Arbeitskleidung für das Gesundheitswesen von Uneek Clothing
Uneek stellt erstmals Bekleidung für das Gesundheitswesen vor

Die Textil- und Bekleidungsmarke Uneek Clothing konzentrierte sich bisher auf Basics für die Märkte Textilveredlung, Werbung und Corporate Fashion. Nun erweitert der Hersteller sein Sortiment aus T-Shirts, Poloshirts und Hoodies. Neu im Angebot gibt es die Uneek Gesundheitskleidung, bestehend aus einem Hemd und einer Hose.

Das Oberteil UC921 Scrub Tunic und die Hose UC922 Scrub Trouser sind in elf frischen Farben erhältlich, darunter der Klassiker in Weiß. Die Kleidungsstücke sind bei 60 Grad waschbar und daher gut für Berufe in Medizin und Pflege geeignet.

Die UC921 Scrub Tunic überzeugt durch hohen Tragekomfort mit einem Baumwollanteil von 35 Prozent sowie 65 Prozent Polyester. Der V-Ausschnitt mit Komfortband sorgt für einen guten Tragekomfort. Mit zwei aufgesetzten Taschen auf der unteren Vorderseite und einer Tasche an der Brustseite bietet die UC921 genügend Stauraum für den alltäglichen Bedarf. Durch die Einheitsgröße ist das Hemd sowohl für Herren als auch für Damen geeignet.

Passend zum Hemd bietet Uneek die Hose UC922. Mit einem elastischen Bund mit verstellbarem Kordelzug und aufgesetzter Tasche auf der hinteren Hüfte ist die UC921 bestens ausgestattet für den täglichen Gebrauch im Medizinwesen. Sowohl das Hemd als auch die Hose sind in den Farben Aqua, Flaschengrün, Convoy Grau, Emerald, Hospital Blue, Maroon, Marineblau, Purpur, Royalblau, Hellblau und Weiß erhältlich.

Uneek Clothing ist Sponsor der Veranstaltung „DTF in der Praxis“ am 20. September 2023 in Gehrden bei Hannover.


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Digital bedruckter Kunstrasen von Photofabrics
Digital bedrucktes Fußballfeld für sportliche Emotionen

Für die Ludwigsburger Digitaldruckerei Photofabrics ist die bevorstehende wetec, die vom 30. März bis zum 1. April auf der Messe Stuttgart stattfindet, ein Heimspiel. Das auf Werbetechnik, Digitaldruck und Teppichdruck spezialisierte Unternehmen nutzt die Fachmesse zur Markteinführung eines digital bedruckbaren Kunstrasens. Der Kunstrasen eignet sich als Miniatur Playfield für Sportarten wie Fußball, Badminton, Tennis oder Golf, aber auch für edukative Lern-Parkours – egal ob drinnen oder draußen. Für Sponsoren eignet sich das künstliche Grün als Werbefläche bei Sport- und Promotionevents, Festivals und Produktpräsentationen, während sportlich aktive Menschen auf dem Rasen ihren Emotionen freien Lauf lassen können.

Mit dem neuen Kunstrasen will PhotoFabrics den vielen Anfragen nach Eventflächen für In- und Outdoor gerecht werden. Shopping-Center, Vereine, Freizeitparks und Eventveranstalter hatten immer wieder nach einem bedruckbaren Rasen gefragt.

Der Kunstrasen wird in Druckbreiten von 2-Meter-Bahnen produziert. Kunden können den Boden einfach und stoßgenau verlegen.

Photofabrics präsentiert sich auf der Messe in Halle 7, Stand C38, zudem als Druckdienstleister und Spezialist für großformatigen Digitaldruck. Gezeigt werden Lösungen für Teppichdruck, Sponsorenwände und Stoffdruck.

 

Digital bedruckter Kunstrasen von Photofabrics
Digital bedruckter Kunstrasen von Photofabrics

 


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DTF Druckmaschine TxF150-75 von Mimaki
Mimaki bringt DTF-Drucker auf den Markt

Mit dem Drucker TxF150-75 bringt Mimaki erstmals ein DTF-Drucksystem auf den Markt. Die Maschine soll ab April 2023 über die Vertriebspartner von Mimaki im deutschsprachigen Raum erhältlich sein.

