Kristina Baldin-Erbe
Hohenstein Academy bietet Weiterbildung zum CSR-Manager an

04.03.2022: Die Hohenstein Academy bietet ab sofort den Zertifikatskurs „CSR Manager/in (Univ.)“ an. Die berufsbegleitende Weiterbildung ist auf Universitätsniveau und kann mit insgesamt 12 ECTS Punkten auf ein Hochschulstudium angerechnet werden. Das Weiterbildungsangebot rundet neben Dienstleistungen, Forschung und Zertifizierung das Portfolio des Prüfdienstleisters im Bereich Nachhaltigkeit ab.

Hohenstein bietet den Zertifikatslehrgang zusammen mit dem IBH (Institut für berufliche Hochschulbildung) an: Er besteht aus den Kursmodulen Wirtschafts- und Unternehmensethik (WUE) und Corporate Social Responsibility (CSR), die von der akkreditierten IBH-Dozentin Kristina Baldin-Erbe durchgeführt werden. Die Grundlagen eignen sich die Teilnehmer im Selbststudium an und schließen den Kurs mit einem Präsenzseminar bei Hohenstein sowie einer schriftlichen Prüfung ab.

Kostenloses Informations-Webinar am 04. April 2022, 14 Uhr

Detaillierte Informationen und die Möglichkeit für Fragen bietet ein Informations-Webinar. Hier wird außerdem auf den Kurs „Qualitätsmanager/in Univ.“ eingegangen, der ebenfalls bei Hohenstein absolviert werden kann.
Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt direkt über die Hohenstein Academy.

Die Kurszeiten

Wirtschafts- und Unternehmensethik
Präsenzphase: 11. – 13.10.2022 | Prüfung: voraussichtlich 08.11.2022

Corporate Social Responsibility
Präsenzphase: 24. – 26.01.2023 | Prüfung: voraussichtlich 14.02.2023

www.hohenstein-academy.com

Foto: Kristina Baldin-Erbe ist Leiterin für Schulungen und Seminare bei Hohenstein. Sie bringt mit ihrer jahrelangen Erfahrung als Dozentin wertvolle neue Impulse für das Kursangebot der Hohenstein Academy ein. © Hohenstein


Die Hohenstein Academy ist Partner der Akademie für Textilveredlung. Am 12. Mai veranstalten die beiden Akademien gemeinsam den Workshop „Stickerei kann so viel mehr“.

Simone Diebold (links) und Rebekka Rüth
Südwesttextil: Rebekka Rüth folgt auf Simone Diebold

03.03.2022: Die langjährige Leiterin der Abteilung Kommunikation + Event, Simone Diebold (Foto links), hat Ende Februar den baden-württembergischen Textilverband Südwesttextil verlassen und zum Verband grosshandel-bw gewechselt. Ihre Nachfolge übernimmt seit dem 1. März 2022 Rebekka Rüth (Foto rechts), zuvor Referentin Kommunikation + Event und zuständig für das Thema Nachhaltigkeit bei Südwesttextil.

Der Verband Südwesttextil ist Partner der Akademie für Textilveredlung. Im Februar fanden erstmals gemeinsame Stickerei-Seminare an der GATEX, dem Aus- und Weiterbildungszentrum der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie in Bad Säckingen, statt.


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Stickgarn auf einer Spule von Gunold
Cotty Bio für Stickereien gemäß GOTS

23.02.2022: Cotty ist ein Klassiker unter den Stickgarnen des Fachhändlers Gunold GmbH. Nun gibt es das Baumwollgarn auch in Bio-Qualität aus 100% langstapeliger, mercerisierter, ägyptischer Baumwolle. Cotty Bio ist ein natürliches Garn mit mattem Glanz und seidenweichem Griff.

„Auf weichfallenden Stoffen, Baumwolle, Leinen, Cord, Filz und Samt wirken naturnahe Garne am besten“, teilt das Unternehmen mit. Die Baumwolle, die für Cotty Bio verwendet wird, ist GOTS zertifiziert angebaut, gezwirnt und gefärbt. Nachgelagerte Prozessschritte wie das Spulen der Endaufmachungen und der Auftrag eines Gleitmittels halten die von GOTS (V6.0) geforderten Grenzwerte für „Zutaten und Accessoires“ ein.

Das neue Bio-Baumwollgarn ist auf recycelte, graue Hülsen gespult. Die Miniking Conen sind nicht in PVC-Folie eingeschweißt und somit schonend für die Umwelt. Das Garn wird in der Stärke 30 und in 10 Farben angeboten. Die Farben „sind absolut identisch mit unserer Cotty-Farbkarte“, teilt das Unternehmen mit.

