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Podiumsgespräch bei der PSI Digital
PSI Digital: Aka-Tex war mit dem Thema Cradle to Cradle dabei

22.05.2021: „Cooler Einblick in Thema und Produktion! Es würde mich freuen, Projekte mit Ihnen umzusetzen und Made in EU zu stärken.“ Dieser Kommentar auf eine Produktvorstellung im Rahmen der ersten PSI Digital ist nur ein Beispiel, wie das virtuelle Kickoff einer virtuellen Eventreihe die Werbeartikelbranche auch digital erfolgreich vernetzte. Insgesamt schalteten sich rund 3.500 Werbeinteressierte zu, als das internationale Netzwerk der Werbeartikelwirtschaft vom 19. bis 21. Mai 2021 für 48 Stunden das versammelte Wissen der Branche digital zusammenbrachte. Mit dabei war auch die Akademie für Textilveredlung. Akademieleiter Stefan Roller-Aßfalg moderierte ein Podiumsgespräch zum Thema Kreislaufwirtschaft, in welchem Cradle to Cradle als ein Ecodesign-Prinzip für eine nachhaltige Produktentwicklung vorgestellt wurde.

In Düsseldorfs „Sturmfreier Bude“, die zum Live-Studio der PSI umfunktioniert wurde, wurden viele Themen aufgegriffen, die für die Werbemittelbranche relevant sind. In Keynotes, Vorträgen, Paneldiskussionen und Workshops ging es um Aktuelles rund um Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Recht, Marketing und Social Selling. Dafür zog es 30 Experten live oder digital ins Studio. Olaf Hartmann, Geschäftsführer des Multisense Instituts für sensorisches Marketing, gehörte zu ihnen. Er betonte in seiner Keynote direkt zu Beginn der Veranstaltung ausdrücklich die Bedeutung der haptischen Werbung im Werbeartikel-Mix und machte Mut für die Rückkehr zu Live-Events: „Unser Gehirn ist vor 150.000 Jahren in der Struktur entstanden, wie es heute existiert. Das hat sich in den letzten 15 Monaten nicht verändert. Deshalb wird haptische Werbung auch nach Corona wieder einen wertvollen Beitrag in der Customer Journey leisten, denn unser Gehirn liebt Haptik und wir haben eine Art Berührungshunger angestaut.“

Wie der Veranstalter der PSI Digital, die Reed Exhibitions Deutschland GmbH, in seinem Abschlussbericht meldet, beteiligten sich an der digitalen Messe über 120 Aussteller aus ganz Europa. Zu den Textilfirmen zählten unter anderem Gustav Daiber, Halfar, Master Italia, Result Clothing und Herka Frottier. Während der Online-Veranstaltung wurden über 20.000 Suchanfragen im PSI Product Finder gestellt, über 10.000 Mal wurden die Unternehmensprofile angeklickt. Live und On-Demand wurde der Videocontent mehr als 6.600 Mal angeklickt. Zu den 20 Stunden Live-Programm in 41 Sessions hatten Zuschauerinnen und Zuschauer weltweit zugeschaltet, darunter Teilnehmer aus Dänemark, Rumänien, Indien, Arabische Emirate, Türkei, Tschechien, Finnland, Schweden und die USA. Damit saßen insgesamt 46 Prozent der Teilnehmer aus knapp 70 Ländern im Ausland vor Bildschirmen.