Der Drucker TxF150-75 basiert auf der bestehenden Solvent-/Sublimationsdruckerserie (C)JV150, der zu den meistverkauften Modellen von Mimaki zählt. Mit der Einführung reagiert das Unternehmen auf die große Nachfrage nach einer zuverlässigen, robusten DTF-Technologie. Das integrierte Tintenzirkulationssystem und das Design des Behälters für entgaste Tinte sollen laut Mimaki die Ablagerung der Pigmente von Weißtinte verhindern. Die Nozzle Check Unit zur Überprüfung der Düsen und das Nozzle Recovery System zur Wiederherstellung ausgefallener Düsen sind bereits aus der (C)JV150-Serie bekannt. Beide Technologien finden sich auch im DTF-System TxF150-75 wieder. Sie sollen dafür sorgen, dass alle Prozesse effizient und mit minimalem Aufwand durchgeführt werden können.

„Die Textilveredlung ist ein sehr populärer und dynamischer Sektor“

Mark Sollman, Senior Product Manager EMEA, Mimaki Europe, sagt: „Die Textilveredlung ist ein sehr populärer und dynamischer Sektor, in dem wir bereits mit unseren anderen Textiltechnologien präsent sind. Wir erkannten jedoch, dass die DTF-Technologie in den letzten Jahren einen erheblichen Einfluss auf die Industrie hatte, da sie über Vorteile verfügt, die andere Technologien nicht bieten können. Bei DTF entfallen zeitaufwändige Prozesse wie die Plattenerstellung beim Siebdruck oder das Entgittern beim traditionellen Vinyl-Thermotransfer. Dank der Fähigkeit, in Vollfarbe zu drucken, lassen sich mit dieser Technologie sehr lebendige Designs erstellen. Wir freuen uns, eine benutzerfreundliche, zuverlässige und hochwertige Lösung für diejenigen auf den Markt zu bringen, die bereits im Bereich der Textilveredelung tätig sind oder in dieses Segment einsteigen möchten.“

Als ersten Vorstoß in ein neues Segment entwickelte Mimaki seine eigene Reihe wasserbasierter Pigmenttinten (PHT50) speziell für diese Lösung. Im März 2023 werden diese Tinten die OEKO-TEX Eco Passport-Zertifizierung erhalten, wie Mimaki mitteilt. Die Tinten sichern damit die Einhaltung geltender Sicherheits- und Umweltstandards im Einklang mit Mimakis Nachhaltigkeitsversprechen. Im Hinblick auf die Druckmaterialien ist der DTF-Druck deutlich vielseitiger als der Transfer- und Sublimationsdruck. Denn mit dieser Technologie können neben Polyester und TC-Mischgeweben auch andere Textilien sowie helle und dunkle Stoffe verwendet werden.

Der Drucker wird mit der RasterLink7 RIP-Software geliefert. Damit können Anwender einen umfassenden Überblick über den gesamten Prozess vom Entwurf bis zum Endprodukt erhalten und Abläufe rationalisieren. Wie bei allen Mimaki-Technologien erhalten Käufer bei der Ersteinrichtung und Nutzung eine Vor-Ort-Unterstützung von Mimaki bzw. vom autorisierten Fachhandel.

DTF-Druck mit Mimaki-Drucker TxF150-75
DTF-Druck mit Mimaki-Drucker TxF150-75

 

 


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Colour Fastness App gibt Orientierung bei Farbechtheiten

Mit einer App per iPhone oder iPad Farbechtheiten bestimmen, das verspricht das Spezialchemie-Unternehmen Kuraray. Mit „Colour Fastness“ entwickelte das Unternehmen mit Hauptsitz in Hattersheim bei Frankfurt am Main eine App, um die Farbechtheit von Materialien wie Leder und Textilien einfach und schnell zu analysieren. Um die App zu nutzen, brauchen Anwender nur ein iOS-Mobilgerät mit Kamera, geeignete Lichtverhältnisse, eine behandelte und – als Referenz – eine unbehandelte Probe des Materials sowie eine Grauskala.

„Bisher gab es zwei gängige Verfahren, um die Farbechtheitsgrade zu bestimmen: das menschliche Auge und das Spektralphotometer“, erklärt Patrick Wallrafen, Technical Sales Specialist bei Kuraray Europe. „Die neue app-basierte Lösung von Kuraray stellt eine dritte Variante dar, die ebenso einfach wie zuverlässig ist.“ Der große Vorteil der neuen Colour Fastness App ist nach Aussage von Wallrafen, dass sie zuverlässigere Prüfergebnisse als das menschliche Auge erzielt – ohne dass zur Analyse der Farbechtheit aufwendige und teure High-Tech-Kameras notwendig seien.