Der Stickereifachhändler Gunold GmbH führt in seinem Sortiment Obergarne, Untergarne, Vliese, Folien, Effektstoffe, Nadeln und Zubehör für die Stickereiindustrie. Gunold ist Partner der Akademie für Textilveredlung.

www.gunold.de


Cotty Bio für Stickereien gemäß GOTS: Stickerei-Seminare in Kooperation mit der Gunold GmbH im Überblick

Softshelljacken von Russell
Russell Europe intensiviert Nachhaltigkeitsmaßnahmen

18.02.2022: Russell Europe intensiviert Nachhaltigkeitsmaßnahmen: Seit Beginn des Jahres ist die traditionsreiche Teamwear-Marke Russell Europe neben seiner Mitgliedschaft bei Fair Labour Association FLA und amfori BSCI auch Mitglied bei Better Cotton. Die Organisation fördert eigenen Angaben zufolge Baumwollfarmer mit dem Ziel, die gesamte Baumwollproduktion durch Aus- und Weiterbildung nachhaltiger zu gestalten. „Wir sind stolz darauf, Mitglied einer Organisation zu sein, die die weltweite Baumwollproduktion für Menschen, Umwelt und die Zukunft des Sektors verbessert“, so Christian Lanvermann, Brand Manager bei Russell Europe.

Das Engagement im Bereich nachhaltiger Textilherstellung unterstreicht Russell unter anderem mit dem Konzept „Belong to a better Future“. Die Kampagne verfolgt das Ziel, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens entlang seiner Lieferkette zu minimieren. Erreicht werden soll dies durch eine verantwortungsvolle Produktion, nachhaltige Produkte, Zertifizierungen, höchsten Maßstäben für Arbeitsbedingungen und einer vollständigen Transparenz der Lieferkette. Letzteres will Russell durch die Veröffentlichung der Daten von Lieferanten, Rohstoffen und Produktionsanlagen auf der Unternehmenswebsite sicherstellen.

Nachhaltigkeit mit Qualität und Funktion

Die nachhaltige Jackenkollektion unterstreicht die Bemühungen von Russell, die Nachhaltigkeitsstandards im Unternehmen stetig zu verbessern, wie das Unternehmen mitteilt. So besteht die Füllung der drei neuen Insulated Jacket Modelle 430, 440 und 441 aus einem Material des Herstellers Dupont, das zu 37 Prozent pflanzlichen Ursprungs ist. Durch das PFC-freie Finish Aquapel by Nanotex perlen Regen und Feuchtigkeit auf natürliche Weise am Textil ab. Die Bionic Softshell Jacken von Russell sind ebenfalls aus nachhaltiger Herstellung. Sie kombinieren elementaren Schutz mit umweltfreundlichen Materialien ohne PFC und Fluor. Das Bionic-Finish Eco verhindert, dass Wasser und Schmutz an der Materialoberfläche zurückbleiben.

Mehr Informationen unter: www.russelleurope.com/csr-russell


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Beschäftigte bei Kipepeo in Tansania
Tip me: Digitales Trinkgeld, das ankommt

16.02.2022: Vom Preis eines Kleidungsstücks oder eines Paars Schuhe kommen im Durchschnitt nur etwa drei Prozent bei den Menschen in aller Welt an, die die Produkte tatsächlich hergestellt haben. Dabei sind die Geldflüsse im globalen Kontext äußerst intransparent und für die Konsumierenden hierzulande nicht nachvollziehbar. tip me will mit seinem Konzept eines globalen Trinkgeldes gegensteuern und dafür Sorge tragen, dass die Unterstützung „von Mensch zu Mensch“ direkt bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ankommt.

„Stell’ Dir vor, Du kaufst ein paar Schuhe und könntest ein Trinkgeld direkt an die Näher*innen geben“ – genau das will tip me ermöglichen. Konsumierende können beim Onlinekauf mit nur einem Klick ein „globales Trinkgeld“ direkt an die Produzierenden in aller Welt geben. Dabei verspricht die tip me Global GmbH mit Sitz in Berlin, dass das gesammelte Trinkgeld direkt, sicher und zu 100 Prozent auf das Handy jedes einzelnen Menschen hinter dem Produkt überwiesen wird.