Kompostierbare Siebdruckfarben für nachhaltige Textilveredlung

Das Podiumsgespräch der Akademie für Textilveredlung im Rahmen der PSI Digital widmete sich dem Thema Cradle to Cradle. Unter dem Motto „Mit Produkten von der Wiege bis zur Wiege gemeinsam die Welt von Morgen gestalten“ erörterte Moderator Stefan Roller-Aßfalg, der die Akademie für Textilveredlung vor fünf Jahren ins Leben rief, mit drei Gesprächspartnern, was Textildrucker bereits heute tun können, um weniger Müll zu produzieren. So rückte die Frage in den Mittelpunkt, wie Textilveredler es schaffen können, Wertstoffe nicht zu vernichten, sondern klug und intelligent in Kreislaufsystemen einzusetzen. Aus Hamburg war Friederike Priebe zugeschaltet, die als Teamleiterin des Bereichs Textil bei EPEA die Umsetzung von kreislauffähigen Textilien nach dem Cradle to Cradle-Prinzip vorantreibt. Sie erklärte, was Cradle to Cradle bedeutet, wie eine Zertifizierung aussieht und wie eine konsequente Kreislaufwirtschaft funktioniert. Im Studio zu Gast war Erich Wissing, der seit 33 Jahren für die Tübinger CHT Germany als technischer Berater für wässrige Textildrucksysteme und textile Hilfsmittel tätig ist. CHT hat als erster Hersteller von Siebdruckfarben weltweit wasserbasierte Druckpasten unter der Bezeichnung Ecoprint entwickelt, die kompostierbar sind. Auslöser der Entwicklung, die Erich Wissing vorstellte, war der Discounter Lidl, der mittlerweile bereits erste Textilien im Handel anbietet, die nach dem Prinzip Cradle to Cradle entwickelt und bedruckt werden. Ein weiterer Gesprächspartner im Studio war Dirk Glaser von Kroschewski Industrie Technik (KIT), der das neue Farbsystem Ecoprint von CHT derzeit in den Siebdruckereien hierzulande einführt. Anhand eines Praxisbeispiels der Kölner Textildruckerei Dakota Textildruck und eines Videos erklärte er den praktischen Einsatz der wasserbasierten Druckfarben. Die beiden Gesprächspartner Erich Wissing und Dirk Glaser begrüßten das Format der Onlinemesse. „Die PSI Digital ist innovativ, zukunftsorientiert und Transparenz schaffend“, sagte Dirk Glaser. Und Erich Wissing fügte hinzu: „Ich finde die PSI Digital toll, zumal sich die digitale Plattform in diesem Jahr auch mit Textilien beschäftigt.“

Seminare zu Ecodesign und Cradle to Cradle der Aka-Tex

In dem Workshop „Neuland statt Stillstand: Mit Ecodesign Zukunft neu gestalten“ am 17. Juni in Stuttgart vertieft die Akademie für Textilveredlung das Thema Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktentwicklung. Dabei führt die Referentin des Aka-Tex-Workshops, Bianca Seidel, auch in das Thema Cradle to Cradle als ein Baustein des Ecodesign-Prinzips ein. In einem weiteren Seminar will die Aka-Tex im Herbst 2021 gemeinsam mit KIT und CHT in die Praxis des Siebdrucks mit den kompostierbaren Ecoprint-Siebdruckfarben einführen. Der Termin steht noch nicht fest, Interessierte erhalten die Informationen über den Newsletter der Aka-Tex.

Videos der PSI Digital zum Nachschauen

Aka-Tex war mit dem Thema Cradle to Cradle bei der PSI Digital dabei: Das 60-minütige Podiumsgespräch steht für Interessierte hier online zum Nachschauen zur Verfügung: https://vimeo.com/549319285

Das Video, das den praktischen Einsatz der neuen Ecoprint-Druckfarben bei Dakota Textildruck zeigt, gibt es hier: https://vimeo.com/551371660

Petra Lassahn: „Wir haben es geschafft, der Branche ein Event mit Mehrwert zu bieten“

Mit dem Resultat des ersten digitalen Kickoffs zeigte sich Petra Lassahn, Director des PSI, mehr als zufrieden: „Für uns alle war es eine neue Erfahrung, die Produkte und Branchenthemen der Werbeartikelindustrie digital abzubilden. Auch wenn kein digitales Event die Messe vor Ort ersetzen kann, haben wir es doch geschafft, der Branche ein Event mit Mehrwert zu bieten. Darauf bin ich sehr stolz.“ Das unterstreicht auch Barbara Leithner, COO des PSI-Veranstalters Reed Exhibitions Austria & Germany. „Das Team um Petra Lassahn hat innerhalb kürzester Zeit ein stimmiges und starkes digitales Produkt auf die Beine gestellt. Damit sind wir einen weiteren ersten Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Denn auch als Messeveranstalter setzen wir zukünftig auf hybride Konzepte, die unseren Kunden dank zusätzlicher digitaler Services und großer Reichweiten ganzjährig zu mehr Business verhelfen“, so Barbara Leithner.

Sieben weitere digitale Events in den Startlöchern

Die PSI Digital war erst der Auftakt. Ab Juni folgt an jedem zweiten Freitag im Monat je ein Digital Friday unter verschiedenen Themenschwerpunkten. Bereits am 11. Juni startet der erste Digital Friday unter dem Thema Design- und Produktsicherheit. Die darauffolgenden Freitage fokussieren sich auf Themen rund um Weihnachten, Nachhaltigkeit und die Sustainability Awards, Gusto & Gastro, Outdoor, die globale Branche sowie Textilien.