So funktioniert die App

Bei der Anwendung startet der Nutzer zunächst die App auf seinem iPhone oder iPad und registriert den neuen Messvorgang. Dann fotografiert er mit der App seine Versuchsanordnung in einer speziellen Lichtbox, wie sie bei solchen Prüfungen in Textillaboren ohnehin Standard ist. Dabei erfasst die App im selben Motiv die behandelte und die unbehandelte Probe sowie eine ISO-normierte Grauskala mit Werten von 1 bis 5 (geteilt in 0,5er-Schritte). Laut Beschreibung ermöglicht die App den Anwendern, anhand der digitalen Aufnahme den direkten Vergleich mit ihren Spezifikationen zu ziehen und die Farbechtheit softwaregestützt zu messen. Das Ergebnis der Prüfung lässt sich in der Colour Fastness App sofort temporär speichern, mit einem Screenshot dokumentieren und auch extern archivieren. Die genaue Funktionsweise der mobilen Applikation demonstriert Kuraray in einem YouTube-Video.

„Mit der innovativen App digitalisiert Kuraray die textile Qualitätsprüfung“, sagt Dominik Planz, Sales Representative bei Kuraray Europe. „Damit Nutzer die App in aller Ruhe testen und sich von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen können, bieten wir einen Probemonat an.“ Das bedeutet, dass ein abgeschlossenes Jahresabonnement im ersten Monat kostenfrei kündbar ist. Grundsätzlich ist für die Nutzung der App ein Abo-Modell mit einem Jahressatz pro Anwender vorgesehen.

Professionelle Spektralphotometer erzielen bessere Ergebnisse, sind aber sehr teuer

Bei manuellen Prüfverfahren sind Augen und Konzentration meist extrem gefordert. Dabei ist es egal, ob die Farbechtheit im externen Labor oder inhouse im eigenen Unternehmen ermittelt werden soll. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen brauchen nicht nur eine lange Einarbeitungszeit. Sie benötigen auch regelmäßige Schulungen, die sicherstellen, dass sie der Aufgabe physisch gewachsen sind. Wenn digitale Bildgebungsgeräte wie Spektralphotometer und andere Systeme die Farbechtheit prüfen, sind diese instrumentellen Verfahren dem menschlichen Auge in Genauigkeit und Objektivität zweifellos überlegen. Die Nachteile dieser Technik: Sie ist teuer, muss regelmäßig kalibriert und gewartet werden, ihre Nutzung ist aufwendig und anspruchsvoll, und sie benötigt viel Platz.

Farbechtheitsprüfungen sind unverzichtbar

Die Produkte, die Hersteller und Verarbeiter von Leder und Textilien auf den Markt bringen, müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen. Ein zentrales Kriterium ist die Farbechtheit. Farbecht ist ein Material, wenn es trotz äußerer Einflüsse seine ursprüngliche Farbe beibehält und keine Farbstoffe auf angrenzendes Material überträgt. Mit der neuen Colour Fastness App hat Kuraray eine mobile Anwendung entwickelt, die es erstmals gestattet, die Intensität dieser Abnutzung schnell und kostengünstig zu messen.


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Pigment.Inc bringt DTF Merch Factory QO-T-Drucker auf den Markt

Das holländische Unternehmen Pigment.Inc führte den Merch Factory DTF QO-T-Drucker in den Markt ein. Das Produktionssystem besteht aus einer Druckeinheit, einem Applikator für das Klebergranulat sowie den Kleber selbst, einen Trockner bzw. Fixierer, eine von Kodak entwickelte DTF-Folie und die DTF-Tinten.

Das System QO-T ist eine kommerzielle DTF-Lösung im Desktop-Format und eignet sich laut Hersteller für hohe Auflagen. Wie Robert Wade von Pigment.Inc mitteilt, kann das System DTF-Transferbögen im Format 40 x 50 cm in weniger als drei Minuten drucken. Die Druckmaschine verfügt über zwei Druckköpfe. Die Druckhardware ist mit denselben industrietauglichen Funktionen wie die DTG/DTF-Hybridmodelle der Q-Hybrid-Serie des Unternehmens ausgestattet. Eine Vakuumplatte fixiert die DTF-Folien während des Druckvorgangs. Diese Funktion sorgt für eine exakte Registrierung und Platzierung der Tintentröpfchen. Das WIMS White Ink Management sorgt für eine ständige Zirkulation der weißen Tinte, wodurch das Eintrocknen der Druckköpfe vermieden werden soll. Das automatische Spülsystem frischt alle kritischen Weißtintenkomponenten für wiederholbare Weißdrucke auf.