Zum ersten Mal wurde das globale Trinkgeld im Onlineshop vom Münsteraner Schuhhersteller „bayti hier“ eingeführt. Die Schuhe, Klamotten und Accessoires werden von Mohammed und Ilham genäht. Das syrische Ehepaar lebt in Münster und hat mit der Marke „bayti hier“ einen Weg gefunden haben, deutsche und syrische Kultur in einem Kleidungsstück zu vereinen. Mit dem Trinkgeld möchte Ilham mehr Deutschunterricht nehmen und Mohammed einen Führerschein in Münster machen.

„Eine Brücke zwischen den KonsumentInnen und unserem Team“

Das Stuttgarter Sozialunternehmen Kipepeo Clothing setzt das Tool tip me in seinem Onlineshop für T-Shirts ein, um den Beschäftigen (Fotos) in den Produktionsstätten in Kenia und Tansania auf dem digitalen Weg ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Martin Kluck, Inhaber von Kipepeo Clothing: „Für uns ist tip me zu einem unverzichtbaren Tool geworden, da wir unsere NäherInnen in Kenia durch die ausgeschütteten Trinkgelder in großem Umfang unterstützen können. Zudem schlägt Tip me eine Brücke zwischen den KonsumentInnen und unserem Team, was einfach ein großartiger Mehrwert für uns als Hersteller ist.“ Beim Onlineeinkauf wird das Trinkgeld in Höhe von einem, zwei oder fünf Euro direkt in den Warenkorb gelegt. Von dort wird es über das tip-me-Tool an die Produzierenden ausgezahlt.

Ein kleiner Cent-Betrag, Kaffee oder einfach nur Entwicklungszusammenarbeit

Hinter Tip Me stecken drei Menschen aus Berlin, die mit dem Startup-Unternehmen tip me Global etwas bewegen wollen. Der Gründer Jonathan Funke hatte die zündende Idee für tip me bei einer Demonstration gegen den Fast-Fashion-Riesen Primark. Nur drei Prozent des Preises für ein T-Shirt gehen an dessen Näherinnen und Näher. Es bräuchte also nur einen kleinen Cent-Betrag, um deren Löhne zu verdoppeln. Um zu gewährleisten, dass dieses Geld auch sicher ankommt und die Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter verbessert, gründete er das soziale Startup tip me. Für sein Engagement wurde er bereits unter anderem mit dem Green Tech Award ausgezeichnet.

Der Mitgründer Robin Collin, der über seine Liebe zu Kaffee auf das Thema sozio-ökologische Nachhaltigkeit kam, ließ sich von Jonathan Funke auf einer Konferenz zum Thema Lieferketten begeistern und beschloss, tip me in Verbindung mit seiner Bachelorarbeit in “Supply Chain Management” wissenschaftlich zu untersuchen und den Einfluss von transparenten Lieferketten (Supply Chain Transparency) auf einen nachhaltigen Konsum aufzuzeigen. „Denn erst wenn wir wissen, welche Praktiken und Personen hinter unseren Produkten stehen, können wir eine bewusstere Kaufentscheidung treffen“, lautete seine Überzeugung.

Helen Deacon als dritte Mitgründerin ist der festen Überzeugung, dass es keine Entwicklungshilfe, sondern Entwicklungszusammenarbeit braucht. In diversen Projekten weltweit unterstützte sie Menschen in absoluter Armut. Und dies nicht nur durch den Bau von Häusern, sondern vor allem, indem sie ihnen Ressourcen, Strukturen und Selbstbewusstsein gab, ihre Probleme in die eigene Hand zu nehmen. Genau diesen Ansatz, Menschen ihre Träume zu ermöglichen, trägt sie nun bei tip me weiter. Als Mitgründerin von TECHO Deutschland und Master Absolventin in Peace and Security Studies bringt sie viel Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit und lokalen Akteuren mit.

Tip me zieht größere Kreise

Neben „bayti hier“ und Kipepeo Clothing setzen auch Labels wie Ethletic, Dawn Denim, Adventsome oder Hirschkind auf tip me. Der Outdoor-Spezialist prüft den den Einsatz des globalen Trinkgeldes derzeit. Zudem gibt es erste Ladengeschäfte in Münster, München und Berlin, wo Kundinnen und Kunden über einen QR Code im lokalen Laden Trinkgeld geben können.


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Unternehmenssitz von Lynka
Lynka erhält das GOTS-Zertifikat

08.02.2022: Immer mehr Textildruckerei lassen sich nach dem GOTS-Standard zertifizieren – auch in Polen. So hat Lynka, einer der größten Textilveredlungsbetriebe Europas mit Sitz in Krakau, den Abschluss seines ersten GOTS-Audits bekannt gegeben.