Tickets der PSI Digital behalten für die Digital Fridays bis zum Jahresende ihre Gültigkeit. Wer noch kein Ticket hat, erhält mit dem Code PSI21_akatex ein Ticket für den kostenfreien Zugang zu den Digital Fridays. Den Code können Sie direkt im Ticketshop einlösen.

Die nächste Präsenzmesse findet vom 11. bis 13. Januar 2022 in den Düsseldorfer Messehallen statt.

Zum Abschlussbericht der PSI Digital: www.psi-messe.com/de/Abschlussbericht/PSI-Digital-Erfolgreicher-Kickoff-der-Online-Eventserie/3324/n450/

www.psi-messe.com

www.planet-advertising.com/psidigital/

 

Stefan Roller-Aßfalg im Gespräch mit Erich Wissing

 

Stefan Roller-Aßfalg mit Moderatorin Emily Whigham

 

Dirk Glaser (links), Erich Wissing (Mitte) und Stefan Roller-Aßfalg (rechts)

 

Moderator Stefan Roller-Aßfalg

 

Dirk Glaser

 

Ecoprint-Siebdruckfarben durch die Kamera gesehen

Jeans-Veredung von Dr. Klaus-Jürgen Wolf
Die „Green Denim“ im digitalen Druck-Färbeverfahren

06.04.2021: Die „Green Denim“ im digitalen Druck-Färbeverfahren: Seit 2011 liegt die Idee der „grünen Jeans“ schon in der Schublade, nun rückt die Realisierung in greifbare Nähe. Mit Hilfe innovativer Digitaldrucktechnologien und moderner Produktionsprozesse will der Ingenieur und Textildruckexperte Dr. Klaus-Jürgen Wolf von der Wolf-International GmbH die Idee der „umweltfreundlichsten Denimproduktion“ auf den industriellen Produktionsweg bringen. Nun werden ein Investor und ein Roll-to-Roll Textildruckmaschinenhersteller gesucht, um das Verfahren gemeinsam mit einem Jeansproduzenten und einem Hersteller von ökologischem Indigofarbstoff umzusetzen.

Weltweit werden jährlich rund eine Milliarde Jeans produziert, die meisten davon in Bangladesch, China, Türkei, Vietnam und Lateinamerika. Je nach Herstellungsverfahren – dies sind klassischerweise das Strangfärbeverfahren (Rope Dyeing) und das Kettenfärbeverfahren (Slasher Dyeing) – werden für die Herstellung einer Jeans rund 4.000 Liter Wasser benötigt, wobei die Bewässerung der Baumwolle hier inkludiert ist. Um den klassischen Denim-Effekt einer verwaschenen Jeans zu erzielen, werden für die Verarbeitung und Färbung Unmengen an Chemikalien verbraucht, viel Energie aufgewendet und somit eine schlechte CO2-Bilanz erzielt. „Die Jeans ist vermutlich das umweltschädlichste Kleidungsstück, wenn man zudem noch bedenkt, dass mindestens 10 Prozent der weltweiten Produktionsmengen ungetragen im Müll landen – wegen Überproduktion, Unverkäuflichkeit im Handel und anderes mehr“, sagt Dr. Klaus Jürgen Wolf, Inhaber von Wolf International Management Consulting. Als Interimsmanager hat er viele Stationen in der Textilindustrie weltweit durchlaufen. So war Wolf unter anderem beim Siebdruckmaschinenhersteller MHM sowie beim vertikal aufgestellten Jeansstoffproduzenten Kaltex in Mexiko. Seine Vision: Die nachhaltige Jeans von morgen wird in Europa in kleinen Mengen on demand produziert. Zum Einsatz kommt dabei eine von ihm entwickelte Indigo-Färbemethode unter Einsatz der Digitaldrucktechnologie.