Transferfolien von Kodak

Zu den erhältlichen DTF-Verbrauchsmaterialien gehören Kodak-Transferfolien, EFTF-Tinten und Klebepulver. Die neuen EFTF-Transfertinten sind laut Pigment.Inc OEKO-TEX-zertifiziert. In Bezug auf Viskosität und Temperatur sind sie auf die neuen Präzisionsdruckköpfe abgestimmt. Die Tinten sind vorentgast und in austauschbaren 1-Liter-Beuteln für eine kontinuierliche Produktion in größeren Auflagen erhältlich. Wie Robert Wade betont, sind die Folie und die Tinten hinsichtlich ihrer Beschichtung und chemischen Zusammensetzung optimal aufeinander abgestimmt.

Steve Richardson, CEO von Pigment.Inc, sagt: „Das Merch Factory DTF QO-T-Drucksystem vereinfacht den DTF-Transferdruck mit einem speziellen Desktop-Drucker im Blattformat weiter. Es wurde für kleinere Räume mit minimalen Hardwareanforderungen entwickelt. Es baut auf dem Erfolg der derzeit verfügbaren DTG/DTF-Systeme der Q-Hybrid-Serie auf und übertrifft ähnliche Rolle-zu-Rolle-Systeme, wenn es um die Massenproduktion geht. Schnellere Druckgeschwindigkeit, intuitive Bedienung und vereinfachte Wartung sind die Hauptmerkmale des QO-T-Druckers. Darüber hinaus wird der QO-T-Drucker mit Kodak-Verbrauchsmaterialien kombiniert, um die Qualität und Konsistenz der DTF-Folie, der Tinten und der Pulverklebstoffe sicherzustellen, was wiederum zu hervorragenden Transferergebnissen führt.“

Pigment.Inc entwickelt und produziert unter den Tochtermarken PPS Innovations und DTG Digital industrielle Digitaldruckprodukte für den Bereich Produktionsdekoration und Textildruck. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Sydney in Australien. Fertigungs- und Servicezentren gibt es in Singapur, den Niederlanden und Malaysia.


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Die stickstoff-Lounge bringt Kreative bei der Creativa in Dortmund zusammen

„Let’s stick together“ lautet das Motto der stickstoff-Lounge, die das stickstoff-Magazin erstmals auf der Fachmesse Creativa vom 15. bis 19. März 2023 in Dortmund präsentiert. Die Lounge mitten in der Halle 4 wird fünf Tage lang zum Treffpunkt für alle Maschinensticker*innen mit Leidenschaft.

„Die Lounge bietet eine tolle Gelegenheit, nicht nur das Team des stickstoff-Magazins kennenzulernen, sondern auch mit interessanten Partnern ins Gespräch zu kommen“, sagt Miriam Heimpel vom stickstoff-Magazin. Gemeinsam mit ihrem Team konnte sie zahlreiche Partner gewinnen, die in der Lounge neue Ideen und Produkte rund um Stickerei zeigen. Mit dabei sind TexDesign mit den Stickmaschinen der Marke Happy, der Nadelhersteller Schmetz, der Möbel-Partner RMF Rauschenberger, Smart Thread, by Tracey 5.0, leonid matthias, Courleys und Janine Heschl mit ihrem Projekt „Textile Wildlife Art“.

Im „Workspace“ auf der „stickstoff-Stage“ gibt es zudem täglich ein spannendes Programm zum Zuschauen und Mitmachen mit Live-Demos, Mini-Workshops und Fachvorträgen. Zu Gast sind unter anderem der Aka-Tex-Referent Reiner Knochel, Kasia Hanack, Thomas Wiesenthal, Make ma! und Dortex.

Mit der „Sequenz 5“ hat das Team des stickstoff-Magazins bereits ihre fünfte Ausgabe der noch jungen Stickerei-Fachzeitschrift für kreative Stickerinnen und Sticker im Gepäck. Zu den Autoren der neuen Ausgabe gehören unter anderem Kasia Hanack, Dennis Ermert, Stefan Roller-Aßfalg, Reiner Knochel und Thomas Wiesenthal.


