Nachfrage der Produkte von KTK hat sich die Geschäftsleitung in diesem Jahr für eine Erweiterung der Produktions- und Montagefläche entschieden. Nach Fertigstellung dieses Anbaus werden die Produkte von KTK in den Produktionsräumen von Kristaltek eine kombinierte Produktionsfläche von über 24.000 Quadratmeter einnehmen.

www.simon-drucktechnik.de

Michael König (li.) und Verena Göhler
Michael König (li.) und Verena Göhler

 

 


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Nasenspray VirX Enovid
Tapex bietet Nasenspray gegen Corona als Werbemittel für Wiederverkäufer an

Das in Israel entwickelte und hergestellte Nasenspray VirX Enovid kann von Wiederverkäufern und Werbemittelhändlern jetzt auch in Deutschland zu Großhandelskonditionen bezogen werden. Die auf Corporate Fashion spezialisierte Tapex GmbH liefert das einfach anzuwendende Nasenspray ab Ende Oktober aus.

Das Nasenspray VirX Enovid ist ein Virenblocker und Virenkiller und wirkt gegen Viren wie Corona, Influenza-A, HRV14 oder RSV. Nach Angaben der Tapex GmbH senkt das Spray das Infektionsrisiko mit COVID-19 nachweislich um 75 Prozent. Viren werden innerhalb von zwei Minuten um 99,9 Prozent inaktiviert. Eine Krankheitsdauer kann um die Hälfte verkürzt werden, die Infektionszeit verkürzt sich von acht auf vier Tage. „Die Viruslast nimmt bei Infizierten nachweislich innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung um mehr als 94 Prozent und innerhalb von 48 Stunden um mehr als 99 Prozent ab“, teilt die Tapex GmbH dazu mit. Informationen zu den wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit des Nasensprays erklären, können bei Tapex angefordert werden.

Das Nasenspray wirkt sowohl präventiv als auch bei einer bereits erfolgten Infektion. Ein Fläschchen enthält 25 ml Wirkstoff bzw. zirka 200 Sprühstöße und reicht für etwa einen Monat.

Interessierte erhalten die Großhandelspreise auf Anfrage an info@tapex.de


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