Die Zertifizierung nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) wurde bei Lynka von der Prüfstelle Control Union durchgeführt. Lynka erfüllt damit die strengen Anforderungen des Industriestandards. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen zukünftig sowohl Druck- als auch Sticklösungen angeboten werden, die nun auch als biologisch eingestuft werden. Weitere Kriterien, die Lynka erfüllen musste, um die Zertifizierung GOTS positiv abzuschließen, betrafen ein sicheres Arbeitsumfeld, die Achtung der Rechte von Arbeitnehmern, ethisches Handeln und Umweltschutz.

Lynka ist einer der führenden Anbieter von Unternehmens-, Freizeit- und Sportbekleidung. Das 1992 in Krakau gegründete Unternehmen beliefert eigenen Angaben zufolge aus seinem 10.000 Quadratmeter großen Werk Kunden in 32 europäischen Ländern. Das Unternehmen verfügt über eine breite Palette von Fertigprodukten und Zubehör und bietet auch verschiedene Formen der Dekoration an. Seit 2021 bietet Lynka Leistungen im Bereich Print on Demand sowie logistische Unterstützung für diesen Prozess an.

Lynka ist eines der wenigen Unternehmen in Europa, das von WRAP (Worldwide Apparel Responsible Production) zertifiziert wurde. Im Jahr 2021 erhielt das Unternehmen nach dem siebten WRAP-Audit erneut das Gold-Zertifikat für verantwortungsvolle und ethische Produktion. Das Unternehmen hat außerdem das UN Global Compact unterzeichnet. „Die von unabhängigen Unternehmen durchgeführten Audits sind für unsere Kunden die Garantie dafür, dass sie neben der ausgezeichneten Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen auch mit einem ethischen und verantwortungsvollen Geschäftspartner zusammenarbeiten“, teilt das Unternehmen mit.

Über den GOTS-Standard

Der Global Organic Textile Standard ist der führende und international anerkannte Textilverarbeitungsstandard für Bio-Fasern, der ökologische und soziale Kriterien vereint und durch eine unabhängige Zertifizierung der gesamten Bio-Lieferkette unterstützt wird. GOTS deckt die gesamte Faserverarbeitung (einschließlich Spinnen, Stricken, Weben, Färben und Herstellung) von Bekleidung und Heimtextilien aus zertifizierten Bio-Fasern (wie Bio-Baumwolle und Bio-Wolle) ab und umfasst sowohl ökologische als auch soziale Kriterien.

Eine umweltfreundliche Produktion ist einer der wichtigsten Aspekte der GOTS-Zertifizierung. Zu den wichtigsten Grundsätzen gehört das Verbot von gentechnisch veränderten Produkten (GVO) und hochgefährlichen Chemikalien (z. B. Formaldehyd). Nach diesem Kriterium sollten Waren unter möglichst geringer Verwendung Einsatz von Chemikalien und mit einem angemessenen Grad an Ungiftigkeit und biologischer Abbaubarkeit hergestellt werden. Zu den sozialen Kriterien zählen ein absolutes Verbot der Beschäftigung von Minderjährigen und hohe Standards für das Management in der sozialen und ökologischen Verantwortung der Unternehmen.

Sein ökologisches und soziales Engagement dokumentiert Lynka in einem Nachhaltigkeitsbericht, der online zum Download zur Verfügung steht: https://lynka.eu/csr


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Symbolbild der Baumwollkonferenz
Baumwolltagung Bremen: Neuer Termin am 29. und 30. September 2022

01.02.2022: Die 36. Internationale Baumwolltagung Bremen, ursprünglich geplant für den 30. und 31. März, wird auf den 29. und 30. September 2022 verschoben. Das gab die Bremer Baumwollbörse unter Hinweis auf die anhaltenden Einschränkungen durch die weltweite Pandemie bekannt.

‚Cotton Decoded‘ lautet das Motto der 36. Internationalen Baumwolltagung Bremen. Am 30. und 31. März 2022 sollte sie nach zwei herausfordernden pandemischen Jahren zu einem großen Wiedersehen für die Baumwollbranche werden. „Nun hält die Covid-19-Lage die Welt weiterhin fest im Griff und die Planungssicherheit für internationale Veranstaltungen auch und gerade im Mischformat „vor Ort und per Livestream“ ist unzureichend“, so die Begründung für die Verschiebung. Die Bremer Baumwollbörse und das Faserinstitut Bremen e.V. als Veranstalter der Internationalen Baumwolltagung mussten deshalb rechtzeitig Konsequenzen ziehen: Das Präsidium der Baumwollbörse und die Leitung des FIBRE e.V. verlegen die Internationale Baumwolltagung Bremen in den Spätsommer 2022.