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aeoon Technologies Digitaldrucker
Roadtrip von der FESPA zu aeoon nach Tirol

Fachmessen bieten sich an, um sich ein besseres Bild von Industriemaschinen zu machen. Noch spannender kann es allerdings sein, die Maschinen direkt an dem Ort zu begutachten, an dem sie entwickelt, getestet und produziert werden. Genau das hat sich das Team des österreichischen DTG-Druckmaschinenherstellers aeoon Technologies überlegt. Während der Messe FESPA (München, 23.-26. Mai, Stand B1-B30), wo aeoon mit einem eigenen Messestand ausstellt, bietet das Unternehmen an allen Messetagen Roadtrips nach Kramsach in Tirol an.

Oft fehlt im beruflichen Alltag die Zeit, Firmen zu besuchen, für deren Produkte man sich interessiert. Und auch bei Fachmessen ist die Zeit oftmals begrenzt, um sich ausführlich mit einem Unternehmen und deren Produkte zu beschäftigen. Deshalb lädt aeoon Technologies seine Kunden und interessierte Messebesucher während der Messe zum „aeoon Roadtrip 2023“ ein. So können die Messegäste mit ihrer Reisen nach München zur FESPA auch das aeoon Headquarter in Kramsach in Tirol besuchen. Das Team von aeoon holt die Interessierten mit dem Bus direkt bei der Messe in München ab fährt sie in das moderne Firmengebäude in Tirol. Nach einem Tag voller Präsentationen, Tests und Eindrücke bringt aeoon die Messebesucher am gleichen Tag wieder zurück nach München. Die Fachbesucher haben die Möglichkeit, eigene Designs und Textilien direkt vor Ort zu testen. So können sie die Vorteile des DTG-Drucks selbst bewerten.

Zur Fachmesse ITMA (Mailand, 8.-14. Juni) bietet aeoon ebenfalls die Möglichkeit eines Besuchs des Unternehmens in Kramsach an. Auf Wunsch organisiert aeoon hier auch Übernachtungen.

Interessierte können sich bereits jetzt online über die aeoon Website anmelden: https://aeoon.com/aeoon-roadtrip-2023


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Hohenstein und Grüner Knopf
Oeko-Tex Zertifizierungen werden vom Grünen Knopf 2.0 für verschiedene Bereiche anerkannt

Seit Ende 2022 sind die Oeko-Tex Zertifizierungen „Made in Green“ und „Standard 100“ offiziell anerkannt, um für verschiedene Bereiche des Siegels Grüner Knopf 2.0 verwendet zu werden. Dies erleichtert es Unternehmen, die bereits Oeko-Tex zertifiziert sind, zusätzlich den Grünen Knopf 2.0 anzustreben. Als zugelassene Zertifizierungsstelle können Textil- und Bekleidungshersteller ihre Prüfungen für Oeko-Tex und den Grünen Knopf von den Hohenstein Instituten durchführen lassen.

Die Made in Green Zertifizierung kann beim Grünen Knopf 2.0 für die Bereiche Konfektion, Nassprozesse sowie zugelassene Fasern und Materialien (Virgin Polyester) eingesetzt werden.

Für den Einsatz von Virgin Polyester kann außerdem auch der Oeko-Tex Standard 100 genutzt werden. Der Grüne Knopf 2.0. hat spezielle Anforderungen an Produktionsprozesse sowie den Faser- und Materialeinsatz. Um diese zu erfüllen, müssen Unternehmen anerkannte Siegel für alle drei Bereiche (Konfektion, Nassprozess, Faser-/Materialeinsatz) nachweisen. Außerdem müssen die Unternehmen innerhalb eines Audits belegen, dass sie die Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse erfüllen.

Vor der neuen Anerkennung wurden die jeweiligen Siegel vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geprüft, ob sie die inhaltlichen Anforderungen des Grünen Knopfs erfüllen und ob sie als glaubwürdig eingestuft werden können.

Der Grüne Knopf stellt auf seiner Webseite eine Übersicht der anerkannten Siegel als PDF bereit.


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Niels Karlowsky steigt in die Geschäftsführung ein

Die Geschäftsführung des Magdeburger Workwearherstellers Karlowsky Fashion GmbH bleibt weiterhin in Familienhand. Niels Karlowsky ist seit Anfang des Jahres Mitglied der Geschäftsführung. Er wird zukünftig an der Seite seines Vaters Thomas Karlowsky die Geschicke des Unternehmens leiten.

Der Workwear-Spezialist wird somit bereits in der fünften Generation von der Familie Karlowsky geführt. Der Name „Karlowsky“ ist dabei nicht nur Ausdruck für eines der erfolgreichsten Textilunternehmen der neuen Bundesländer, sondern auch seit mehr als 130 Jahren Markenkern.