„Das Gute ist, dass es für die Realisierung der ,grünen Jeans‘ bereits alle Technologien gibt.“

Die Denim-Industrie kann aufgrund ihrer kapital- und raumintensiven Produktionsanlagen sowie ihrer vor- und nachgeschalteten Prozesse nicht von heute auf morgen, oder gar innerhalb eines Jahrzehnts, komplett auf nachhaltige Prozesse verändert werden. Neben dem ökologischen Druck auf die Industrie treibt die Digitalisierung die Veränderung jedoch stark voran. Dr. Klaus-Jürgen Wolf sieht die Zeit für gekommen, um die Jeansindustrie umzukrempeln: „Das Gute ist, dass es für die Realisierung der ,grünen Jeans‘ bereits alle Technologien gibt. Was es nun braucht ist die Zusammenführung der Technologien, um den wirtschaftlichen und ökologischen Prozess mit geringen Kosten und einer minimalen Umweltbeeinflussung zu ermöglichen.“

Kern der neuen Technologie ist der Digitaldruck. Mit dieser Drucktechnologie wird der „Denim-Effekt“ auf den Jeansstoff aufgedruckt. Anschließend werden die Jeans mit Hochpräzisions-Schneide- und Nähmaschinen konfektioniert. Die nachgelagerten, umweltbelastenden Veredlungsprozesse wie das Waschen mit Chemikalien oder Sandstrahlen entfallen damit. Der Prozess spart riesige Produktionsflächen, Indigo, Chemie, Energie, Wasser und Zeit. Doch nicht nur das: Ein weiterer enormer Vorteil der Lösung ist die Möglichkeit, Jeans „on demand“ – also nach Kundenwunsch – in kleinen Mengen zu produzieren und Überproduktionen sowie große Logistikkosten zu vermeiden, was wiederum ein riesiges CO2-Einsparungspotential bedeutet.

Rückkehr der Jeansproduktion nach Europa

Der Einsatz der Digitaldrucktechnologie soll die vergleichsweise einfache Herstellung in Europa ermöglichen. Die Idee dahinter: Der ökologisch verflüssigte Farbstoff Indigo wird mit einem Schaum als Träger für die Pigmente auf den Jeansstoff aufgetragen oder mittels Inkjet aufgedruckt. Die Tinte besteht dabei aus etwa 15 Prozent Indigo und 85 Prozent Schaum. Der Schaum löst sich nach dem Auftrag auf, die Pigmente bleiben auf dem Stoff haften. „Aufwendige Trocknungs- und Fixierprozesse wie etwa beim Reaktivdruck entfallen bei Indigofarbstoffen. Ein Auswaschen ist ja bei Jeans sogar erwünscht“, so Wolf. Die Färbung erfolgt dabei nur auf der Außenseite des Stoffs. Durch den gezielten Auftrag (Know-how) werden große Mengen an Energie und Chemie eingespart, produziert werden kann mit „normalen“ Digitaldruckmaschinen. Die Herausforderung dabei ist, dass die Druckmaschinen unter Schutzgasatmosphäre arbeiten müssen. Der Druckkopf muss die ökologisch verflüssigte Indigo-Tinte also mit Stickstoff in einem geschlossenen System auf den Stoff schießen.

Um die Textildrucktechnologie weiterzuentwickeln, ist Klaus Jürgen Wolf bereits mit Herstellern von Druckköpfen, Druckmaschinen und Tinten im Austausch. Zudem laufen erste Gespräche mit textilen Forschungseinrichtungen. Wenn Indigo-Tinten, Druckköpfe und Stoffe gut aufeinander abgestimmt sind, kann die Produktion mit weiteren Investoren und Partnern hierzulande beginnen.

Interessierte Kooperationspartner wenden sich bitte an Dr. Klaus Jürgen Wolf:
kjwolf@wolf-international.net
www.wolf-international.net


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EU-Umweltzeichen
„Das EU-Umweltzeichen erleichtert Ihnen die grüne Entscheidung“

02.03.2021: Mehr als 72.000 Produkte und Dienstleistungen in Europa tragen das EU-Umweltzeichen. So sind umweltfreundliche Produkte wie Seifen und Shampoos, Farben und Lacke, Elektrogeräte und Möbel aber auch Dienstleistungen wie Hotels und Campingplätze für Verbraucherinnen und Verbraucher erkennbar. Doch in der Textilindustrie kommt das Zeichen kaum zum Einsatz. Lutz Gathmann, Spezialist für Produktsicherheit und Design, weist darauf hin, dass in Deutschland gerade einmal vier Textilunternehmen das EU-Umweltzeichen tragen.