„In der Regel sind Gäste aus über 40 Ländern präsent“

„Die Bremer Baumwolltagung ist auch bei internationalen Teilnehmern und Sprechern beliebt. In der Regel sind Gäste aus über 40 Ländern präsent. Aufgrund von strengen Reiserestriktionen verbunden mit Quarantänepflichten und im Verantwortungsbewusstsein für Besucher und Mitarbeiter wuchs unsere Besorgnis, dass die optimale Durchführung der Tagung im März nicht möglich sein würde. Die Entscheidung zur Verschiebung war in Anbetracht der aktuellen Lage die Konsequenz daraus“, erklärt Stephanie Silber, Präsidentin der Bremer Baumwollbörse. Sie betont: „Zudem wird die Bremer Baumwollbörse damit dem Jubiläumsgedanken gerecht. Schließlich sollen im Jubiläumsjahr so viele Gäste wie möglich nach Bremen kommen, um gemeinsam zu tagen und zu feiern und das dürfte im September hoffentlich gelingen.“

Prof. Dr. Axel Hermann, Direktor des mitveranstaltenden Faserinstituts Bremen e.V., ergänzt: „Der neue Termin bietet Planungssicherheit für Organisatoren und Sprecher der Tagung. Zwar wird auch da eine Teilnahme per Videostream möglich sein, doch auch unsere hochkarätigen Referenten sollten nach Möglichkeit persönlich nach Bremen reisen. Im Livevortrag sollen die Vortragenden sich auch auf ein Publikum vor Ort freuen können.“

Jubiläumswoche zum 150. Geburtstag der Bremer Baumwollbörse

Die 36. Internationale Baumwolltagung wird nun vom 29. bis 30. September 2022 stattfinden. Die Teilnehmer können vor Ort teilnehmen aber auch eine Onlineteilnahme wird möglich sein. Die Veranstaltung sowie die zahlreichen Experten- und Verbandstreffen werden in eine von Themenvielfalt geprägte Baumwollwoche eingebettet. Nicht nur die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Bremer Baumwollbörse finden in dieser Woche statt, sondern auch die Vorstellung eines Jubiläumsbuches. Darüber hinaus steht die Eröffnung einer großen Baumwollausstellung im Übersee-Museum Bremen auf dem Programm. Geplant sind auch diverse Presseevents.

Über Buchungsmöglichkeiten will die Bremer Baumwollbörse so bald wie möglich informieren, die Tagungswebseite wird regelmäßig aktualisiert.

www.cotton-conference-bremen.de

www.baumwollboerse.de


Die Bremer Baumwollbörse und das Faserinstitut Bremen sind Kooperationspartner der Akademie für Textilveredlung.

Flaschenzähler von Result Genuine
Result zählt „gerettete“ Plastikflaschen

31.01.2022: Result zählt „gerettete“ Plastikflaschen: Mit einem Online-Flaschenzähler macht der englische Bekleidungshersteller Result Clothing auf seiner Webseite resultrecycled.com deutlich, wie viele PET-Flaschen das Unternehmen bereits vor der Müllhalde gerettet und in die Herstellung seiner Genuine Recycled Kollektion einfließen lassen hat.

Wie der Live-Zähler anzeigt, kamen bei der Herstellung der Bekleidungsstücke aus der Genuine Recycled Kollektion bisher bereits 5.217.344 PET-Flaschen (Stand 31. Januar, 9 Uhr) zum Einsatz. Die zertifizierten Geschäftspartner perPETual, Topgreen und Repreve verarbeiten die PET-Flaschen. Nach der Sammlung werden die Plastikabfälle zu Flocken zerkleinert. Daraus entstehen Fasern, die zu hochwertigen Polyestergarnen versponnen werden. Die Garne sind die Basis für die Workwear, Fleece-, Warnschutz- und Softshelljacken und Kopfbedeckungen der Genuine Recycled Kollektion. Das Ziel von Result Clothing ist es, die Zahl der gesammelten Flaschen jedes Jahr zu verdoppeln. Damit will das Unternehmen einen Beitrag leisten, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Die Garnproduktion der Kleidungsstücke verursacht weniger Emissionen und verbraucht weniger Energie und Wasser als herkömmliches Garn.