„Nach mehr als drei Jahrzehnten allein an der Spitze unseres Familienerbes und dem Aufbau eines starken mittelständischen Unternehmens nach der Wende ist es mir eine große Freude, nun gemeinsam mit meinem Sohn Niels die Geschäfte zu leiten. Besonders die Bereiche Digitalisierung, Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind wichtige Themen, die nun durch den Wechsel von Niels in die Geschäftsführung noch stärker fokussiert werden können. Der Wechsel ist ein wichtiger Impuls, der dem Unternehmen den Weg in die Zukunft ebnen wird“, so Geschäftsführer Thomas Karlowsky zur neuen Doppelspitze.

Der 33-jährige Niels Karlowsky hat die Ziele und Visionen des Unternehmen von Kindesbeinen an kennengelernt. Er ist zudem bereits seit fast 10 Jahren im Unternehmen tätig. In dieser Zeit übernahm er immer mehr Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. Zuletzt waren die Bereiche Export, strategische Unternehmensentwicklung sowie die Leitung der IT und des Marketings in seinen Händen.

„Ich freue mich, in meiner neuen Rolle als Geschäftsführer die Visionen meines Vaters weiter voranzutreiben sowie eigene Visionen einzubringen und so die Zukunft des Unternehmens noch intensiver mitzugestalten“, so Niels Karlowsky zu seiner neuen Position. Der neue Co-Geschäftsführer sieht besonders im Auf- und Ausbau internationaler Märkte und beim Thema Produkt- und Unternehmensnachhaltigkeit eine Priorisierung seiner mittelfristigen Aufgaben. „Wir müssen uns in unserer Branche konstant mit starkem internationalem Wettbewerb auseinandersetzen, dem wir mit innovativen nachhaltigen Produkten und einzigartigen digitalen Lösungen begegnen werden.“


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Biobaumwolle
OEKO-TEX bietet einen neuen Standard für Bio-Baumwolle

Ab April 2023 soll es für Bio-Baumwolle den neuen Standard „Organic Cotton“ von OEKO-TEX geben. Schon jetzt konnte der Prüfdienstleister Hohenstein zwei erste Pilotkunden zertifizieren. So erhielten der indische Textillieferant Milan Group und der türkische Baumwollproduzent Akasya die ersten beiden Label.

Wie das Prüfinstitut Hohenstein mitteilt, soll das neue Bio-Label sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für die Kennzeichnung als Bio-Baumwolle erfüllt werden. Neben der Prüfung nach OEKO-TEX Standard 100 kontrollieren die Zertifizierer, dass die Baumwolle weniger als zehn Prozent genmanipuliertes Material enthält, Pestizidgrenzwerte eingehalten werden und die ökologische Herkunft sichergestellt ist. Ein grundsätzliches Verbot von genveränderter Baumwolle besteht nicht.

Textilunternehmen, deren Produkte mit dem OEKO-TEX Standard 100 ausgezeichnet sind, können nach den Informationen von Hohenstein ihre Zertifikate nach Sicherstellung der ökologischen Herstellung zu einem „Organic Cotton“-Zertifikat erweitern lassen. „Optimal ist eine Kombination mit OEKO-TEX Made in Green“, erklärt Ivonne Schramm, Leiterin des Bereichs OEKO-TEX bei Hohenstein. „So werden Umweltfreundlichkeit, Transparenz und sozialverträgliche Bedingungen in einer einzigen Zertifizierung sichergestellt.“

Das Zertifikat eignet sich sowohl für konfektionierte Artikel wie T-Shirts oder Bettdecken als auch für textile Zwischenprodukte wie Rohfasern und Garne. Nicht erlaubt sind Mischungen aus biologischem und konventionellen Anbau.

„Wir sind stolz darauf, unsere Reihe an Nachhaltigkeitszertifizierungen mit Organic Cotton zu erweitern“ betont Mohammed Hasnain Narsinh, Geschäftsführer der Milan Group India, „und somit Teil des innovativen Programms von OEKO-TEX zu sein.“

Tolga Uskuc, Firmeninhaber des Baumwollproduzent Akasya stellt einen steigenden Bedarf an nachhaltig produzierter Bio-Baumwolle fest: „Die Nachfrage nach Bio-Baumwolle in der Textilindustrie und bei den Verbrauchern wächst stetig und wir haben mit der Zertifizierung einen klaren Nachweis über die Herkunft unseres Produktes.“


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