Eindeutige Kriterien

Seit 1992 kennzeichnet das europaweit und weltweit anerkannte EU-Umweltzeichen Produkte und Dienstleistungen, die über ihren gesamten Lebenszyklus hohen Umweltstandards entsprechen. „Um sich für das EU-Umweltzeichen zu qualifizieren, müssen Produkte und Dienstleistungen strenge Kriterien erfüllen“, sagt Lutz Gathmann und führt weiter aus: „Von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Vertrieb bis zur Entsorgung: Das EU-Umweltzeichen fordert die Kreislaufwirtschaft und belohnt Herstellungsverfahren, die weniger Abfall und CO2 erzeugen. Außerdem fordert es Produkte zu entwickeln, die langlebig und gut zu recyceln sind.“

Dieser Lebenszyklusansatz garantiert nach den Worten von Lutz Gathmann, dass die wichtigsten Umweltauswirkungen der Produkte im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem Markt verringert werden. Die Kriterien der Gebrauchstauglichkeit garantieren auch eine gute Produktleistung. Die EU gibt eindeutige Kriterien an die Hand, die zur Vergabe des Zeichens führen.

Deutschland ist beim Umweltzeichen eher unterrepräsentiert

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern ist Deutschland beim Umweltzeichen dennoch eher unterrepräsentiert. Wie in einem EU-Verzeichnis nachzulesen ist (Link: http://ec.europa.eu/ecat/category/en/14/textile-products), finden sich im Bereich Textil gerade einmal vier Hersteller aus Deutschland.

Nach Ansicht von Lutz Gathmann ist das EU-Umweltzeichen die richtige Wahl, wenn umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen in Europa vermarktet werden sollen. Er nennt sechs Gründe, die für das EU-Umweltzeichen sprechen.

  • Auf B2C-Ebene schafft ein verstärktes Bewusstsein für die Vorteile umweltfreundlicher Produkte ein günstiges Klima für den grünen Markt, da die Verbraucher zunehmend auf den Kauf umweltfreundlicher Produkte achten. Das EU-Umweltzeichen erleichtert den Verbrauchern die Wahl zugunsten ihres Produkts, da das EU-Umweltzeichen ein vertrauenswürdiges und erkennbares Etikett in der gesamten EU ist.
  • Öffentliche Auftraggeber auf B2B-Ebene stehen zunehmend unter Druck, mit Herstellern von Produkten mit dem Umweltzeichen gemäß ISO 14024 (Typ I) zusammenzuarbeiten, um die Beschaffungsanforderungen zu erfüllen. Da das System Konformitätsprüfungen durch unabhängige, qualifizierte Zertifizierer umfasst, kann das EU-Umweltzeichen der Schlüssel sein, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen.
  • Während Sie prüfen, ob Ihre Produkte den EU-Umweltzeichenkriterien entsprechen, können Sie Möglichkeiten zur Optimierung Ihrer Produkte und Produktionsprozesse finden. Dies erhöht die Rentabilität und den Ruf Ihres Unternehmens und Ihre Marke hebt sich von Ihren Mitbewerbern ab.
  • Die Kriterien stellen sicher, dass die umweltfreundlichsten 10 bis 20 Prozent derzeit auf dem Markt befindlichen Produkte diese erfüllen können. Das EU-Umweltzeichen entspricht der ISO-Norm 14024 und ist daher ein Typ I-Etikett, eine der zuverlässigsten Methoden zur Übermittlung von Umweltinformationen an Verbraucher. Zur Unterstützung Ihres Bewerbungsprozesses werden für die meisten Produktgruppen Benutzerhandbücher bereitgestellt.
  • Spezielle Rabatte für KMU, Kleinstunternehmen und Antragsteller aus Entwicklungsländern erleichtern die Einhaltung.
  • Die schrittweise Erläuterung des Bewerbungsprozesses macht Ihre Bewerbung so einfach wie möglich. Die folgende Webseite erläutert, wie Sie das EU-Umweltzeichen beantragen können: https://ec.europa.eu/environment/ecolabel/how-to-apply-for-eu-ecolabel.html

Laut dem Informationsportal www.siegelklarheit.de gilt das EU-Umweltzeichen als besonders glaubwürdig und erfüllt besonders hohe Anforderungen im Hinblick auf das Thema Umweltfreundlichkeit.

Interessierte können sich gerne direkt an Lutz Gathmann wenden:

Lutz Gathmann
Designer VDID
Sicherheitstechniker VDSI
Mail: info@lutz-gathmann.de
www.Gathmann-Design.de
www.Produktsicherheit.org

 

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