resultrecycled.com


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Models mit Kleidung von Stanley/Stella
Stanley/Stella lanciert nachhaltige Outerwear-Kollektion zum Jubiläum

28.01.2022: Vor zehn Jahren startete das Bekleidungsprojekt Stanley/Stella. Seither sind die Macher um den Gründer Jean Chabert „angetrieben von dem gemeinsamen Wunsch, Mode für eine bessere Welt neu zu erfinden“, wie es im Vorwort zum Katalog für 2022 heißt. So hat es sich das Label seit der Gründung im Jahr 2012 zur Aufgabe gemacht, „saubere“ Kleidungsstücke herzustellen und gleichzeitig ein transparentes und nachhaltiges Mode-Ökosystem aufzubauen. Die neuen Kollektionen für das Jubiläumsjahr 2022 sind Ausdruck dieses konsequenten Weges.

Das neue „Lookbook“ – der 153-seitige Hauptkatalog von Stanley/Stella – und der Katalog zur neuen Outerwear-Kollektion sind geprägt von nachhaltigen Innovationen und den Menschen, die die Textilien produzieren. Als Partner der Aktion „I made your clothes“ und Mitglied der Fair Wear Foundation sind gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen Standard bei Stanley/Stella. Die Textilien sind mit Siegeln wie GOTS, PeTA approved vegan, Oeko-Tex Standard 100 oder dem Global Recycled Standard ausgezeichnet.

Zu den Neuheiten für 2022 zählen unter anderem verschiedene Unisex- und genderneutrale Textilien. Ferner gibt es ein Half-Zip Hoddie und eine Reihe neuer Farben wie Butter, Volcano Stone oder Canyon Pink.

Die neue Outerwear-Kollektion wurde für alltägliche Einsätze wie das Pendeln zur Arbeit oder der Spaziergang im Park entwickelt. Das Sortiment umfasst eine große Auswahl an stylischen, multifunktionalen Jacken und Hosen. Die Produkte bestehen zu 100 Prozent aus recycelten Polyestermaterialien gemäß dem Global Recycled Standard und sind wasser- und windabweisend. Nach Angaben des Herstellers sind alle Produkte sehr gut geeignet für die Bedruckung.

Zuletzt war Stanley/Stella Partner der Veranstaltung „Nachhaltigkeit: Zertifizierter Textildruck“ der Aka-Tex bei Textildruck Europa in Halle an der Saale. Die Textilien werden europaweit über Händler des Official Dealer Netzwerks vertrieben.


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Tesoma
Tesoma wird Teil von Kornit Digital

27.01.2022: Der israelische Druckmaschinenhersteller Kornit Digital übernimmt den deutschen Trocknerhersteller Tesoma. Das gaben beide Unternehmen am 26. Januar 2022 bekannt. Demnach soll die Integration der Trocknungssparte in die Kornit Digital Ltd. bis spätestens 1. April 2022 abgeschlossen sein. Mit diesem Schritt erweitert Kornit Digital seine Maschinen für den digitalen Bekleidungsdruck um Trocknungslösungen aus einer Hand.

Tesoma ist weltweit anerkannt für sein Know-how in hochwertigen Lösungen für die Textiltrocknung. Neben der Automatisierung wichtiger Schritte des Produktionsprozesses soll die Integration der Drucksysteme von Kornit Digital in die Härtungstechnologie von Tesoma intelligente Benutzerfunktionen wie Qualitätssicherungsmechanismen und Industrie-4.0-Konnektivität und -Funktionen hervorbringen, teilen die beiden Unternehmen mit. Der deutsche Fachhändler Print Equipment bleibt weiterhin Vertriebspartner für die Tesoma-Trockner.

„Die beeindruckenden technischen Fähigkeiten von Tesoma werden es uns ermöglichen, nicht nur die Entwicklung fortschrittlicherer Aushärtungs- und Produktionsverfahren zu beschleunigen, sondern auch unsere Forschungs- und Entwicklungsorganisation mit einem starken Team von Ingenieuren zu ergänzen, die Lösungen intern schneller und effizienter prototypisieren können“, sagte Benzion Sender, Kornit Digital Executive Vice President für Forschung und Entwicklung. „Dies bedeutet, dass Kunden eine Technologie erwarten können, die vollständig mit unserem proprietären Prozess synergetisch ist, um eine überlegene Druckqualität und einen geringeren Energieverbrauch zu erzielen.“


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